The Art of Remembrance - La Biennale die Venezia: Künstler des Deutschen Pavillons präsentieren sich in der Kongresshalle

La Biennale di Venezia a Norimberga

"The Art of Remembrance" vom 5.-21. Juli im Segment #1

Erstmals tritt die Stadt Nürnberg im Rahmen der Kunst-Biennale in Nürnbergs Partnerstadt in Verbindung mit dem Deutschen Pavillon. Die „Biennale di Venezia“ ist nicht nur die älteste Kunst-Biennale, sondern gilt auch als bedeutendste zeitgenössische Kunstschau weltweit.

Ein zentraler Teil der diesjährigen Präsenz der Bundesrepublik Deutschland bei der Biennale ist der klanglichen Erforschung der venezianischen Insel La Certosa gewidmet. Der in Nürnberg geborene Künstler Jan St. Werner und der in Nürnberg lebende und arbeitende Künstler Michael Akstaller schaffen hier einen Resonanzraum, der die Monumentalität des Deutschen Pavillons, der 1909 eröffnet und 1938 von den Nationalsozialisten grundlegend umgestaltet wurde, kommentiert und den Gedanken der Überwindung von Schwellen (Englisch: „Thresholds“) hervorhebt.

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La Biennale di Venezia a Norimberga

Wer es erstmal nicht bis nach Venedig schafft, ist im Juli als Kunstfan auch in Nürnberg gut aufgehoben: Vom 6. bis 21. Juli werden Künstlerinnen und Künstler des Deutschen Pavillons ihre Arbeiten unter dem Titel „The Art of Remembrance“ in unterschiedlichen Formaten in der Nürnberger Kongresshalle zur Diskussion stellen. In Nürnberg wie auch im Deutschen Pavillon auf dem Biennale-Areal in Venedig steht die Frage nach dem Umgang mit den baulichen Signaturen des Nationalsozialismus zur Debatte; hier wie dort werden aktuell aus künstlerischer Perspektive Fragen der Erinnerungskultur verhandelt.

Die im Zuge von Nürnbergs Bewerbung um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ entstandene Klangerkundung „Sometimes You Just Have to Give It Your Attention“, initiiert durch den vormaligen Professor an der Akademie der Bildendenden Künste Nürnberg, Jan St. Werner, und Michael Akstaller, beschäftigt sich mit Fragen zu der Ideologie des Nationalsozialismus und deren Manifestation in den Architekturen des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes.

Die Künstlerin Maria Eichhorn stellte 2022 auf der 59. Biennale die Installation „Relocating a Structure“ vor, eine Auseinandersetzung mit der Architektur des Deutschen Pavillons in den berühmten Giardini, den Biennale-Gärten. In der Nürnberger Kongresshalle soll Eichhorns Arbeit „Erinnerung durch Dekonstruktion“ als kritische Form der Auseinandersetzung mit nationalsozialistischen Architekturen nun ebenfalls präsent sein.

La Biennale di Venezia a Norimberga - The Art of Remembrance

5. bis 21. Juli 2024 / Segment #1 (Kongresshalle)

Vernissage: Fr., 5. Juli, 18 Uhr

Öffnungszeiten:
Mittwoch bis Sonntag, 10-18 Uhr

EINTRITT FREI

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La Biennale di Venezia

Titelbild des Deutschen Pavillons bei der Biennale von Venedig 2024
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