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Digital Volunteering

Ein Ehrenamtsprojekt für die digitale Befähigung von Kindern und Jugendlichen im Bildungsprozess

P Digiteers

Das Projekt auf einen Blick

Mit der Corona-Pandemie bekam auch das Thema Digitalisierung im Bildungsbereich und Berufsleben große Bedeutung. Es hat sich gezeigt, dass soziale und digitale Teilhabe zunehmend miteinander verschmelzen. Dabei hängen die Zugangsmöglichkeiten vor allem von der technischen Ausstattung, digitalen Infrastruktur und Digitalkompetenzen ab. Dabei lässt sich feststellen, dass der Bedarf an digitaler Ausstattung nicht umfassend gedeckt ist. So bleibt insbesondere bedürftigen Kindern und Familien der Zugang zu digitaler Teilhabe erschwert. "Digiteers" steht für "Digital Volunteering" und ist ein Ehrenamtsprojekt. Gemeinsam mit unseren Partnern soll es das Ziel des Projektes sein, digitale Teilhabe und Befähigung für Kinder und Jugendliche mit Unterstützung von engagierten Freiwilligen zu ermöglichen

  • Gewinnung von Ehrenamtlichen
  • Spendenannahme von gebrauchten Geräten
  • Aufbereitung der Geräte inkl. nötiger Software
  • Hilfestellungen bei der Einführung in die digitale Nutzung und Bedienung für Familien / Kinder und Jugendliche
  • Geldspenden-Annahme für die Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit

Sie möchten einen Laptop oder ein Tablet spenden?

Wir sammeln Computer und Tablets von Unternemen und Privatpersonen auf Spendenbasis. Wir bereiten die Geräte auf und geben diese an bedürftige Kinder und Jugendliche weiter.

So funktioniert eine Spende:

Bitte informieren Sie uns vorab via E-Mail, welches Gerät (Gerätebezeichnung, Modell und Seriennummer und wenn möglich Informationen zum Arbeitsspeicher und zum Prozessor) Sie spenden möchten oder kommen Sie direkt in unserem Projektbüro vorbei. Gerne holen wir Ihr Gerät auch bei Ihnen zuhause ab.

Projektbüro Digiteers (Abgabe- und Abholstation)
» Ort: "Aquarium", Spitalgasse 1, 90403 Nürnberg (Laden-Ecklokal direkt an der Bus-Endhaltestelle!)
- Neben „Gelateria“ und Döner-Laden Richtung Obstmarkt

» Derzeitige Öffnungszeiten: Dienstag, 15 bis 17 Uhr, Donnerstag 12 bis 14 Uhr
» Oder Termin nach Vereinbarung.

Übrigens: Sofort nach Erhalt des Gerätes wird die Festplatte gelöscht und ihre Daten werden vollständig überschrieben. Dadurch können die Daten nicht mehr ausgelesen werden.

Sie benötigen einen Computer?

Auch Bedarfe von Kindern, Jugendlichen und Familien können ab jetzt an die digiteers@stadt.nuernberg.de geschickt werden. Das Projekt läuft gerade erst an, deshalb bitten wir um Geduld!

Leihgeräte werden über die Schulen verteilt!

Für die Versorgung von Schülerinnen und Schülern mit Hard- und Software ist grundsätzlich die Schule (Land und Kommune) zuständig.
Das heißt:
1) Individuelle Bedarfe sind zunächst bei der jeweiligen Schule anzumelden.
2) Für Fälle, wo dies erschwert oder nicht funktionierend ist, hat das städtische Schulreferat eine Kontakt-E-Mail, wo sich Betroffene aber auch Dritte für die Betroffenen melden können: digitale-schule@stadt.nuernberg.de

Sie möchten sich freiwillig für Digiteers engagieren?

Die Einsatzmöglichketen sind vielfältig: An- und Abtransport Transport von Geräten,
Unterstützung bei der Aufarbeitung gebrauchter Geräte, technische Unterstützung zu digitalen Fragen oder bei der Einführung der Geräte in den Familien usw.

Jedoch steht das Projekt noch in den Startlöchern und wir freuen uns über Ihre Interessenbekundung und bitten Sie, uns vorab den untenstehenden Fragebogen ausgefüllt per E-Mail an digiteers@stadt.nuernberg.de zu senden. Wir nehmen bei konkreten Einsatzmöglichkeiten mit Ihnen Kontakt auf.

Häufige Fragen und Antworten (FAQ)

Eine Auflistung der häufigsten Fragen und Antworten aus der ersten Informationsveranstaltung haben wir hier zusammengestellt:

Allgemeine Fragen

» Sie möchten sich freiwillig für das Projekt „Digiteers“ engagieren?
Bitte senden Sie uns den ausgefüllten Fragebogen zu. Wir speichern Ihre Angaben und nehmen bei konkreten Einsatzmöglichkeiten mit Ihnen Kontakt auf.

» Gehen die Geräte in das Eigentum der Familie über oder sind es Leihgaben?
Jein. Es handelt sich um Leihgeräte. Der Verleih kann an Privatpersonen oder auch über vermittelnde Organisationen erfolgen. Der Verleih ist zeitlich jedoch nicht befristet.
Falls ein Gerät nicht mehr funktioniert, kann es zu uns zurückgebracht werden. Nutzer*innen werden für Schäden nicht haftbar gemacht.

» Sind auch weitere dezentrale Arbeitsorte (z.B. Kulturläden) für die Aufbereitung möglich?
Nein. Das Projektbüro in der Spitalgasse 1. steht uns im Gegensatz zu anderen Räumlichkeiten auch auf absehbare Zeit zur Verfügung. Bei anderen Räumlichkeiten (z.B. Kulturläden) kann es zur Nutzung durch andere Organisationen kommen, sobald die Maßnahmen gelockert werden.

» Wie wird sichergestellt, dass die Geräte sicher bleiben und keine Inhalte von nicht vertrauenswürdigen Quellen heruntergeladen werden?
Können Ehrenamtliche im Zweifelsfall hierfür haftbar gemacht werden?
Da das Projekt möglichst niederschwellig angesetzt wird, kontrollieren wir die Nutzung der Geräte nicht. Ehrenamtliche tragen auf jeden Fall keine Verantwortung hierfür und können auch nicht haftbar gemacht werden. Außerdem enthält der Leihvertrag eine Klausel, welche uns von der Haftung für den das Nutzer*innen-Verhalten befreit.

» Welchen Zweck sollen die Geräte erfüllen? In erster Linie Web-Browsing und Standard Anwendungen?
Die Geräte sollten vor allem für Bildungszwecke und schulische Kontexte geeignet sein. Im Schullalltag übliche Anwendungen sollten auf den Geräten laufen.

» Werden für die Gerätespenden Spendenbescheinigungen ausgestellt?
Nein. Das Erstellen von Bescheinigungen für Gerätespenden ist leider an bürokratische Hürden gekoppelt. Bei Einzelpersonen stellen wir grundsätzlich keine Spendenbescheinigungen aus. Handelt es sich um Großspenden von Unternehmen, ist eine Bescheinigung auf Umwegen möglich.
Hierbei würden wir die Unternehmen bitten, uns die Geräte zunächst für einen niedrigen Betrag, der dem „Gebrauchtwaren-Status“ angemessen ist, zu verkaufen und uns dann den erhaltenen Betrag zu spenden, woraufhin wir eine Bescheinigung ausstellen können.

» Kümmern wir uns um die Einrichtung eines Internetanschlusses bei den Empfängern?
Jein. Bei Einzelpersonen muss dies im Einzelfall geklärt werden (evtl. LTE-Stick).
Eine Finanzierung wäre ggf. über Spendenmittel möglich. Bisher gab es hierbei jedoch noch keine Nachfragen bei Einzelhaushalten.
Für den Internetanschluss in Gemeinschaftsunterkünften ist das Sozialamt zuständig und um eine Klärung bemüht.

» An wen gehen die Gerätespenden?
Die Ausschreibung richtet sich zunächst an Schüler*innen, aber auch andere Personen, die die Geräte z.B. für Ausbildungszwecke oder für eine Kursteilnahme zum Spracherwerb benötigen, können Geräte entleihen.
Der Nürnberg Pass ist prinzipiell als Bedürftigkeitsnachweis ausreichend.

Fragen zum technischen Ablauf

» Welches Betriebssystem verwenden wir? Ist Windows nicht für die Nutzung von Microsoft-Teams unerlässlich?
Gerade für Ältere Geräte liegt unser Fokus durch die idR. geringeren Hardwareanforderungen auf Linux. Libre Office kann alle Dateiformate öffnen und auch Teams läuft stabil unter Linux. Erfahrungen aus dem verwandten Projekt „Hey Alter“ (heyalter.com) zeigen, dass auch Nutzer*innen gut damit zurechtkommen.
Unsere primäre Linux-Distribution ist aufgrund der guten Erfahrungen von „Hey Alter“ Ubuntu. Wir sind hier allerdings nicht festgefahren, auch eine windows-ähnliche Distribution wie Linux Mint wäre denkbar. Für ältere, leistungsschwächere Geräte, werden wir entweder auf Linux Lite oder Lubuntu setzen, beide kommen mit einer windows-ähnlichen Oberfläche. Unser Partner Labdoo benutzt etwa standardmäßig Lubuntu.

» Können wir billigere Windows-Lizenzen verwenden?
Nein. Die billigeren Windows-Lizenzen funktionieren oft nur für begrenzte Zeit und sind rechtlich umstritten (inklusive potenzieller Strafverfolgung von Käufern).

» Werden Geräte automatisiert eingerichtet?
Noch nicht. Neu-Installationen laufen derzeit über Bootsticks. Wir freuen uns hier jedoch sehr über Ihre Initiative.
» Werden Daten gelöscht oder sollen SSDs ausgetauscht werden? (SSDs sind wesentlich schneller).
Noch nicht, langfristig bietet sich der Einbau von SSDs jedoch an.
Bei den jetzigen Laptops ist der Austausch von SSDs nicht erforderlich, da sie in einem guten Zustand geliefert werden.

» Welchen Budget gibt es für Käufe von Material? Z.B. SSDs, Speicher, USB Zubehör?
Dies muss geprüft werden, es können jedoch Spenden akquiriert werden.

» Verwenden wir Fernzugriffprogramme (z.B. TeamViewer) zur Gerätewartung?
Support mit TeamViewer wäre prinzipiell möglich, derzeit verwenden wir es nicht.
Die Erfahrung vom Partnerprojekt „Hey Alter“ zeigt, dass es selten zu Schwierigkeiten kommt

» Welche Dokumentation gibt es für die Geräteaufbereitung und den Verleih?
Die Dokumentation erfolgt über die Inventarisierung (bis jetzt Erfassung von Seriennummer, Modellnummer, Windowsversion, Akku, Zustand etc.) und Leihverträge. Außerdem speichern wir die Daten intern.

» Bekommen die Familien dann zusätzlich zu der Hardware auch Standardsoftware, wie Microsoft Office oder OpenOffice, Virenscanner, Browser usw.
Ja. Wir richten Firefox und Libre Office ein, Virenscanner derzeit noch nicht.

Fragen zu den Geräten

» Welche Mindestanforderungen bestehen an Geräte?
Wir versuchen die Ausschreibung möglichst niederschwellig zu halten. Am besten eignen sich Laptopspenden. Bei der Auswahl achten wir auf folgende Mindestkriterien:
• Dual Core Prozessor
• Ausstattung: ab 4 GB, ab 2 mit Einschränkungen
• Im Idealfall: nicht älter als 2012

» Werden auch Tablets angenommen oder nur Laptops und PCs?
Jein. Bei Tablets ist die Funktionsfähigkeit schwieriger einzuschätzen. Android-Tablets sind idR. schlechter nutzbar. Auch unter dem Sicherheitsaspekt sind sie problematisch. Ipads wären möglich.

» Welche Anforderungen an Geräte bestehen seitens der Schulen? Mit welchen Programmen wird gearbeitet?
Lehrende arbeiten mit diversen Möglichkeiten. Wir suchen nach universal zugänglichen Lösungen.
Grundsätzlich sind Schulen zunächst für den Verleih von Geräten zuständig. Wir schließen entstehende Lücken.

  • L Inopia<https://www.inopia-foundation.de/>
  • L Rotary<https://nuernberg-connect.rotary.de/>

Stabstelle "Bürgerschaftliches Engagement und Corporate Citizenship"

im Referat für Jugend, Familie und Soziales

Spitalgasse 1

90403 Nürnberg


"Aquarium", Laden-Ecklokal direkt an der Bus-Endhaltestelle

Zur verschlüsselten Übertragung Ihrer Nachricht:

Kontaktformular:
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Unsere Partner

  • L Rotary<https://nuernberg-connect.rotary.de/>
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