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Projektübersicht

Informieren Sie sich hier über abgeschlossene Projekte:


Zwischennutzung ORFF21

Ein Kunstprojekt als Zwischennutzung in der Orffstraße 21, mit freundlicher Unterstützung von Project-Immobilien, welche die alten Fabrikgebäude vor dem Abbruch zur Verfügung kostenfrei zur Verfügung gestellt haben.

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Am 14.Oktober, um 18.00 Uhr, wurde unter das „Holz-Klang-Raum“ Kunstprojekt in der Nürnberger Orffstraße 21 der vorläufige Schlusspunkt gesetzt. Im Raum 1 setzen Peter Fulda, Komponist, eine „Klang-Landschaft der Hölzer“ und Harald Kienle, Bildhauer, eine „Skulptur-Landschaft der Hölzer“ mit der Stimme von Rayka Wehner in Szene. In Raum 2 wird der in den vergangenen Wochen entstandene Prozess in ein „Klanggefäß“ gegossen und von Johannes Billich, Komponist, gemeinsam mit dem Schlagzeuger Daniel Prätzlich präsentiert.


Seit dem 27. September hatten die Künstler in dem Zwischennutz-Gebäude zahlreiche Besucher zu Gast und versuchten gemeinsam Fragen zu beantworten, wie „Wenn ein Baum fällt – kann das Musik sein?“, „Geht das: Klänge stapeln?“, „Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Hören und Sehen?“. Dabei entstanden mehrere neue Kompositionen, die am 14. Oktober zu hören und sehen sein werden. Ausgangspunkt war dabei immer die Klangeigenschaft von Holz.


Logo Kinder- und Jugendhaus Bertha

Kinder- und Jugendhaus BERTHA

Am 31.05.1967 wurde das „Freizeitheim Bertha-von-Suttner-Straße“ eröffnet und ist damit eine der ältesten Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Nürnberg. Daraus ist inzwischen das „Kinder- und Jugendhaus Bertha“ geworden und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit bei den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Stadtteile Sündersbühl und St.Leonhard.

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Das Gebäude zeigte sich allerdings schon seit mehreren Jahren in einem desolaten Zustand und war wirtschaftlich nicht zu sanieren. Auch eine Aufstockung bzw. ein Umbau des bestehenden Gebäudes konnte aus planerischen Gründen nicht erfolgen. Um das Raumangebot der Einrichtung zu erweitern, die Nutzung von Außenflächen zu ermöglichen und eine zeitgemäßes Freizeitangebot im Haus anzubieten, war ein Neubau notwendig.

Dieser wurde schließlich auf einem separaten Areal der Carl-von-Ossietzky-Schule realisiert. Im Rahmen der Städtebauförderung durch das Programm Soziale Stadt sowie einen Zuschuss des Bayerischen Jugendrings konnte die Finanzierung des Projektes gestemmt werden.

Im Oktober 2015 wurde der Neubau mit einem Festakt eingeweiht. Entstanden ist multifunktionales, inklusionsgerechtes Gebäude nach modernstem energetischen Standard (Passivhaus). Unter anderem wurde ein Aufenthaltsraum (mit Tresen, Küche und Sitzecke), ein Mehrzweckraum (mit DJ-Kabine), ein PC-Medienraum und ein Werkraum (mit Keramikbrennofen) eingerichtet. Für Aktivitäten im Freien steht neben dem Außengelände mit Fußball- und Basketballfeld zusätzlich noch eine Dachterasse zur Verfügung.

Bauherr: Stadt Nürnberg, Jugendamt
Bauleitung: Stadt Nürnberg, Hochbauamt
Planung: Ulrich + Ulrich Architekten
Kosten: ca. 1,9 Mio €
Förderung: Programm Soziale Stadt ca. 860.000 € und BJR ca. 322.000 €
Folgekosten: ca. 180.000,-€ pro Jahr


Ossietzyschule, Neusgestaltung des Schulhofes zum Spielhof

Die Carl-von-Ossietzky-Schule verfügt über relativ große Außenflächen, die wenig gestaltet waren. Ein gestalteter Spielhof war daher schon lange ein Wunsch der Grund- und Mittelschule. Eine Spendensammlung der Schule, eine Einzelspende der WBG und die Bewilligung von Fördermitteln im Rahmen der Stadterneuerung waren schließlich ausschlaggebend, dass 2010 mit der Umgestaltung begonnen werden konnte.

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In einem ersten Bauabschnitt wurde unter Mithilfe der Schüler im östlichen Bereich des Schulhofes ein „grünes Klassenzimmer“ aus Natursteinquadern und Robinienhölzern sowie ein Baumhaus gebaut. Bereits bei der Planung und der Entwicklung der einzelnen Elemente vor Ort durften die Kinder mitwirken.

Im zweiten Bauabschnitt wurde dann der zentrale Schulhof, der gleichzeitig Verkehrserziehungsplatz ist, mit vielgestaltigen Sitzgelegenheiten und einem Balancier-Niedrigseilgarten ausgestattet. Den Spielhof der Carl-von-Ossietzky-Schule zeichnet besonders die naturnahe und individuelle Gestaltung mit Natursteinen und Robinienhölzern aus, die von einer außergewöhnlichen Spielgerätefirma speziell nach den Wünschen der Kinder entwickelt worden ist.

Planung und Bauleitung: Stadt Nürnberg, SÖR/ Planung und Bau Grün in Zusammenarbeit mit KuKuK GmbH, Stuttgart

Gesamtkosten: 272.000 €
Spende der wbg 2000 Stiftung: 25.000 €
Spendensammlung der Schule: 3.500 €
Zuwenden Soziale Stadt: 134.640 €
Stadt Nürnberg: 108.860 €


Sanierung Pförtnerhauses

Das denkmalgeschützte Gebäude ist Teil der früheren Schlachthofbebauung. An der Rückfassade befand sich damals die Viehwaage wie auf dem historischen Foto erkennbar. Das Pförtnerhaus steht zwischen dem „Bürgerzentrum Villa Leon“ und dem AWO Familienzentrum und war viele Jahre nicht benutzbar.

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Mit Beginn der Stadterneuerung in St. Leonhard/ Schweinau wurde das Gebäude ab 2009 umfassend saniert.

Bauherr: Stadt Nürnberg
Planung: Hochbauamt
Kosten: 260.000.- Euro
Förderung: 122.000.- Euro
Die Räumlichkeiten werden seit März 2010 von den Streetworkern der Arbeiterwohlfahrt AWO als Büro und Anlaufstelle genutzt.

Die Baukosten wurden aus Mitteln des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ gefördert.


Gesundheitsnetzwerk

In dem Sanierungsgebiet St.Leonhard/Schweinau wurden in einem Pilotprojekt von 2010 bis 2015 gezielt gesundheitsfördernde Maßnahmen für Kinder und Jugendliche entwickelt und durchgeführt.

Dazu erschien im Juli 2017 die Dokumentation Gesundheitsnetzwerk

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Die Schuleingangsuntersuchungen in St.Leonhard brachten seinerzeit alarmierende Ergebnisse: so wurden bei den künftigen Schulkindern überdurchnittliche Defizite bei der Wort-, Laut- und Satzbildung und bei den motorischen Fähigkeiten sowie ein hoher Anteil an lückenhaften Vorsorgeuntersuchungen festgestellt. Hier zeigte sich deutlich, dass sich soziale Belastungen auch im Gesundheitszustand der Menschen wiederspiegeln. Daraus entstand in dem Stadtteil mit seinen bereits gut vernetzten sozialen, schulischen und kulturellen Einrichtungen die Forderung, hier deutliche Verbesserungen für die Kinder zu erreichen.

Zu diesem Zeitpunkt wurde St.Leonhard und ein Teil von Schweinau in das Städtebauförderungsprogramm Soziale Stadt aufgenommen, welches das Ziel hat, Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf zu fördern. Das Handlungsfeld Gesundheit wurde in das integrierte Handlungskonzept des Programmes Soziale Stadt aufgenommen. Desweiteren konnte mit der Techniker Krankenkasse (TK) eine starke Partnerin gewonnen werden, die bereit war, Gesundheitsförderung und Prävention auf Quartiersebene zu unterstützen.

Nun konnte daran gegangen werden, ein Gesundheitsnetzwerk für Kinder und Jugendliche aufzubauen und erste Projekte umzusetzen. Die TK stellte dabei die Projektmittel zur Verfügung, die Kosten der Koordinatorin in Person von Eva Göttlein wurden von der Sozialen Stadt getragen. Auch städtische Fachämter, die Stadtteilpatin Schwan Cosmetics sowie die Schweinauer Firma Schulte & Schmidt und der Großmarkt trugen zur Finanzierung und zum Gelingen des Projekts bei. So war das Gesundheitsnetzwerk St. Leonhard/Schweinau von Anfang an ein gemeinsames Anliegen vieler engagierter Einrichtungen im Stadtteil und deren kräftiger Unterstützer.

Im Zeitraum von 2010 bis 2015 konnten 57 Einzelprojekte zum Thema gesunde Ernährung und Bewegung mit Kindern und Jugendlichen durchgeführt werden. Die örtlichen Einrichtungen haben die fachliche Begleitung der vergangenen Jahre intensiv genutzt. Durch den Einsatz einer kommunalen Lenkungsgruppe konnten viele dieser Maßnahmen nachhaltig angelegt werden. Das außerordentliche Engagement im und für die Stadtteile St.Leonhard und Schweinau stimmt optimistisch, dass das Gesundheitsnetzwerk auch über die Dauer der Projektförderung hinaus seine Wirkung entfalten wird. „Viele Projekte laufen nach unserer Anschubfinanzierung weiter. Deshalb lohnt sich unser Einsatz“, bilanziert Peter Schieber von der Techniker Krankenkasse.

„Mit der nun vorliegenden Dokumentation wird eindrucksvoll aufgezeigt, wie bunt und vielfältig Maßnahmen zur Gesundheitsförderung sein können“, so der Referent für Umwelt und Gesundheit, Dr. Peter Pluschke. Er wünscht sich, dass diese Broschüre nicht nur viele interessierte Leserinnen und Leser, sondern ebenso viele engagierte Nachahmerinnen und Nachahmer finden möge.

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