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Hermannstraße 33

Tag der Städtebauförderung 2018

„Aktiv – gesund - nachbarschaftlich“ – unter diesem Motto beteiligte sich die Stadt Nürnberg auch 2018 am bundesweiten Tag der Städtebauförderung. Durch vielfältige Aktionen sollen in Städten und Gemeinden die Menschen zur Beteiligung vor Ort motiviert und die Möglichkeiten der Städtebauförderung aufgezeigt werden.

In Nürnberg geschah dies heuer am 5. Mai durch die Eröffnung des „Nachbarschaftsgartens“ Hermannstr. 33, in dem Stadterneuerungsgebiet St.Leonhard/Schweinau.


Nachbarschaftsgarten1

Eröffnung des Nachbarschaftsgartens

Der Nachbarschaftsgarten ist ein kostenloses Angebot für Anwohner und Anwohnerinnen aus dem Stadtteil St. Leonhard/Schweinau. Er soll eine Möglichkeit zum Anbau von Blumen, Kräutern und Gemüse bieten und eine Begegnungsstätte in einer grünen Oase sein.

Es handelt sich hierbei um ein Gemeinschaftsprojekt der Noris Arbeit GmbH, des Jobcenters Nürnberg, des Stadtplanungsamts und des Quartiermanagements. Auf einer versiegelten Brachfläche

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wird ein Urban-Gardening-Projekt initiiert, mit dem gleichzeitig mehrere Ziele verfolgt werden: Langzeitarbeitslose und arbeitsberechtigte Geflüchtete werden beschäftigt und für die Arbeitswelt vorbereitet, die Integration von Geflüchteten und Stadtteilbewohnern mit und ohne Migrationshintergrund wird gefördert, die Identifikation der Teilnehmenden mit ihrem Stadtteil wird gefördert, eine zu 100 Prozent versiegelte Hoffläche wird begrünt und das Gesundheitsbewusstsein der Teilnehmenden wird gestärkt.

Bei dem Grundstück in der Hermannstraße 33 handelt es sich um das ehemalige Betriebsgelände der Baufirma Völkel & Heidingsfelder, das von der KIB Gruppe mietfrei zur Verfügung gestellt wird. Die NOA baut dort mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die vom Jobcenter Nürnberg ausgewählt werden, Hochbeete auf. Dazu stehen bis zu 3 000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Zum Gärtnern eingeladen werden die Anwohnerinnen und Anwohner aus der Nachbarschaft.

Interessierte können ein Beet privat nutzen und bepflanzen. Die NOA-Teilnehmenden werden sich dann um die Pflege, wie das Wässern der Anlagen kümmern, so dass die „Besitzerinnen und Besitzer“ nur zum Ernten kommen müssen. Natürlich dürfen alle, die Zeit und Lust dazu haben, ihre Pflanzen auch selbst gießen. Größere Gemeinschaftsbeete können von mehreren Nutzenden bewirtschaftet werden. Damit auch ältere und gesundheitlich eingeschränkte Menschen profitieren können, stehen während der gesamten Vegetationsperiode Projektteilnehmende mit Rat und Tat zur Seite.

Heterogene Gesellschaftsstrukturen, wie sie insbesondere in den Städten entstanden sind, sind für die Stadtentwicklung, aber auch für das nachbarschaftliche Zusammenleben, eine besondere Herausforderung. Hier soll durch dieses Angebot ein Ort der Kommunikation entstehen, durch gemeinsames Säen, Pflanzen und Ernten können sich Menschen im Stadtteil kennenlernen.

Die Maßnahme wird gefördert durch das Programm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier“ des Europäischen Sozialfonds und das Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“. Auch die vom Jobcenter an die Teilnehmenden gewährten Leistungen werden als Förderung berücksichtigt


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St. Leonhard pflanzt!

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