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Motoröl und Ohrenstöpsel: das Norisring-Rennen

Nürnberg ohne das Norisring-Rennen: Daran ist gar nicht mehr zu denken. Seit 1947 pilgern Tausende Motorsport-Fans zur Zeppelintribüne. Damals drehte sich noch alles um Motorräder, denn Nürnberg war das deutsche Zentrum der Motorrad-Industrie. Der Name „Norisring“ bestimmte 1950 ein Preisausschreiben. Die steigende Bedeutung des Autos führte dann zu einer Krise im Motorrad-Bereich, sodass sich ab den 1960er Jahren der Schwerpunkt des Rennens von zwei auf vier Räder verlagerte.

Die Rennstrecke: Einmal um die Zeppelintribüne

Die Rennstrecke hat sich über die Jahre mehrfach geändert: Anfangs war der Kurs zwei Kilometer lang, später vier. Seit 1972 beträgt die Länge der Strecke rund um die Zeppelintribüne 2,3 Kilometer und enthält vier Kurven. Auf der langen Start- und Ziel-Geraden erreichen die Fahrer eine Höchstgeschwindigkeit von 245 Kilometer pro Stunde. Hier finden an drei Tagen insgesamt vier verschiedene Wettbewerbe statt: die Deutsche Tourenwagen-Masters (DTM), der Porsche Carrera Cup Deutschland, der Audi Sport TT Cup und die FIA Formel-3.

Eindrücke vom Norisring


Rückblick: Das Norisring-Rennen 2018

Vom 22. bis 24. Juni 2018 wurde es wieder laut, als der Rennzirkus rund um die DTM am Zeppelinfeld seine Zelte aufschlug. Zwischen Grundig-Kehre und Dutzendteich erwarteten Sie 2018 gleich mehrere Highlights: Nicht nur die beiden DTM-Läufe sorgten für Spannung, auch die FIA Formel-3-Europameisterschaft, die Norisring Classics und das Red Bull Skydive Team bereiteten Gänsehaut-Feeling. Außerdem erwartete Sie eine neue Rennserie: In der "FHR-100 Meilen Trophy", auch "200 Meilen" genannt, starteten nur GT- und Rennsportwagen der Baujahre 1966 bis 1988.


Anreise mit dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln

Bitte beachten Sie bei der Anreise mit dem Auto das dynamische Verkehrsleitsystem. Einfacher ist es, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Norisring zu fahren. Ihre Eintrittskarte gilt gleichzeitig als Ticket für Bus und Bahn. Von der S-Bahn-Haltestelle Frankenstadion (Linie 2 und 3) erreichen Sie das Gelände bequem zu Fuß. Die DB Regio bietet am Renn-Wochenende zahlreiche Sonderfahrten an. Auch Buslinien und die Tramlinen 6 und 8 steuern den Rennzirkus an.


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