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Neugeborene

Name Neugeborenes

Mit der Geburt Ihres Kindes läuft auch die Frist ihm einen Namen zu geben. Wenn Sie ihn bereits sicher wissen, können Sie den Namen festlegen, wenn Sie uns die Geburt mitteilen. Sind Sie noch nicht sicher, haben Sie einen Monat Zeit den Namen nachzureichen. Im Folgenden erfahren Sie, welche Namensvarianten nach deutschem Recht möglich sind.

Zu den Themen:



Vorname

Der Vorname eines Kindes wird von den Sorgeberechtigten bestimmt. In der Regel sind das die Eltern oder ein Elternteil. Sie können Ihrem Kind auch mehrere Vornamen geben. Bis zu sechs Vornamen sind ohne Probleme möglich. Zwei mit einem Bindestrich verbundene Vornamen gelten als ein Vorname. Sind Vornamen in der Geburtsurkunde festgehalten, können sie nicht mehr geändert werden. Welche Vornamen bei Nürnberger Babys in den letzten Jahren besonders beliebt waren, haben wir Ihnen unter "Beliebte Babynamen" zusammengestellt.


Nachname

In der Regel bekommen Kinder den Nachnamen ihrer Eltern. Wenn Sie und Ihr Ehepartner denselben Nachnamen haben, bekommt Ihr Kind bei der Geburt automatisch Ihren gemeinsamen Nachnamen.
Es gibt aber Fälle, die komplexer sind. Im Folgenden schildern wir die häufigsten Fälle der Namensführung nach deutschem Recht. Wenn Sie Fragen zu ausländischer Namensführung haben, beraten wir Sie gerne telefonisch oder per Mail.

Nachname: Eltern mit Doppelname

Hat ein Elternteil einen Doppelnamen, der aus dem Nachnamen der Herkunftsfamilie und dem Nachnamen des Ehepartners besteht, bekommt das Kind nur den gemeinsamen Teil des Namens.

Beispiel

Der Vater heißt: Martin Schmidt
Die Mutter heißt: Rita Schmidt-Müller

Das Kind erhält den gemeinsamen Familiennamen „Schmidt“.


Nachname: Sorgeberechtigte Eltern mit unterschiedlichen Nachnamen

Sie können als Eltern auch unterschiedliche Nachnamen haben, die für den Familiennamen des Kindes zur Wahl stehen. Das ist der Fall, wenn beide Partner bei der Heirat ihre Familiennamen behalten oder die Eltern nicht verheiratet sind, aber gemeinsames Sorgerecht für das Kind haben.

In solchen Fällen bestimmen beide Eltern gemeinsam, wessen Nachname das Kind tragen soll. Weitere gemeinsame Kinder, für die beide Elternteile sorgeberechtigt sind, müssen dann ebenfalls den gewählten Nachnamen tragen.

Können sich die Eltern nicht einigen, entscheidet das Familiengericht darüber, welcher Elternteil die Entscheidung treffen darf.

Beispiel

Die Mutter heißt: Rita Müller
Der Vater heißt: Martin Schmidt
Beide Eltern haben das Sorgerecht.

Das Kind kann entweder „Schmidt“ oder "Müller" heißen - die Eltern müssen sich auf einen der beiden Nachnamen einigen.


Nachname: Elternteil mit alleinigem Sorgerecht

Wenn Sie das alleinige Sorgerecht für Ihr Kind haben, bekommt das Kind automatisch Ihren Nachnamen.
Sie können aber auch gemeinsam mit dem nicht sorgeberechtigten Elternteil festlegen, dass das Kind dessen Nachname trägt. Dafür ist eine zusätzliche Erklärung beim Standesamt nötig.

Beispiel

Die Mutter mit Sorgerecht heißt: Rita Müller
Der Vater ohne Sorgerecht heißt: Martin Schmidt

Das Kind heißt nach der Geburt automatisch "Müller" - wenn beide Eltern sich einigen, dass es "Schmidt" heißen soll, ist das auch möglich.



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