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Nürnberg am Wasser

Die Pegnitz im Stadtgebiet

Im Rahmen des Stadtentwicklungsprojektes koopstadt, das Nürnberg gemeinsam mit den Städten Bremen und Leipzig durchführte, war das Projekt „Nürnberg am Wasser“ einer der Themenschwerpunkte. Unter Federführung der Umweltplanung erarbeitete ein interdisziplinär besetztes Arbeitsteam ein Entwicklungskonzept und initiiert bis heute Impulsprojekte für eine integrierte Stadtentwicklung.

Wie ist das Arbeitsteam zusammengesetzt und welche Aufgaben hat es?

Das Team besteht aus Mitgliedern unterschiedlichster Bereiche der Stadtverwaltung, wie beispielsweise dem Servicebetrieb öffentlicher Raum (SöR), der Stadt- und Umweltanalytik Nürnberg (SUN), dem Gesundheitsamt, dem Stadtplanungsamt, dem Umweltamt oder auch dem Bürgermeisteramt und der Wirtschaftsförderung.
Darüber hinaus sind externe Organisationen, wie das Wasserwirtschaftsamt (WWA), die Congress- und Tourismuszentrale (CTZ), die Main-Donau Netzgesellschaft (MDN) oder das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Donau MDK eingebunden.

Gemeinsam und interdisziplinär arbeitet das Team an Konzepten und Projekten zum Thema Wasser in Nürnberg. Die Aufgabe besteht v.a. darin, ausgehend vom Ist-Zustand in der Stadt, neue Ideen zu kreieren und vorhandene Pläne/Planungen zielgerichtet weiterzuentwickeln.

Für das Leben in der Stadt und die Stadtentwicklung hat Wasser nichts von seiner essentiellen Bedeutung verloren. Im Gegenteil, die Folgen des Klimawandels, die sich u.a. in längeren Trockenphasen und einer zunehmenden Anzahl von Starkregenereignissen ausdrücken, ziehen neue und zusätzliche Herausforderungen nach sich.

Die Ziele von "Nürnberg am Wasser"

Badende Personen im Wöhrdersee

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„Mehr Wasser zum Menschen, Mehr Menschen zum Wasser“ lautet das Motto. Ziel ist es, die Potentiale Nürnbergs als Stadt am Wasser besser zu nutzen und das „Wassererleben“ stärker in den Vordergrund zu bringen. Themen wie Zugänglichkeiten, Aufenthaltsqualitäten und Vernetzungen der Gewässer spielen eine große Rolle, ebenso wie das ökologische Wassermanagement, Hochwasserschutz, Klimawandel und die gesundheitlichen Belange.

Wasser ist lebenswichtig und spielt für die Entwicklung der Stadt eine zentrale Rolle. Dennoch sind die verschiedenen Verbindungen der Stadt zum Wasser heute im öffentlichen Raum z.T. wenig wahrnehmbar und erkennbar. An vielen Stellen in Nürnberg ist kein Zugang zu offenem Wasser möglich. Als Anknüpfungspunkt der Stadtentwicklung und Möglichkeit zur Vernetzung des städtischen Freiraums soll es deswegen zunehmend in den Vordergrund treten und die Stadt damit näher ans Wasser rücken.
Gelegenheit dazu bieten u.a. die Pegnitz innerhalb und außerhalb der Altstadt, die Rednitz, der alte Ludwigkanal und der neue Main-Donau-Kanal, der Dutzendteich im Süden, die Gründlach im Norden, mehrere kleinere Bäche sowie Gräben und Brunnen, Brücken und Wehre im Stadtgebiet.

Folgende Zielsetzungen sollen erreicht werden:

  • Das Thema „Wasser“ in Nürnberg wieder mehr in den Vordergrund bringen
  • Die Wasser-Land-Zusammenhänge stärken z.B. die Pegnitz im Stadtgebiet
  • Flüsse, Seen und Bäche attraktiver gestalten; z.B. Uferterrassen als Zugänge
  • Wasser verstärkt in das Stadtbild holen, z.B. alte Wasserläufe neu beleben, Brunnen errichten
  • Aktivitäten auf und rund ums Wasser erweitern
  • Ein ökologisches und nachhaltiges Wassermanagement
  • Uns den Herausforderungen des Hochwasserschutzes und Klimawandels stellen

Gesamtkonzept

Deckblatt INSEK "Nürnberg am Wasser"

Für Nürnberg wurde durch ein Fachbüro ein integriertes Stadtentwicklungskonzept mit dem Titel "Nürnberg am Wasser" entwickelt. Darin wurden auch die Ideen und Ziele der Arbeitsgruppe eingebettet.
Das Konzept definiert zentrale Konzeptbausteine als tragende Säulen der Gemeinschaftsaufgabe "Nürnberg am Wasser". Diese greifen z.B. die Funktion von Gewässern als Landschaftselement, den Mehrwert urbaner Wasserlagen, die Nutzungsmöglichkeiten des Wassers für Erholungssuchende sowie die zentrale Rolle von Wasser als Lebensgrundlage auf.

Durch die Arbeit in folgenden Handlungsfeldern kann den vorherrschenden Herausforderungen begegnet werden, um die oben dargelegten Ziele zu erreichen:
• Vermarktung, Öffentlichkeitsarbeit, Bewusstseinsbildung
• Mehr Wasser in der Stadt (u.a. Öffnen von Gräben, Errichtung von Brunnen)
• Aktivitäten rund ums Wasser (Sport, Freizeit, Kultur)
• Zugänglichkeit, Vernetzung, Erlebbarkeit, Naturschutz


Baustein Wasser

Deckblatt des Berichts zum "Baustein Wasser"

Die Gewässer bieten in Nürnberg ein breites Spektrum an naturnah und kulturlandschaftlich sowie auch urban geprägten Freiräumen. Dieses Gewässernetz soll daher zu einer erlebbaren Gewässerlandschaft als Bestandteil des Freiraums entwickelt werden. Dabei soll der Charakter der einzelnen Gewässer erhalten und gestärkt werden. Auf Grundlage einer vertiefenden Untersuchung, dem „Baustein Wasser“, werden Ziele und Maßnahmen für die einzelnen Gewässer von Nürnberg aufgezeigt. Diese sind in den Masterplan Freiraum eingeflossen.


Umweltplanung

Fachbereich Umweltverträgliche Stadtentwicklung

Telefon 09 11 / 2 31 - 39 64 oder - 20 328

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