Jeder Mensch kann in eine psychische Krise geraten.
Unter einer psychischen Krise versteht man einen Ausnahmezustand aufgrund von psychischer Überforderung, bei dem die gewohnten Strategien zur Bewältigung und Verarbeitung nicht ausreichen.
Während manche psychischen Probleme selbstständig oder mithilfe der Unterstützung von nahestehenden Personen bewältigt werden können, benötigen andere fachliche Unterstützung.
Dabei gilt: je früher fachgerechte Hilfe in Anspruch genommen wird, desto geringer ist das Risiko einer persönlichen Beeinträchtigung oder einer länger anhaltenden Erkrankung. Insbesondere dann, wenn eine unmittelbare Selbst- oder Fremdgefährdung ansteht, ist es wichtig, sofort Hilfe zu holen!
Notdienste bei akuten Krisen
Im Folgenden sind Notdienste aufgelistet, die bei akuten psychischen Krisen täglich rund um die Uhr erreichbar sind. Akut bedeutet, dass Sie sofortige Hilfe benötigen und eine Beratung oder Behandlung möglichst sofort erfolgen muss.
Für Minderjährige und Erwachsene gibt es verschiedene Hilfsangebote. Deswegen sind die aufgezählten Angebote in Hilfen für Kinder und Jugendliche (bis einschließlich 17 Jahren) und in Hilfen für Erwachsene (ab 18 Jahren) unterteilt. Abweichungen sind bei den jeweiligen Diensten ausdrücklich vermerkt.
Kinder- und Jugendpsychiatrie
Die Notaufnahmen psychiatrischer Kliniken stehen bei akuten psychischen Notfällen 24/7 als Anlaufstelle zur Verfügung.
Kinder- und Jugendpsychiatrie
Klinikum Nürnberg
Öffentliche Verkehrsmittel<https://www.vgn.de/verbindungen/?place_destination=N%C3%BCrnberg&name_destination=Prof.-Ernst-Nathan-Str.+1&type_destination=any&anyObjFilter_destination=12&execInst=verifyOnly&sessionID=0>Psychiatrische Kliniken
Die Notaufnahmen psychiatrischer Kliniken stehen bei akuten psychischen Notfällen 24/7 als Anlaufstelle zur Verfügung.
Psychiatrische Notfallambulanz
Klinikum Nürnberg
Öffentliche Verkehrsmittel<https://www.vgn.de/verbindungen/?place_destination=N%C3%BCrnberg&name_destination=Prof.-Ernst-Nathan-Str.+1&type_destination=any&anyObjFilter_destination=12&execInst=verifyOnly&sessionID=0>Krisendienst Mittelfranken
Der Krisendienst leistet bei psychischen Krisen telefonische Soforthilfe und kann auch Hausbesuche machen.
Krisendienst Mittelfranken
Beratung bei nicht-akuten Krisen
Im Folgenden finden Anlaufstellen, die helfen, wenn kein akuter Notfall vorliegt. An diese Stellen können Sie sich wenden, wenn Sie mit psychischen Belastungen oder Problemen kämpfen, welche eine baldige Behandlung benötigen, diese aber nicht sofort notwendig ist und bis zur nächsten regulären Sprechzeit gewartet werden kann. Sollten Sie sich bereits in psychiatrischer oder psychotherapeutischer Behandlung befinden, dann wenden Sie sich bitte zuerst an die behandelnde Praxis.
Für Minderjährige und Erwachsene gibt es verschiedene Hilfsangebote. Deswegen sind die aufgezählten Angebote in Hilfen für Kinder und Jugendliche (bis einschließlich 17 Jahren) und in Hilfen für Erwachsene (ab 18 Jahren) unterteilt. Abweichungen sind bei den jeweiligen Diensten ausdrücklich vermerkt.
Telefonische Beratung für Kinder und Jugendliche
Die Telefonate sind anonym und sowohl über das Handy als auch das Festnetz kostenlos.
Onlineberatung für Kinder und Jugendliche
Die Beratung findet anonym und kostenfrei per E-Mail oder Chat statt. Je nach Angebot ist eine Registrierung notwendig.
Nummer gegen Kummer
Krisenchat
JugendNotmail
bke-Jugendberatung
U25 Nürnberg - Online Suizidprävention
Hinweis
Alle hier angeführte Angebote stellen keine ärztlich-medikamentöse oder psychotherapeutische Behandlung dar und ersetzen diese auch nicht. Ist eine solche Behandlung erwünscht oder notwendig, dann erfolgt diese entweder bei niedergelassenen (Fach-)Ärzt*innen und psychologischen Psychotherapeut*innen oder in den psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken und Ambulanzen.
Telefonische Beratung
Die Telefonate sind anonym und sowohl über das Handy als auch das Festnetz kostenlos.
Krisendienst Mittelfranken
TelefonSeelsorge
Sozialpsychiatrischen Dienste (SPDi)
Psychisch erkrankte Erwachsene zwischen 18 und 60 Jahren sowie ihre Angehörigen können sich an die Sozialpsychiatrischen Diensten wenden.
Dort erhalten sie Beratung zu psychischen Erkrankungen und seelischer Gesundheit sowie zu allen Themenbereichen des alltäglichen Lebens. Außerdem bekommen sie Unterstützung in Krisensituationen, werden langfristig begleitet und können bei Bedarf Hausbesuche vereinbaren.
Das Angebot der SPDIs ist kostenfrei und die Anliegen werden vertraulich behandelt.
Sozialpsychiatrischer Dienst der Stadt Nürnberg
Gesundheitsamt
Sozialpsychiatrischer Dienst der Stadtmission Nürnberg
Julius-Schieder-Haus
Sozialpsychiatrischer Dienst der AWOarbewe Nürnberg
Gerontopsychiatrische Dienste (GPDi)
Gerontopsychiatrische Dienste beraten und unterstützen psychisch erkrankte Personen ab 60 Jahren und deren Angehörigen. GPDis arbeiten eng mit (haus-)ärztlichen Praxen, Pflegediensten, dem Sozialdienst sowie teilstationären und stationären Einrichtungen zusammen. Hausbesuche sind nach Vereinbarung möglich.
Gerontopsychiatrische Fachstelle der Stadt Nürnberg
Gesundheitsamt
Gerontopsychiatrischer Fachdienst der Stadtmission Nürnberg
Gerontopsychiatrischer Fachdienst der AWOarbewe Nürnberg
Hinweis
Alle hier angeführte Angebote stellen keine ärztlich-medikamentöse oder psychotherapeutische Behandlung dar und ersetzen diese auch nicht. Ist eine solche Behandlung erwünscht/notwendig, dann erfolgt diese entweder bei niedergelassenen (Fach-)Ärzt*innen und psychologischen Psychotherapeut*innen oder in den psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken und Ambulanzen.
Suizidalität
Sind bei einer Person die Gedanken und das Verhalten darauf ausgerichtet, das eigene Leben zu beenden, dann spricht man von Suizidalität.
Neben dem Begriff „Suizid“ werden auch die Bezeichnungen „Selbsttötung“ oder „Selbstmord“ verwendet.
Wenn Sie selbst Suizid begehen wollen oder sich jemand anderes das Leben nehmen möchte, rufen Sie sofort Hilfe!
