Die Digitalisierung von Bildung nahmen Marco Mussoni, Systembetreuer an der Scharrerschule und Frank Wüst vom Team Digitale Schule des Schulreferats in den Blick. Hierfür setzten sie bei den Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und der Architektur an. Auch in diesem Bereich seien auf die jeweilige Mittelschule zugeschnittene Lösungen gefragt und bereits praktizierte kollegiale Hospitationen hilfreich. Die digitale Ausstattung und WLAN-Versorgung sei vorrangig, aber der zu definierende und zielgerichtete Einsatz moderner, digitaler Unterrichtskonzepte ebenso wichtig. „Wohin will Schule in puncto digitaler Bildung?“ laute die Leitfrage, die es zu beantworten gelte. Wenn hierüber Klarheit herrsche, sollte die Zielsetzung konsequent verfolgt werden, so Frank Wüst vom Schulreferat.
Zur Profilbildung der Mittelschule nahmen schließlich Sandra Schäfer vom NLLV und Schulleiter Markus Philipp Stellung und strichen die Bedeutung multiprofessioneller Teams, die Gewinnung gut qualifizierter Fachkräfte und die Verstetigung erfolgreicher Projekte wie IBOS heraus. Auf individueller Ebene seien Motivation und Selbstwirksamkeit zentral für die Persönlichkeitsentwicklung und den Schulerfolg, für das Gesamtsystem Mittelschule seien Freiräume für Gestaltung, Entlastung bei Verwaltungsprozessen und Unterstützung angesichts zunehmender gesellschaftlicher Herausforderungen ausschlaggebend. Erziehung nehme im Schulalltag viel Raum ein und einem afrikanischen Sprichwort zufolge, brauche es dafür ein ganzes Dorf, resümierte Philipp.