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Sitzungen im Jahr 2018

17. Sitzung des Bildungsbeirats

Im hochmodernen und nagelneuen Orchestersaal der staatlichen Hochschule für Musik tagte der Bildungsbeirat zum ersten Mal in einem „nicht-städtischen“ Gebäude.

Oberbürgermeister Ulrich Maly argumentierte in seiner Begrüßung, dass die Hochschule für Musik nicht nur thematisch hervorragend prädestiniert sei für einen Bildungsbeirat mit dem Schwerpunkt „Nürnbergs Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas“. Auch aufgrund der langen Tradition des Gebäudes als kommunalem Altenheim, das ausgestattet mit einer städtischen „Mitgift“ von 40 Millionen Euro für dessen Sanierung in staatliches Eigentum übergeführt wurde, passe der Ort zum kommunalen Bildungsmanagement.

Die Bildungsbeiräte konnten den „genius loci“, die besondere Atmosphäre des auf neuestem technischen Stand befindlichen Neobarock-Gebäudes gleich zu Beginn der Sitzung bei einem kurzen Abstecher durch Veranstaltungsräume der Hochschule erleben, bevor Oberbürgermeister Ulrich Maly in das Thema der „Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2025“ einführte: Als naturgemäß wichtige Partner, sowohl in der aktuellen Vorbereitungsphase der Kulturhauptstadtbewerbung, vor allem aber bei einer späteren Umsetzung, sollten, so Maly, die Bildungsakteure direkt einbezogen werden, um Partizipation und Teilhabe auf allen Bildungsebenen zu gewährleisten.

Um hier Anknüpfungspunkte für die anwesenden Bildungsakteure zu schaffen, stellte der Leiter des Bewerbungsbüros, Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner, den aktuellen Stand des Bewerbungsprozesses Nürnbergs hin zur „Kulturhauptstadt Europa 2025“ vor: Denklinien, anhand derer das weitere künstlerische Programm geplant werden soll, reichen von „Zukunft der Arbeit“ über „Migration, Heimat, Diversity“ bis zu „Nürnberg und die Kulturgeschichte“. Das Hauptstadtjahr 2025 soll dann als „Feier der kulturellen Vielfalt“ die ganze Stadtgesellschaft einschließen und in der Folge auch zu einem veränderten Selbstbild und Image Nürnbergs führen.

17. Sitzung des Bildungsbeirats

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Jessica Marcus, Kreisjugendring Nürnberg-Stadt

Mit konkreten Projektbeispielen z.B. mit Kindern und Jugendlichen regte Prof. Wagner die Mitglieder des Beirats zu Austausch und Rückkoppelung über den laufenden Bewerbungsprozess an. Direkte Rückmeldungen bezogen sich anschließend beispielsweise auf die Umsetzung des Anspruchs der „Inklusion“, auf mögliche Aktivitäten des „Handwerks“, auf die Einbeziehung und Stärkung der freien Musikszene sowie auf das breite Portfolio der Nürnberger Kinderkultur.

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Heidi Breucker-Bittner, Behindertenrat der Stadt Nürnberg

Elisabeth Ries vom Bildungsbüro schloss die Sitzung mit einer Information über die aktuelle Veröffentlichung des Bildungsbüros, das mit dem „Teilbericht I – Bildung von Neuzugewanderten“ eine umfassende Standortbestimmung der Bildungssituation von Neuzugewanderten in Nürnberg vorgenommen hat und mit der Ankündigung der nächsten Nürnberger Bildungskonferenz zum Thema „Bildung und Digitalisierung“ am 23.11.2018.

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