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Friedhofsverwaltung Nürnberg

Herzlich willkommen auf den Internetseiten der Friedhofsverwaltung Nürnberg.

Über dieses Portal möchten wir unsere vielfältigen Tätigkeitsbereiche vorstellen und Antworten zu häufig gestellten Fragen anbieten.

Darüber hinaus stehen wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.


Einschränkungen bei Trauerfeiern und Beisetzungen (Stand: 27.07.2020)

Aufgrund der Sechsten Bayer. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 19.06.2020 i. V. m. der Verordnung zur Änderung der Sechsten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und der Einreise-Quarantäneverordnung vom 07.07.2020 gelten ab 08.07.2020 weiterhin ein allgemeines Abstandsgebot vom 1,5 m, Kontaktbeschränkungen im öffentlichen und privaten Raum sowie situationsabhängige Verpflichtungen, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Veranstaltungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden (insbesondere Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern und Vereins- und Parteisitzungen) sind mit bis zu 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder bis zu 200 Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet, wenn der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen kann.

Entsprechend dem Schutz- und Hygienekonzept der Friedhofsverwaltung für Beerdigungen auf Friedhöfen in Nürnberg (ausgenommen Friedhof Katzwang) gilt ab 22.06.2020:

Allgemeine Anordnungen für den Infektionsschutz

Personen, die an unspezifischen Allgemeinsymptomen und an Erkrankungen in den oberen und unteren Atemwegen, insbesondere Atemnot, leiden, oder die in den letzten 14 Tagen Kontakt mit einer an COVID-19 erkrankten Person hatten, ist die Teilnahme an Beerdigungen verboten. Vor Besuch der Beerdigung sind die Hände zu waschen und vor Eintritt an den vor der Trauerhalle bereitgehaltenen Spendern zu desinfizieren. Alle Abstands- und Platzmarkierungen sind zu beachten. Mikrofone werden mit Plastikfolie umhüllt und sind nur von einer Person zu benutzen. Vor jeder Trauerfeier wird die Schutzhülle gewechselt. Schaufeln für den Erdwurf und Weihwassergaben sind ausschließlich Geistlichen vorbehalten. Die Schaufeln werden vor jeder Beisetzung ausgetauscht und desinfiziert. Blumenwurf ist gestattet. Die Mitarbeitenden der Friedhofsverwaltung tragen während der Beerdigungen ebenfalls Mund- und Nasen-Bedeckung. Ihren Anweisungen und denen eines im Auftrag der Friedhofsverwaltung handelnden privaten Sicherheitsdienstes ist unbedingt Folge zu leisten.

Teilnehmerzahl in Trauerhallen

Um das allgemeine Abstandsgebot bei Trauerfeiern sicherzustellen, wird die zulässige Höchstteilnehmer-zahl in der Trauerhalle nach der Zahl der Plätze festgelegt, die sich ergibt, wenn ein Mindestabstand von 1,5 m zu den anderen Plätzen gewährleistet bleibt. Die Trauergäste haben beim Betreten und Verlassen der Halle sowie beim Singen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Ansonsten darf sie am Sitzplatz abgenommen werden. Die Türen und Fenster der Gebäude bleiben während der Feier geöffnet. Die verfügbaren Sitzplätze werden bestuhlt bzw. markiert. Ihre Zahl ist wie folgt begrenzt:

SitzplätzeFriedhofSitzplätzeFriedhof
34Boxdorf8Mögeldorf
38Fischbach9St. Peter
4Großgründlach23Reichelsdorf
4Großreuth6St. Rochus
4Höfen14St. Rochus-Kapelle
33St. Johannis36Südfriedhof
12Kornburg34Westfriedhof
12Kraftshof6Wöhrd
18Leonhard24Worzeldorf

Zugunsten der Sitzplätze werden in den Hallen keine Stehplätze ausgewiesen. Stehplätze im Freien vor den offenen Türen der Hallen sind belegbar, soweit dies mit dem Mindestabstand von 1,5 m vereinbar ist. Die Trauerhallen am Krematorium sind wegen dringender Bauarbeiten b. a. w. noch gesperrt. Für Trauerfeiern in Kirchen gelten die Festlegungen der Kirchenträger.

Teilnehmerzahl im Freien

Im Freien beträgt die zulässige Höchstteilnehmerzahl 200 Personen. Damit können auch Trauergäste, die zuvor nicht in der Trauerhalle Platz gefunden haben, bei der Beisetzung am Grab teilnehmen. Zwischen den Teilnehmern ist jedoch der Mindestabstand von 1,5 m zu wahren. Das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung zum Schutz der anderen Trauergäste wird empfohlen.

Urnenbeisetzungen (ohne Hallentrauerfeier)

Für Urnenbeisetzungen (ohne Trauerfeier) auf allen kommunalen und kirchlichen Friedhöfen gelten die o. g. Auflagen. Nach einer Feuerbestattung ist die Übergabe der Urne in die Erde der schlichte Beisetzungsakt, dem bereits eine Aussegnungs- oder Trauerfeier in einer Halle oder Kirche vorausgegangen sein soll. Die von der Friedhofsverwaltung angebotene Urnenbeisetzung bietet jedenfalls nicht den zeitlichen Rahmen wie eine Trauerfeier und kann diese nicht ersetzen. Dies gilt auch, wenn nochmals ein Pfarrer oder Trauerredner teilnimmt. Je nach der Entfernung zum Grab ist für eine Urnenbeisetzung eine Dauer von 20 bis 30 Minuten eingeplant. Es wird deshalb um Verständnis gebeten, dass nach dem Ablassen oder Einstellen der Urne nur Zeit für einen kurzen Abschied oder ein Gebet am offenen Grab vorgesehen ist, dann ist das Grab zu schließen. Erst anschließend steht ohne Personal noch Zeit für ausführlichere Ansprachen oder Nachrufe zur Verfügung. Sollen Trauerfeier und Urnenbeisetzung gemeinsam stattfinden, bietet die Friedhofsverwaltung dafür kombinierte Urnentrauerfeiern zu eigenen Terminen an. Wie bei einer Erdbestattung findet die Feier in einer Halle statt, anschließend wird die Urne auf dem Friedhof beigesetzt.

Erdbestattung

Nach dem Ablassen des Sarges im Grab steht am vorläufig abgedeckten Grab angemessene Zeit für die Aussegnung und den Abschied zur Verfügung. Blumen zum Abschied können auf der Abdeckung niedergelegt werden, sie werden dem Grab später beigegeben, wenn es geschlossen wird. Bei Erdbestattungen, für die eine Trauerfeier bereits außerhalb des Friedhof, z. B. in einer Kirche oder privaten Trauerhalle, stattgefunden hat, sind zu Beginn des Trauerzuges nur eine kurze Begrüßung, ein Gebet und ein Votum des Pfarrers oder Trauerredners möglich. Es wird gebeten, auf nachfolgende Bestattungen Rücksicht zu nehmen.

Abschiednahmen für nicht infektiöse Verstorbene

Abschiednahmen am geschlossenen Sarg oder an einer Urne sowie Aufbahrungen am offenen Sarg sind aufgrund der sehr beengten räumlichen Verhältnisse nur für die Angehörigen des Hausstandes des Verstorbenen, Ehegatten, Lebenspartner, Lebensgefährten, Geschwister, andere Verwandte und sowie zwei weitere Personen möglich; gleichzeitig dürfen sich nicht mehr als 10 Personen im Raum aufhalten. Die einzelnen Teilnehmer sind vom Bestatter mit Name und Vorname anzumelden.

Grabvergaben und Parteiverkehr in den Dienstleistungsbüros Süd und West

Die Dienstleistungsbüros auf den Süd- und Westfriedhof für Grabvergaben und die Klärung anderer Grabangelegenheiten sind wieder geöffnet. Telefonische Terminvereinbarungen haben sich bewährt, werden weiterhin angeboten und trotz der Wiederöffnung sehr empfohlen. Dies vermeidet Wartezeiten. Termine für den Grabverkauf für den Bereich Südfriedhof erhalten Sie unter (0911) 231-2406, Termine für den Bereich Westfriedhof unter (0911) 231-2405.

Termine für alle anderen Grabangelegenheiten können unter (0911) 231-3179 oder (0911) 231-7582 vereinbart werden. Ein Besuch der Dienstleistungsbüros oder eine Grabzuweisung (Auswahl) kann nur mit Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung stattfinden.

Wir danken für Ihr Verständnis

Alle Maßnahmen sind leider unangenehm, aber zum Schutz von Hinterbliebenen, Trauergästen und Mitarbeitenden vor Infektionsrisiken vorgeschrieben und deshalb unumgänglich. Wir bitten Sie, aktiv am Schutz für sich selbst und andere mitzuwirken.


Gießwasser ist geöffnet

Die Friedhofsverwaltung hat seit Donnerstag, 02.04.2020, die aufgrund von Frostgefährdung geschlossenen Anlagen auf den städtischen Friedhöfen wieder geöffnet.
Gießwasser steht damit bis mindestens Allerheiligen wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Leichenannahme – wichtige Information

Die aktuelle Situation erfordert es, konsequent bestattungsrechtliche Vorgaben zu beachten.

Daher werden im Krematorium und auf den Friedhöfen keine Verstorbenen mehr angenommen, wenn nicht zumindest die Kopie des nicht vertraulichen Teils der Todesbescheinigung vorliegt.

Das Klinikum der Stadt Nürnberg wurde darüber in Kenntnis gesetzt. Die bisherige Praxis, dass die Originale der Todesbescheinigung direkt an das Standesamt der Stadt Nürnberg geschickt werden, wird fortgesetzt.

Um das Vorliegen der Todesbescheinigung bei der Leichenannahme zu gewährleisten, wird die technische Möglichkeit für Bestatter, sich mittels Pincode Zugang zum Krematorium zu verschaffen und Verstorbene einzustellen mit Wirkung ab 13.3.2020 abgeschaltet.

Falls erforderlich, kann die Spätschicht und die Rufbereitschaft unseres Fahrdienstes gerufen werden, um Verstorbene anzunehmen. Wir bitten um Verständnis für die damit verbundenen Wartezeiten.


Wir sind für Sie da

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Aktuelle Daten

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