Eine erfolgreiche Energiewende in Nürnberg bedeutet einen Wandel weg von fossilen Energien (Öl, Gas, Kohle) hin zu regenerativen Energiequellen (Wind, Sonne, Wasser, Biomasse oder Geothermie). Sowohl Energieversorger wie z.B. die N-ERGIE als auch jeder Einzelne kann bei der Energieversorgung einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Diesen Weg hin zu mehr erneuerbaren Energien setzt die Stadt Nürnberg gemeinsam mit der N-ERGIE Aktiengesellschaft, Betrieben, Kammern, öffentlichen Einrichtungen und natürlich den Bürgerinnen und Bürgern in vielen Bereichen um.
Im Nürnberger Stadtgebiet liegt das größte Potenzial für erneuerbare Energien in der Solarenergie. Aber auch weitere erneuerbare Energiequellen bieten Potenziale für eine klimafreundliche Energieerzeugung.
Solarenergie in Nürnberg
Entwicklung der Solarzahlen in Nürnberg
Das Diagramm zeigt die Entwicklung der Leistung aller auf dem Stadtgebiet Nürnberg errichteten Photovoltaikanlagen. Zum Stichtag am 31.12.2010, dem ersten dargestellten Jahr, betrug die Leistung 19,4 Megawatt. Insgesamt waren 1.394 Anlagen installiert. Über die Jahre stieg sowohl die Leistung als auch die Zahl der Anlagen kontinuierlich an. Zuletzt lag zum 31.12.2025 die Installierte Leistung bei 144,7 Megawatt bei einer Anlagenanzahl von 12.774.
Mit dem Solar- und Gründachkataster die Eignung für eine Solaranlage überprüfen

Solar- und Gründachkataster der Stadt Nürnberg
Das Solar- und Gründachkataster der Stadt Nürnberg ermöglicht es allen Gebäudebesitzenden in Nürnberg auf einen Blick zu erkennen, ob das Dach ihres Gebäudes potenziell für eine Solaranalge oder ein Gründach geeignet ist. Die Nutzung des Katasters ist kostenlos und enthält auch einen Wirtschaftlichkeitsrechner.
Fragen zur Solarenergie beantwortet die Solarinititiative Nürnberg

Kostenlose Beratung durch die Solarinitiative
Die Solarinitiative Nürnberg bietet Beratungen und Dienstleistungen zur aktiven Nutzung der Sonnenenergie. Sie informiert Bürger und Unternehmen zu Solarstrom und Solarwärme, initiiert Solarprojekte im Stadtgebiet, und unterstützt Akteure vor Ort bei der Suche von Objekten und geeigneter Partner.
Wissenwertes zur Solarenergie
Photovoltaik spielt in unserem Energiesystem eine immer wichtigere Rolle. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE bietet eine Zusammenstellung aktuellster Fakten, Zahlen und Erkenntnisse, die eine gesamtheitliche Bewertung des Photovoltaik-Ausbaus in Deutschland unterstützen soll.
Die Wissensplattform pv-wissen.de ist ein gemeinsames Projekt der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie im Landesverband Berlin Brandenburg (DGS-BB) und der Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW Berlin. pv-wissen.de wird durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert und baut auf dem renommierten Leitfaden Photovoltaische Anlagen der DGS auf.
Die Nutzung von ein oder zwei Solarmodulen am Balkon, auf dem Garagendach oder an der Fassade wird immer beliebter. Jeder - ob Eigentümer oder Mieter - kann mit einfachen Mitteln einen Teil seines Stroms umweltfreundlich selbst erzeugen und bei der Energiewende mitmachen. Nicht zuletzt die aktuellen hohen Stromkosten machen ein Steckersolargerät auch wirtschaftlich attraktiv.
Welche Optionen gibt es für den Weiterbetrieb von PV-Anlagen nach Auslaufen der EEG-Vergütung (Ü20-Anlagen)? Beispielsweise die einfache Weitereinspeisung an den lokalen Netzbetreiber, der Umbau auf Eigenversorgung oder der Stromverkauf zu einem festgelegten Vergütungssatz. Mit dem Berechnungstool pv@now easy Ü20 können Sie diese drei Möglichkeiten (auch mit Speichereinsatz) wirtschaftlich abschätzen.
Du suchst Informationen zur Umsetzung eines Photovoltaik-Projektes im Mehrfamilienhaus oder in einer Wohneigentümergemeinschaft? Das Mieterstrom Portal der DGS Franken gibt in vier zentralen Rubriken Auskunft: Dienstleistungen, Musterverträge, Veranstaltungen, Wissen. Hier findest du Betreiber- und Messkonzepte, wichtige gesetzliche und steuerliche Hinweise oder eine Marktübersicht von MFH-Dienstleistern.
Solarwärme kann fossile Energieträger ersetzen. Dies gilt für alle Prozesse, die Niedertemperaturen benötigen. Im Besonderen bei Prozesstemperaturen von weniger als 100 Grad Celsius. Solarwärme kann aber auch bei höheren Temperaturen, z.B. bei der Dampfbereitstellung sinnvoll eingebunden werden. Insgesamt sind die Anwendungen sehr vielfältig. Neben Großanlagen im Megawattbereich, etwa zur Gasdruckregelung, gibt es auch kleinere Anlagen, die für Trocknungsprozesse, Wasch- und Reinigungsprozesse oder die Brauchwassererwärmung zum Einsatz kommen.
Erdwärmenutzung in Nürnberg
Bei Nutzung der Erdwärme (Geothermie) kann grundsätzlich zwischen der oberflächennahen und der tiefen Geothermie unterschieden werden. Bei der obeflächennahen Geothermie wird meist mittels Sonden oder Erdwärmekollektoren die Erdwärme bis zu einer Tiefe von 400 Metern erschlossen und mittels Wärmepumpen nutzbar gemacht. Die oberflächennahe Geothermie kann bei entsprechenden Gegebenheiten für die Beheizung von Einzelgebäuden genutzt werden.
Bei der tiefen Geothermie werden Erdwärmepotenziale in größeren Tiefen ab 400 Meter mittels aufwändiger Bohrungen erschlossen. Hierbei kommen verschiedene Technologien zum Einsatz, je nachdem ob beispielsweise warmes Thermalwasser gefördert wird oder ob warme Gesteinsschichten erschlossen werden. Tiefengeothermieanlagen kommen aufgrund des hohen technischen Aufwands in der Regel nur zur Nutzung in größeren Wärmenetzen in Frage.
Möglichkeiten der oberflächennahen Geothermie
Die oberflächennahe Geothermie eignet sich potenziell auch als Wärmequelle für Einzelgebäude. Ob ein Grundstück potenziell für die Geothermiennutzung geeignet ist, zeigt der Standortcheck oberflächennahe Geothermie im Bayerischen Energieatlas.
Für den Bau von Geothermieanlagen sind entsprechende Genehmigungen einzuholen. Weitere Informationen hierzu bietet das Umweltamt Nürnberg.
Erkundung der Tiefengeothermie im Stadtgebiet
Die N-ERGIE AG ist aktuell dabei die Potenziale der Tiefengeothermie in Nürnberg zu erkunden. Die Nutzung der Tiefengeothermie ist ein möglicher Baustein zur Dekarbonisierung der Fernwärme in Nürnberg.




