Kongresshalle Nürnberg

Kongresshalle Nürnberg


Fördergeber

Förderkulisse Kongresshalle

Für die Finanzierung der Kulturbauvorhaben in der Kongresshalle sowie für die grundsätzliche Nutzbarmachung und den Substanzerhalt des Gebäudes sind Fördermittel des Bundes, des Freistaats Bayern und der Europäischen Union vorgesehen. Insgesamt wird die Förderquote bei über 70 Prozent liegen. Das heißt, aus dem städtischen Haushalt kommen etwa 30 Prozent der Gesamtkosten.

Die Förderlandschaft ist ziemlich komplex: Die unterschiedlichen Teilprojekte werden jeweils von verschiedenen Fördergebern mit unterschiedlichen Förderquoten bezuschusst. Hier ein Überblick, wer welchen Anteil am Gesamtprojekt trägt:

Schadstoffsanierung

Innenhof, Dachflächen und Teile der Innenräume des Kongresshallen-Rundbaus waren mit Schadstoffen belastet. Deren Beseitigung war die Voraussetzung für die künftige kulturelle Nutzung des Gebäudes. Die Dekontaminierung wird mit Fördermitteln in Höhe von 5,9 Mio. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) durch die Europäische Union unterstützt. Das EFRE-Programm wird von der Europäischen Union und dem Freistaat Bayern kofinanziert.

Substanzerhaltung und grundsätzliche Nutzbarmachung

Von den Kosten für die Substanzerhaltung und grundsätzliche Nutzbarmachung der Kongresshalle übernimmt der Bund die Hälfte, die Anteile des Freistaats Bayern und der Stadt Nürnberg betragen jeweils ein Viertel. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) engagiert sich im Rahmen des Förderprogramms KulturInvest mit 29,5 Mio. Euro, die Förderung des Freistaats Bayern beläuft sich auf 14,75 Mio. Euro.

Spielstätte für das Staatstheater Nürnberg

In die Kongresshalle wird eine neue Spielstätte des Staatstheaters Nürnberg einziehen. Dafür werden sechs Segmente im Kongresshallen-Rundbau ausgebaut; im Innenhof entsteht ein Theaterbau mit Bühnenflächen, Zuschauerraum, Orchesterprobensaal etc. Für diese Spielstätte ist eine Förderung von 75 Prozent nach dem
Bayerischen Finanzausgleichsgesetz (BayFAG) durch den Freistaat Bayern beantragt.

Außerdem hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für die Spielstätte des Staatstheaters Mittel aus der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bewilligt. Der Bund beteiligt sich hier mit bis zu 16,3 Mio. Euro.

Ermöglichungsräume

Der Bund unterstützt den Ausbau der Ermöglichungsräume für Kunst und Kultur in der Kongresshalle über das Förderprogramm KulturInvest. Eine Förderzusage des BKM liegt in Höhe von 20 Mio. Euro vor.

Ergänzend wurden seitens des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst aus dem Kulturfonds Bayern 1,675 Mio. Euro für eine Teilmaßnahme des Projekts Ermöglichungsräume zugesagt. Die Mittel sind für den Ausbau von 15 Ateliers im Kongresshallen-Rundbau bestimmt.