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Nürnberg und Fürth entdecken: Die Stadt(ver)führungen

Haben Sie Lust, neue Aspekte Ihrer Stadt kennenzulernen? Möchten Sie den Stadtalltag einmal aus einem anderen Blickwinkel betrachten? Ob Nürnberger oder Gast – bei Deutschlands größtem Führungsmarathon erlebt jeder besondere Momente: Rund 400 Führungen führen an drei Tagen zu Orten, die sich hinter oftmals verschlossenen Türen verbergen. Seit 2000 (ver)führt Sie jedes Jahr im September ein neues originelles Programm.


Rückblick: Programm 2017

"Zeichen & Wunder" – unter diesem Motto standen die letzten Stadt(ver)führungen vom 22. bis 24. September. Zeichen und Wunder lassen sich nämlich in Nürnbergs Altstadt und Stadtteilen an den verschiedensten Ecken entdecken: von architektonischen Wahrzeichen wie der Lorenzkirche bis hin zu technischen Wundern des Fortschritts. Aber auch wunderliche Geschichten und Sagen aus der Region und aktuelle Zeichen von gesellschaftlichem Zusammenhalt, Integration und Nachhaltigkeit sind Themen der Touren. Zusammen mit unterschiedlichsten Stadt(ver)führern – stadtbekannten Persönlichkeiten, professionellen Stadtführern und engagierten Bürgern – können Sie die verschiedenen Zeichen und Wunder in Nürnberg erkunden.

Auch 2017 erwarteten Sie bei den Stadt(ver)führungen wieder jede Menge Themen. Damit Sie den Überblick nicht verlieren, waren die Führungen in folgende Kategorien eingeteilt: Altstadt, Am Abend, Architektur, Familien, Geschichte, Gesellschaft, Innovation & Technik, Körper & Geist, Kulinarisches, Kunst & Kultur, Stadtteile, Fürth.

Tipps der nuernberg.de-Redaktion

Nachtführung im Irrhain

Seit 1676 pflegt der Pegnesische Blumenorden den in der Nähe von Kraftshof gelegenen Irrhain. Der kleine Park liegt mitten im Wald, am Rande der Gemüsefelder. Trauen Sie sich auf eine Tour durch den nächtlichen Wald? Am Abend des 22. Septembers führte Sie Prof. Dr. Werner Kügel bei Fackellicht durch den verwunschenen Park.

Mit Rafts auf der Pegnitz durch den Hochwasserstollen

Diese Führung war nichts für Sportmuffel: mit Schlauchbooten auf der Pegnitz entlang paddeln, Fleisch- und Museumsbrücke queren und durch den 140 Meter langen Hochwasserstollen fahren - eine ganz neue Perspektive auf Nürnberg.

Schlafende Schönheit – das Volksbad

Seit mittlerweile 25 Jahren ist es nun geschlossen, für die Stadt(ver)führungen öffnete es aber seine Tür: das Nürnberger Volksbad. Der Förderverein Volksbad e.V. lud zu einem historischen Rundgang im Jugendstilgebäude ein und beantwortet aktuelle Fragen. Zum Beispiel: Wie sieht's denn jetzt eigentlich mit den Verhandlungen über eine Wiedereröffnung aus?

Geheimnis Pathologie

Den meisten sind sie nur als nützliche Helfer in Tatort und Co. bekannt: Pathologen. Dabei umfasst ihre Arbeit viel mehr als nur das Obduzieren in dunklen Kellern. Das Nürnberger Klinikum ermöglichte Ihnen einen Einblick in den Alltag der Pathologie und ihrer Bedeutung für die Medizin.

Charly Fischer

Nürnberg Anno 2897

Wie Nürnberg wohl in 880 Jahren aussieht? Charly Fischer, Musiker und ehemaliger Festivalleiter des Bardentreffens, ist überzeugt: Das Amtsblatt wird auf Lebkuchen gedruckt und der Nürnberger geht wie selbstverständlich durch den Burgbergtunnel. Was im Jahr 2897 noch so alles anders ist, davon erzählte und sang Charly Fischer selbst.

Der Tullnaupark im neuen Glanz

Einst war er eines der beliebtesten Ausflugsziele Nürnbergs, dann geriet er in Vergessenheit und verfiel. Jetzt wird der Tullnaupark am Wöhrder See rundum erneuert. Im Mittelpunkt steht die Pergola-Anlage mit stilistischen Anklängen an Renaissance, Jugendstil und Art Deco. Bei einer Führung erfuhren Sie mehr zur Vergangenheit und Zukunft dieser schönen Parkanlage.

Im Zeichen des Rotlichts

Es ist wohl das älteste Gewerbe der Welt, trotzdem bleiben unsere Vorstellungen darüber nur vage: Um das Thema Prostitution, oder Sexarbeit, ranken sich noch immer viele Mythen und Klischees. Zeit also für einen Faktencheck: Kassandra e.V., eine Fachberatungsstelle für Prostituierte, ließ Sie einen Blick hinter die Kulissen werfen und räumte mit Vorurteilen auf.

Dem Strom auf der Spur

Tag für Tag eilen unzählige Passanten am Wetterhäuschen auf dem Lorenzer Platz vorüber, ohne ihm groß Beachtung zu schenken. Dabei steckt Großes unter ihm: Es liefert nicht nur Wetterdaten, sondern birgt den Zugang zu ahmimmt Sie mit in den Untergrund zur Nürnberger Stromversorgung.

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