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Rückblicke und Berichte

Rückblicke und Berichte aus unserer Arbeit

Auf dieser Seite sammeln wir für Sie Rückblicke und Berichte aus unserer Arbeit, die das Format unserer üblichen Seiten sprengen. Sie wollen trotzdem mehr wissen? Dann sind Sie hier richtig!

Dezember 2022

Christkind Teresa Windschall

Christkind Teresa Windschall

Engagement lohnt sich - findet auch das Christkind

Abgesehen von den beiden vergangene Pandemiejahren war es liebgewonnene Tradition: Die jährliche Weihnachsfeier für alle, die sich im Kulturladen Röthenbach engagieren. 2022 konnte die Feier nach großer Pause wieder stattfinden - und erstmals war dabei das Nürnberger Christkind Teresa Windschall zugast. Sie begrüßte alle Anwesenden mit dem Prolog und überreichte kleine Präsente an die Engagierten. Im Gespräch mit Kulturladenleitung Birgit Kretz berichtete sie jedoch auch von ihrem eigenen Engagement als Christkind über ihren Antrieb zu dieser Arbeit.
Als Christkind begegnet Teresa Windschall jungen wie alten Menschen und ist dankbar, für die positive Stimmung, die sie erleben und überbringen darf. Besonders wichtig ist es ihr dabei, zu denen zu kommen, die allein sind, wenig Zuspruch erhalten, alt und oder krank sind. Teresa Winschall ist überzeugt: Oft hilft es schon, sich etwas Zeit zu nehmen, miteinander zu reden, zu zu hören und ein Lächeln zu schenken.
Wer dem aktuellen Christkind begegnet, weiß auch sofort, was gemeint ist: Teresa Windschall versteht es, jeden Menschen mit ein paar Worten in positive Stimmung zu versetzen. Diesem Vorbild eifern wir gerne nach und haben damit einen ersten guten Vorsatz für das kommende Jahr gefasst.
Ganz herzlichen Dank an Teresa für ihren Besuch und an alle Engagierten im Kulturladen für den großen Einsatz im Jahr 2022.

November 2022

Fünf Personen stehen vor Bildern einer Ausstellung und unterhalt

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Bilder, die zum Gespräch anregen

Ausstellungseröffnung: Tief im Westen

Am Samstag den 12.11.2022 wurde die Ausstellung mit dem Titel „Tief im Westen – 5 Franken im Ruhrpott" mit einer Vernissage eröffnet. Sonja Wolfstädter und der Fotograf Klaus Dünn führten in die Ausstellung ein. Die fünf Fotograf*innen Klaus Dünn, Yvonne Kohn-Wolf, Robert Sprenger, Hartmut Walther und Alfons Wolf waren für diese Ausstellung im Ruhrgebiet und ganz besonders in der Stadt Duisburg unterwegs. Die Ausstellung reflektiert ihre Eindrücke und Begegnungen.
bei der vernissage durchstreiften besucher*innen den gesamten Kulturladen, um die stimmungsvollen Bilder auf sich wirken zu lassen. Die anwesenden Künstler*innen vermittelten deutlich ihre Begeisterung für die Stadt Duisburg und das Ruhrgebiet, sei es in der Eröffnungsrede, in Gesprächen und durch die mit der Kamera festgehaltenen Motiven. Mal in Schwarz-Weiß, mal in Farbe, erstrahlen die Bilder auf besondere Weise an den Wänden. Eine wunderbare Brücke zum Kulturcafè des Kulturladen Röthenbach wurde durch die Präsentation von Portraits mit Menschen aus unterschiedlichen Kulturen geschaffen.

Die gelungene Ausstellung kann noch bis zum 21.12.2022 besichtigt werden.

September 2022

Ein Mann mit weißem Hut und weißem Hemd steht vor einer Bühne neben einer blonden Frau mit weißem Schal.

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Bürgermeister Mankana Korodowou Ahini war mit einer Delegation aus Togo zugast im Kulturladen.

„Nürnberg nachhaltig“– ein kurzer Rückblick mit Ausblick!

Am Donnerstag, den 22. September 2022 öffnete der Kulturladen Röthenbach seine Pforten für eine besondere Vernissage mit vielen Ehrengästen. Eröffnet wurde die Ausstellung "Nürnberg nachhaltig". Sie umfasst zahlreiche Infotafeln über nachaltige Entwicklungsprojekte in Nürnberg und in verschiedene Partnerstädten rund um den Globus. Annekatrin Fries begrüßte als Leitung des Amtes für Kultur und Freizeit zu Beginn die Gäste und hob die gute Arbeit der Kulturläden in Sachen Nachhaltigkeit deutlich hervor. Auch Christine Schüsser vom Amt für internationale Beziehung begrüßte die anwesenden Gäste, allen voran eine Delegation aus Togo mit Stadtvertretern den Kommunen Sokodé und Aného.
Bei der Ausstellungseröffnung in deutscher und französischer Sprache berichteten die Gäste aus Togo über ihre in der Ausstellung vorgestellten Projekte. Die Installation von Photovoltaikanlagen auf Krankenhäusern und Schulen in Sokodé und Aného wurde u.a. auch mit Unterstützung aus Bayern und Nürnberg auf den Weg gebracht. Um umweltschädigende Abholzung zu reduzieren, wurde in den letzten Jahren zudem daran gearbeitet, die Kochstellen von Privathaushalten vermehrt mit Gas zu betreiben. Zudem initiierten beide Städte Baumpflanzprojekte und investierten in Bildung und Aufklärung zur Beduetung von Bäumen und Wäldern für das globale Klima.
Deutlich wurde der Unterschied mitteleuropäischer und afrikanischer Sichtweisen bei der Wortwahl in Bezug auf die Klimakrise. Der Bürgermeister von Sodoké Mankana Korodowou Ahini spracht ganz drastisch von einer großen "Angst", die die Klimakrise hervorrufe. Alle gesellschaftlichen Kräfte seien dazu aufgerufen, entschieden und solidarisch zu handeln und für mehr nachhaltige Entwicklung zu kämpfen.
Sowohl die Tafeln der Ausstellung als auch die Beiträge der Redner*innen bezogen sich auf die von den Vereinten Nationen verabschiedete Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen zur nachhaltigen Entwicklung - die Susainable Developement Goals (SDGs). Diese SDGs bilden den Orientierungsrahmen für eine weltweite Entwicklungspolitik bis ins Jahr 2030. Dabei geht es nicht nur um ökologische Themen, sondern auch um die Bekämpfung von Armut und Ungleichheit sowie um gerechte Zugängen zu gesunder Ernährung, intakter Natur, zu lebenslanger Bildung oder zu auskömmlicher Arbeit.
Für das leibliche Wohl am Eröffnungsabend sorgten Mitarbeiter*innen des Kulturladens Röthenbach mit einem veganen Bio-Büffet. Viele Gäste ließen sich durch die gelungene Ausstellung und die inspirierenden Vorträge zu einem regen Meinungsaustausch ermuntern. Rückblickend kann festgestellt werden: Ein gelungener Abend mit tollen Einblicken und ermutigenden Ausblicken.

Juli 2022

Stadtteilfest in der Röthenbacher Hauptstraße

Es war bunt, vielfältig und knallvoll! Vereine, Parteien, Kindergärten, Jugendzentren und Schulen bteiligten sich mit Ständen und farbenfrohne Beiträgen am Bühnenprogramm. Sie lockten so viele Gäste wie schon lange nicht mehr in die Röthenbacher Hauptstraße. Hier einige Impressionen zum durchklicken!

Auf einer rechteckigen Fläche haben sich 5 Mädchen zum Tanz aufgestellt. Viele Zuschauer haben sich drumherum geschart.

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Tanz...

Wie immer gab es zahlreiche Tanzaufführungen vom Philippinischen Kulturverein, vom rumänischen Verein Dacia e.V. und natürlich vom Russisch-Deutschen Kulturzentrum, wie hier im Bild.

Eine Gruppe von Kindern mit Percussion-Instrumenten steht auf einer Bühne. Viele Kinder schauen und hören zu.

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Musik....

Musikalisch wurde das Fest vom Hort des Kinderhauses Nikodemus und von Kindern aus der Helene-von-Forster-Grundschule eröffnet. Die Grundschule war mit einem Chor, der Percussiongruppe, den Cheerleader*innen und einer Schulband am Start. Vielen Dank für diese tollen Beiträge!

Ein Stand mit einem roten Dach und vielen bunten Wimpeln wird von Kindern umringt

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Große Kinderspielfläche auf dem Abenteuerspielplatz

Das Stadtteilfest wird zu großen Teilen von und für Kinder gemacht! So konnten kleine und große Besucher*innen am Stand der Grundschule Einbach Experimente zum Thema Luft durchführen, angeleitet durch Schüler*innen. Auf dem Gelände des Abenteuerplatzes waren viele Einrichtungen aus dem Stadtteil mit besonderen Angeboten vertreten. Highlight war natürlich die Tombola des Abenteuerplatzes.

Viele Menschen reihen sich um Stände mit bunten Schirmen

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Endlich wieder feiern!

Besucht war das Fest so gut wie schon lange nicht mehr - nach zwei Jahren pandemiebedingter Zwangspause ein wunderschönes Ereignis.

Vor einem Sandsteinhaus mit golden glänzender Turmuhr steht eine Bühne, auf der eine Band spielt.

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Folk-Rock zum Abschluss

Den Abschluss machte die Band Wheesh! Vielen Dank an alle Mitwirkenden sowie alle großen und kleinen Helfer*innen aus Eibach, Röthenbach und drumrum, die dieses Fest möglich gemacht haben!

Juni 2022

Kunstprojekt zum Thema Frieden an der Birkenwaldschule

In der erste Juniwoche war Sonja Wolfstädter vom Kulturladen gemeinsam mit dem Künstler Florian Achziger an der Birkenwaldschule zugast. Rund um das Thema „Frieden“ wurde die lange Außenwand der Schulturnhalle mit Silhouetten der Kinder gestaltet. Hierfür wurden zunächst die Schablonen aus Papier erstellt. Danach ging es mit bunten Spraydosen ans Werk. Aus einer tristen grauen Wand wurde ein echter Hingucker. Finanziert wurde das Projekt mit Paula-Maurer-Mitteln ades Amtes für Kultur und Freizeit Nürnberg.

Mai 2022

nebeneinader sind links das Bildeiner leeren Autobahn und rechts eine Kuh auf einer Wiese zu sehen

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Interview mit der Fotografin Susa Schneider

Ein Gesicht, eine Figur oder doch nur ein Haus mit Zaun. Susa Schneider ist Fotografin und macht das sichtbar, was andere nicht sehen. Sie hat ein Auge für Details und möchte mit ihren Fotos den Menschen zeigen was für Besonderheiten sich unmittelbar vor ihnen befinden. Svenja Holy inteviewte die Fürther Fotografin kurz vor der Vernissage derAusstellung "Alles auf Anfang" im Kulturladen Röthenbach.

Wissen Sie noch wann Sie zum ersten Mal eine Kamera in den Händen hielten?
An diesen Moment kann ich mich noch gut erinnern, da war ich zirka sieben oder acht Jahre alt. Meine Mutter, die selbst eine fantastische Fotografin war, hat mir die Kamera in die Hand gedrückt. Das war eine schöne alte Voigtländer, bei der man oben reinschauen kann und das Bild verkehrt herum sieht. Die Kamera funktioniert mit einem Rollfilm, der zuvor eingelegt werden muss. Meine ersten Fotos habe ich mit dieser Kamera in Italien geschossen.

Haben Sie einen Unterschied zwischen der früheren und heutigen Fotografie feststellen können?
Ja, leider, denn ich habe noch die analoge Fotografie von Beginn an gelernt. Ich habe zusammen mit dem Fotografen Günter Derleth gearbeitet und Mehrfachbelichtungen durchgeführt. Diese Technik kann heutzutage schnell und einfach mit dem Programm Photoshop umgesetzt werden. Bei der analogen Fotografie dauerte das um einiges länger und zudem war es wichtig konzentriert zu arbeiten und sein Wissen einzubringen. Durch die große Filterauswahl, die es heutzutage gibt, kann jeder ein schönes Foto erhalten, doch der eigentliche Sinn der Fotografie ist weg.

Was begeistert sie heute an der Fotografie?
Ich verwende meine Smartphone-Kamera zum Fotografieren, dadurch kann ich ganz andere Aufnahmen machen. Ich kann Personen oder Personengruppen fotografieren ohne Aufmerksamkeit zu erzeugen. Der Vorteil ist auf jeden Fall, dass das Handy viel unauffälliger ist und man benötigt kein großes Equipment mehr, sowie bei der analogen Fotografie. Ich bearbeite meine Fotos auch nicht nach, wenn die Belichtung nicht stimmt, war es einfach ein Belichtungsfehler des Handys.

Personen, Landschaften oder Gegenstände?
Ich fotografiere das, was ein anderer nicht sieht und dran vorbei läuft. Oft fotografiere ich in Italien und auch dort gibt es schöne Graffitis oder einzigartige Bodenstrukturen. In der Ausstellung im Kulturladen Röthenbach zeige ich einen Auswahl meiner Zebrastreifen, die ganz unterschiedlich sind und das fotografiere ich. Das was alltäglich von uns Menschen benutzt wird, aber keiner genau hinsieht. Beim genaueren Betrachten der Umwelt kommen dann kleine Details wie Blumen oder ähnliches zum Vorschein. Das ist sozusagen meine Gabe. Ich erkenne Kleinigkeiten an denen andere Menschen einfach vorbeigehen würden. In Ancona, einer Stadt in Italien habe ich ein Wohnhaus fotografiert, das mit kleinen rosafarbigen Fliesen geschmückt war und eine morbide Toreinfahrt hatte. Ein paar Wochen später bin ich dann wieder daran vorbeigefahren und das Haus wird jetzt saniert. Gut dass ich es fotografiert habe, denn die Besonderheit ist jetzt erloschen.

Was möchten Sie mit Ihren Fotos bei den Betrachtern erzeugen?
Die Motive die ich fotografiere sind sehr schön, beinhalten jedoch immer eine Kleinigkeit die bei den Betrachtern zum Denken anregen sollen. Ein Foto von mir, zeigt einen Strand mit einem idyllischen Eindruck und ganz unten in der Ecke des Bildes sieht man Müll liegen. Neben dem Bild hängt auch ein Foto, welches thematisch dazu passt. Ziel ist es dass sich die Gegensätze anziehen, ein Yin und Yang sozusagen, und auf die Schönheit unserer Natur aufmerksam machen, die es gilt zu erhalten.

April 2022

Ein Gemälde zeigt einen jungen blonden Mann, der in eine goldene trompete bläst.

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Die Ausstellung von Holger Lehfeld ist noch bis zum 13.05. im Kulturladen Röthenbach zu sehen.

Interview mit dem Künstler Holger Lehfeld

Die diesjährigen Ausstellungen im Kulturladen Röthenbach laufen alle unter dem Oberthema „Stadt - Land - Mensch“. Die Ausstellung „Es war einmal ... der Mensch“ des Malers Holger Lehfeld orientiert sich danach. Er arbeitet vermehrt mit Öl und stellt in seinen Werken den Menschen in den Fokus. Den Zustand zwischen Lebensfreude und Verzweiflung stellt er bildnerisch in seinen Werken dar. Ein Interview mit dem Künstler soll einen Einblick hinter den Erstellprozess eines Bildes geben. Das Interview führte unsere Praktikantin Svenja Holy

Wie kamen Sie zur Malerei?
Lehfeld: Das ist schon lange her. Ich war ungefähr 20 Jahre alt und habe gemerkt, mich selber bildnerisch ausdrücken zu wollen. Für mich selbst habe ich schon autodidaktisch gemalt und verschiedene Maltechniken ausprobiert. Zur Weiterentwicklung habe ich Volkshochschulkurse belegt und Aktzeichenkurse, damit ich das figürliche Verständnis erwerbe. Mein Interesse für das Malen verstärkte sich und so hat die Kunst immer mehr Platz in meinem Leben eingenommen.

Warum haben Sie sich entschieden mit der Maltechnik Öl zu malen?
Das hat sich bei mir so entwickelt. Anfangs stand für mich die Aquarellmalerei im Vordergrund und später während meines Studiums an der Akademie in Nürnberg habe ich begonnen mit Öl zu malen. Ich hatte Interesse daran, eine neue Technik auszuprobieren und fand es spannend speziell mit dieser Farbe zu malen.

Was inspiriert Sie?
Mich kann Vieles inspirieren, meist entstammt der Grund aus meiner Umgebung oder dem, was mich gerade beeindruckt. Oft ergibt sich das während einer Betrachtung. Beim längeren Ansehen, entdeckt man immer wieder verschiedene Facetten, was einem anfangs gar nicht so wichtig erschien, bekommt immer eine größere Bedeutung.

Haben Sie Vorbilder oder Künstler an denen Sie sich orientieren?
Nicht unbedingt. Natürlich habe ich Lieblingskünstlerinnen und Künstler. Zum Beispiel Paula Modersohn-Becker, Decker und Max Beckmann, das sind so meine Highlights. Früher hatte ich noch andere Künstler aus der Epoche des Expressionismus wie Claude Monet und auch Lovis Corinth, die für mich ganz spannende Persönlichkeiten sind.

Was bedeutet künstlerisch tätig sein für Sie?
Die Freiheit im Ausdruck, das bedeutet Kunst für mich. Freiheit ohne Zensur, das ist für mich das Wesen der Kunst. Keine Einschränkung in der Gestaltung, die Kreation einer eigenen Welt und die Kommunikation mit dem Betrachter.

Holger Lehfeld
1968 geboren in Erlangen
1997 begann er ein Malereistudium an der Akademie der Bildenden Künste
Nürnberg und ASP Krakau. Seitdem widmet er sich vermehrt der Ölmalerei.

März 2022

Ein Gemälde zeigt Kopf und Oberkörper eine Frau mit dunklen Haaren und einem roten Oberteil vor grünem Hintergrund

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Kunstausstellung im Kulturladen Röthenbach wird zum Cover der Kultur&Freizeit

Am 12.03.2022 wurde die Ausstellung von Holger Lehfeld im Kulturladen Röthenbach eröffnet. Unter dem Titel "Es war einmal... der Mensch", stellt der Künstler seine Werke aus. Die Ausstellung kann noch bis zum 13.05.2022 besucht und betrachtet werden.Eine besonders freudige Überraschung, war die Auswahl eines der ausgestellten Kunstwerke für das Programmheft "Kultur&Freizeit".
Das Bild "I am Nature" (oben zu sehen) schmückt mit einem vertrauensvollen Lächeln das Cover der Zeitschrift. Nicht nur dieses Bild, sondern auch vieles Weitere gibt es in der Kultur&Freizeit zu entdecken. Die Angebote der elf Nürnberger Kulturläden° und deren Engagement zu Ökologie und Nachhaltigkeit unter dem Stichwort 11xGRÜN sind dort genauso zu finden, wie bspw. die Angebote des Erfahrungsfeldes zur Entfaltung der Sinne, der Kinderuni und vieler weiterer Einrichtungen.
Sie haben Lust bekommen mal rein zu schnuppern? Die Kultur&Freizeit wird in allen kulturellen und städtischen Einrichtungen ausgelegt. Ebenso gibt es sie in Arztpraxen oder Bücherläden.

Februar 2022

Turmuhr mit goldenem Ziffernblatt auf blauem Grund

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Die Turmuhr schlägt wieder!

Die Glocke im historischen Uhren- und Glockenturm des Kulturladens Röthenbach läutet seit Mittwoch, 02. Februar 2022, wieder. Auch die Turmuhr zeigt wieder die richtige Zeit an. Das Unternehmen Georg Rauscher Turmuhrenfabrik GmbH aus Regensburg hat den Turm Anfang des Jahres 2022 repariert und mit moderner Technik ausgestattet. Aufgrund eines Defekts hatte man das Schlagwerk im Januar 2021 abgestellt; seit kurz vor Weihnachten 2021 funktionierte auch das Uhrwerk nicht mehr.

Eine denkmalgerechte Sanierung des Kulturladens Röthenbach, Röthenbacher Hauptstraße 74, fand von 2012 bis 2018 in drei größeren Abschnitten statt. Zuerst erneuerte man die Brandschutzanlage und verlegte den Veranstaltungsraum. 2014 wurde das Dach des hinteren Gebäudes saniert, zwei Jahre später das vordere Dach und die Fenster. Dabei wurde der Uhren- und Glockenturm bereits umfangreich saniert. Der Kulturladen Röthenbach ist in einem historischen Gebäude mit langer Geschichte untergebracht. Mit der Eingemeindung 1922 ging das damalige Schulgebäude in den Besitz der Stadt Nürnberg über und war noch jahrelang ein belebtes Schulhaus. Nach weiteren Vergrößerungen wurde das Anwesen ab 1985 nur noch bedingt zum Unterrichten genutzt und zum Kulturladen umfunktioniert. Heute betreibt die Stadt Nürnberg den Kulturladen Röthenbach als Einrichtung des Amts für Kultur und Freizeit.

Im Jahr 1875 beschloss die Ortsgemeinde Röttenbach, heute unter dem Namen Röthenbach bekannt, ein eigenes Schulhaus zu bauen, da in der „Eibacher Schule“ Raumnot herrschte. So entstand 1877 ein Gebäude aus Sandstein mit einem Uhren- und Glockenturm, der aus einer offenen Säulenkonstruktion aus Gusseisen, Uhrwerk, vier Zifferblättern und einer Glocke besteht. Anfang des 20. Jahrhunderts gab es größere Schulhausumbauten, da die Bevölkerungsrate zu dieser Zeit rasch anstieg und man Räumlichkeiten zum Unterrichten brauchte. Der Turm blieb weiterhin erhalten und konnte pünktlich seiner Aufgabe nachgehen. Laut der Publikation „40 Jahre Bürgerverein Nürnberg-Röthenbach“ wurde die Glocke im Ersten Weltkrieg als Gebets-, Läute-, Leichenaussegnungs-, Hochzeits- und Feuerglocke genutzt und deshalb vor dem Einschmelzen bewahrt.

Wie die Veröffentlichung des Bürgervereins berichtet, stammt die Glocke ursprünglich aus der Bayreuther Gegend und zählt zu den ältesten Glocken im Nürnberger Stadtgebiet. Sie ist mit der Inschrift „Elisabetha Sophia geb. König Princessin in Prevssen vnd Brandenbvrg vermaehlte Markgraevin zv Brandenbvrg Cvlmbach anno 1710“ versehen.

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