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Fotoaufnahmen und redaktionelle TV-Beiträge

Nürnberg bietet für Fotoaufnahmen und Fernsehbeiträge historische und moderne Kulissen, belebte Orte ebenso wie lauschige Winkel.


Aufnahmen im öffentlichen Raum

Von außen dürfen (städtische) Bauwerke, die sich auf öffentlichen Straßen und Plätzen befinden „mit Mitteln der Malerei oder Graphik, durch Lichtbild oder durch Film“ vervielfältigt werden. Diese „Panoramafreiheit“ ist im Urhebergesetz verankert. Öffentliche Wege, Straßen und Plätze sind Orte, die grundsätzlich für jedermann frei zugänglich sind.

Genehmigungsfrei sind Aufnahmen, für die keine Aufbauten, Sperrungen oder Flächensondernutzungen notwendig sind. Bei Auswirkungen auf den Straßenraum, Fußgängerzonen und Grünanlagen ist eine Drehgenehmigung erforderlich.

Bitte beachten

Bei der Aufnahme von Lichtbildern und Lichtbildwerken sind die in der Bundesrepublik Deutschland geltenden Gesetze (Urheberrechtsgesetz, Kunsturheberrechtsgesetz) mit den dort festgeschriebenen Rechtsnomen wie Persönlichkeitsrechte, Nutzungsrechte, Verwertungsrechte zu beachten. Juristische Auskünfte hierzu kann das Presse- und Informationsamt der Stadt Nürnberg nicht erteilen.


Aufnahmen mit Flugmodellen oder unbemannten Luftfahrtsystemen (Drohnen)

Für den Betrieb von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen mit einem Gewicht bis 5 Kilogramm ohne Verbrennungsmotor tagsüber in einer Entfernung von mehr als 1,5 Kilometer zu der Begrenzung von Flugplätzen und einer Flughöhe unter 50 Meter über Grund ist in der Regel keine Erlaubnis der zuständigen Luftfahrtbehörde nötig.

Flugbeschränkungen im Nürnberger Stadtgebiet

Für weite Teile des Nürnberger Stadtgebiets gelten jedoch Flugbeschränkungen. Sie betreffen vor allem im Nürnberger Norden den Bereich innerhalb von 1,5 Kilometern Entfernung vom Flughafen mit seinen Start- und Landebahnen sowie einen Umkreis mit einem Radius von 1,5 Kilometern um den Hubschrauberlandeplatz des Klinikums Nürnberg-Nord, Prof.-Ernst-Nathan-Straße 1. Darüber hinaus befinden sich in Nürnberg wie in jeder Großstadt viele im Stadtgebiet verteilte Einrichtungen, über und neben denen gemäß Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz (§21b, siehe Link unter „Allgemeine Verordnungen“) der Betrieb von Drohnen verboten oder nur mit zuvor eingeholter Zustimmung der jeweiligen Betreiber der Einrichtung (z.B. Industrieanlagen, Anlagen der Energiererzeugung oder -verteilung, Liegenschaften von Polizei und Justiz, konsularische Vertretungen, Bahnanlagen, Bundesfern- und -wasserstraßen) erlaubt ist.

Fotografen und Filmern wird daher empfohlen, grundsätzlich vor dem Betrieb einer Drohne die Genehmigung vom Luftamt Nordbayern und der örtlichen Flugplatzkontrollstelle der Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) einzuholen sowie den geplanten Überflugbereich 24 Stunden vorher bei der zuständigen Polizeiinspektion anzuzeigen.

Zuständige Luftfahrtbehörde: Luftamt Nordbayern

Wird der erlaubnisfreie Umfang überschritten, muss für den Betrieb bei der Luftfahrtbehörde eine Allgemein- oder Einzelerlaubnis beantragt werden. Zuständige Luftfahrtbehörde für das Stadtgebiet Nürnberg ist das Luftamt Nordbayern.

Deutsche Flugsicherung: Flugplatzkontrollstelle Nürnberg

In Flugbeschränkungsgebieten ist vor dem Betrieb von Drohnen eine Freigabe durch die Deutsche Flugsicherung GmbH (DFS) erforderlich.

Schriftliche Anträge nimmt die örtliche Flugplatzkontrollstelle der DFS entgegen, in Nürnberg ist er zu richten an:

Aufnahmen mit Drohnen im öffentlichen Raum der Stadt Nürnberg

Sofern alle unten genannten Voraussetzungen (siehe „Allgemein geltende Verordnungen“) erfüllt sind und keine Aufbauten vorgenommen werden, muss für den Betrieb der unbemannten Fluggeräte im öffentlichen Raum und auf Liegenschaften der Stadt Nürnberg keine Sondernutzungserlaubnis beantragt werden. Nur bei Aufbauten oder verkehrlichen Eingriffen sind Anträge an das Liegenschaftsamt beziehungsweise den Servicebetrieb Öffentlicher Raum der Stadt Nürnberg zu richten.

Bitte beachten Sie, dass das allgemeine Verbot von Drohnenflügen über Menschenansammlungen (ab 12 Personen) selbstverständlich auch für den Christkindlesmarkt und Veranstaltungsorte der Blauen Nacht, des Bardentreffens etc. gelten.

Einverständniserklärung des Grundstückseigentümers

Eingeholt werden muss immer die Zustimmung des Grundstückseigentümers, von dessen Grund Start und/oder Landung des Fluggeräts erfolgen. Bei städtischen Liegenschaften sind dies das Liegenschaftsamt oder die jeweils hausverwaltende Dienststelle, Auskunft hierüber erteilt das Presse- und Informationsamt.

Allgemein geltende Verordnungen für den Betrieb von Drohnen

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hat am 30. März 2017 eine Drohnen-Verordnung erlassen. Die wichtigsten Regeln (etwa zu Kennzeichnungspflicht; Nachweis von Kenntnissen; Verbot des Betriebs über Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften sowie über Menschenansammlungen und Hauptverkehrswegen) finden Sie hier:

Die Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz führt unter § 21b Verbote für den Betrieb von unbemannten Luftfahrtsystemen und Flugmodellen auf:

Für den Regierungsbezirk Mittelfranken, zu dem das Stadtgebiet Nürnberg gehört, hat die Regierung von Mittelfranken – Luftamt Nordbayern – zudem eine Allgemeinverfügung erlassen.

Sie enthält für den luftrechtlich erlaubnispflichtigen Betrieb von unbemannten Fluggeräten eine Reihe von Bestimmungen, etwa die, dass innerhalb geschlossener Ortschaften in öffentlichen Bereichen der Betrieb mindestens 24 Stunden vorher der zuständigen Polizeidienststelle anzuzeigen ist. Außerdem informiert sie über Ausnahmen von Verboten nach § 21b LuftVO, etwa über die 1:1-Regelung: Eine Menschenansammlung kann demnach mit einer Drohnenkamera aufgenommen werden, wenn sich die Drohne in einem seitlichen Abstand von (mindestens) 10 Metern befindet und die maximale Flughöhe 10 Meter nicht überschreitet (bei 20 Meter Abstand ist eine Flughöhe von 20 Metern möglich, usw.).


Aufnahmen in Gebäuden der Stadt Nürnberg

Bei Aufnahmen in geschlossenen Räumen oder in umzäuntem Gelände muss jeweils der zuständige „Hausherr“ zuvor um Erlaubnis gefragt werden. Wenn es sich um Gebäude der Stadt Nürnberg handelt, kann das Presse- und Informationsamt den Kontakt zu den Dienststellen und Einrichtungen herstellen sowie bei der Motivsuche behilflich sein.

Wichtiger Hinweis:

Die Kaiserburg gehört nicht der Stadt Nürnberg, sondern der Bayerischen Schlösserverwaltung. Anfragen zu Dreharbeiten auf der Burg sind daher direkt an die Burgverwaltung in Nürnberg zu richten: Telefon 0911 / 24 46 59-0.


TV-Aufnahmen für aktuelle Berichterstattung

Anfragen zu Dreharbeiten in der Stadtverwaltung für die aktuelle Fernsehberichterstattung über kommunale Vorgänge nimmt das Presse- und Informationsamt entgegen. Es ist bei der Motivsuche behilflich und stellt den Kontakt zu städtischen Dienststellen und Einrichtungen her.

Geplante Ton- und Bildaufnahmen von Sitzungen des Stadtrats und seiner Ausschüsse sind frühzeitig beim Presse- und Informationsamt anzumelden, das die Sitzungsleitung darüber informiert.


Foto- und Videoaufnahmen privater oder gewerblicher Art

Die Erlaubnis von Foto- und Videoaufnahmen zu privaten Zwecken in städtischen Liegenschaften erteilt die jeweils hausverwaltende Dienststelle bzw. das Liegenschaftsamt. Foto- und Videoaufnahmen gewerblicher Art sind in jedem Fall frühzeitig bei der hausverwaltenden Dienststelle zu beantragen, die sich Zustimmung oder Ablehnung sowie die Vereinbarung von Motivnutzungsgebühren und weiteren Konditionen vorbehält.

Stadt Nürnberg

Presse- und Informationsamt

Fünferplatz 2


90403 Nürnberg


Redaktion und Informationsdienste/Sekretariat

Telefon: 0911 / 231 - 23 72

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