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Deportation Nürnberger Juden nach Riga 1941

Zum 80. Jahrestag der Deportation jüdischer Bürgerinnen und Bürger in das Konzentrationslager Riga-Jungfernhof (Lettland) erinnert das Stadtarchiv Nürnberg im Kleinen Foyer von von Montag bis Freitag, 29. November bis 3. Dezember 2021, mit einer Slideshow an die Opfer.

Eingangsbild Slideshow

Die Todesopfer der Deportation am 29.11.1941 nach Riga-Jungernhof (StadtAN C 21/X Nr. 2)

Am 29. November 1941 wurden vom Bahnhof Märzfeld auf dem
Reichsparteitagsgelände etwa 1 000 fränkische Jüdinnen und Juden ins
Baltikum verschleppt, darunter 517 namentlich bekannte Nürnbergerinnen
und Nürnberger, von denen nur 18 überlebten. Das jüngste Opfer war die
einjährige Hilde Schulz, das älteste mit 83 Jahren Lissa Madiewski. Der
Aktion folgten im März und September 1942 zwei weitere
Massendeportationen nach Izbica (Ostpolen) und Theresienstadt
(Böhmen).

Durch seine Sammlungstätigkeit besitzt das Stadtarchiv 315 Fotos der
Ermordeten, die hier in einer 30-minütigen Präsentation gezeigt werden.
Das dabei ausliegende zweibändige Gedenkbuch für die Nürnberger
Opfer der Schoa gibt die Möglichkeit, mehr über die Menschen und die
Vernichtung der jüdischen Bevölkerung zu erfahren.

Die Präsentation ist zu sehen Montag, Mittwoch und Donnerstag von 9 bis 15.30 Uhr sowie Dienstag von 9 bis 18 Uhr und Freitag von 9 bis 16 Uhr sowie auf der Internetseite des Stadtarchivs.


Stadtarchiv Nürnberg

Forschungsschwerpunkt Jüdische Geschichte


Gerhard Jochem

Telefon: 09 11 / 2 31-54 85

Telefax: 09 11 / 2 31-40 01

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