Kontakt

Veranstaltungsprogramm

In eigener Regie oder mit Kooperationspartnern wie dem Stadtarchiv, dem Bildungszentrum oder der Willibald-Pirckheimer-Gesellschaft veranstaltet der Verein Vorträge, Tagungen oder Zeitzeugengespräche. In diesem Rahmen werden neueste Forschungsergebnisse zu Aspekten der Stadtgeschichte vorgestellt und überregional bedeutsame Themen beleuchtet sowie Gedenkjahre oder Jubiläen gewürdigt.
Der Verein hat es sich überdies zum Prinzip gemacht, neben renommierten Geschichtswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern vor allem Nachwuchshistorikerinnen und -historikern ein Forum zur Präsentation ihrer Forschungsergebnisse zu bieten. Der Besuch dieser Veranstaltungen ist für Vereinsmitglieder kostenlos.

Vortragsbesucher

Vortragsbesucherinnen und -besucher im Fabersaal, Januar 2010.



Vorträge April und Mai 2021


Das reguläre Vortragsprogramm wird in Kooperation mit dem Bildungszentrum der Stadt Nürnberg durchgeführt. Die Vorträge finden unter normalen Bedingungen am ersten Dienstag im Monat (außer an Feiertagen oder in den Ferien) in der Nürnberger Akademie (ehemaliges LGA-Gebäude), Gewerbemuseumsplatz 2, im Fabersaal (Vortragssaal E 14) statt.
Für Mitglieder des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg ist der Eintritt frei, Nichtmitglieder zahlen pro Vortrag 8 Euro.

RAUMÄNDERUNG

Aufgrund der Corona-Pandemie finden die Vorträge vorläufig im "eckstein. das haus der evang.-luth. kirche in nürnberg", Burgstr. 1-3, statt (Beginn 19:00 Uhr).

Um sicherzustellen, dass Sie einen Sitzplatz erhalten, melden Sie sich bitte vorab per E-Mail (verein-fuer-geschichte@stadt.nuernberg.de) oder Telefon (0911 231-7332) an.



13. April 2021

19.00 Uhr

Vortrag im Rahmen des Vortragsprogramms

Referent: Prof. Dr. Wolfgang Wüst, Erlangen

Sicherheit durch Alkohol?

Zur Finanzierung der Wehr- und Toranlagen über die Getränkesteuer Nürnberg und seine Ungeldordnung vom 29. Mai 1561 im Städtevergleich

ONLINE-VORTRAG!

Dieser Vortrag wird digital über das Konferenztool Teams angeboten. Bitte melden Sie sich hierfür bis zum 9.4.2021 unter folgender Mail-Adresse an: verein-fuer-geschichte@stadt.nuernberg.de

Sie bekommen dann einen Link zugeschickt, der Sie direkt zu der Sitzung in "Microsoft Teams" führt. Eine Installation des Programms ist hierfür nicht notwendig. Unbedingt erforderlich ist jedoch ein elektronisches Gerät (PC, Tablet, Smartphone), das entweder durch ein Headset oder durch Lautsprecher, Mikrofon und (nach Wunsch) Kamera entsprechend benutzt werden kann. Am besten testen Sie den Link vorab. Falls beim Test technische Probleme auftreten, können Sie sich gerne bis zum 13.4. um 12 Uhr an die oben angegebene Email-Adresse wenden.

Das 1825 abgerissene Gebäude des Ungeldamts hinter dem Rathaus auf dem heutigen Fünferplatz in Nürnberg. Kolorierte Radierung: Christoph Fembo, 1826. (StadtAN E 13/II Nr. 474)

Das Umgeld oder Ungeld war eine fast in allen europäischen Städten erhobene Verbrauchssteuer, deren Ursprünge ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Sie wurde zunächst auf viele Güter des täglichen Bedarfs erhoben – beispielsweise auf Salz, Mehl und Getreide –, doch reduzierte man sie zunehmend auf den Konsum von Wein, Met, Branntwein und Bier. Wein und Bier unterlagen in jeder Stadt einer differenzierten Bemessung. Die Ungelter, städtische "Beamte" oder Ratsbeauftragte, trieben die Steuern ein, indem sie die Wein- und Bierschenken, die Wirte, das Marktgeschehen und andere soziale Brennpunkte in der Stadt regelmäßig kontrollierten. Die üppigen Steuereinahmen flossen meist in den Ausbau der Stadtbefestigung. Der Vortrag stellt das Ungeldamt und die im Staatsarchiv Nürnberg überlieferte Ungeldordnung vom 29. Mai 1561 der Reichsstadt Nürnberg vor und geht der Frage nach: Trugen städtische Trunkenbolde für die Sicherheit aller Bürger bei?


4. Mai 2021

19.00 Uhr, eckstein

Vortrag im Rahmen des Vortragsprogramms

Referentin: Christine Geyer, Wiesbaden

"Es wäre zum Lachen, wenn’s nicht zum Weinen wäre …" – Der Nürnberger Jude Josef Schwab und seine Korrespondenz mit Albert Speer



Führungen und Rundgänge


Führungen durch Ausstellungen, Stadtteilbegehungen, Halbtagsexkursionen in die nähere Umgebung und Studienfahrten machen Geschichte mit allen Sinnen erfahrbar. Für Themenvielfalt und Abwechslung im Veranstaltungskalender sorgen die Vereinsmitglieder mit Initiativen und Spezialwissen selbst.

Besonders die Präsentation von sonst unzugänglichen Besichtigungszielen macht versteckte Facetten der Nürnberger Stadtgeschichte sichtbar. Dabei fallen für unsere Mitglieder nur die reinen Unkosten einer Begehung an, die Führungen selbst sind kostenfrei.

Ausstellungsführung

Ausstellungsführung im Stadtarchiv in der Norishalle, Januar 2010.


Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg

Marientorgraben 8

90402 Nürnberg


Alda Hellmuth (Mitarbeiterin Geschäftsstelle)

Zi. 207


Telefon: 09 11 / 2 31-73 32

Telefax: 09 11 / 2 31-40 91

Zur verschlüsselten Übertragung Ihrer Nachricht:

Kontaktformular:
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Öffnungszeiten:

Dienstag 15.30 bis 17.00 Uhr
Freitag 14.00 bis 16.00 Uhr



Ulrike Swoboda M.A. (Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen)

Zi. 106


Telefon: 09 11 / 2 31-54 86

Telefax: 09 11 / 2 31-40 91

Zur verschlüsselten Übertragung Ihrer Nachricht:



Aktualisiert am 09.04.2021, 09:23 Uhr

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