Kontakt

Veranstaltungsprogramm

In eigener Regie oder mit Kooperationspartnern wie dem Stadtarchiv, dem Bildungszentrum oder der Willibald-Pirckheimer-Gesellschaft veranstaltet der Verein Vorträge, Tagungen oder Zeitzeugengespräche. In diesem Rahmen werden neueste Forschungsergebnisse zu Aspekten der Stadtgeschichte vorgestellt und überregional bedeutsame Themen beleuchtet sowie Gedenkjahre oder Jubiläen gewürdigt.
Der Verein hat es sich überdies zum Prinzip gemacht, neben renommierten Geschichtswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern vor allem Nachwuchshistorikerinnen und -historikern ein Forum zur Präsentation ihrer Forschungsergebnisse zu bieten. Der Besuch dieser Veranstaltungen ist für Vereinsmitglieder kostenlos.

Vortragsbesucher

Vortragsbesucherinnen und -besucher im Fabersaal, Januar 2010.



Vortragsprogramm Januar bis Mai 2018


Das reguläre Vortragsprogramm wird in Kooperation mit dem Bildungszentrum der Stadt Nürnberg durchgeführt. Die Vorträge finden in der Regel am ersten Dienstag im Monat (außer an Feiertagen oder in den Ferien) in der Nürnberger Akademie (ehemaliges LGA-Gebäude), Gewerbemuseumsplatz 2, im Fabersaal (Vortragssaal E 14) statt, Beginn der Vorträge ist jeweils um 19.45 Uhr.
Für Mitglieder des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg ist der Eintritt frei, Nichtmitglieder zahlen pro Vortrag 7 Euro.

Hinweis für Vereinsmitglieder:

Bitte bringen Sie Ihren Mitgliedsausweis zu den Vorträgen mit, da das Bildungszentrum von Personen, die nicht Mitglied im Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg sind, Eintritt erhebt.



9. Januar 2018

19.45 Uhr, Fabersaal

Vortrag im Rahmen des Vortragsprogramms

Referent: Prof. Dr. Wolfgang Wüst, Universität Erlangen-Nürnberg

Nürnberg und die Reichskleinodien – Zwei Schatzkästlein des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation

Was ist eine spätmittelalterliche Heiltumsweisung? Wie verläuft sie und wer war daran beteiligt? Diesen und vielen anderen, grundlegenden Fragen rund um die Reichskleinodien wird der Referent in seinem Vortrag nachgehen. Dabei steht Nürnbergs herausgehobene Rolle im Zentrum, die es spätestens seit 1424 innehatte, als Kaiser Sigismund den Kronschatz des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation dem Nürnberger Rat anvertraute.

Aber auch die Nachgeschichte dieser Epoche, die 1799 mit der endgültigen Verbringung der Reichskleinodien nach Wien endete, wird – mit allen tragischen Verwicklungen – Gegenstand dieses breit angelegten Überblicks sein.


N2025

20. Februar 2018

19.45 Uhr, Fabersaal

Aktuelle Informationsveranstaltung zur Kulturhauptstadtbewerbung

Der Eintritt zu dieser Sonderveranstaltung ist auch für Nichtmitglieder frei.

Kulturhauptstadt Europas 2025 - Eine Chance für Nürnberg und die Region.

Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, Kulturreferentin Prof. Dr. Julia Lehner und Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner präsentieren die Bewerbung

2025 will Nürnberg Kulturhauptstadt Europas werden. Die Bewerbung ist eine große Herausforderung, zugleich aber auch eine große Chance für die Weiterentwicklung Nürnbergs. Auf dem Weg zu diesem Ziel sollen die Bürgerinnen und Bürger, vor allem auch die junge Generation, beteiligt werden. Möglichst viele gesellschaftliche Gruppen sind aufgefordert, ihre Ideen in den Prozess einzubringen und somit die Zukunft ihrer Stadt mitzugestalten. Dabei geht es weit über Kunst und Kultur hinaus um zukunfstweisende Themen wie Stadtentwicklung, Umwelt, Ökologie, Erinnerungskultur, Migration, Integration und Digitalisierung.
Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, Kulturreferentin Prof. Dr. Julia Lehner und der Leiter des Bewerbungsbüros, Prof. Dr. Hans-Joachim Wagner, werden zum aktuellen Stand der Bewerbung informieren, Fragen beantworten und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutieren.

Veranstaltungsfoto

Kulturreferentin Prof. Dr. Julia Lehner und Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly bei einer Infoveranstaltung zur Kulturhauptstadt-Bewerbung im Südpunkt, 28.4.2017. (Foto: Axel Eisele)


Hinweis für Vereinsmitglieder: Im Anschluss an die Veranstaltung findet die Jahreshauptversammlung statt.

Tagesordnung:
1. Jahresbericht des Vorsitzenden
2. Kassenbericht des Schatzmeisters
3. Bericht der Kassenprüfer
4. Vorstandswahlen und Wahl eines Rechnungsprüfers
5. Verschiedenes (Anträge und Wünsche)
Anträge werden bis zum 13. Februar 2018 an die Geschäftsstelle im Stadtarchiv erbeten.




6. März 2018

19.45 Uhr, Fabersaal

Vortrag im Rahmen des Vortragsprogramms

Referent: Prof. Dr. Franz Fuchs, Universität Würzburg

Heinrich Wolf, einer der reichsten Nürnberger um 1500, und sein Freund Christoph Scheurl der Ältere

Familientafel Wolf von Wolfsthal, Ausschnitt

Der reiche Kaufmann Heinrich Wolf aus Nördlingen, der im Februar 1469 das Nürnberger Bürgerrecht erwarb und 1499 in den Inneren Rat der Stadt aufgenommen wurde, war der Stammvater der späteren Reichsgrafen Wolf von Wolfsthal.

Nach einer Vermögensschätzung, die Christoph I. Scheurl, der gleichnamige Vater des berühmten Ratskonsulenten, um 1490 angelegt hat, zählte Wolf miteinem Grundkapital von etwa 100.000 Gulden damals zu den reichsten Bürgern in der Pegnitzstadt. Die Biographien der beiden befreundeten Kaufleute Wolf und Scheurl weisen einige Parallelen auf; beide sind in den 60er Jahren des 15. Jahrhunderts nach Nürnberg gekommen, beide Familien stammen aus dem schwäbischen Raum, beide engagierten sich erfolgreich im Fernhandel und bauten sich prachtvolle Häuser in Nürnberg aus, beide verloren zu Beginn des 16. Jahrhunderts einen großen Teil ihres Vermögens. Allerdings wurde Heinrich Wolf bereits 1499 in den Inneren Rat der Stadt Nürnberg kooptiert, während Scheurl 1503 mit diesem Gremium in Konflikt geriet und das Nürnberger Bürgerrecht aufgab; seinen Nachkommen sollte der Aufstieg zur Ratswürde erst im Jahre 1729 gelingen.
Der Vortrag soll vor allem auf der Grundlage von bislang nicht beachteten Quellen die Lebenswege der beiden Kaufleute vorstellen.


10. April 2018

19.45 Uhr, Fabersaal

Vortrag im Rahmen des Vortragsprogramms

Referentin: Dr. Silvia Glaser, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Krüge, Kannen, Teller und Vasen. Die Nürnberger Fayencemanufaktur: ihre Geschichte und ihre Erzeugnisse

1712 errichtete ein Dreierkonsortium, bestehend aus einem Zinngießer, einem Goldschmied und einem Kaufmannssohn, die Nürnberger Fayencemanufaktur in unmittelbarer Nähe der Kartäusergasse. Der Rat der Stadt unterstützte das Unternehmen, das ab 1720 überwiegend durch Mitglieder der Zinngießerfamilie Marx geleitet wurde.

Die in der Zeit zwischen 1720 und 1750 tätigen Maler schufen teilweise herausragende Keramiken mit ihren typischen Dekoren und in einem bislang nicht bekannten Farbspektrum. Nach dem Tod der Gründerwitwe 1751 ging der Betrieb an zwei Privatpersonen. Von einigen Ausnahmen abgesehen konnte die Produktion in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts nur noch bedingt an die Blütezeit (1720–1750) anknüpfen.


8. Mai 2018

19.45 Uhr, Fabersaal

Vortrag im Rahmen des Vortragsprogramms

Referent: Dr. Christof Jeggle, Universität Würzburg

Händel im Handel. Die handelsrechtlichen Gutachten (Parere) des Nürnberger Handelsvorstands im 17. und 18. Jahrhundert

Herrenmarkt

Als Handelsmetropole der frühen Neuzeit hat Nürnberg zur Etablierung einer eigenständigen Handelsgerichtsbarkeit maßgeblich beigetragen. Trotz der engen Handelsbeziehungen innerhalb Europas entstand kein einheitliches, übergreifendes Handelsrecht, sondern die Kaufleute mussten sich mit lokalen Partikularrechten arrangieren.

Bei strittigen Handelssachen wurden daher spezielle Rechtsgutachten, sogenannte Parere, an ausgewiesenen Handelsplätzen eingeholt, um die jeweiligen Verpflichtungen der Parteien zu klären.
Der Handelsvorstand in Nürnberg wurde ebenfalls konsultiert und hat im 17. und 18. Jahrhundert über 1.100 Parere verfasst und gesammelt. Sie geben Auskunft, wie der Nürnberger Handelsvorstand die ihm vorgelegten Fallgeschichten hinsichtlich der bestehenden Ansprüche und Verpflichtungen bewertet hat, wobei die Parere in handelsrechtlichen Konflikten unterschiedlich eingesetzt werden konnten. Die Fallgeschichten selbst geben exemplarische Einblicke in die Praktiken des Handels und die damit verbundenen Konflikte.
Auf dieser Grundlage führt der Vortrag in die Nürnberger Handelsgerichtsbarkeit sowie in die Praktiken und Konflikte des kaufmännischen Geschäftslebens ein.



Führungen und Rundgänge Mai bis Juni 2018


Führungen durch Ausstellungen, Stadtteilbegehungen, Halbtagsexkursionen in die nähere Umgebung und Studienfahrten machen Geschichte mit allen Sinnen erfahrbar. Für Themenvielfalt und Abwechslung im Veranstaltungskalender sorgen die Vereinsmitglieder mit Initiativen und Spezialwissen selbst.

Besonders die Präsentation von sonst unzugänglichen Besichtigungszielen macht versteckte Facetten der Nürnberger Stadtgeschichte sichtbar. Dabei fallen für unsere Mitglieder nur die reinen Unkosten einer Begehung an, die Führungen selbst sind kostenfrei.


Führungen

500 Jahre St. Johannisfriedhof und St. Rochusfriedhof

12. Mai 2018

Samstag
14.00 bis 15.30 Uhr
mit Prof. Dr. Adalbert Ruschel

Von Hauszeichen bis zur Mystik: Zeichen, Attribute, Embleme und Symbole

Treffpunkt: St. Rochusfriedhof, Eingang Rothenburger Straße (90443 Nürnberg, Rothenburger Str. 16)
U 2: Haltestelle Rothenburger Straße
Telefonische Anmeldung unter 231-7332
Anmeldeschluss: 4. Mai 2018
Teilnehmerzahl: max. 20 Personen.

16. Juni 2018

Samstag
14.00 bis 15.30 Uhr
mit Dr. Claudia Maué

MORS IANUA VITAE - 500 Jahre Begräbniskultur auf dem St. Johannisfriedhof

Treffpunkt: St. Johannisfriedhof, Eingang Johannisstraße/Ecke Lindengasse (90419 Nürnberg, Johannisstr. 55)
Tram 6: Haltestelle Hallerstraße
Bus 34: Haltestelle St. Johannisfriedhof
Telefonische Anmeldung unter 231-7332
Anmeldeschluss: 8. Juni 2018
Teilnehmerzahl: max. 20 Personen



Ausstellungsführung

Ausstellungsführung im Stadtarchiv in der Norishalle, Januar 2010.


Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg

Marientorgraben 8

90402 Nürnberg


Andrea Müller (Mitarbeiterin Geschäftsstelle)

Zi. 205


Telefon: 09 11 / 2 31-73 32

Telefax: 09 11 / 2 31-40 91

Zur verschlüsselten Übertragung Ihrer Nachricht:

Kontaktformular:
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Öffnungszeiten:

Dienstag 8.30 bis 12 Uhr und 14.00 bis 15.30 Uhr
Freitag 8.30 bis 12 Uhr



Ulrike Swoboda M.A. (Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen)

Zi. 106


Telefon: 09 11 / 2 31-54 86

Telefax: 09 11 / 2 31-40 91

Zur verschlüsselten Übertragung Ihrer Nachricht:



Aktualisiert am 07.03.2018, 18:19 Uhr

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