Kontakt

Veranstaltungsprogramm

In eigener Regie oder mit Kooperationspartnern wie dem Stadtarchiv, dem Bildungszentrum oder der Willibald-Pirckheimer-Gesellschaft veranstaltet der Verein Vorträge, Tagungen oder Zeitzeugengespräche. In diesem Rahmen werden neueste Forschungsergebnisse zu Aspekten der Stadtgeschichte vorgestellt und überregional bedeutsame Themen beleuchtet sowie Gedenkjahre oder Jubiläen gewürdigt.
Der Verein hat es sich überdies zum Prinzip gemacht, neben renommierten Geschichtswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern vor allem Nachwuchshistorikerinnen und -historikern ein Forum zur Präsentation ihrer Forschungsergebnisse zu bieten. Der Besuch dieser Veranstaltungen ist für Vereinsmitglieder kostenlos.

Vortragsbesucher

Vortragsbesucherinnen und -besucher im Fabersaal, Januar 2010.



Vorträge Oktober 2020 bis Februar 2021


Das reguläre Vortragsprogramm wird in Kooperation mit dem Bildungszentrum der Stadt Nürnberg durchgeführt. Die Vorträge finden in der Regel am ersten Dienstag im Monat (außer an Feiertagen oder in den Ferien) in der Nürnberger Akademie (ehemaliges LGA-Gebäude), Gewerbemuseumsplatz 2, im Fabersaal (Vortragssaal E 14) statt, Beginn der Vorträge ist jeweils um 19.45 Uhr.
Für Mitglieder des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg ist der Eintritt frei, Nichtmitglieder zahlen pro Vortrag 8 Euro.

Die Vorträge finden vorläufig um 19:00 Uhr im "eckstein. das haus der evang.-luth. kirche in nürnberg", Burgstr. 1-3, statt.


Hinweis für Vereinsmitglieder:

Bitte bringen Sie Ihren Mitgliedsausweis zu den Vorträgen mit, da das Bildungszentrum von Personen, die nicht Mitglied im Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg sind, Eintritt erhebt.



6. Oktober 2020

19.00 Uhr, eckstein

Vortrag im Rahmen des Vortragsprogramms

Referent: Prof. Dr. Hans Medick, Göttingen

Festmahl und Freudenfeuerwerk. Das Ende des Dreißigjährigen Krieges auf dem Nürnberger Exekutionstag (1649/50)

In diesem Vortrag soll der „Nürnberger Exekutionstag“ von April 1649 bis Juli 1650 als ein politisch-kulturelles Groß-Ereignis neu gewürdigt werden. Er setzte dem Dreißigjährigen Krieg ein Ende. Seine Bedeutung wurde auch noch in den meisten der jüngsten Gesamtdarstellungen dieses Krieges nur unzulänglich anerkannt.

Das Zusammenwirken von politischer Verhandlung, geselliger Kommunikation und spektakulären Medieninszenierungen – vom Festmahl bis zum Feuerwerk – das den „Exekutionstag“ in seinen Abläufen charakterisierte, dürfte unter den Friedenskonferenzen und Friedensfeiern am Ende des Dreißigjährigen Krieges unerreicht gewesen sein. Der „Exekutionstag“ war ein außerordentlicher und erfolgreicher Akt „barocker Politik“, der auf der vertrauensbildenden Grundlage reichsstädtischer Gastfreundschaft möglich wurde. Er machte Nürnberg auf Zeit zur Friedenshauptstadt und bewirkte das Ende des größten Krieges, den Europa bis dahin erlebt hatte.


10. November 2020

19.00 Uhr, eckstein

Vortrag im Rahmen des Vortragsprogramms

Referent: Robert M. Müller-Mateen, Nürnberg

Die Geschichte des Nürnberger „Widerstandskreises“ um Dr. Joseph Drexel und Karl Tröger

Ab Mitte der 1920er Jahre entstanden mit der von Ernst Niekisch herausgegebenen Zeitschrift „Widerstand“ sogenannte Widerstandskreise. Ihren Ursprung hatten die Gruppen meist in den militanten Freikorps und dem rechten Bund Oberland. So auch der „Widerstandkreis“ um Dr. Joseph Drexel und Karl Tröger, der 1937 in einer von der Nürnberger Gestapo organisierten deutschlandweiten Aktion verhaftet wurde.

Entgegen des Nachkriegsnarrativs waren seine circa 25 Mitglieder allerdings keine Widerstandskämpfer. Archivbestände, Gestapo- und Prozessprotokolle zeichnen ein differenziertes Bild der einzelnen Biografien der Männer.


1. Dezember 2020

19.00 Uhr, eckstein

Vortrag im Rahmen des Vortragsprogramms

Referent: Karl-Heinz Enderle, Nürnberg

Das Hans-Sachs-Haus – ein verschwundener Touristenmagnet mit vielen Rätseln

Vor seiner Zerstörung war der Besuch des Hans-Sachs-Hauses ein Muss für jeden Nürnberg-Besucher. Dabei war das Gebäude in der gleichnamigen Gasse zum 400. Geburtstag des Meistersingers 1894 noch ein völlig unscheinbares Wohnhaus. Erst 1910 erhielt es die auf unzähligen Postkarten abgebildete, romantisierende Fassade und eine Gaststätte im Erdgeschoss.

Im Rückgebäude des Nachbarhauses wurde eine „originale“ Schusterwerkstatt eingerichtet. Fast alles, was man den Besuchern als echt verkaufte, ist zu hinterfragen. War das Haus nicht 1835 zusammen mit der ganzen Straßenecke eingestürzt? Und feierte man den großen Nürnberger Dichter überhaupt im richtigen Haus?


12. Januar 2021

19.00 Uhr, eckstein

Vortrag im Rahmen des Vortragsprogramms

Referent: Prof. Dr. Hermann Rusam, Nürnberg

Die Herrensitze im Pegnitztal östlich der ehemaligen Reichsstadt Nürnberg: Unterbürg, Oberbürg, Hammer und Malmsbach


9. Februar 2021

19.00 Uhr, eckstein

Vortrag im Rahmen des Vortragsprogramms

Referent: Prof. Dr. Franz Fuchs, Würzburg

Aus Christoph Scheurls Reisetagebüchern: Die erste Nürnberger Gesandtschaft nach Spanien 1519/20


Führungen und Rundgänge


Führungen durch Ausstellungen, Stadtteilbegehungen, Halbtagsexkursionen in die nähere Umgebung und Studienfahrten machen Geschichte mit allen Sinnen erfahrbar. Für Themenvielfalt und Abwechslung im Veranstaltungskalender sorgen die Vereinsmitglieder mit Initiativen und Spezialwissen selbst.

Besonders die Präsentation von sonst unzugänglichen Besichtigungszielen macht versteckte Facetten der Nürnberger Stadtgeschichte sichtbar. Dabei fallen für unsere Mitglieder nur die reinen Unkosten einer Begehung an, die Führungen selbst sind kostenfrei.

Ausstellungsführung

Ausstellungsführung im Stadtarchiv in der Norishalle, Januar 2010.


Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg

Marientorgraben 8

90402 Nürnberg


Thomas Knapp (Mitarbeiter Geschäftsstelle)

Zi. 207


Telefon: 09 11 / 2 31-73 32

Telefax: 09 11 / 2 31-40 91

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Öffnungszeiten:

Dienstag 15.30 bis 17.00 Uhr
Freitag 14.00 bis 16.00 Uhr



Ulrike Swoboda M.A. (Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen)

Zi. 106


Telefon: 09 11 / 2 31-54 86

Telefax: 09 11 / 2 31-40 91

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Aktualisiert am 05.09.2020, 18:18 Uhr

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