Kontakt

Veranstaltungsprogramm

In eigener Regie oder mit Kooperationspartnern wie dem Stadtarchiv, dem Bildungszentrum oder der Willibald-Pirckheimer-Gesellschaft veranstaltet der Verein Vorträge, Tagungen oder Zeitzeugengespräche. In diesem Rahmen werden neueste Forschungsergebnisse zu Aspekten der Stadtgeschichte vorgestellt und überregional bedeutsame Themen beleuchtet sowie Gedenkjahre oder Jubiläen gewürdigt. Der Verein hat es sich überdies zum Prinzip gemacht, neben renommierten Geschichtswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern vor allem Nachwuchshistorikerinnen und -historikern ein Forum zur Präsentation ihrer Forschungsergebnisse zu bieten. Der Besuch dieser Veranstaltungen ist für Vereinsmitglieder kostenlos.

Vortragsbesucher

Vortragsbesucherinnen und -besucher im Fabersaal, Januar 2010.


Vortragsprogramm Oktober 2016 bis Februar 2017

Das reguläre Vortragsprogramm wird in Kooperation mit dem Bildungszentrum der Stadt Nürnberg durchgeführt. Die Vorträge finden von Oktober bis Mai in der Regel am ersten Dienstag im Monat (außer an Feiertagen oder in den Ferien) in der Nürnberger Akademie (ehemaliges LGA-Gebäude), Gewerbemuseumsplatz 2, im Fabersaal (Vortragssaal E 14) statt, Beginn der Vorträge ist jeweils um 19.45 Uhr. Für Mitglieder des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg ist der Eintritt frei, Nichtmitglieder zahlen pro Vortrag 7 Euro.


10. Januar 2017

Julius Streicher und sein Beiname Frankenführer
Vortrag von Dr. Herbert Schott, Archivdirektor am Staatsarchiv Nürnberg

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wann Julius Streicher leitende Kompetenzen in der Führung der NSDAP in Franken übertragen wurden bzw. wie er sich diese erkämpfte. Woher kommt der Name Frankenführer, der seit 1925 belegbar ist? Wer hat diesen Beinamen verwendet, wer nicht? War Streicher ein "Führer" und falls ja, von ganz Franken und nicht nur von Mittelfranken (1929: Gauleiter von Mittelfranken)? Drückte sich das auch in einer Art Führerkult aus? Heute wird der Beiname Frankenführer fast schon synonym für Streicher verwendet – ist das berechtigt?


14. Februar 2017

Die Erste Frauenbewegung in Nürnberg
Vortrag von Nadja Bennewitz M.A., Nürnberg


Bildung und Beruf forderten die einen, Arbeit statt Ausbeutung waren die Themen der anderen Richtung: Auch in Nürnberg war die bürgerliche und proletarische Frauenbewegung an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert aktiv. Deren Vertreterinnen forderten das Frauenwahlrecht sowie gleichen Lohn für gleiche Arbeit, doch agierten beide Strömungen unter gänzlich unterschiedlichen Voraussetzungen.

Während die bürgerlichen Damen der besseren Gesellschaft sich mithilfe von Petitionen und durch viel Eigeninitiative für neue Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten von Mädchen und Frauen einsetzten und ein aktives Vereinsleben betrieben, standen die Proletarierinnen unter ständiger polizeilicher Aufsicht, weil ihre Aktivitäten als politisch galten und solche Betätigung Frauen laut Vereinsgesetz untersagt war.
Protagonistinnen der proletarischen Frauenbewegung, wie Käte Schmidt und Helene Grünberg, und der bürgerlichen Seite, wie Dr. Dr. Bertha Kipfmüller und Helene von Forster, ermöglichten durch ihre Aktivitäten einen rasanten Fortschritt in der Frauenpolitik.


7. März 2017

Prunkvoller Amtssitz in Nürnberger Enklave - ungewolltes Erbe. Die bewegende Geschichte des Betzensteiner Pflegamtsschlosses
Vortrag von Dr. Annett Haberlah-Pohl, Roth


1669 ließ die Reichsstadt Nürnberg in ihrem entlegensten Amt einen äußerst pompösen Amtssitz errichten. Dass gerade hier ein schlossartiges Verwaltungsgebäude entstand oblag einer territorialpolitischen Entscheidung.

Auch in den folgenden Jahrhunderten finden sich in den Nutzungsfunktionen des Gebäudes Verbindungen zu den politischen Geschehnissen in der Stadt Betzenstein. Ende des 20. Jahrhundert erlebte das Schloss wilde Zeiten. Das Gebäude wurde Opfer von Immobilienspekulanten und war am Ende ein „wirtschaftlicher Totalschaden“. Nach einer umfangreichen Sanierung durch eine Nürnberger Familie ist das Schloss heute gerettet.


4. April 2017

Die Geschichte der Nürnberger Apotheken im 19. und 20. Jahrhundert
Vortrag von Dr. rer. nat. Christiane Engel, Stein

1958 wurde die Niederlassungsfreiheit für Apotheken durch das Bundesverfassungsgericht höchstrichterlich festgelegt. Seit der Mediatisierung der Reichsstadt bis zu diesem Jahr durchlebte Nürnberg fünf politische Systeme, was nicht ohne Auswirkungen auf die Apotheken blieb. Insbesondere die Zeit der wirtschaftlichen Rezession und das Kriegsende stellten die Apotheker vor große Herausforderungen. Der Wiederaufbau der Apotheken nach dem Krieg gelang indes insgesamt sehr gut.


2. Mai 2017

Die Firma Ottmar Beckh - Eine mittelständische Nürnberger Blechspielzeugfabrik
Vortrag von Dieter Beckh, Nürnberg


Hinweis für Mitglieder:

Bitte bringen Sie Ihren Mitgliedsausweis zu den Vorträgen mit, da das Bildungszentrum von Personen, die nicht Mitglied im Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg sind, Eintritt erhebt.


Führungen und Rundgänge

Führungen durch Ausstellungen, Stadtteilbegehungen, Halbtagsexkursionen in die nähere Umgebung und Studienfahrten machen Geschichte mit allen Sinnen erfahrbar. Für Themenvielfalt und Abwechslung im Veranstaltungskalender sorgen die Vereinsmitglieder mit Initiativen und Spezialwissen selbst.

Ausstellungsführung

Ausstellungsführung im Stadtarchiv in der Norishalle, Januar 2010.

Besonders die Präsentation von sonst unzugänglichen Besichtigungszielen macht versteckte Facetten der Nürnberger Stadtgeschichte sichtbar. Dabei fallen für unsere Mitglieder nur die reinen Unkosten einer Begehung an, die Führungen selbst sind kostenfrei.

Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg

Marientorgraben 8

90402 Nürnberg


Andrea Müller (Mitarbeiterin Geschäftsstelle)

Zi. 205


Telefon: 09 11 / 2 31-73 32

Telefax: 09 11 / 2 31-40 91

Zur verschlüsselten Übertragung Ihrer Nachricht:

Kontaktformular:
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Öffnungszeiten:

Dienstag 8.30 bis 12 Uhr und 14.00 bis 15.30 Uhr
Freitag 8.30 bis 12 Uhr



Ulrike Swoboda M.A. (Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen)

Zi. 106

Telefon: 09 11 / 2 31-54 86

Telefax: 09 11 / 2 31-40 91

Zur verschlüsselten Übertragung Ihrer Nachricht:

Kontaktformular:
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Aktualisiert am 10.03.2017, 19:24 Uhr

Kooperationspartner

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