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Veranstaltungsprogramm

In eigener Regie oder mit Kooperationspartnern wie dem Stadtarchiv, dem Bildungszentrum oder der Willibald-Pirckheimer-Gesellschaft veranstaltet der Verein Vorträge, Tagungen oder Zeitzeugengespräche. In diesem Rahmen werden neueste Forschungsergebnisse zu Aspekten der Stadtgeschichte vorgestellt und überregional bedeutsame Themen beleuchtet sowie Gedenkjahre oder Jubiläen gewürdigt.
Der Verein hat es sich überdies zum Prinzip gemacht, neben renommierten Geschichtswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern vor allem Nachwuchshistorikerinnen und -historikern ein Forum zur Präsentation ihrer Forschungsergebnisse zu bieten. Der Besuch dieser Veranstaltungen ist für Vereinsmitglieder kostenlos.

Vortragsbesucher

Vortragsbesucherinnen und -besucher im Fabersaal, Januar 2010.



Vorträge Januar bis Mai 2019


Das reguläre Vortragsprogramm wird in Kooperation mit dem Bildungszentrum der Stadt Nürnberg durchgeführt. Die Vorträge finden in der Regel am ersten Dienstag im Monat (außer an Feiertagen oder in den Ferien) in der Nürnberger Akademie (ehemaliges LGA-Gebäude), Gewerbemuseumsplatz 2, im Fabersaal (Vortragssaal E 14) statt, Beginn der Vorträge ist jeweils um 19.45 Uhr.
Für Mitglieder des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg ist der Eintritt frei, Nichtmitglieder zahlen pro Vortrag 7 Euro.

Hinweis für Vereinsmitglieder:

Bitte bringen Sie Ihren Mitgliedsausweis zu den Vorträgen mit, da das Bildungszentrum von Personen, die nicht Mitglied im Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg sind, Eintritt erhebt.



8. Januar 2019

19.45 Uhr, Fabersaal

Vortrag im Rahmen des Vortragsprogramms

Referent: Dr. Claus Pese, Nürnberg

Else Oppler (1875-1965). Stationen eines Facettenreichen Künstlerlebens

Else Oppler wurde am 21. Februar 1875 in Nürnberg geboren. Sie besuchte das Port’sche Institut und ließ sich in Nürnberg und in München künstlerisch ausbilden. In Nürnberg nahm sie 1901 und 1902 an den beiden ersten kunstgewerblichen Meisterkursen des Bayerischen Gewerbemuseums teil, die unter der Leitung von Peter Behrens standen.

1902 wurde Else Oppler die Leitung der Kunstgewerblichen Abteilung des Vereins Frauenwohl übertragen. Mit ihrer Tätigkeit für das Warenhaus Wertheim in Berlin von 1904 bis 1909 avancierte Else Oppler zur herausragenden Gestalterin für anspruchsvolle Damenkleidung. Dann machte sie sich selbstständig.
Spätestens ab 1927 ist Else Oppler Arbeits- und Lebensgefährtin von Peter Behrens gewesen. 1935 musste sie Deutschland verlassen und emigrierte nach Schweden. 1952 kehre Else Oppler in die Bundesrepublik Deutschland zurück und verbrachte ihre letzten Lebensjahre in Überlingen am Bodensee.


26. Februar 2019

19.45 Uhr, Gewerbemuseumsplatz 2, Raum 3.11

Vortrag im Rahmen des Vortragsprogramms

Referent: Helge Weingärtner M. A., Stadtarchiv Nürnberg

Neue Erkenntnise zur Holzschuherkapelle auf dem Johannisfriedhof in Nürnberg

Die Beschäftigung mit den historischen Friedhöfen Nürnbergs im Jahr 2018 rückte auch die Holzschuherkapelle ins Interesse der Öffentlichkeit. Die in diesem Jahr an diesem Gebäude begonnenen Restaurierungsarbeiten benötigen mehr Zeit als ursprünglich dafür vorgesehen worden war.

Es existiert aber zum Glück archivalisches Material in Schrift und Bild, das neue Einblicke in die Geschichte der Kapelle ermöglicht. Insbesondere kann jetzt eine ausführliche Darstellung der Grüfte der Kapelle geboten werden, von denen inzwischen zehn an der Zahl nachweisbar sind.


12. März 2019

19.45 Uhr, Fabersaal

Vortrag im Rahmen des Vortragsprogramms

Referent: Prof. Dr. Folker Reichert, Heidelberg

Nürnberger Protestanten am Heiligen Grab

Was hatten Protestanten am Heiligen Grab zu suchen? Martin Luther hatte keinerlei Verständnis dafür. Trotzdem blieb die im Spätmittelalter blühende Wallfahrt nach Jerusalem auch für protestantische Pilger attraktiv. Allerdings mussten sie mit spezifischen Gefahren und Herausforderungen rechnen. Vor allem Nürnberger Bürger waren daran beteiligt.

Der Vortrag zeigt am Beispiel so prominenter Pilger wie Wolfgang Münzer, Christoph Fürer von Haimendorf, Karl Nützel von Sündersbühl und schließlich Salomon Schweigger, wie man mit den Schwierigkeiten umgehen konnte, was an der Wallfahrt so attraktiv war und inwiefern sich die protestantische Sicht auf das Pilgererlebnis auswirkte.


2. April 2019

19.45 Uhr, Fabersaal

Vortrag im Rahmen des Vortragsprogramms

Referent: Dr. Martin Roland, Wien, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Mittelalterforschung

Wie viel Bild braucht eine Urkunde?

Für die Rechtskraft benötigt eine Urkunde – zumindest in der Regel – kein Bild und keinen künstlerischen Dekor. Die Ausstellung "Bilderpracht und Seelenheil" in der Stadtbibliothek zeigt jedoch, dass es im Mittelalter trotzdem wunderbar ausgestattete Urkunden gab. Warum diese Meisterwerke entstanden und warum so viele in Nürnberg liegen, ist Thema des Vortrags.

Der Ausschnitt aus der "Hochzeitsurkunde", die der Aufsteiger und Metallindustrielle Magister Mel an seine Frau Alfarana, die aus dem alten Adel der Stadt Bari stammte, im Jahr 1028 übergab, zeigt das unter einer Arkade stehende Brautpaar. Das Beispiel zeigt die gesamteuropäische Dimension des Themas und die Breite der Anwendungsmöglichkeiten von illuminierten Urkunden.



7. Mai 2019

19.45 Uhr, Fabersaal

Vortrag im Rahmen des Vortragsprogramms

Referenten: Dr. Gabriele Batz und Markus Gneiß M.A., Wien

Nürnbergs schönste Urkunden. Zur Ausstellung in der Stadtbibliothek

Nürnberg verfügt über einen außerordentlich reichen Bestand von illuminierten Urkunden. Die meisten der in der Ausstellung in der Stadtbibliothek gezeigten Urkunden hängen mit dem Ablasswesen zusammen.

Insbesondere die im Umfeld der päpstlichen Kurie in Avignon ausgestellten und aufgrund ihrer Größe plakatartigen Bischofsammelablässe des 14. Jahrhunderts standen im Mittelpunkt der Ausstellung und werden im Vortrag in ihrer besonderen Bedeutung aus historischer und kunsthistorischer Sicht erläutert.



Führungen und Rundgänge


Führungen durch Ausstellungen, Stadtteilbegehungen, Halbtagsexkursionen in die nähere Umgebung und Studienfahrten machen Geschichte mit allen Sinnen erfahrbar. Für Themenvielfalt und Abwechslung im Veranstaltungskalender sorgen die Vereinsmitglieder mit Initiativen und Spezialwissen selbst.

Besonders die Präsentation von sonst unzugänglichen Besichtigungszielen macht versteckte Facetten der Nürnberger Stadtgeschichte sichtbar. Dabei fallen für unsere Mitglieder nur die reinen Unkosten einer Begehung an, die Führungen selbst sind kostenfrei.

Ausstellungsführung

Ausstellungsführung im Stadtarchiv in der Norishalle, Januar 2010.


Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg

Marientorgraben 8

90402 Nürnberg


Miriam Mally (Mitarbeiterin Geschäftsstelle)

Zi. 207


Telefon: 09 11 / 2 31-73 32

Telefax: 09 11 / 2 31-40 91

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Öffnungszeiten:

Dienstag 15.30 bis 17.00 Uhr
Freitag 14.00 bis 16.00 Uhr



Ulrike Swoboda M.A. (Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen)

Zi. 106


Telefon: 09 11 / 2 31-54 86

Telefax: 09 11 / 2 31-40 91

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Aktualisiert am 07.05.2019, 09:23 Uhr

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