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Veranstaltungsprogramm

In eigener Regie oder mit Kooperationspartnern wie dem Stadtarchiv, dem Bildungszentrum oder der Willibald-Pirckheimer-Gesellschaft veranstaltet der Verein Vorträge, Tagungen oder Zeitzeugengespräche. In diesem Rahmen werden neueste Forschungsergebnisse zu Aspekten der Stadtgeschichte vorgestellt und überregional bedeutsame Themen beleuchtet sowie Gedenkjahre oder Jubiläen gewürdigt.
Der Verein hat es sich überdies zum Prinzip gemacht, neben renommierten Geschichtswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern vor allem Nachwuchshistorikerinnen und -historikern ein Forum zur Präsentation ihrer Forschungsergebnisse zu bieten. Der Besuch dieser Veranstaltungen ist für Vereinsmitglieder kostenlos.

Vortragsbesucher

Vortragsbesucherinnen und -besucher im Fabersaal, Januar 2010.



Vorträge April bis Juni 2021


Das reguläre Vortragsprogramm wird in Kooperation mit dem Bildungszentrum der Stadt Nürnberg durchgeführt. Die Vorträge finden unter normalen Bedingungen am ersten Dienstag im Monat (außer an Feiertagen oder in den Ferien) in der Nürnberger Akademie (ehemaliges LGA-Gebäude), Gewerbemuseumsplatz 2, im Fabersaal (Vortragssaal E 14) statt.
Für Mitglieder des Vereins für Geschichte der Stadt Nürnberg ist der Eintritt frei, Nichtmitglieder zahlen pro Vortrag 8 Euro.

RAUMÄNDERUNG / ONLINE-VORTRÄGE

Da der Fabersaal derzeit nicht zur Verfügung steht, finden die Vorträge vorläufig - sofern Präsenzveranstaltungen aufgrund der aktuellen Lage überhaupt möglich sind - im "eckstein. das haus der evang.-luth. kirche in nürnberg", Burgstr. 1-3, statt (Beginn 19:00 Uhr). Um sicherzustellen, dass Sie einen Sitzplatz erhalten, melden Sie sich für die Vorträge bitte vorab per E-Mail (verein-fuer-geschichte@stadt.nuernberg.de) oder Telefon (0911 231-7332) an.

Alternativ werden auch Online-Vorträge angeboten, was leider nicht in jedem Fall möglich ist. Bitte beachten Sie die jeweiligen Hinweise.



13. April 2021

19.00 Uhr

Online-Vortrag im Rahmen des Vortragsprogramms

Referent: Prof. Dr. Wolfgang Wüst, Erlangen

Sicherheit durch Alkohol?

Zur Finanzierung der Wehr- und Toranlagen über die Getränkesteuer Nürnberg und seine Ungeldordnung vom 29. Mai 1561 im Städtevergleich

ONLINE-VORTRAG!

Dieser Vortrag wurde digital über das Konferenztool Teams angeboten.

Das 1825 abgerissene Gebäude des Ungeldamts hinter dem Rathaus auf dem heutigen Fünferplatz in Nürnberg. Kolorierte Radierung: Christoph Fembo, 1826. (StadtAN E 13/II Nr. 474)

Das Umgeld oder Ungeld war eine fast in allen europäischen Städten erhobene Verbrauchssteuer, deren Ursprünge ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Sie wurde zunächst auf viele Güter des täglichen Bedarfs erhoben – beispielsweise auf Salz, Mehl und Getreide –, doch reduzierte man sie zunehmend auf den Konsum von Wein, Met, Branntwein und Bier. Wein und Bier unterlagen in jeder Stadt einer differenzierten Bemessung. Die Ungelter, städtische "Beamte" oder Ratsbeauftragte, trieben die Steuern ein, indem sie die Wein- und Bierschenken, die Wirte, das Marktgeschehen und andere soziale Brennpunkte in der Stadt regelmäßig kontrollierten. Die üppigen Steuereinahmen flossen meist in den Ausbau der Stadtbefestigung. Der Vortrag stellt das Ungeldamt und die im Staatsarchiv Nürnberg überlieferte Ungeldordnung vom 29. Mai 1561 der Reichsstadt Nürnberg vor und geht der Frage nach: Trugen städtische Trunkenbolde für die Sicherheit aller Bürger bei?


4. Mai 2021

19.00 Uhr, eckstein

Vortrag im Rahmen des Vortragsprogramms

Referentin: Christine Geyer, Wiesbaden

"Es wäre zum Lachen, wenn’s nicht zum Weinen wäre …" – Der Nürnberger Jude Josef Schwab und seine Korrespondenz mit Albert Speer

Dieser Vortrag muss leider entfallen!

Der Vortrag von Frau Geyer wird zu einem späteren Termin nachgeholt. Wir bitten um Ihr Verständnis.


15. Juni 2021

19:00 Uhr

Online-Vortrag (Nachholtermin - ursprünglich geplant 1. Dezember 2020)

Referent: Karl-Heinz Enderle

Das Hans-Sachs-Haus – ein verschwundener Touristenmagnet mit vielen Rätseln

ONLINE-VORTRAG!

Dieser Vortrag wird digital über das Konferenztool Teams angeboten. Bitte folgen Sie zur Teilnahme dem Link unten.

Eine Installation des Programms ist nicht notwendig. Unbedingt erforderlich ist jedoch ein elektronisches Gerät (PC, Tablet, Smartphone), das entweder durch ein Headset oder durch einen Lautsprecher, Mikrofon und (nach Wunsch) Kamera entsprechend benutzt werden kann. Am besten testen Sie den Link vorab.

Die Ansicht des Hans-Sachs-Hauses nach einem Gemälde von Rudolf Schacht (1900–1974), Postkarte: Stoja Verlag, undatiert. (Archiv Altstadtfreunde Nürnberg e.V.)

Vor seiner Zerstörung war der Besuch des Hans-Sachs-Hauses ein Muss für jeden Nürnberg-Besucher. Dabei war das Gebäude in der gleichnamigen Gasse zum 400. Geburtstag des Meistersingers 1894 noch ein völlig unscheinbares Wohnhaus. Erst 1910 erhielt es die auf unzähligen Postkarten abgebildete, romantisierende Fassade und eine Gaststätte im Erdgeschoss. Im Rückgebäude des Nachbarhauses wurde eine "originale" Schusterwerkstatt eingerichtet. Fast alles, was man den Besuchern als echt verkaufte, ist zu hinterfragen. War das Haus nicht 1835 zusammen mit der ganzen Straßenecke eingestürzt? Und feierte man den großen Nürnberger Dichter überhaupt im richtigen Haus?


Führungen und Rundgänge


Führungen durch Ausstellungen, Stadtteilbegehungen, Halbtagsexkursionen in die nähere Umgebung und Studienfahrten machen Geschichte mit allen Sinnen erfahrbar. Für Themenvielfalt und Abwechslung im Veranstaltungskalender sorgen die Vereinsmitglieder mit Initiativen und Spezialwissen selbst.

Besonders die Präsentation von sonst unzugänglichen Besichtigungszielen macht versteckte Facetten der Nürnberger Stadtgeschichte sichtbar. Dabei fallen für unsere Mitglieder nur die reinen Unkosten einer Begehung an, die Führungen selbst sind kostenfrei.

Ausstellungsführung

Ausstellungsführung im Stadtarchiv in der Norishalle, Januar 2010.


Verein für Geschichte der Stadt Nürnberg

Marientorgraben 8

90402 Nürnberg


Alda Hellmuth (Mitarbeiterin Geschäftsstelle)

Zi. 207


Telefon: 09 11 / 2 31-73 32

Telefax: 09 11 / 2 31-40 91

Zur verschlüsselten Übertragung Ihrer Nachricht:

Kontaktformular:
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Öffnungszeiten:

Dienstag 15.30 bis 17.00 Uhr
Freitag 14.00 bis 16.00 Uhr



Ulrike Swoboda M.A. (Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen)

Zi. 106


Telefon: 09 11 / 2 31-54 86

Telefax: 09 11 / 2 31-40 91

Zur verschlüsselten Übertragung Ihrer Nachricht:



Aktualisiert am 21.05.2021, 16:38 Uhr

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