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Biomasse/ Biogas in der Region

Biomasse (Holz, Stroh, Biogas, Abfall-Reststoffe) stellt besonders in der Metropolregion Nürnberg und auch im Stadtgebiet Nürnberg eine bedeutende Quelle erneuerbarer Energien dar.

Biomasseanlage Sandreuth der N-ERGIE Aktiengesellschaft

Die Fernwärmeerzeugung in der GuD-Anlage Sandreuth wird seit 2012 durch ein neu errichtetes Biomasse-Heizkraftwerk ergänzt.

Die in dieser Anlage mit Kraft-Wärme-Kopplung erzeugte Wärme wird komplett genutzt und in das Nürnberger Fernwärmenetz eingespeist. Der Wirkungsgrad des Biomasse-Heizkraftwerks liegt bei 85 Prozent. Pro Jahr werden so rund 28.000 Tonnen CO2 vermieden.

Bioerdgasanlage der N-ERGIE Aktiengesellschaft

Die Einspeisung von Bioerdgas in das Erdgasnetz ermöglicht den Einsatz dieser regenerativen Energie auch in einem dicht besiedelten Ballungsraum wie Nürnberg. Die N-ERGIE Aktiengesellschaft hat gemeinsam mit regionalen Partnern bereits eine Anlage zur Bioerdgaserzeugung in Gollhofen in Betrieb. Das in dieser Anlage erzeugte Biogas wird auf Erdgasqualität aufbereitet und in das Erdgasnetz eingespeist.

Bioerdgas-BHKW für Gartenbautrieb im Knoblauchsland

Die N-ERGIE Effizienz GmbH erweiterte ihren Anlagenpark im Bereich "Erneuerbare Energien" durch das Bioerdgas-BHKW für den Gartenbaubetrieb Stahl im Nürnberger Knoblauchsland. Das Blockheizkraftwerk erzeugt jährlich ca. 1.000 MWh Wärme und ca. 700 MWh Strom. Eine besondere Herausforderung war neben der ökologischen Effizienz durch Kraft-Wärme-Kopplung das Thema Lärmschutz, da das BHKW in der Nähe eines Wohngebäudes errichtet wurde.

Die N-ERGIE Aktiengesellschaft versorgt das neue, knapp drei Hektar große Gewächshaus im Nürnberger Knoblauchsland mit Wärme. Als Antrieb der beiden Motoren wird Bioerdgas eigesetzt, das aus den Bioerdgasanlagen Gollhofen und Eggolsheim kommt, an denen die N-ERGIE beteiligt ist.

Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg (SUN)

Bei SUN (Klärwerk 1) wurden 2011 zwei neue Blockheizkraftwerke (BHKW) zur Verfeuerung von Klärgas errichtet. Insgesamt sind hier nun vier BHKW mit einer gesamten elektrischen Leistung von ca. 2,7 MW und einer thermischen Leistung von ca. 3,2 kW in Betrieb. Hierdurch liegt die Eigenstromerzeugung des Klärwerkes I mit ca. 15 GWh bei immerhin 64 % und der Heizölverbrauch konnte auf nahezu null reduziert werden. Dies ist eine herausragende Leistung, da die beiden Klärwerke einer der größten Stromverbraucher in Nürnberg sind.

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