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Fernwärme in der Stadt Nürnberg

Bei der Fernwärme handelt es sich um eine sehr klimafreundliche Art von Wärmeversorgung. Sie stellt einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele dar. Die Erzeugung der Fernwärme findet überwiegend im Heizkraftwerk Sandreuth der N-ERGIE Aktiengesellschaft statt. Im Jahr 2005/2006 wurde das Heizkraftwerk auf Gas und Dampf-Technik umgerüstet und der Energieträger Steinkohle durch Erdgas ersetzt. Im Juli 2012 wurde zudem das Biomasseheizkraftwerk in Betrieb genommen und liefert seitdem regenerative Wärme, was ca. 7 % der Nürnberger Fernwärme entspricht.

Der witterungsbereinigte Fernwärmeverbrauch im Stadtgebiet Nürnberg befindet sich seit 2000 – mit gewissen Schwankungen – auf einem stabilen Niveau. Aufgrund der Aktivitäten der N-ERGIE Aktiengesellschaft konnte die Anschlussdichte in den Fernwärmegebieten erhöht und das Fernwärmenetz auf neue Gebiete erweitert werden. Hierdurch konnte der konkursbedingte Wegfall von einigen Großkunden im Bereich Industrie und Gewerbe, sowie der verbrauchs-mindernde Einfluss von Gebäudesanierungen ausgeglichen werden.

Kraft-Wärme-Kopplung - das "Kraftwerk im Keller"

Die dezentrale Kraft-Wärme-Kopplung leistet einen wichtigen Beitrag zur Energieeffizienz, zum Klimaschutz sowie zur Kosteneinsparung. Das Grundprinzip besteht darin, dass Strom und Wärme gleichzeitig erzeugt werden. Blockheizkraftwerke gibt es schon für Ein- und Zweifamilienhäuser, besonders lohnend sind sie aber für größere Einheiten wie Mehrfamilienhäuser, Wohnungsbaugesellschaften oder Betriebe.

Auch die Stadtverwaltung nutzt diese energieeffiziente Technologie in vielen ihrer Gebäude. Hier sind derzeit insgesamt 18 BHKW-Anlagen mit einer elektrischen Gesamtleistung von ca. 3.000 kW und einer thermischen Gesamtleistung von ca. 3.700 kW in Betrieb.

Eine neutrale Beratung zu Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen finden Sie bei der Energieagentur Nordbayern

Informationen zu Fördermöglichkeiten finden Sie beispielsweise unter:

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