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Anpassung an den Klimawandel

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Wenn es nicht gelingt, die globale Erderwärmung zu begrenzen, werden die Folgen für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft gravierend sein. Selbst beim Erreichen der ehrgeizigen EU-Ziele zum Klimaschutz rechnen Experten bereits jetzt mit veränderten Bedingungen durch den Klimawandel. Aufgabe der Politik ist es daher, entsprechende Strategien zu entwickeln, um auf diese Veränderungen gefasst zu sein.

ExWoSt- Forschungsprojekt „Urbane Strategien zum Klimawandel“

Nürnberg hat daher an dem Forschungsprojekt „Urbane Strategien zum Klimawandel – Kommunale Strategien und Potenziale“ teilgenommen. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert. Dabei ging es um Anpassungsstrategien an den Klimawandel, insbesondere auf zu erwartende Temperaturerhöhungen. Die wesentlichen Handlungsfelder liegen demnach in den Bereichen Stadtplanung, Landschaftsplanung sowie Gesundheit und Gesundheitsvorsorge. Besonders wurden die beiden Stadtgebiete Alt- und Weststadt untersucht.

Ein erstes Ergebnis des Forschungsprojekts ist das umfassende Handbuch „Klimaanpassung - Bausteine für die Nürnberger Anpassungsstrategie.


Anhebung der Förderhöhe und Ausweitung des Förderprogramms auf alle Nürnberger Stadterneuerungsgebiete

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Das bestehende Förderprogramm „Mehr Grün für Nürnberg“ wurde auf alle Nürnberger Stadterneuerungsgebiete ausgeweitet und die Förderhöhe deutlich angehoben. Der Grünanteil in den stark verdichteten und versiegelten Stadtgebieten Nürnbergs soll dadurch erhöht werden. Ziel ist die Verbesserung des Stadtklimas, die Verbesserung des Wohnumfeldes und die Schaffung von wertvollem Lebensraum für Pflanzen und Tiere.

Tipps Klimawandel und Gesundheit

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Neue Internetseite beim Gesundheitsamt klärt über gesundheitliche Folgen auf und gibt wertvolle Tipps
Die Folgen des Klimawandels werden zunehmend auch in Nürnberg spürbar. Die Sommermonate waren in den letzten Jahren gekennzeichnet von immer neuen Hitzerekorden. Viele Nürnberger/-innen leiden unter der Hitze, klagen über Herz-, Kreislaufprobleme oder allergische Reaktionen aufgrund der verlängerten Vegetationsperiode.
Das Gesundheitsamt und das Umweltamt der Stadt Nürnberg haben einen ausführlichen Bericht und Ratgeber zum Thema „Klimawandel und Gesundheit“ erarbeitet. Neben Angaben zu den klimatischen Veränderungen und ihren möglichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit, besteht auch die Möglichkeit sich mit dem Hitzewarnsystem und der Wetter-App des Deutschen Wetterdienstes zu verlinken. Eine Reihe von praktischen Ratschlägen soll außerdem helfen, gut und gesund Hitzewellen zu überstehen – im Kindesalter, am Arbeitsplatz und in der Freizeit.

Praxisratgeber Klimagerechtes Bauen

Extreme Wetterereignisse wie Hitzeperioden, Starkregen, Hochwasser und Stürme treten vermehrt auf und machen nicht an Grundstücksgrenzen halt.
Der Praxisratgeber vom Deutschen Institut für Urbanistik (difu) beschreibt Problemfelder, die auf jeden Hausbesitzer und Mieter zukommen können. Um künftig gegen extreme Wetterphänomene gewappnet zu sein, werden Präventionsmaßnahmen beschrieben und anhand von zahlreichen Fotos, Grafiken und Karten gezeigt, wie Schäden möglichst gering gehalten werden können. Die Broschüre liefert Anregungen vor allem zu konkreten baulichen und technischen Maßnahmen gegen eindringendes Wasser, zum Schutz gegen Hitze sowie Sturm- und Hagelschäden und stellt dar, wie Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung sinnvoll miteinander kombiniert werden können.
Mithilfe einer Checkliste kann eine erste Einschätzung zum Status der Klimaanpassung am Haus erfolgen. Darüber hinaus gibt der Praxisratgeber Anregungen zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten. Über Internetlinks zum Thema klimaangepasstes Bauen und Sanieren kann sich jeder weiter informieren.

Stadtklimagutachten

Seit 2014 liegt ein Stadtklimagutachten vor.

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