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Mehr Männer in Kitas Nürnberg in den Medien

Gewichtige Bausteine des Projekts Mehr Männer in Kitas Nürnberg (MehrMiK) waren die gezielte Werbung und die breite Öffentlichkeitsarbeit sowie deren Nachhaltigkeit.


Gezielte Werbung junger Männer für den Erzieherberuf

Die Aktionen zur Werbung von jungen Männern für das Berufsfeld Kita-Erzieher erfolgten vor allem in Schulen und Ausbildungsstellen, aber auch in der Disco oder auf Messen zur Berufsorientierung sowie im Internet.


Die Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt

Die Medien wurden mittels Pressemitteilungen, Einladung zu Pressekonferenzen, Interviewangeboten, Zusenden von Infomaterialien und Einladung zu Veranstaltungen über das Projekt informiert - mit dem Ziel der Veröffentlichung und Diskussion des Themas Kita-Erzieher. Dies natürlich auch im Hinblick darauf, junge Männer auf den Beruf des Erziehers in einer Kita aufmerksam zu machen.

Damit verbunden waren eine Reihe weiterer Ziele. Annahme war, dass nur wenigen Bürgerinnen und Bürgern der geringe Anteil von männlichen Fachkräften in Kitas bekannt ist und dass selbst Eltern oftmals nicht bewusst ist, dass ihr Kind in der Kita selten auf eine männliche Bezugsperson trifft. Ein Grund, das publik zu machen und ins Bewusstsein zu rücken!

Das Projekt hat außerdem dafür sensibilisiert, dass es beim Fachkräftemangel in Kitas nicht nur darum gehen darf, möglichst schnell den Bedarf zu decken, sondern dass damit einhergehend der Anteil an männlichen pädagogischen Fachkräften erhöht werden soll - ein Gewinn vor allem für die Kinder.

Verfolgt wurde gleichzeitig eine gesellschaftliche Aufwertung der pädagogischen Arbeit in Kitas und damit auch des Erzieherberufs - und zwar für Frauen und Männer!

In den Fokus genommen wurde auch die Frage, was unserer Gesellschaft eine qualifizierte pädagogische Arbeit in Kitas zur Erziehung, Bildung und Betreuung des wichtigsten "Guts", der Kinder, die die Zukunft sichern werden, wert ist. In Frage gestellt wurde, ob die Vergütung im Verhältnis zu den Ausbildungsvoraussetzungen, der Ausbildungsdauer und den Anforderungen steht.

Thematisiert wurde, ob die Erzieher/-innen-Ausbildung - wie immer wieder in Diskussion - verkürzt werden darf, weil gerade eklatanter Fachkräftemangel herrscht. In diesem Zusammenhang wurden auch Einschnitte zu Lasten der Qualität befürchtet. Auch das Argument, die Ausbildung müsse verkürzt werden, um das Verhältnis zwischen Ausbildungsdauer und Bezahlung in eine gerechtere Relation zu setzten, kann so nicht stehen gelassen werden. Gefordert wird der umgekehrte Wer, nämlich die Bezahlung zu verbessern und diese der Ausbildungsdauer und den Anforderungen anzupassen.

Diese und andere Themen des Erzieherberufs wurden in den Blickpunkt gerückt und zur Diskussion auf breiter Basis angestoßen. Dazu erhielt das Projekt auch die Unterstützung der regionalen Medien.

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