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Mehr Männer in Kitas Nürnberg in den Medien

Zwei gewichtige Bausteine des Projekts Mehr Männer in Kitas Nürnberg (MehrMiK) sind die gezielte Werbung und die breite Öffentlichkeitsarbeit.

Gezielte Werbung junger Männer für den Erzieherberuf

Die Aktionen zur gezielten Werbung von jungen Männern als Kita-Erzieher finden vor allem in Schulen und Ausbildungsstellen, aber auch in der Disco oder auf Messen zur Berufsorientierung sowie im Internet in Form der Webpräsentation "Erzieher Dein Beruf" und der dazu geschalteten Facebook-Seite statt.

Die Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt

Die breit gestreute Öffentlichkeitsarbeit wirbt bei den Medien um Veröffentlichung und Diskussion des Themas Kita-Erzieher. Dies natürlich auch im Hinblick darauf, junge Männer auf den Beruf des Erziehers in einer Kita aufmerksam zu machen. Doch damit verbunden sind eine Reihe weiterer Ziele.

Nur wenigen Bürgerinnen und Bürgern ist die geringe Anzahl der in Kitas tätigen Männer bekannt. Selbst Eltern ist oftmals nicht bewusst, dass ihr Kind in der Kita selten auf eine männliche Bezugsperson trifft. Ein Grund, das publik zu machen und ins Bewusstsein zur rücken!

Das Projekt will außerdem dafür sensibilisieren, dass es beim derzeitigen Fachkräftemangel in Kitas nicht nur darum gehen darf, möglichst schnell den Bedarf zu decken, sondern dass damit einhergehend der Anteil an männlichen pädagogischen Fachkräften erhöht werden soll - ein Gewinn vor allem für die Kinder.

Das Thema Männer in Kitas soll breit gestreut werden und zur Diskussion anregen. Verfolgt wird gleichzeitig eine gesellschaftliche Aufwertung der pädagogische Arbeit in Kitas und damit auch des Erzieherberufs - und zwar für Frauen und Männer.

Es stellt sich immer wieder die Frage, was unserer Gesellschaft eine qualifizierte pädagogische Arbeit in Kitas zur Erziehung, Bildung und Betreuung des wichtigsten "Guts", der Kinder, die die Zukunft sichern werden, wert ist. Erlaubt ist die Frage, ob die Vergütung im Verhältnis zu den Ausbildungsvoraussetzungen, der Ausbildungsdauer und den Anforderungen steht.

Soll die Erzieherausbildung - wie derzeit in Diskussion - verkürzt werden dürfen, weil gerade eklatanter Fachkräftemangel herrscht? In diesem Zusammenhang werden auch immer wieder Einschnitte zu Lasten der Qualität befürchtet. Auch das Argument, die Ausbildung zu verkürzen, um das Verhältnis zwischen Ausbildungsdauer und Bezahlung in eine gerechtere Relation zu setzten, kann umgedreht dafür verwendet werden, die Bezahlung zu verbessern und der Ausbildungsdauer anzupassen.

Diese und andere Themen des Erzieherberufs sollen in den Blickpunkt gerückt werden und zur Diskussion auf breiter Basis anregen. Dazu benötigt das Projekt die Unterstützung der Medien. Diese werden in Form von Pressemitteilungen und Pressekonferenzen - sowie bei Nachfragen selbstverständlich auch einzeln - informiert.

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