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Fahrradstraßen

Verkehrsschild Fahrradstrasse

Fahrradstraßen kommen dann in Betracht, wenn der Radverkehr die vorherrschende Verkehrsart ist oder dies alsbald zu erwarten ist. Sie machen Hauptverbindungen des Radverkehrs im Straßennetz sichtbar und erhöhen deren Qualität und Attraktivität. Fahrradstraßen können den Radverkehr bündeln und lenken, so dass sich hierfür Straßen eignen, die zum beschilderten Radroutennetz gehören oder Straßen, die eine wichtige Verbindungsfunktion haben.

Sie können auch eine Alternative zu viel befahrenen Hauptverkehrsstraßen sein oder der innerstädtischen Fortführung der geplanten Radschnellverbindungen dienen.

Fahrradstraßen werden als sicher eingestuft, wenn bestimmte Kfz-Stärken nicht überschritten werden und eine einheitliche Gestaltung gewährleistet ist. Die generelle Zufahrtserlaubnis für Kraftfahrzeuge sollte möglichst vermieden werden bzw. auf Anlieger beschränkt sein. Radverkehr wird an Knotenpunkten abgesehen von Kreuzungen mit Hauptverkehrsstraßen möglichst Vorfahrt erhalten. Für den Fahrverkehr gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Das Nebeneinanderfahren mit Fahrrädern ist erlaubt.

Ohne bauliche und signaltechnische Anpassungen oder Eingriffe in das Verkehrssystem eignen sich in einer ersten Stufe 12 Straßenzüge mit einer Länge von circa 15 km als Fahrradstraßen. Die Umsetzung soll ab 2019 in Abhängigkeit der Planerstellung und Beschlussfassung zu den einzelnen Straßenzügen erfolgen.

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