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Ethik/Religion

Ethik wird seit 1998 als Ersatz-Pflichtfach vom Bundesverwaltungsgericht für zulässig erklärt. Vom Religionsunterricht können sich Schüler ab dem Alter von zwölf Jahren befreien lassen (davor entscheiden ihre Eltern). Das Ersatzfach Ethik ist dann auch verpflichtend. Können Werte auch ohne Bekenntnis zu einer Religionsgemeinschaft vermittelt werden? Lebenskunde oder Philosophie sind aktuelle Alternativen. Vor allem Religionsunterricht kann mehr sein als die Lehre vom Christentum und kann überkonfessionell konzipiert werden.

Im Fachfortbildungsbereich Ethik/Religion liegt der Schwerpunkt auf der Begegnung mit Weltreligionen. Während konfessionell-gebundener Religionsunterricht über geschlossene Wertesysteme lehrt, diskutiert der Ethikunterricht unterschiedliche Lebensmodelle und erklärt deren geschichtlichen und kulturellen Hintergrund. Jedoch ergibt sich eine qualitativ andere Begegnung mit einer Religion, wenn nicht nur abstrakt über sie geredet wird, sondern wenn konkrete Begegnungen mit Menschen stattfinden, die sich zu dieser Religion bekennen. Deshalb liegt ein weiterer Schwerpunkt des Fachbereichs nicht nur in Begegnungen mit Religionsvertretern und Geistlichen, sondern auch in der Begegnung mit Laien und Schuleltern, die ihre Religionen im familiären Alltag leben. Diese Ausrichtung dient einem besseren Einblick in der Vielfalt der Lebensentwürfe, der für den schulischen Alltag nicht nur für Ethiklehrkräfte wichtig ist.

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