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Chancengleichheit

In ihren Auswirkungen auf den individuellen Lebenslauf bestimmen die gesellschaftlichen „Platzhalter“, das heißt Geschlecht, Alter, physische Verfassung, sexuelle Orientierung, ethnische und religiöse Zugehörigkeit, nicht nur den Schulerfolg. Schulklassen können im Hinblick auf diese Merkmale der Vielfalt als Mikrokosmos betrachtet werden. Trotz des Versuchs, Klassen bezüglich Begabung und Leistung homogen zusammenzusetzen, sind die Auswirkungen dieser „Platzhalter“ in der Unterrichtspraxis nicht zu übersehen.

Im Zuge der Globalisierung zeigt die demographische Entwicklung, dass in den nächsten Jahren viele Schulklassen trotz stagnierender Zuwanderungszahlen eine Mehrheit von Schülern eigene Migrationserfahrungen oder eine Zuwanderungsgeschichte haben werden. Übertragene Geschlechterrollen, die Schüler in kulturell unterschiedliche familiären Zusammenhängen vorgelebt werden, beeinflussen sowohl das Klassen- und Lernverhalten als auch die Berufswahl. Die Pluralisierung von sozialen und persönlichen Identitäten, die vor allem in den Medien vorgelebt wird, wirft die Frage auf, was noch als „normales Verhalten“ im Klassenzimmer gelten kann. Und vor allem: Wie kann und muss sich Unterricht verändern, um der Multiperspektivität, die aus heterogen besetzten Klassen hervorgeht, gerecht zu werden?

Dazu bedarf es eines Perspektivenwechsels bei allen Beteiligten. Vielfalt kann es, wenn die Schulen über entsprechendes Hintergrundwissen, Ressourcen und didaktische Kompetenzen verfügen, eine Bereicherung darstellen. Die Fortbildungen und Projekte des Pädagogischen Instituts bieten konkrete Anregungen für die Praxis in der Schule, im Klassenzimmer und im Unterricht.

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Marissa Pablo-Dürr


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