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Sicherheitslage

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Seit Jahren belegen die Zahlen der Kriminalitätsstatistik, dass Nürnberg zu den sichersten Großstädten Deutschlands gehört. Die objektive Kriminalitätslage ergibt sich aus der Bewertung der polizeilich registrierten Straftaten.

Grundlage hierfür bietet die Polizeiliche Kriminalitätsstatistik (PKS). Die Erfassungskriterien sind innerhalb der Bundesrepublik Deutschland einheitlich geregelt.

Sicherheitsempfinden der Bürger einbeziehen

Die Furcht vor Kriminalität und die objektive Kriminalitätsbelastung weisen meist nur einen schwachen statistischen Zusammenhang auf. Kriminalitätsfurcht mindert aber die Lebensqualität, weil sie zu überzogenen Schutzvorkehrungen und Verhaltensbeschränkungen führt.
Die Bürgerinnen und Bürger müssen abends nicht nur sicher auf die Straße gehen können, sondern sie müssen es glauben es sicher tun zu können. Auch wenn die objektive Kriminalitätslage meist besser ist als das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung, welches durch andere Faktoren beeinflusst wird, muss das Sicherheitsanliegen der Bürgerinnen und Bürger erkannt und einbezogen werden.

Sicherheitsempfinden in Befragungen

In Befragungen zur Lebensqualität und der Zufriedenheit mit dem Wohnumfeld in Nürnberg sind Sicherheit und Sauberkeit die mit am meisten genannten Kriterien. Die Frage nach Sicherheit erhält dabei von den Bürgerinnen und bürgern regelmäßig einen der höchsten Zufriedenheitswerte, allerdings mit großen Unterschieden in den 17 Stadtbezirken.

Das Sicherheitsempfinden der Einwohner wird regelmäßig in der vierjährigen Wohnungs- und Haushaltserhebung abgefragt, zuletzt 2009. Wichtige Erkenntnisse der Befragung:

  • Die Bürgerinnen und Bürger fühlen sich in Nürnberg insgesamt sicher, jedoch gibt es in einzelnen Stadtbezirken große Abweichungen.
  • Als wichtiger Indikator für das Sicherheitsempfinden gilt das Unsicherheitsgefühl in der direkten Wohngegend.
  • Unsicherheit wird vor allem Nachts in Grünanlagen und auf U-Bahnhöfen empfunden.
  • Die allgemeine Kriminalitätsfurcht ist deutlich stärker ausgeprägt als die Befürchtung, persönlich Opfer einer Straftat zu werden.
  • Die wohngegendbezogene Gefährdungseinschätzung betrifft vorwiegend die Angst vor Belästigungen und Anpöbelungen.
  • Frauen und ältere Menschen weisen in Bezug auf die Kriminalitätsfurcht durchwegs ein ausgeprägteres Angstgefühl als Männer oder jüngere Menschen auf.
  • Mehr Bürgernähe und Präsenz der Polizei wird durchgehend gefordert.
  • Es sind bislang keine Anzeichen sozialer Desorganisation oder sozialen Verfalls erkennbar.
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