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Italienisch als 3. Fremdsprache

Seit dem Schuljahr 2011/12 bietet das Sigena-Gymnasium auch Italienisch als 3. Fremdsprache an. Interessierte Schülerinnen und Schüler können im Rahmen des neusprachlichen Zweiges ab der 8. Klasse Italienisch lernen, unabhängig davon welche Sprachen vorher gewählt wurden. Demnach sind also die Sprachenfolgen Englisch-Latein-Italienisch und auch Englisch-Französisch-Italienisch möglich.

Warum Italienisch?

In einer Zeit zunehmender Globalisierung ist die steigende Bedeutung von Fremdsprachen nicht zu übersehen. Für zukünftige Abiturienten ist es daher sinnvoll, über gute Kenntnisse in mindestens zwei lebendigen Fremdsprachen zu verfügen.

Die Wahl des Italienischen liegt dabei für bayerische Schüler sehr nahe. Durch die geographische Nähe ist Italien für Deutsche eines der häufigsten Urlaubsziele, so dass sich relativ einfach Anwendungs- und Übungsmöglichkeiten für die schulisch erworbenen Fremdsprachkenntnisse ergeben, was den Lernanreiz erheblich erhöhen kann. Man bedenke zusätzlich die in Deutschland lebenden Italiener und der dadurch entstandene kulturelle Kontakt und Austausch, für den Sprachkenntnisse auch in der Heimat die Tür öffnen.

Italienisch als 3. Fremdsprache

Italien ist außerdem einer der wichtigsten Handelspartner Bayerns und Deutschlands. Die Verbindungen reichen von der Mode über Banken und Versicherungen bis hin zur Landwirtschaft und industriellen Produktion. Insofern bieten Italienischkenntnisse auch die Chance zur beruflichen Profilbildung. Auch in den Bereichen Tourismus, Kunstgeschichte, Musik, Werbung, Kulturwirtschaft ist Italienisch eine der wichtigsten Fremdsprachen.

Teil des gymnasialen Italienischunterrichts ist auch die intensive Beschäftigung mit der italienischen Gesellschaft und Kulturgeschichte. Unbestreitbar ist hierbei die Bedeutung des Mittelmeerlandes für die Entwicklung europäischer Kultur und Identität. Die Einflüsse Italiens prägten und prägen bis heute die Bereiche Literatur (Petrarcas Lyrik, Boccaccios Novelle) und Kunst (Botticelli und Leonardo da Vinci in der Renaissance), Musik (Verdis Oper) aber auch die Naturwissenschaften (Galileo Galilei). Italien gehört zu den Gründungsmitgliedern der Europäischen Union, damals noch EWG, die durch die römischen Verträge 1957 begründet worden ist.

Das Italienische als romanische Sprache bietet für den Lerner insgesamt wenige Einstiegsprobleme. Die Nähe von Laut- und Schriftbild ermöglicht es, sich schnell in die neue Sprache hineinzufinden, rasch Fortschritte zu machen und somit auch motivierende Erfolgserlebnisse zu haben. Sie wird außerdem von vielen Lernern als ästhetisch reizvolle und musikalische Sprache sehr geschätzt.

B. Horn

Quelle: OStR Dr. Robert Christoph: „Einführung in die Didaktik und Methodik des gymnasialen Italienischunterrichts“, Akademiebericht Dillingen, 2005.

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