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Umgestaltung des Nelson-Mandela-Platzes

Visualisierung des geplanten Rasenparterres auf dem Nelson-Mandela-Platz.

Er ist kaum wiederzuerkennen: Rasen statt Asphalt, Bäume statt Beton. Der Nelson-Mandela-Platz erhielt die dringend benötigte Frischzellenkur. Bald ist der einst sehr vernachlässigte Platz ein Ort, an dem man sich gerne aufhält.


Eröffnung am 15. September

Noch schützen Bauzäune den Rasen, damit er in Ruhe wachsen kann. Die unterirdische, automatische Bewässerung hilft dabei. Erst am 15. September 2020, wenn der Platz offiziell eröffnet wird, werden die Bauzäune entfernt. Dann ist der Rasen kräftig genug, dass Kinder darauf spielen können. Und an der Stelle, wo bisher nur ein Betonwürfel im Rasen steckt, wird in ein paar Wochen das Kunstwerk „Unruhestifter“ aufgestellt werden.

Der auf dem Celtisplatz geplante Bau eines Café-Pavillons wurde verschoben. Die dafür vorgesehene Fläche wird asphaltiert. Auf den Asphalt kommt eine dünne Beschichtung, die farblich an das Pflaster des Nelson-Mandela-Platzes angepasst ist. Diese Arbeiten werden voraussichtlich Ende Juli abgeschlossen sein. Für die Zwischennutzung dieser Fläche gibt es bereits Ideen, die derzeit von der Stadt geprüft werden.


Vom Parkplatz zum grünen Stadtteilplatz

Nelson-Mandela-Platz von oben

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Der Nelson-Mandela-Platz vorher aus der Vogelperspektive: ein trister, grauer Parkplatz.

Nelson-Mandela-Platz, von Osten aus gesehen.

Der Nelson-Mandela-Platz vorher, von Osten aus gesehen. Kein Platz zum Verweilen.

Nelson-Mandela-Platz von Westen aus gesehen.

Der Nelson-Mandela-Platz vorher, von Westen aus gesehen. Viel Platz für Radfahrer und Fußgänger gab es an der Straße Hinterm Bahnhof nicht.

Modellbild Nelson-Mandela-Platz

Die Visualisierung zeigt die neue großzügige Gestaltung der Straße Hinterm Bahnhof. Fahrräder parken im Parkhaus und selbst für Sitzbänke und Bäume ist noch Platz.

Entwurf der Rasenfläche auf dem Nelson-Mandela-Platz

Bald ist es soweit: Eine große Rasenfläche lädt zum Spielen ein. Im Schatten der neuen Bäume kann man sich auf Sitzstufen ausruhen.

Entwurf des umgestalteten Nelson-Mandela-Platzes

Breite Wege für alle: Der Gehweg hinter dem Bahnhof wurde verbreitert und mit Bäumen bepflanzt. Ein neuer Fahrradweg führt in beide Richtungen.


Graues Pflaster, geflickter Asphalt, überall parkende Autos, keine Bank zum Ausruhen, kaum ein Baum – so sah es bis April 2018 auf dem Nelson-Mandela-Platz hinter dem Hauptbahnhof aus. Dabei ist dieser Platz die Verbindung von Altstadt und Südstadt und somit ein wichtiger und stark frequentierter Ort, der Reisende und Bürger freundlich empfangen und zum Verweilen einladen sollte. Mehr Bäume und Grün waren daher die wichtigsten Wünsche der an der Planung beteiligten Bürger. Bei einem städtebaulichen Wettbewerb entschied sich die Jury für den Entwurf des Landschaftsarchitekten Rainer Schmidt. Nach dessen Plänen sollte der Nelson-Mandela-Platz in einen lebendigen, grünen Stadtteilplatz umgewandelt werden.

Der Platz erhielt einen neuen, einheitlichen Pflasterbelag. Eine große Rasenfläche, die von Sitzstufen und Bänken umrandet ist, lädt als grüne Insel zum Verweilen und Spielen ein. Für Schatten sorgen 70 neu gepflanzte Bäume, für Erfrischung ein Trinkwasserbrunnen. Das zentral auf dem Platz aufgestellte Kunstwerk „Unruhestifter“ erinnert an den Namensgeber des Platzes: den südafrikanischen Politiker und Freiheitskämpfer Nelson Mandela.

Der Gehweg an der Straße Hinterm Bahnhof wurde verbreitert und mit Bäumen bepflanzt. Für Radfahrer gibt es einen Radweg in beide Richtungen und ein modernes Fahrradparkhaus, das ans Bahnhofsgebäude anschließt.


Drei Bauphasen bis zur Fertigstellung

Rasenfläche auf dem Nelson-Mandela-Platz.

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Das Herzszück des neuen Platzes, die große Rasenfläche, ist bereits angelegt.

Rasenfläche auf dem Nelson-Mandela-Platz.

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Sitzstufen und Bänke umranden die Rasenfläche. Für Schatten sorgen neue Bäume.

Sitzstufen am Nelson-Mandela-Platz.

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Letzte Arbeiten werden erledigt. Schon bald kann man sich hier niederlassen.

Straße „Hinterm Bahnhof“ am Nelson-Mandela-Platz.

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Die Straße Hinterm Bahnhof mit ihrem neuen breiten Gehweg.


Mit Beginn der Arbeiten im April 2018 erhielten die Straße Hinterm Bahnhof und der Hummelsteiner Weg in der ersten Bauphase einen neuen Belag, der Gehweg zum Bahnhofsgebäude wurde verbreitert und ein Fahrradweg gebaut.

In der zweiten Bauphase war die Galgenhofstraße mit einem neuen Belag an der Reihe. Der Celtisplatz bekam ein neues Pflaster und einen Trinkwasserbrunnen. In der Straße Hinterm Bahnhof pflanzte die Stadt neue Bäume und richtete Parkplätze ein. Hinter dem Bahnhofsgebäude wurde ein Fahrradparkhaus errichtet.

In der dritten Bauphase wurden die Arbeiten an der Straße Hinterm Bahnhof und in der Galgenhofstraße abgeschlossen. Der Nelson-Mandela-Platz erhielt sein neues grünes Gewand in Form eines tieferliegenden, abgestuften Rasenparterres mit Sitzstufen und Bänken. Außerdem wurden auf dem Platz neue Bäume gepflanzt und das Fundament für das Kunstwerk „Unruhestifter“ installiert.



Fahrradparkhaus am Nelson-Mandela-Platz

Fahrradparkhaus im November 2019

Die Fassadenelemente des Fahrradparkhauses sind aufgestellt. (Stand: November 2019)

Fahrradparkhaus Fundamente im Juli 2019

Blick aus Nordosten auf die Fundamente des Fahrradparkhauses (Stand: Juli 2019).

Fahrradparkhaus Modell Außenansicht

Visualisierung der Außenansicht des Fahrradparkhauses.

Fahrradparkhaus Modell Ausßenansicht

Visualisierung der Außenansicht des Fahrradparkhauses.

Fahrradparkhaus Modell Innenansicht

Innenansicht des Fahrradparkhauses.

Auch das neue Fahrradparkhaus wird am 15. September 2020 eröffnet. Betreiber des Fahrradparkhauses ist die Verkehrs Aktiengesellschaft (VAG). Laut VAG wird ein Fahrradparkplatz 70 Cent am Tag, sieben Euro im Monat oder 70 Euro im Jahr kosten.

284 Fahrräder werden darin Platz finden. Mit den zusätzlichen Flächen für Lasten- und Liegeräder sowie Anhänger stehen auf dem Nelson-Mandela-Platz dann knapp 400 Fahrradabstellplätze bereit. Nicht nur Fahrräder finden im Parkhaus Platz, auch Zubehör wie Helme und Taschen können dort in Schließfächern sicher verwahrt werden. Für E-Bikes stehen Ladestationen bereit. Der 110 Meter lange Bau kostete die Stadt 1,6 Millionen Euro. Der Freistaat beteiligte sich mit rund 860.000 Euro.


Stadterneuerungsgebiete

Die Umgestaltung des Nelson-Mandela-Platzes ist ein Projekt der Stadterneuerung Galgenhof/Steinbühl. In Nürnberg gibt es insgesamt neun Stadterneuerungsgebiete: neben der Altstadt vor allem die südlichen und westlichen Innenstadt-Randgebiete. Hier investiert die Stadt in verschiedene Projekte, um die Lebensqualität im öffentlichen Raum zu verbessern.


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Aktualisiert am 06.08.2020, 11:53 Uhr

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