Nürnberg – deine Stadt

Zukunft der Nürnberger Innenstadt

Fußgängerzone in der Karolinenstraße aus der Luft gesehen., Bild © Wolfgang Cibura - stock.adobe.com

Die Innenstadt verändert sich. Der Einzelhandel steht vor neuen Herausforderungen, zugleich erfordert der Klimawandel neue Lösungen. Nürnberg schafft mehr Grün, Schatten und Aufenthaltsqualität und gestaltet öffentliche Räume neu. Einige Projekte stellen wir hier vor.

Laufende Projekte

Breite Gasse

Die Breite Gasse soll mehr werden als eine Einkaufsstraße. Geplant sind neue Aufenthaltsbereiche mit Sitzplätzen unter Bäumen, Spiel- und Bewegungsangebote, mehr Platz für Gastronomie sowie ein neues Beleuchtungskonzept.

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Lorenzer Platz

Der Lorenzer Platz ist grüner geworden. Fünf neue Bäume hinter der Lorenzkirche spenden Schatten, kühlen an heißen Tagen und bieten Nahrung für Insekten. Neue Sitzgelegenheiten und eine Aktivinsel laden zum Verweilen ein.

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Lorenzer Passage

Die U-Bahn-Passage Lorenzkirche wird attraktiver gestaltet, technisch erneuert, außerdem wird der Brandschutz angepasst. Dafür muss die Passage abschnittsweise gesperrt werden. Die Sanierung soll bis Ende 2027 abgeschlossen sein.

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Ludwigsplatz

Mehr Grün, mehr Schatten: Auf der Nordseite wurden 2024 fünf Bäume gepflanzt. Die Umgestaltung der Südseite folgte im Jahr 2025. Dort werden zwei weitere Bäume gepflanzt. Sitzbänke und ein Trinkwasserbrunnen ergänzen die Neugestaltung.

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Kaufhof in der Königstraße

Mit dem Kauf des Kaufhofgebäudes in der Königstraße setzte die Stadt ein Zeichen für die Aufwertung der Altstadt. Es soll ein wirtschaftlich tragfähiges und zukunftsweisendes Nutzungskonzept entwickelt werden.

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Hallplatz in Blickrichtung Westen. © André Winkel / Stadt Nürnberg

Hallplatz

Ein Granitbelag und sechs Bäume geben dem Platz ein neues Gesicht. Die Arbeiten werden in zwei Abschnitten durchgeführt. 2024/2025 wurde die südliche Hälfte des Platzes erneuert. Nun folgt der nördlich angrenzende Bereich.

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Königstraße

Die Königstraße bleibt Nürnbergs wichtiges Tor in die Altstadt – und wird Schritt für Schritt zur einladenden Fußgängerzone. Nach dem erfolgreichen Start 2021 folgt nun die nächste Ausbaustufe: mehr Bäume, mehr Grün, mehr Plätze zum Verweilen.

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Erweiterung der Freischankflächen

Was gibt es Schöneres, als im Sommer in einem Straßencafé zu sitzen und das Treiben in der Stadt zu beobachten? Dank eines vereinfachten Verfahrens ist es für Gastronomen seit einigen Jahren leichter, Freischankflächen vor ihren Cafés und Restaurants zu schaffen oder zu erweitern.

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Mehr Sondernutzungen in der Altstadt

Hier ein Kundenstopper, dort ein Warenständer – um das Werbechaos auf den Gehwegen zu reduzieren, gilt die Sondernutzungsrichtlinie Innenstadt. Mit der im Mai 2024 verabschiedeten Neufassung ist nun mehr erlaubt: zum Beispiel gestaltete Eingangszonen oder Menütafeln vor Restaurants.

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Nürnberger Quartiere

Lust auf unbekannte Orte, kleine Läden, angesagte Locations und Fotospots abseits der Touristenpfade? Dann gehen Sie mit dem digitalen Guide auf Entdeckungstour durch die Nürnberger Quartiere. Sie brauchen lediglich ein Smartphone, in dem Ihr Standort freigegeben ist.

Abgeschlossene Projekte

Pop-up-Store Hans-Sachs-Gasse

Aus dem Projekt Pop-up-Store Hans-Sachs-Gasse 9 wurde eine langfristige Lösung. Der letzte Mieter, „Mit Ecken und Kanten“, blieb und mietete den Laden über das offizielle Ende des Pop-up-Stores hinaus an. Damit fand das Förderprojekt einen erfolgreichen Abschluss.

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Neubau Augustinerhof

Der Augustinerhof liegt mitten im Herzen der Nürnberger Altstadt. In dem großen Gebäudekomplex fanden die Zweigstelle des Deutschen Museums, Läden, Gastronomiebetriebe und ein Hotel ihren Platz.

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Sanierung Luitpoldstraße

Die Stadt hat die Luitpoldstraße saniert und im September 2023 der Öffentlichkeit übergeben. Mit der Neugestaltung ist die Straße nicht nur wiederhergestellt, sondern zu einer der schönsten Straßen Nürnbergs geworden.

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Fußgängerzone Weinmarkt

Der Weinmarkt westlich der Sebalduskirche und ein Teil der Irrerstraße wurden zur Fußgängerzone umgestaltet. Fünf Holzpodeste gliedern den Platz und laden zum Hinsetzen und Verweilen ein.

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Laufende Projekte

Mobile Bäume für den Hauptmarkt

Mobile Bäume sorgen auf dem Hauptmarkt für Schatten und mehr Aufenthaltsqualität. Sie sind der erste Schritt hin zu einer dauerhaften Begrünung dieses zentralen Platzes. Bislang ist der Hauptmarkt eine versiegelte Fläche ohne Grün oder Beschattung.

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Obstmarkt

Der Obstmarkt soll umgestaltet werden. Pläne dafür gibt es seit einem städtebaulichen Wettbewerb im Jahr 2012. Die Umgestaltung startet Mitte 2026 und enden voraussichtlich im Sommer 2029.

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Urbane Gartenschau 2030

Nürnberg richtet die Landesgartenschau 2030 aus. Das Konzept einer „urbanen Gartenschau“ soll Antworten auf die Herausforderungen des Klimawandels in einer dichtbebauten Innenstadt geben. Zudem strahlt die Gartenschau in die Altstadt und die umliegenden Stadtteile aus.

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Frische Luft für die Innenstadt

Kaltluft entsteht in unbebauten Gebieten vor allem am Stadtrand. Über Kaltluftschneisen gelangt die frische Luft in die Innenstadt. Die Schneisen sind für das Stadtklima sehr wichtig und sollen erhalten bleiben. Die Stadt prüft, welche Instrumente bereits greifen und welche noch möglich sind.

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Nürnberg soll Schwammstadt werden

Starkregen und Hitze erfordern einen neuen Umgang mit Regenwasser. Städtische Bauvorhaben sollen daher künftig im Sinne einer Schwammstadt geplant und umgesetzt werden. Darüber hinaus sollen Konzepte zur Förderung der wassersensiblen Stadt auf privaten Flächen entwickelt werden.

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Kühle Orte in der Stadt

Kühle Orte sind Orte, an denen es an heißen Tagen zumindest gefühlt deutlich kälter ist als in der Umgebung. Dies können beispielsweise schattige Plätze, Orte am Wasser oder Kirchen sein. Nürnbergs kühle Orte – Teil des Hitzeaktionsplans – finden Sie auf einem interaktiven Stadtplan.

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Abgeschlossene Projekte

Pocket Park Marientorzwinger

Am Marientorzwinger gibt es seit 2025 einen Pocket Park. Die 1.120 Quadratmeter große grüne Oase ist ein wichtiger Beitrag, um das Defizit an Grünflächen in der Altstadt auszugleichen und damit zur Verbesserung des Stadtklimas beizutragen.

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Umgestaltung Nägeleinsplatz

Der Nägeleinsplatz liegt direkt an der Pegnitz in der westlichen Altstadt. Früher wurde der Platz hauptsächlich als Parkplatz genutzt. Mehr Grün, ein attraktiver Zugang zum Wasser, bessere Wege und mehr Aufenthaltsqualität sind die Ziele der geplanten Umgestaltung. Der dritte Bauabschnitt läuft.

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Pocket Park Nonnengasse

Steil führt die schmale Nonnengasse vom Lorenzer Platz hinunter zur Pegnitz. Fast unten angekommen, können Sie eine Pause einlegen und sich auf eine der einladenden Bänke zwischen Blumen und Bäumen niederlassen. Die Stadt hat dort einen Parkplatz in eine Grünfläche umgewandelt.

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Pocket Park Peststadel

Auf halber Höhe des Burgbergs, zwischen Tetzelgasse und Egidienplatz, befindet sich der Pocket Park Peststadel direkt neben dem Pellerhaus. Der Park bietet schattige Plätze unter alten Bäumen auf Bänken und Sitzmauern. Eingerahmt wird er von der Mauer des namensgebenden Peststadels.

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Umgestaltung Insel Schütt

Die kleine Insel mitten in der Stadt zwischen Kino, Stadtbibliothek und Heilig-Geist-Spital lockt mit einem Platz am Ufer der Pegnitz. Hier gibt es eine kleine Aussichtsplattform und Sitzstufen, um die Beine in den Fluss baumeln zu lassen. Liegewiesen laden zur Mittagspause im Freien ein.

Laufende Projekte

Ausbau des ÖPNV

Der „Mobilitätsbeschluss für Nürnberg“ soll die Verkehrswende vorantreiben. Bis 2030 sollen zwei Drittel der Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt werden. Das „ÖPNV-Maßnahmenpaket 2030“ ist dabei tragende Säule.

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Abgeschlossene Projekte

Mehr Radständer

Mehr Radstellplätze ist eine von vielen Maßnahmen, mit denen die Stadt den Radverkehr fördert. Im Rahmen des Projekts „Radständer für die Stadtteile“ wurde auch die Altstadt untersucht. Unter Beteiligung der Bürger wurden bis 2021 rund 300 neue Fahrradständer an rund 65 Standorten geschaffen.

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Fahrrad ausleihen

Radeln ohne eigenes Fahrrad – das Fahrradleihsystem der VAG macht es möglich. Leihräder stehen an den Stationen, zum Beispiel am Königstor, an der Wöhrder Wiese oder am Rathenauplatz, oder auch an öffentlichen Straßen in den Flexzonen bereit.

Auto ausleihen

Seit 2016 richtet die Stadt sogenannte Mobilpunkte ein, an denen verschiedene stadtverträgliche Verkehrsmittel – neben Leihautos auch Fahrräder und öffentliche Verkehrsmittel – miteinander verknüpft werden. Derzeit gibt es 100 Mobilpunkte mit Carsharing-Fahrzeugen.

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Parkleitsystem Altstadt

Das Parkleitsystem beschildert die rund 5.300 Stellplätze in den Parkhäusern in und um die Altstadt. Die Altstadt ist in fünf farblich gekennzeichnete Quartiere unterteilt. Die Durchfahrt zwischen den Quartieren ist nur eingeschränkt möglich, um den Durchgangsverkehr herauszuhalten.

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Bewohnerparken in der Altstadt

Um Anwohnern in Vierteln mit hohem Parkdruck die Parkplatzsuche zu erleichtern, richtet die Stadt seit Jahren verstärkt Bewohnerparkplätze ein. Auch der Verkehr, der durch die Parkplatzsuche entsteht, soll so reduziert werden. Der Schwerpunkt liegt in der Altstadt und im altstadtnahen Bereich.

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E-Scooter Parkplätze

Das Ausleihen von E-Scootern ist für viele eine gute Alternative zum Radfahren oder zu Fuß gehen. Kreuz und quer abgestellte E-Scooter waren jedoch oft ein Ärgernis. Seit Mai 2024 können E-Scooter in der Altstadt nur noch an Sammelstationen ausgeliehen und zurückgegeben werden.

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Bauprojekte in der Innenstadt:

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Gut zu wissen:

Über die Situation der Innenstädte wird viel diskutiert, auch in Nürnberg. Die Anforderungen an eine zukunftsfähige Innenstadt verändern sich: von der reinen Einkaufsstadt hin zum Aufenthalts- und Erlebnisort. An dieser Transformation wird an vielen Stellen in der Stadtverwaltung gearbeitet.

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Die Innenstädte und der Handel stehen vor großen Herausforderungen. Ein besonderes Augenmerk gilt den aktuellen Leerständen, allen voran dem Kaufhof. Mit der „Zukunftsinitiative Innenstadt“ will die Stadt neue Impulse setzen und die Attraktivität der Fußgängerzone steigern.

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In den Stadterneuerungsgebieten investiert die Stadt mit Fördergeld von Bund und Freistaat Bayern verstärkt in Plätze, Parks und öffentliche Einrichtungen. In der Altstadt gibt es die Gebiete Altstadt-Süd, Nördliche Altstadt und Altstadt Mitte.

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Wer ist zuständig?

Aktualisiert am 25.06.2026, 19:57 Uhr