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Stadtentwicklung

Vorentwurf zum Nägeleinsplatz am Weinstadel

Wir werden immer mehr und wollen alles: Platz zum Wohnen und Arbeiten, moderne Schulen, Spielplätze, Parks, Kultur und freie Fahrt für alle. Diese Wünsche unter einen Hut zu bekommen, ist Aufgabe der Stadt zusammen mit Planern und Entwicklern. Einige Projekte ziehen dabei große Veränderungen im Stadtbild nach sich und werden in der Öffentlichkeit oft rege diskutiert. Diese stellen wir Ihnen hier in loser Folge vor.


Wohnen und Gewerbe

Quelle-Areal in der Fürther Straße

Seit der Insolvenz der Quelle 2009 steht das ehemalige Versandzentrum an der Fürther Straße leer. Der jetzige Eigentümer, die Gerchgroup AG, möchte die Gebäude umbauen: Künftig sollen in „The Q“ Wohnungen, Büros, Einzelhändler und soziale Einrichtungen unter einem Dach vereint sein.

Stadtquartier Tiefes Feld

Im Südwesten Nürnbergs entsteht das neue Stadtquartier „Tiefes Feld“ für etwa 2.300 Einwohner. Neben 1.200 Wohnungen, zwei Schulen und Kindertagesstätten ist ein großer Landschaftspark geplant. Die ausgebaute U-Bahnlinie U3 wird das Quartier mit dem übrigen Stadtgebiet verbinden.

Stadtquartier an der Brunecker Straße

Auf dem Gelände des alten Südbahnhofs an der Brunecker Straße entsteht das neue Stadtquartier Lichtenreuth. Das Areal ist als gemischt genutztes Quartier zum Wohnen und Arbeiten mit weiträumigen Grünflächen geplant. Auch die Technische Universität Nürnberg wird dort ihren Standort haben.

Stadtquartier auf dem Branntweinareal

Auf dem Areal der ehemaligen Bundesmonopolverwaltung für Branntwein in der Äußeren Sulzbacher Straße entstehen 400 neue Wohnungen, eine Kindertagesstätte und Geschäfte. Die WBG Urbanes Wohnen St. Jobst GmbH ist Eigentümerin der Fläche und wird das Bauvorhaben realisieren.


Plätze und Grünflächen

Hauptmarkt und Obstmarkt

Hauptmarkt und Obstmarkt sollen umgestaltet werden. Pläne dafür gibt es seit einem städtebaulichen Wettbewerb im Jahr 2012. Die Umgestaltung beginnt 2021 mit dem Obstmarkt. Mit Bäumen, Bänken und zwei Brunnen wird er sich vom Parkplatz in einen Ort zum Verweilen verwandeln.

Grafik der zukünftigen Rasenfläche auf dem Nelson-Mandela-Platz

Nelson-Mandela-Platz

Er wird kaum wiederzuerkennen sein: Rasen statt Asphalt, Bäume statt Beton. Der Nelson-Mandela-Platz erhält derzeit eine dringend benötigte Frischzellenkur. Nach der Umgestaltung soll er zu einem Ort werden, der Reisende und Bürger freundlich empfängt und zum Verweilen einlädt.

Wasserwelt Wöhrder See

Ursprünglich wurde er für den Hochwasserschutz angelegt, heute ist der Wöhrder See ein beliebtes Naherholungsgebiet. Der See wird derzeit umgestaltet: Während der untere Abschnitt mit Badebucht und Sandstrand für Erholungssuchende attraktiv ist, ist der obere Abschnitt künftig dem Artenschutz vorbehalten.


Verkehr und Mobilität

Frankenschnellweg

Weniger Stau und mehr Grün – das sind ganz kurz zusammengefasst die Ziele des derzeit größten Infrastrukturprojekts in Nürnberg, dem kreuzungsfreien Ausbau des Frankenschnellwegs. Mit dem geplanten Tunneldeckel würde sich das Stadtbild zwischen Stadtgrenze und Dianaplatz gravierend verändern.

Erneuerung der Hafenbrücken

Im Hafengebiet müssen drei Brücken neu gebaut werden: der Frankenschnellweg über dem Main-Donau-Kanal und der Südwesttangente, die Hafenstraße über dem Main-Donau-Kanal und die Hafenstraße über der Südwesttangente. Alle drei Brücken sind äußerst wichtige Verkehrswege.

Stadt-Umland-Bahn

Die Busverbindungen zwischen Nürnberg und Erlangen sind während Semesterzeiten stark ausgelastet. Auch die Anbindung des Wirtschaftsstandorts Herzogenaurach ans Schienennetz erscheint sinnvoll. Die Stadt-Umland-Bahn soll die Städte Nürnberg, Erlangen und Herzogenaurach verbinden.

Mobilpunkte für Nürnberg

2016 eröffneten die ersten acht sogenannten „Mobilpunkte“. Diese Orte verbinden gleich mehrere Verkehrsmittel miteinander: Leihautos, Fahrräder und öffentlichen Nahverkehr. In der Zwischenzeit wurde das bestehende Angebot mit weiteren Stationen merklich ausgeweitet.


Kultur und Bildung

Neues Konzerthaus

Die Stadt plant den Bau eines neuen Konzerthauses neben der Meistersingerhalle am Luitpoldhain. Der Konzertsaal mit 1.500 Plätzen soll mit erstklassiger Akustik Künstlern aus aller Welt einen Raum bieten. Anfang 2021 soll mit dem Bau begonnen werden, 2024 das Konzerthaus seinen Betrieb aufnehmen.

Dokumentationszentrum

Das Dokumentationszentrum wird größer: Der Eingangsbereich mit Infotheke, Toiletten, Garderoben und einem neuen Multifunktionssaal wird künftig ebenerdig liegen. Auch die Gastronomie ist künftig im Erdgeschoß und erhält einen Außenbereich. Die Dauerausstellung im Obergeschoss wird erweitert.

Zeppelintribüne und Zeppelinfeld

Die Stadt will die Bauten auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände, insbesondere am Zeppelinfeld, in ihrem heutigen Zustand erhalten. Je weniger Zeitzeugen über die NS-Zeit berichten können, desto wichtiger werden diese Lernorte für die Vermittlung historisch-politischer Bildung.

Technische Universität Nürnberg

Im neuen Stadtquartier Lichtenreuth an der Brunecker Straße im Süden Nürnbergs entsteht die Technische Universität Nürnberg (TUN). Ab 2025 können zu 6.000 Studierende an der neuen Uni im Zukunftsfeld „Technikwissenschaften“ forschen und lernen. Träger der TUN ist der Freistaat Bayern.


Abgeschlossene Projekte

Bahnhofsplatz

Er ist einer der größten Verkehrsknotenpunkte in Nürnberg: der Bahnhofsplatz. Früher richtete sich der Platz vorrangig nach den Anforderungen für Autos, Trams oder Busse. Nach der Umgestaltung gibt es mehr Raum für Fußgänger und Radfahrer. Das Projekt ist seit Herbst 2017 abgeschlossen.


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