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Informationen zum Coronavirus


Fallzahlen in Nürnberg

Bis 30. September, 14.30 Uhr, registrierte das Gesundheitsamt 2.085 (+11) identifizierte Infektionsfälle. Davon befinden sich 176 (-15) Personen in Quarantäne, 1.853 (+26) Personen wurden aus der Quarantäne entlassen. 56 Personen sind verstorben.

Sieben-Tage-Inzidenz: Pro 100.000 Einwohner gab es in den vergangenen sieben Tagen 17 (-2) Neuinfektionen.

In den Nürnberger Krankenhäusern werden aktuell vier Covid-19-Patienten intensiv beatmet, zehn (-1) erkrankte Personen werden auf Normalstationen behandelt.

Wir aktualisieren die Fallzahlen und die Inzidenz täglich von Montag bis Freitag. In Klammern ist jeweils die Veränderung der Fallzahlen und der Inzidenz zum Vortag beziehungsweise zur letzten Meldung angezeigt.


Aktuelle Informationen


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Häufig gestellte Fragen


Das Wichtigste für:

Erkrankte

Was soll ich tun, wenn ich den Verdacht habe, erkrankt zu sein? Wie wird geklärt, ob ich infiziert bin? Was passiert, wenn ich positiv getestet wurde? Ab wann ist ein Erkrankter infektiös? Was muss ich beachten, wenn ich in Quarantäne war? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie auf unserer Infoseite für Erkrankte.

Kontaktpersonen

Was bedeutet die Einteilung der Kontaktpersonen in die Kategorien 1 und 2? Was soll ich tun, wenn ich mit einem bestätigten Fall in einem Haushalt lebe? Was, wenn ich anderweitig Kontakt zu einem bestätigten Fall hatte? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie auf unserer Infoseite für Kontaktpersonen.

Familien und Kinder

Wer betreut meine Kinder, wenn ich arbeiten muss? Wie kann ich meine Kinder zuhause beschäftigen? Was erzähle ich meinen Kindern über Corona? Für Familien gibt in Zeiten von Corona viele Fragen. Auf dieser Seite geben wir Antworten.

Unternehmen und Arbeitnehmer

Die Ausbreitung des Coronavirus wirft viele Fragen für Unternehmen auf. Die Wirtschaftsförderung Nürnberg hat dazu wichtige Informationsangebote für Unternehmen zusammengestellt.

Kulturschaffende

Das Kulturreferat hat eine Übersicht über Soforthilfen und Unterstützungsmaßnahmen für den Kulturbereich zusammengestellt.


Informationen zu Ansteckung, Symptomen und Tests

Was sind die Symptome?

Folgende Symptome sind möglich:
- Fieber
- Husten
- Kopfschmerzen
- Gliederschmerzen
- Beschwerden der oberen Atemwege
- Übelkeit
- Durchfall

Die Symptome klingen nach etwa einer Woche ab. Gegenüber der Influenza ist die Erkrankung allein aufgrund der Symptome schwer abgrenzbar.

Bei einem schweren Verlauf treten meist folgende Symptome ab dem 6. Tag auf:
- Luftnot
- beschleunigte Atmung

Dies sind ernstzunehmende Anzeichen. Bitte wenden Sie sich unbedingt an einen Arzt.

Wie kann ich mich vor Ansteckung schützen?

Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Patienten mit einer bestätigten Infektion gelten bereits 48 Stunden vor den ersten Symptomen als infektiös.

Die Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern, auch bei Atemwegsinfektionen. Beim Händeschütteln oder über gemeinsam genutzte Gegenstände können auch Krankheitserreger leicht von Hand zu Hand gelangen. Um das Erkrankungsrisiko so weit wie möglich abzusenken, halten Sie bewährte Hygienestandards ein:

Waschen Sie häufiger als sonst Ihre Hände. Gründlich mit Wasser und Seife, mindestens 20 Sekunden lang und mit anschließendem gründlichen Abtrocknen. So wird die Anzahl der Keime auf ein Minimum reduziert. Waschen der Hände nur mit Wasser allein reicht nicht aus. Steht unterwegs keine Waschmöglichkeit zur Verfügung, sollten Sie es zumindest vermeiden, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren oder Speisen mit der Hand zu essen.

Verzichten Sie auf Händeschütteln: Ein freundliches Lächeln stattdessen ist genau richtig. Auch das Einhalten einer Distanz zu anderen Personen ist angezeigt, soweit dies praktikabel ist.

Beachten Sie die Husten- und Nies-Etikette und halten Sie die Hände vom Gesicht fern. Husten und Niesen Sie in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das anschließend direkt entsorgt wird.

Lüften Sie regelmäßig. Lüften verringert die Zahl erregerhaltiger Tröpfchen in der Luft und senkt damit das Ansteckungsrisiko in Räumen, in denen sich Erkrankte aufhalten. Auch wenn geheizt wird, sollte auf richtiges Lüften geachtet werden. Hierfür empfiehlt sich regelmäßiges Stoßlüften. Öffnen Sie mehrmals täglich für einige Minuten weit die Fenster um gut durchzulüften.

Der Einsatz von Desinfektionsmitteln ist nur da sinnvoll, wo es im beruflichen Umfeld, etwa in der Pflege, erforderlich ist.

Kann ich mich über Gegenstände infizieren?

Es gibt derzeit keine Fälle, bei denen nachgewiesen ist, dass sich Menschen über Kontakt mit Gegenständen angesteckt hätten. Eine Übertragung durch kurz zuvor kontaminierte Gegenstände ist jedoch prinzipiell als Schmierinfektion möglich. Dafür müsste eine infizierte Person direkt auf einen Gegenstand husten oder niesen. Das Virus müsste kurz danach über die Hände auf die Schleimhäute von Mund-, Rachenraum oder Augen gelangen.

Muss ich einen Mundschutz tragen?

In vielen Bereichen sind Sie verpflichtet, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, zum Beispiel in Geschäften, Gaststätten oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. In Nürnberg müssen Sie auch bei Behördengängen in den Dienststellen der Stadtverwaltung einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Maskenpflicht gilt auch für Kinder ab sechs Jahren.

Was bringt die Corona-Warn-App?

Die Corona-Warn-App informiert Sie, falls Sie mit einer Person längere Zeit Kontakt hatten, bei der später eine Infektion festgestellt wurde. So können Sie schnell reagieren und mit Ihrem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt Kontakt aufnehmen und stecken gegebenenfalls nicht weitere Menschen an, ohne es zu wissen. Download und Nutzung der App sind freiwillig. Je mehr Menschen die App auf Ihrem Smartphone installiert haben, umso höher steigen die Chancen, Infektionsketten auf diese Weise schneller zu durchbrechen. Ab sofort können Sie die Corona-Warn-App im App Store oder bei Google Play herunterladen und installieren. Auf der Seite der Bundesregierung finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen zur App.

Was tun, wenn die Corona-Warn-App „erhöhtes Risiko“ anzeigt?

Sobald die Warn-App ein „erhöhtes Risiko“ anzeigt, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt mit einem Arzt oder dem Gesundheitsamt, Telefon 09 11 / 2 31-1 06 44, auf. Der Arzt wird im Gespräch versuchen, die erfolgte Kontaktsituation zu klären und Ihnen gegebenenfalls einen Test anbieten. Bitte reduzieren Sie darüber hinaus soziale Kontakte und bleiben Sie, wenn möglich, zu Hause. Halten Sie außerdem die sogenannte AHA-Regel ein:

- Abstand halten
- Hände waschen
- Alltagsmaske tragen

Diese Handlungsempfehlungen zeigt die Corona-Warn-App übrigens bei der Statusanzeige „erhöhtes Risiko“ auch im Smartphone an.

Wo kann ich mich freiwillig testen lassen?

Tests beim Hausarzt

Sie können sich beim Hausarzt auch ohne Symptome kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Bei den Tests gibt es keine Obergrenze; Sie können sich auch mehrfach testen lassen. Die Kosten trägt der Freistaat Bayern. Bei der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Nummer 116 117 erfahren Sie, wo Sie sich testen lassen können.


Tests im städtischen Corona-Testzentrum am Flughafen

Im städtischen Corona-Testzentrum am Flughafen können sich alle Personen kostenlos testen lassen, die ihren Wohnsitz in Bayern haben und keine Symptome aufweisen. Das Testzentrum auf dem Parkplatz 7 wird von der Firma Ecolog Deutschland GmbH betrieben und ist von Montag bis Samstag von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Über die Website des Anbieters können Sie online einen Termin vereinbaren. Sie können sich aber auch vor Ort registrieren lassen. Dann ist allerdings mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Das Ergebnis erhalten Sie laut Ecolog innerhalb von 24 bis maximal 36 Stunden per E-Mail. Bei einem positiven Testergebnis erhält zusätzlich auch das zuständige Gesundheitsamt eine Nachricht.

Personen, die eine Symptomatik wie Fieber, Husten und Halskratzen haben, dürfen das Testzentrum nicht betreten. Sie müssen sich für einen COVID-19-Test telefonisch an den Hausarzt wenden beziehungsweise werden in Absprache mit dem Gesundheitsamt an anderer Stelle getestet.

Das städtische Testzentrum können Sie per U-Bahn (U2, Haltestelle Flughafen) oder Bus (Buslinien 30 und 33) erreichen. Es ist auch möglich, mit einem selbst organisierten Bus anzureisen (etwa Schulklassen). Das Parken mit einem Pkw ist für die Parkdauer bis 15 Minuten auf der Kurzzeitparkflächen P5 kostenfrei. Weitere kostenpflichtige Parkplätze für Pkws stehen ebenfalls zur Verfügung.


Informationen für Ihren Alltag

Was ändert sich bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 35?

Sobald die Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen einen Wert von 35 pro 100.000 Einwohner überschreiten, dürfen an privaten Feiern wie Hochzeiten oder Geburtstagen in öffentlichen oder angemieteten Räumen nur noch maximal 50 Personen teilnehmen. Für private Räume gilt die dringende Empfehlung, dass höchstens 25 Personen an einer Feier teilnehmen.

Für Schulen und Kitas gilt der Drei-Stufen-Plan. Dieser sieht bei einer Sieben-Tage-Inzidenz ab 35 eine Maskenpflicht für Schüler ab der 5. Jahrgangstufe vor. Alternative: Der Mindestabstand von 1.5 Metern kann im Klassenzimmer eingehalten werden. Für Kitas gilt ein eingeschränkter Regelbetrieb: Alle Kinder müssen wieder in festen Gruppen betreut werden. Für alle Erwachsenen gilt eine grundsätzliche Maskenpflicht.

Was ändert sich bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 50?

Sobald die Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen einen Wert von 50 pro 100.000 Einwohner überschreiten, müssen bayerische Kommunen einheitliche Maßnahmen ergreifen. Die neuen Vorgaben sind wie folgt:

Private Feiern:
Auf privaten Feiern wie Hochzeiten oder Geburtstagen sind in öffentlichen oder angemieteten Räumen nur noch 25 Personen zugelassen. Für private Räume gilt die dringende Empfehlung, dass höchstens zehn Personen an einer Feier teilnehmen.

Kontaktbeschränkung:
Sowohl im öffentlichen Raum als auch im privaten Bereich dürfen sich nur noch maximal zwei Haushalte, nahe Angehörige oder Gruppen von bis zu fünf Personen treffen.

Maskenpflicht auf Plätzen:
Auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen gilt Maskenpflicht. Bei Zuwiderhandlungen droht ein Bußgeld von 250 Euro.

Alkoholverbot und längere Sperrzeit:
Auf öffentlichen Plätzen wird sowohl der Konsum als auch der Verkauf von Alkohol untersagt. Auch die Sperrstunde für gastronomische Betriebe wird auf 23 bis 6 Uhr verlängert.

Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime:
Der Besuch von Einrichtungen wie Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime und Behinderteneinrichtungen wird auf täglich eine Person beschränkt. Eine Ausnahme gilt bei Minderjährigen: Hier dürfen die Eltern oder Sorgeberechtigten gemeinsam zu Besuch kommen.

Für Schulen und Kitas gilt der Drei-Stufen-Plan. Dieser sieht bei einer Sieben-Tage-Inzidenz ab 50 eine Maskenpflicht für alle Schüler im Unterricht und die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern vor. In den Kitas gibt es dann nur noch eine Notbetreuung.

Was bedeutet Kontaktbeschränkung?

Die bestehende Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot gelten weiterhin. Physische Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstands müssen Sie weiterhin auf ein Minimum reduzieren.

Welche Regeln gelten für private Treffen?

Treffen von Personen aus zwei Haushalten oder in einer Gruppe von bis zu zehn Menschen aus verschiedenen Haushalten sind erlaubt. In privaten Räumen oder Gärten gilt gilt keine Beschränkung auf einen bestimmten Personenkreis oder eine bestimmte Personenanzahl, solange Sie sich an die allgemeinen Grundregeln wie den Mindestabstand und eine ausreichende Belüftung halten.

Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz auf einen Wert über 50 dürfen sich sowohl im öffentlichen Raum als auch im privaten Bereich sich nur noch maximal zwei Haushalte, nahe Angehörige oder Gruppen von bis zu fünf Personen treffen.

Welche Regeln gelten für Veranstaltungen?

Veranstaltungen mit persönlichem Zuschnitt wie Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern oder Vereinssitzungen sind erlaubt. Die Zahl der Teilnehmer ist in Innenräumen auf 100 Personen, im Freien auf 200 Personen begrenzt.

Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz auf einen Wert über 35, dürfen an privaten Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen nur noch maximal 50 Personen teilnehmen. Für private Räume gilt die dringende Empfehlung, dass höchstens 25 Personen an einer Feier teilnehmen.

Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz auf einen Wert über 50 sind auf privaten Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen nur noch 25 Personen zugelassen. Für private Räume gilt die dringende Empfehlung, dass höchstens zehn Personen an einer Feier teilnehmen.

Öffentliche Veranstaltungen, insbesondere Großveranstaltungen, für ein allgemeines Publikum wie beispielsweise Musikfestivals sind weiterhin nicht erlaubt. Das Verbot für Großveranstaltungen wurde bis 31. Dezember verlängert.

Welche Regeln gelten für Besuche im Krankenhaus oder Altenheim?

Die bisher geltenden Besuchsbeschränkungen wurden durch individuelle Schutz- und Hygienekonzepte der Einrichtungen ersetzt, die mehr Besuche erlauben. Besucher müssen aber nach wie vor einen Mund-Nasen-Schutz tragen und den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.

Welche Regeln gelten beim Sport?

Der reguläre Amateursport ist unter Beachtung der Hygiene- und Schutzmaßnahmen sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen erlaubt. Einzige Ausnahme: Bei Kampfsportarten mit einem länger andauernden Körperkontakt gilt eine Obergrenze von 20 Sportlern. Zuschauer sind zugelassen: in geschlossenen Räumen maximal 200, im Freien maximal 400 Personen. Allerdings gilt auch auf Stehplätzen eine Maskenpflicht, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Umkleidekabinen und Nassbereiche in geschlossenen Räumen dürfen genutzt werden, wenn ein Schutz- und Hygienekonzept vorliegt. Außerhalb des Trainings besteht in geschlossenen Räumen Maskenpflicht.

Welche Regeln gelten in Schwimmbädern?

In den Schwimmbädern gbit es ein Slot-System, also mehrere Zeit-Blöcke pro Tag, in denen eine festgelegte Zahl an Personen das jeweilige Bad besuchen kann. Die Tickets für die Zeitfenster müssen Sie vorab online buchen.

Auch im Schwimmbad müssen Sie den Mindestabstand einhalten. Schwimmen und Baden ist nur kontaktfrei erlaubt. In geschlossenen Räumen, insbesondere bei der Nutzung von Toiletten, besteht Maskenpflicht. Kinder unter 12 Jahren dürfen nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten oder für die Betreuung zuständigen Erwachsenen ins Schwimmbad.

Darf ich im Park grillen?

Ja. Öffentliche Grillplätze in Parks und Grünanlagen dürfen Sie wieder nutzen. Voraussetzung dafür ist, dass Sie die weiterhin geltende Kontaktbeschränkung und den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist nach wie vor untersagt.

Welche Regeln gelten für Kultur- und Freizeiteinrichtungen?

In Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind maximal 100 Gäste in geschlossenen Räumen und maximal 200 Gäste im Freien erlaubt. Bei zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen erhöht sich die maximale Gästezahl auf 200 Personen in geschlossenen Räumen und 400 Personen im Freien. Die Betreiber müssen ein Schutz- und Hygienekonzept mit Besucherlenkung, Wahrung des Mindestabstands und Maskenpflicht vorlegen.

Bei Kulturveranstaltungen mit einem festgelegten Sitzplatz, zum Beispiel im Kino, im Konzert oder im Theater, dürfen Sie Ihren Mund-Nasen-Schutz ablegen, sobald Sie Ihren Platz eingenommen haben. Die Maskenpflicht gilt immer, sobald Sie sich in der Kultureinrichtung bewegen, zum Beispiel im Eingangsbereich oder an der Garderobe. Auch für Mitwirkende gilt eine Maskenpflicht, soweit dies nicht zu einer Beeinträchtigung der künstlerischen Darbietung führt oder solange der Mitwirkende noch keinen festen Platz eingenommen hat.

Welche Regeln gelten für Märkte?

Märkte ohne Volksfestcharakter wie etwa kleinere Kunst- und Handwerkermärkte, Töpfermärkte oder Flohmärkte, die keine großen Besucherströme anziehen und bei denen kein Festcharakter besteht, sind im Freien wieder erlaubt, wenn die Abstandsregel eingehalten wird, beispielsweise durch Abstände zwischen den Ständen und Besucherlenkung. Es gilt außerdem eine Maskenpflicht für Besucher und Teilnehmer. Festzelte und Partymusik sind nicht erlaubt.

Welche Regeln gelten für Chöre?

Der Chorgesang im Bereich der Laienmusik ist erlaubt. Hier gilt ein Mindestabstand der Beteiligten von zwei Metern. Regelmäßige Lüftungsintervalle sind ebenso Pflicht wie eine begrenzte Probendauer.

Welche Regeln gelten für Tagungen und Kongresse?

Beruflich oder dienstlich veranlasste Veranstaltungen wie zum Beispiel Tagungen oder Kongresse sind unter den gleichen Bedingungen zugelassen wie kulturelle Veranstaltungen. Voraussetzung ist eine beschränkte Personenzahl von maximal 100 Gästen in geschlossenen Räumen und maximal 200 Gästen im Freien. Bei zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen und Wahrung des Mindestabstand erhöht sich die Besucherzahl auf eine Person auf zehn Quadratmeter.

Bei Veranstaltungen mit einem festgelegten Sitzplatz dürfen Sie Ihren Mund-Nasen-Schutz ablegen, sobald Sie Ihren Platz eingenommen haben. Die Maskenpflicht gilt allerdings immer, sobald Sie Ihren Platz verlassen.

Was muss ich bei einem Arztbesuch beachten?

Arztbesuche sind weiterhin möglich. Wenn Sie eine Arztpraxis betreten, sollten Sie einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern muss auch mit Mundschutz eingehalten werden.

Kann ich Behördengänge erledigen?

Die Dienststellen erreichen Sie per E-Mail, telefonisch oder auf schriftlichem Weg. Immer mehr Anträge können Sie auch digital erledigen. Für dringende Angelegenheiten können Sie Termine vereinbaren. Bitte beachten Sie: Auch bei Behördengängen in den Dienststellen der Stadtverwaltung müssen Sie einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Welche Regeln gelten in Restaurants, Bars und Kneipen?

Restaurants dürfen wieder zu den gleichen Zeiten öffnen wie vor der Corona-Krise. Im Freien müssen Gäste einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten oder es bestehen geeignete Trennvorrichtungen. Es gilt eine Maskenpflicht für Mitarbeiter in Küche und Service. Auch Gäste müssen, wenn Sie sich im Lokal bewegen und nicht an ihrem Platz sitzen, einen Mundschutz tragen.

Für Innenräume gelten weitere Regeln, die im Hygienekonzept Gastronomie der bayerischen Staatsregierung festgelegt wurden: Einen Tisch im Innenbereich müssen Sie vorab reservieren. Gruppenreservierungen für mehrere Tische sind nicht erlaubt. Maximal zwei Haushalte dürfen an einem Tisch sitzen. Bei Spontanbesuchen müssen Sie Ihre Kontaktdaten hinterlassen. Die Gäste werden vom Personal an den Tischen platziert. Speisekarten, Servietten und dergleichen müssen nach jeder Benutzung gereinigt oder ausgewechselt werden.

Für Bars und Kneipen gelten die gleichen Regeln wie in Restaurants: Wenn Sie nicht am Platz sitzen, müssen Sie einen Mundschutz tragen. Ergänzend gilt, dass in geschlossenen Räumen die Bedienung am Tisch erfolgen muss und nur Hintergrundmusik zulässig ist. Außerdem muss sich jede Person einzeln registrieren.

Bei falschen Personenangaben in gastronomischen Betrieben droht künftig ein Bußgeld in Höhe von mindestens 50 Euro. Bei Zweifeln an den Personenangaben soll sich das Personal künftig den Ausweis des Gastes zeigen lassen.

Welche Regeln gelten beim Einkaufen?

Für alle Geschäfte gelten folgende Auflagen: Einlasskontrollen, 1,5 Meter Abstand, ein Kunde pro zehn Quadratmeter sowie verpflichtende Hygiene- und Parkplatzkonzepte.

Darüber hinaus gilt eine Maskenpflicht für Mitarbeiter und Kunden, auch auf den Wochenmärkten. Eine Ausnahme gibt es nur für Mitarbeiter im Kassen- und Thekenbereich: Sind sie ausreichend geschützt, beispielsweise durch eine Acrylglaswand, müssen sie keinen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Welche Regeln gelten für Gottesdienste?

Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind erlaubt. Teilnehmer müssen sowohl in Gebäuden als auch im Freien einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Im Freien dürfen höchstens 100 Personen zusammenkommen. Die Maskenpflicht gilt nur noch für das Betreten und Verlassen der Gotteshäuser.

Was ist bei Trauerfeiern zu beachten?

In Gebäuden muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu den anderen Plätzen eingehalten werden. Daraus ergeben sich die zulässigen Höchstteilnehmerzahlen für die jeweiligen Trauerhallen der Friedhöfe. Trauergäste müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden. Im Freien dürfen höchstens 200 Personen teilnehmen und ein Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Im Außenbereich wird das Tragen eines Mundschutzes empfohlen. Für die Trauerfeier zuhause oder in der Gaststätte gilt: In Innenräumen sind 100 Personen erlaubt, im Freien 200 Personen.

Welche Regeln gelten bei öffentlichen Versammlungen?

Öffentliche Versammlungen unter freiem Himmel sind erlaubt. Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss eingehalten werden. Bei größeren Versammlungen unter freiem Himmel gilt ab einer Teilnehmerzahl von 200 Personen eine Maskenpflicht.

Gibt es Änderungen beim öffentlichen Nahverkehr?

Die VAG fährt bis auf wenige Ausnahmen wieder nach Jahresfahrplan. Der NightLiner-Betrieb bleibt bis auf Weiteres eingestellt. Die U2 und U3 fahren montags bis freitags tagsüber im 5-Minuten-Takt und soweit wie möglich mit Langzügen.

In Bussen und Bahnen müssen Sie einen Mundschutz tragen. Dies gilt auch für Kinder ab sechs Jahren. Weitere Hinweise für die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln hat die VAG auf ihrer Website zusammengestellt.

Ich habe einen Umzug geplant. Darf ich jetzt umziehen?

Ja. Sollten Sie kein Umzugsunternehmen beauftragen können, können Sie den Umzug mit Angehörigen des eigenen Hausstands, der engeren Familie und Angehörigen eines weiteren Hausstands durchführen. Achten Sie auf den Mindestabstand von 1,5 Metern bei Umzug und Wohnungsübergabe.

Welche Regeln gelten eim Friseur und im Kosmetikstudio?

Voraussetzung ist, dass sowohl Personal als auch Kunden einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Betreiber müssen außerdem dafür sorgen, dass zwischen den Kunden ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.


Informationen für Reisende und Urlauber

Ich plane einen Urlaub im Ausland. Was muss ich beachten?

Die weltweite Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen endet am 30. September. Ab 1. Oktober gelten weltweit differenzierte Reise- und Sicherheitshinweise. Diese richten sich nach dem Infektionsgeschehen vor Ort und der Einstufung des Robert Koch-Instituts als Corona-Risikogebiet. Eine Liste der aktuellen Corona-Risikogebiete finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts.

Was muss ich in Hotels und Ferienanlagen beachten?

Gäste, die die Regeln der Kontaktbeschränkung nicht einhalten, dürfen nicht zusammen in einem Zimmer oder einer Wohneinheit untergebracht werden. In allen gemeinschaftlich genutzten Bereichen müssen Personal und Gäste einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Davon ausgenommen ist der Außenbereich. Außerdem muss die Abstandsregel in allen Räumlichkeiten und im Außenbereich eingehalten werde. Dies gilt für Gäste und Personal.

Wo kann ich mich als Reiserückkehrer freiwillig testen lassen?

Testzentrum am Flughafen

Am Flughafen Nürnberg befindet sich das Testzentrum für freiwillige Tests für Fluggäste an der Parkfläche P7. Der Weg dorthin ist ausgeschildert. Die Tests am Flughafen werden täglich angeboten, solange der Flugbetrieb läuft. Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an Flugreisende.


Tests beim Hausarzt

Wenn Sie ein Attest über ein negatives Ergebnis benötigen, beispielsweise für Ihren Arbeitgeber, müssen Sie sich bei Ihrem Hausarzt testen lassen. Bei der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Nummer 116 117 erfahren Sie, wo Sie sich testen lassen können.


Bürgertelefon zu Corona-Tests

Das Bürgertelefon zu Corona-Tests für Reiserückkehrer ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 15 Uhr unter der Rufnummer 0 91 31 / 68 08 51 01 erreichbar.

Welche Regeln gelten für Reiserückkehrer aus Risikogebieten?

Testpflicht

Wenn Sie aus einem Land oder einer Region außerhalb Deutschlands nach Bayern einreisen, das vom Robert Koch-Institut aktuell als Risikogebiet eingestuft wurde, sind Sie verpflichtet, entweder ein negatives Testergebnis nachzuweisen oder innerhalb von 14 Tagen nach der Einreise einen zu Test machen.

Der Test kann in einem EU-Mitgliedstaat oder in einem sonstigen vom Robert Koch-Institut aufgeführten Staat durchgeführt werden. Das Testergebnis darf bei der Einreise maximal 48 Stunden alt sein und muss in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein.

Alternativ können Sie sich nach Ihrer Rückkehr bei einem Kassenarzt in Deutschland kostenlos testen lassen. Dort erhalten Sie ebenfalls ein Attest über ein negatives Ergebnis. Bei der Kassenärztlichen Vereinigung erfahren Sie unter der Nummer 116 117, wo Sie sich testen lassen können.


Testzentrum am Flughafen Nürnberg

Wenn Sie mit dem Flugzeug aus einem Risikogebiet einreisen, werden Sie direkt am Flughafen Nürnberg getestet, falls sie keinen negativen Corona-Test vorweisen können. Das Testzentrum für die verpflichtenden Tests befindet sich auf der Vorfeldfläche (U1). Sie werden mit Bussen umgehend vom Flugzeug zum Testzentrum gebracht und danach weiter per Bus zum Ankunftsbereich.


Häusliche Quarantäne

Wenn bei der Einreise kein negatives Testergebnis vorliegt, müssen Sie sich auf direktem Weg in häusliche Quarantäne begeben. Öffentliche Verkehrsmittel sind dafür erlaubt. Für einen Zeitraum von 14 Tagen müssen Sie in häuslicher Quarantäne verbleiben. Sollte das Testergebnis negativ sein, endet die Quarantäne vor Ablauf der 14 Tage.


Neu: Testpflicht auch bei sehr kurzen Reisen

Bisher waren von diesen Regelungen kurze Reisen, bei denen Sie weniger als 48 Stunden in einem Risikogebiet verbracht haben, ausgenommen. Ab sofort müssen Sie auch bei kurzen Aufenthalten, die der privaten Teilnahme an einer kulturellen Veranstaltung, einem Sportereignis, einer öffentlichen Festivität oder einer sonstigen Freizeitveranstaltung gedient hat, bei der Rückkehr einen aktuellen negativen Test vorlegen oder sich in Quarantäne begeben. Von dieser Verordnung ausgenommen sind weiterhin Durchreisende, beruflich grenzüberschreitende Personen, Berufspendler und Saisonarbeitskräfte oder Personen mit einem sonstigen triftigen Reisegrund.


Bürgertelefon zu Corona-Tests

Das Bürgertelefon zu Corona-Tests für Reiserückkehre rist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 15 Uhr unter der Rufnummer 0 91 31 / 68 08 51 01 erreichbar.

Gibt es für Gäste aus Corona-Hotspots ein Beherbergungsverbot?

Ja. Das bayerische Gesundheitsministerium kann Landkreise, Gemeinden oder abgegrenzte Gemeindeteile innerhalb Deutschlands bekanntgeben, bei denen ein erhöhtes Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus besteht. Betriebe dürfen keine Gäste aufnehmen, die aus einem dieser Gebiete anreisen oder dort ihren Wohnsitz haben.

Ausgenommen sind Gäste, die ein ärztliches Zeugnis über einen negativen Corona-Test vorlegen können. Der Test darf nicht älter als 48 Stunden sein.

Ausgenommen sind außerdem Gäste, die zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst anreisen oder die einen anderen triftigen Reisegrund vorweisen, insbesondere einen Besuch bei Familienangehörigen, eines Lebenspartners oder Partners einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, die Wahrnehmung eines Sorge- oder Umgangsrechts sowie Beistand oder Pflege schutzbedürftiger Personen.


Bürgertelefone und städtische Hotlines

Bürgertelefon zum Coronavirus

09 11 / 2 31-1 06 44
Von Montag bis Donnerstag von 8.30 bis 16 Uhr und Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr können Sie sich mit Ihren Fragen rund um das neuartige Coronavirus an die Mitarbeiter der Stadtverwaltung wenden.

Bürgertelefon zu Corona-Tests für Reiserückkehrer

0 91 31 / 68 08 51 01
Von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 15 Uhr können Sie sich beim Bürgertelefon des bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zu Tests für Reiserückkehrer informieren.

Für Ehrenamt und Hilfesuchende

09 11 / 2 31-23 44
Die Hotline für ehrenamtliche Hilfsangebote, Ältere und Hilfesuchende der Stadt Nürnberg ist von Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr zu erreichen.

Für Unternehmen, Freiberufler und Selbstständige

09 11 /2 31-62 56
Die Wirtschaftsförderung Nürnberg ist für alle Nürnberger Unternehmen, Freiberufler und Selbstständige Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr erreichbar.

Für finanzielle Hilfen

09 11 /2 31-1 49 99
Wann und von wem gibt es finanzielle Hilfen? Für diese Fragen hat das Sozialreferat eine Hotline für Privatpersonen, Selbständige und Unternehmen als Vermittlungshilfe eingerichtet. Die Bandansage der Hotline ist rund um die Uhr erreichbar und erläutert die Erreichbarkeit der zuständigen Stellen.

Für Pflege-Fragen

09 11 / 5 39 89 53
Der Pflegestützpunkt Nürnberg berät in allen Pflege-Fragen und ist am Montag, Dienstag und Donnerstag von 8.30 bis 15.30 Uhr, Mittwoch von 8.30 bis 18 Uhr und Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr erreichbar.

Für Kunst- und Kulturschaffende

09 11 / 2 31-3 12 86
Das Bildungszentrum bietet lokalen Kunst- und Kulturschaffenden einen Lotsen-Service zu Corona-Hilfsmöglichkeiten und ist von Montag bis Donnerstag von 9 bis 13 Uhr erreichbar.

Stadt Nürnberg

Gesundheitsamt

Burgstr. 4

90403 Nürnberg

Telefon: 09 11 / 2 31-10 666

Zur verschlüsselten Übertragung Ihrer Nachricht:

Kontaktformular:
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Aktualisiert am 30.09.2020, 15:34 Uhr

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