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Coronavirus: Vorsichtsmaßnahmen ausgebaut


Das öffentliche Gesundheitswesen und zahlreiche weitere Beteiligte haben unter Federführung von Umweltreferent Dr. Peter Pluschke in Nürnberg alle Vorsichtsmaßnahmen angesichts des neuartigen Coronavirus aus Wuhan (China) abgestimmt. Beim Gesundheitsamt der Stadt können sich Bürger telefonisch über das Virus informieren.


Bürgerhotline

Gesundheitsamt informiert über Coronavirus

Das Gesundheitsamt hat für Bürger eine Hotline zum neuen Coronavirus eingerichtet. Die Hotline ist erreichbar unter der Telefonnummer:

09 11 / 2 31 - 10 666

Die Bürgerhotline ist montags bis donnerstags von 8.30 bis 16 Uhr, freitags von 8.30 bis 12 Uhr erreichbar. Fachkräfte beantworten Ihre Fragen zu dem neuartigen Virus.


Allgemeine Informationen zum neuartigen Coronavirus

Aktuelle Ausbreitung

In China treten derzeit vermehrt Krankheitsfälle durch ein neuartiges Coronavirus auf. Betroffen sind insbesondere die Metropole Wuhan und die Provinz Hubei, zu der Wuhan gehört. Auch andere Länder haben inzwischen über Fälle berichtet. In Deutschland ist am 27. Januar 2020 der erste Fall bestätigt worden. Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland durch die neue Atemwegserkrankung bleibt nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts derzeit weiterhin gering. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

Ansteckung und Symptome

Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Gewöhnliche Coronaviren verursachen meistens milde Erkältungszeichen mit Husten und Schnupfen. Bestimmte Coronaviren können aber auch schwere Infektionen der unteren Atemwege verursachen und zu Lungenentzündungen führen. Das neue Coronavirus scheint mit einem schwereren Verlauf einherzugehen. Todesfälle traten allerdings bisher vor allem bei Patienten auf, die bereits zuvor an schweren Grunderkrankungen litten. Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann bis Krankheitszeichen auftreten.

Schutz vor Ansteckung

Um die Ausbreitung von Infektionskrankheiten der Atemwege zu vermeiden, sollten ganz besonders in Regionen mit Erkrankungsfällen eine gute Händehygiene, die Husten- und Nies-Etikette sowie ein Abstand zu Erkrankten eingehalten werden. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle aber überall und jederzeit angeraten. Einen Impfstoff gibt es derzeit nicht.

Behandlungsmöglichkeiten

Eine spezifische Therapie gibt es derzeit nicht. Sehr wirkungsvoll ist eine unterstützende Behandlung der Infektion entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes. Dazu zählen beispielweise Sauerstoffgabe, Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes, ggf. Antibiotikagabe zur Behandlung von bakteriellen Begleitinfektionen.

Häufig gestellte Fragen

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus finden Sie auf den Internetseiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch-Instituts.


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Aktualisiert am 04.02.2020, 13:30 Uhr

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