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Corona: Informationen zur Impfung


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Bei den Patientenzahlen und Impfungen ist jeweils die Veränderung zum Vortag beziehungsweise zur letzten Meldung der Vorwoche angezeigt. Das Statistikamt veröffentlicht zudem Daten, die den Verlauf der Pandemie in Nürnberg zeigen.


Aktuelle Nachrichten


Wer wird derzeit geimpft?

Bis Ende April haben rund 23 Prozent der Nürnberger Bevölkerung mindestens eine Erstimpfung erhalten. 59 Prozent der Geimpften sind weiblich, 40 Prozent männlich sowie 1 Prozent divers. 46 Prozent sind zwischen 50 und 79 Jahren, 27 Prozent 80 Jahre und darüber, 19 Prozent zwischen 30 und 49 Jahren sowie 8 Prozent bis 29 Jahre alt.

Vollständig geimpft waren bis Ende April rund 6 Prozent. 63 Prozent der vollständig Geimpften sind weiblich, 36 Prozent männlich sowie 1 Prozent divers. 57 Prozent der vollständig Geimpften sind 80 Jahre und darüber, 25 Prozent zwischen 50 und 79 Jahren, 13 Prozent zwischen 30 und 49 Jahren und knapp 5 Prozent bis 29 Jahre alt.

Die Impfungen in der zweiten Impfgruppe sind abgeschlossen. Anfang Mai haben die Impfungen in der dritten Impfgruppe begonnen. Dazu gehören alle über 60-Jährigen sowie Personen mit Erkrankungen, die das Risiko für einen schweren Verlauf erhöhen. Auch bestimmte Berufsgruppen, zum Beispiel das Personal im Lebensmitteleinzelhandel, in Regierungen und Verwaltungen, bei Polizei, Zoll, Feuerwehr und Katastrophenschutz sowie in der Justiz, an weiterführenden Schulen und in der Jugendhilfe, können nun geimpft werden. Auf Bundesebene wurde verlautbart, dass die Impfpriorisierung in absehbarer Zeit enden soll. Im Moment ist sie jedoch noch maßgeblich für die Impfungen.


So geht's: Registrierung im Impfportal


So geht's: Terminbuchung im Impfportal


Impfzentrum Nürnberg


Impfzentrum im Messezentrum

Messezentrum 1

90471 Nürnberg


Das Impfzentrum Nürnberg befindet sich in Halle 3C im Messezentrum in Langwasser. Es ist barrierefrei und sowohl mit dem Auto (Parkdeck Süd) als auch mit der U-Bahnlinie U1 (Station Messezentrum) gut erreichbar. Die Wege vom U-Bahnhof und vom Parkdeck zum Impfzentrum sind ausgeschildert.


So vermeiden Sie Wartezeiten im Impfzentrum

Damit Sie nicht zu lange warten müssen, bitten wir Sie dringend, nicht zu früh zu Ihrem Termin zu kommen. Eine Ankunft fünfzehn Minuten vor dem Termin genügt.

Im Eingangsbereich gibt es aus Sicherheitsgründen keine Sitzmöglichkeiten. Sie können am Eingang aber einen Rollstuhl anfordern, der Ihnen während des Impfvorgangs zur Verfügung steht. Im Wartebereich vor der Anmeldung und entlang der Impfstraße stehen jeweils einzelne Stühle für eine Ruhepause.


Hotline des Impfzentrums

09 11 / 14 89 82 40

Von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr beantworten die Mitarbeiter der Hotline Ihre Fragen rund um das Thema Impfung, zum Beispiel zur Reihenfolge der Impfungen oder zum Ablauf im Impfzentrum. Bitte beachten Sie: Die Hotline dient nicht der Terminvergabe für eine Impfung im Impfzentrum.


Blick ins Impfzentrum

Städtisches Corona-Impfzentrum im Messezentrum Nürnberg.

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In Nürnberg befindet sich das Impfzentrum im Messezentrum in Langwasser.

Städtisches Corona-Impfzentrum im Messezentrum Nürnberg.

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In der 9.600 Quadratmeter großen Halle 3C wurde das Impfzentrum aufgebaut.

Städtisches Corona-Impfzentrum im Messezentrum Nürnberg.

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Vor der Impfung müssen Sie sich am Check-In-Schalter registrieren lassen.

Impfzentrum Aufklärung

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Danach geht es zur nächsten Station, der Impfaufklärung.

Städtisches Corona-Impfzentrum im Messezentrum Nürnberg.

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Abgetrennter Bereich für die Impfaufklärung in Form eines etwa 15-minütigen Films.

Impfboxen im Impfzentrum

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Nach der Impfaufklärung folgt erst die Impfung in einer der Impfboxen.

Impfboxen im Impfzentrum

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Insgesamt 20 Impfboxen gibt es im Nürnberger Impfzentrum.

Städtisches Corona-Impfzentrum im Messezentrum Nürnberg.

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In der Impfbox finden das Aufklärungsgespräch und die Impfung statt

Impfzentrum Check In Vogelperspektive

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Der Check-In-Bereich aus der Vogelperspektive.

Impfboxen Vogelperspektive

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Die Impfboxen aus der Vogelperspektive.


Dezentrale Impfstellen

Neben dem Impfzentrum im Messezentrum gibt es derzeit drei weitere Impfstellen: im ehemaligen City Point und in der alten KfZ-Zulassungsstelle. Bei der Terminbuchung im Impfportal können Sie frei wählen, wo Sie geimpft werden möchten.

Impfstelle im City Point

Pfannenschmiedsgasse 20

90402 Nürnberg


Die Impfstelle im ehemaligen City Point befindet sich in der Pfannenschmiedsgasse 20 im ersten Obergeschoss in den Räumen des ehemaligen Bekleidungsgeschäfts „NewYorker“. Die Zugänge sind barrierefrei.

Impfstelle in der alten KfZ-Zulassungsstelle

Großreuther Straße 115 b

90425 Nürnberg


Die Impfstelle in der alten KfZ-Zulassungsstelle erreichen Sie über die Kilianstraße. Dort folgen Sie bitte den Wegweisern „Impfzentrum Nord“. Die Zugänge sind barrierefrei.


Mobile Teams und Impfbusse

In Nürnberg gibt es außerdem acht mobile Teams und drei Impfbusse. Die mobilen Teams bestehen jeweils aus einem Arzt, einem Medizinisch-Technischen Assistenten und einer Verwaltungskraft. Außerdem steht den mobilen Teams jeweils ein Krankentransportfahrzeug zur Verfügung. Die mobilen Teams werden vor allem in Altenheimen und Pflegeeinrichtungen eingesetzt.

Mit den Impfbussen wird die Impfversorgung in den Außenbereichen Nürnbergs sichergestellt. Die Busse sind je mit zwei Ärzten, einem Medizinisch-Technischen Assistenten und einer Verwaltungskraft besetzt. Die Standorte der Impfbusse werden immer wieder neu festgelegt. In einigen Fällen werden Kirchweihplätze genutzt, die in der Regel eine gute Infrastruktur aufweisen. Zum Teil finden die Impfungen auch in Innenräumen, zum Beispiel in Pfarrsälen oder Sporthallen, statt.


Covid-19-Impfstoffe

In Nürnberg werden die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer, AstraZeneca und Moderna verwendet. So unterscheiden sich die Impfstoffe:

mRNA-Impfstoffe: BioNTech/Pfizer und Moderna

Genbasierte Impfstoffe wie die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna kommen ohne Krankheitserreger oder deren Bestandteile (Antigene) aus. Sie enthalten lediglich Teile der Erbinformation des Virus in Form von mRNA beziehungsweise DNA. Diese stellen den Bauplan für ein oder mehrere Virusproteine bereit. Nach der Impfung nehmen einige wenige menschliche Körperzellen die mRNA oder DNA auf, die den Körperzellen als Vorlage dienen, um die Virusproteine selbst zu produzieren. Es wird somit nur ein Bestandteil des Virus gebildet, sodass ein Entstehen von kompletten und vermehrungsfähigen Viren ausgeschlossen ist. Die neu gebildeten, ungefährlichen Virusproteine (Antigene) aktivieren das Immunsystem und erzeugen die schützende Immunantwort. Falls eine geimpfte Person später in Kontakt mit Coronaviren kommt, erkennt das Immunsystem das Antigen und bekämpft das Virus beziehungsweise die Infektionskrankheit gezielt.

Die Logistik dieser Impfstoffe ist herausfordernd, denn sie müssen ultratiefgekühlt bei minus 60 bis 70 Grad Celsius vom Herstellungsort im gesamten Bundesgebiet verteilt werden. Ihre Haltbarkeit nach dem Auftauen beträgt verdünnt in der Durchstechflasche maximal sechs Stunden, unverdünnt im Kühlschrank maximal fünf Tage und unverdünnt bei Raumtemperatur maximal zwei Stunden.

Der Impfstoffe von BioNTech/Pfizer wurde bereits am 21. Dezember zugelassen. Der Abstand zwischen erster und zweiter Impfung beträgt drei Wochen. Der Impfstoff von Moderna erhielt am 6. Januar die Zulassung. Der Impfabstand beträgt hier vier Wochen.

In den Zulassungsstudien hat sich gezeigt, dass alle drei bisher zugelassenen COVID-19-Impfstoffe im Vergleich zu den bisherigen bereits gegen andere Viruserkrankungen verfügbaren Standardimpfstoffen häufiger Impfreaktionen hervorrufen. Das heißt, es zeigte sich unter anderem ein vergleichsweise höherer Anteil mit kurzfristigem Unwohlsein, erhöhter Temperatur und Frösteln. Diese Reaktionen sind Ausdruck des durch die Impfung aktivierten Immunsystems und gehen laut Studienlage nach 24 bis 48 Stunden vorüber.

Vektor-Impfstoffe: AstraZeneca

Vektor-Impfstoffe wie der Impfstoff von AstraZeneca enthalten für den Menschen harmlose Erreger: die Vektoren. Sie tragen ein oder mehrere Moleküle (Antigene) des Krankheitserregers, um eine Immunantwort auszulösen. Der Impfstoff wird durch die Körperzellen aufgenommen, die das Immunsystem anregen, Abwehrstoffe zu bilden. Bei späterem Kontakt mit Coronaviren kann das Immunsystem diese erkennen und eine Infektion verhindern.

Damit ein Impfstoff zugelassen werden kann, müssen drei Phasen einer klinischen Studie durchlaufen werden. Um die Phase drei einer klinischen Studie zu erreichen, müssen mindestens 20.000 Teilnehmer die Impfung verabreicht und überstanden haben. Der Impfstoff AstraZeneca wurde in vier Studien mit etwa 24.000 Teilnehmern erprobt. In Phase drei – der letzten Stufe der klinischen Zulassungsstudie – war der Impfstoff zu 70.4 Prozent wirksam gegen COVID-19. Die Zweitimpfung mit dem Impfstoff AstraZeneca wird idealerweise nach zwölf Wochen verabreicht, was die Wirksamkeit laut klinischer Zulassungsstudie auf 80 Prozent erhöht.

Laut der europäischen Zulassungsbehörde Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) wurde der Impfstoff AstraZeneca am 29. Januar für Personen ab 18 Jahren empfohlen. Die EU-Kommission erteilte am gleichen Tag die Zulassung. Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Insitut (Stiko) empfahl den Impfstoff AstraZeneca zunächst nur Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren, da für Personen ab 65 Jahren ausreichende Daten zur Wirksamkeit fehlten.

Die EMA hat anschließend eine Überprüfung eingeleitet, nachdem Fälle von seltenen Thrombosen nach der Impfung mit AstraZeneca zu einem Impf-Stopp mit diesem Impfstoff in mehr als einem Dutzend Ländern, darunter auch Deutschland, geführt hatten.

Am 18. März hat die EMA die Weiterverwendung des Impfstoffs AstraZeneca für ganz Europa empfohlen. Nach sorgfältiger Überprüfung durch Virologen aus der gesamten EU war die EMA zum Schluss gekommen, dass der Impfstoff AstraZeneca ein „sicheres und hoch wirksames Vakzin zur Vorbeugung schwerer Folgen einer COVID-19-Infektion“ sei. Die Vorteile der AstraZeneca-Impfung seien größer als die Risiken. Bund, Länder und das zuständige Paul-Ehrlich-Institut haben sich darauf verständigt, dass AstraZeneca wieder zum Einsatz kommen soll.

Nach einer Empfehlung der Stiko vom 30. März soll der Impfstoff AstraZeneca nur noch bei Personen über 60 Jahren verwendet werden. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern folgen dieser Empfehlung. Personen, die unter 60 Jahre alt sind und als Erstimpfung AstraZeneca erhalten haben, werden bei der Zweitimpfung nach neun bis zwölf Wochen mit einem mRNA-Impfstoff (BioNTech oder Moderna) geimpft. Nur nach individueller ärztlicher Aufklärung ist auch eine Impfung mit dem Impfstoff AstraZeneca möglich.

Seit 21. April ist der Impfstoff von AstraZeneca für alle Menschen ab 18 Jahren freigegeben – unabhängig von Alter und Zugehörigkeit zu einer bestimmten Impfgruppe. Erstimpfungen mit AstraZeneca führen seit 19. April ausschließlich Arztpraxen durch.


Häufig gestellte Fragen


Allgemeines und Rechtliches

Gibt es eine Impfpflicht in der Bundesrepublik?

Nein, die Impfung gegen Covid-19 ist freiwillig. Im neuen Infektionsschutzgesetz ist allerdings in Ausnahmefällen eine verpflichtende Impfung für „bedrohte Teile der Bevölkerung“ vorgesehen. Aber sowohl Bundeskanzlerin Angela Merkel als auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn haben betont, dass es keine Impfpflicht geben wird. Auch die Ständige Impfkommission, der Ethikrat und die Leopoldina lehnen eine Impfpflicht ab.

Wie ist die Reihenfolge der Impfungen geregelt?

Die Reihenfolge der Impfungen regelt die Coronavirus-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums. In der ersten Phase werden Personen mit höchster Priorität geimpft, gefolgt von Menschen mit hoher und erhöhter Priorität. In der letzten Phase können alle übrigen Personen geimpft werden.

Wo finde ich die Coronavirus-Impfverordnung?

Die aktuelle Version der Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) finden Sie auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums.

Wer gehört zur ersten Impfgruppe?

1) Über 80-Jährige. Diese Personen können getrennt nach Geburtsjahrgängen, beginnend mit den ältesten Jahrgängen, zeitversetzt zur Impfung eingeladen werden

2) Personen, die in stationären und teilstationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind

3) Personen, die regelmäßig Schutzimpfungen gegen das Coronavirus durchführen. Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten ausüben

4) Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, Corona-Impfzentren und in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden

5) Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin oder im Rahmen der Behandlung schwer immunsupprimierter Patienten

Wer gehört zur zweiten Impfgruppe?

1) Über 70-Jährige

2) Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht. Dazu gehören:
- Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung
- Personen nach einer Organtransplantation
- Personen mit Demenz oder geistiger Behinderung oder schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
- Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen
- Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
- Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen
- Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen
- Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung
- Personen mit chronischer Nierenerkrankung
- Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40)
- Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht

3) Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von:
- pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben und das 70. Lebensjahr vollendet haben
- pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben und bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht
- Schwangeren

4) Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderte Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen.

5) Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und und Personen, die regelmäßig zum Zwecke der Diagnostik des Coronavirus Körpermaterial entnehmen

6) Polizei- und Einsatzkräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, sowie Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind

7) Personen, die in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für das Deutsche Archäologische Institut an Dienstorten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind

8) Personen, die im Ausland für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen an Orten mit unzureichender gesundheitlicher Versorgung tätig und infolgedessen einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind

9) Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind

10) Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur tätig sind

11) Personen, die in Flüchtlingseinrichtungen oder in sonstigen Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe oder in Frauenhäusern leben oder tätig sind

12) Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind

Wer gehört zur dritten Impfgruppe?

1) Über 60-Jährige

2) Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht. Dazu gehören:
- Personen mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen
- Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologischen Erkrankungen
- Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie
- Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen, Apoplex oder einer anderen chronischen neurologischen Erkrankung
- Personen mit Asthma bronchiale
- Personen mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung
- Personen mit Diabetes mellitus ohne Komplikationen
- Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30)
- Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht

3) Bis zu zwei enge Kontaktpersonen von:
- pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben und das 60. Lebensjahr vollendet haben
- pflegebedürftigen Personen, die nicht in einer Einrichtung leben und bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht

4) Personen in besonders relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, beim Zoll, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz und Rechtspflege, in Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen sowie Personen, die als Wahlhelfer tätig sind

5) Personen in besonders relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, insbesondere in Apotheken und in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen

6) Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko, insbesondere Labore, und ohne Betreuung von Patienten

7) Beschäftigte im Lebensmitteleinzelhandel

8) Personen, die in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen tätig sind, die nicht zu Kinderbetreuungseinrichtungen, Kindertagespflege und Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen zählen

9) Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen


Registrierung und Terminbuchung

Wie erhalte ich einen Impftermin?

Jede Person, die sich impfen lassen möchte, muss einen Termin vorweisen, um im Impfzentrum, bei einer dezentralen Impfstelle oder beim Hausarzt geimpft zu werden. Mit dem Impfportal des Freistaats Bayern können Sie sich online für eine Impfung registrieren. Dazu ist eine E-Mail-Adresse und eine Mobiltelefonnummer erforderlich.

Das Impfportal besteht aus den beiden Stufen Registrierung und Terminbuchung. Bei der Registrierung müssen Sie Ihre persönlichen Daten angeben. Erfüllen Sie die Kriterien der jeweiligen Impfphase, beispielsweise aufgrund Ihres Alters oder Ihrer Berufsgruppe, werden Sie zum zweiten Anmeldeschritt zugelassen.

Je nach Verfügbarkeit der Impftermine werden Sie entweder sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt vom Impfzentrum per SMS oder E-Mail, gegebenenfalls auch telefonisch, zur persönlichen Terminbuchung eingeladen.

Die Vergabe der Impftermine orientiert sich an der Zugehörigkeit zur jeweiligen Impfgruppe. So wird sichergestellt, dass immer die besonders gefährdeten Menschen zuerst geimpft werden. Erfüllen Sie die Kriterien noch nicht, werden Sie als Interessent registriert und informiert, sobald Sie geimpft werden können.

Bitte beachten Sie: Sie müssen sich nur einmal registrieren und werden automatisch kontaktiert, sobald Sie an der Reihe sind. Eine weitere Kontaktaufnahme mit dem Impfzentrum ist nicht erforderlich. Bitte verzichten Sie auch auf Nachfragen, da dies die Kapazitäten des Impfzentrums belastet und zu Verzögerungen im Ablauf der Terminvereinbarungen führt.

Mit der Registrierung werden ein Aufklärungsmerkblatt und weitere Informationen zum Impfvorgang zum Download bereitgestellt. Zur Vorbereitung können Sie den Aufklärungsbogen des Robert Koch-Instituts und die Datenschutzinformationen auch hier herunterladen.

Kann ich mich auch telefonisch registrieren?

Ja, Sie können sich täglich von 8 bis 18 Uhr über das Servicetelefon des Impfzentrums unter der Rufnummer 09 11 / 14 89 82 43 für die Impfung registrieren lassen.

Bitte rufen Sie dort an:
- wenn Sie zu den Impfberechtigten der ersten und zweiten Impfgruppe gehören
- wenn Sie noch nicht im Online-Impfportal registriert sind
- wenn Sie keine Möglichkeit für eine Registrierung im Online-Impfportal haben

Zunächst werden Sie registriert. Dazu werden Ihre Kontaktdaten, das Geburtsdatum, Erkrankungen oder berufliche Daten aufgenommen, die für die Festlegung Ihrer Priorisierung erforderlich sind. Bleiben Sie bitte geduldig, auch wenn das Aufnehmen Ihrer persönlichen Daten etwas Zeit in Anspruch nimmt. Die ausführliche Aufnahme Ihrer Gesundheitsdaten wurde vom bayerischen Gesundheitsministerium angeordnet, um den Impfprozess für Sie sicher und schneller zu machen.

Falls keine Termine frei sind, können Sie die über das Servicetelefon Ihren Namen, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer hinterlassen. Sobald wieder Termine frei sind, werden Sie angerufen und können einen Termin vereinbaren. Die Mitarbeiter an der Hotline erfragen dann weitere Gesundheitsdaten und erstellen einen Impfbogen, der für Sie gedruckt und auf dem Postweg zugesandt wird. Druck und Versand nehmen bis zu sieben Tage in Anspruch. Aus diesem Grund werden bei der Hotline nur Termine angeboten, die mindestens sieben Tage in der Zukunft liegen.

Wie werden die Termine innerhalb der Impfgruppen vergeben?

Im Impfportal registrierte Personen werden anhand ihrer Angaben in eine Liste eingereiht. Die Reihenfolge wird dabei grundsätzlich durch das Alter bestimmt. Das heißt, ein 69-Jähriger wird vor einem 68-Jährigen zur Impfung eingeladen. Der Zeitpunkt der Anmeldung im Impfportal sowie die Wahl der Registrierungsmethode (online oder telefonisch) haben dabei keinen Einfluss auf den Impftermin.

Alle anderen Personen in der jeweiligen Impfgruppe, beispielsweise bestimmte Berufsgruppen, erhalten im Impfportal ein virtuelles Alter sowie einen durch die EDV ermittelten statistischen Korrekturfaktor via Los zugeteilt. Dadurch ist es möglich, dass beispielsweise in der dritten Impfgruppe eine 30-jährige Lehrkraft vor einem 68-Jährigen einen Termin zur Impfung erhält.

Was passiert, wenn die Impfpriorisierung künftig wegfällt?

Alle Personen, die im bayerischen Impfportal registriert sind und zur dritten Impfgruppe gehören, erhalten auch einen priorisierten Termin. Nach jetzigem Kenntnisstand (6. Mai) behält das bayerische Impfportal die Priorisierung bei und Registrierte der dritten Impfgruppe werden bis zu dem Zeitpunkt bevorzugt behandelt, an dem die die dritte Impfgruppe in Bayern abgearbeitet ist.

Kann ich über das Impfportal Wunschtermine vereinbaren?

Ja. Sobald vom Impfzentrum buchbare Impftermine in das System eingestellt werden, erhalten Sie nach erfolgreicher Registrierung und unter Einhaltung der Priorisierung eine Aufforderung zur Terminvereinbarung. Dabei werden zwei Termine angeboten und vereinbart, da die bisher verfügbaren Impfstoffe zweimal verabreicht werden müssen.

Aus einer Anzahl von verfügbaren Terminen können Sie ein Terminpaar für die erste und zweite Impfung auswählen. Sie können das vorgeschlagene Datum und die Tageszeit anpassen. Jeder Terminvorschlag ist zehn Minuten für Sie reserviert. Sie können bei Bedarf mehr Zeit anfordern und in Zehn-Minuten-Schritten um bis zu 100 Minuten verlängern.

Bei der Terminvergabe wird auch der Impfstoff genannt, der Ihnen verabreicht wird. Wenn Sie mit dem Impfstoff nicht einverstanden sind, sollten Sie Ihren Termin stornieren. Die Termine werden per E-Mail bestätigt. Diese Bestätigungs-E-Mail müssen Sie zum Impftermin zusammen mit Impfpass und Ausweis mitbringen.

Wie viele Tage vorher werde ich über den Termin informiert?

Die Termine werden in der Regel eine Woche im Voraus freigeschaltet. Manchmal werden aber auch kurzfristig Termine für den nächsten Tag frei, wenn zum Beispiel Personen ihren Impftermin nicht wahrgenommen haben und somit Impfstoff freigeworden ist.

Kann ich einen gemeinsamen Impftermin vereinbaren?

Nein. Aktuell ist dies nicht vorgesehen. Jede Person muss sich einzeln registrieren und bekommt der Priorisierung entsprechend einen individuellen Termin.

Wenn Sie sich online angemeldet haben: Sobald einer von Ihnen für die Impfung priorisiert wurde, erhält derjenige/diejenige eine Einladung zur Terminvereinbarung. Sie können mit der Terminvereinbarung jedoch solange warten, bis Ihr Familienmitglied ebenfalls eine Einladung zur Terminvereinbarung bekommt. Dies sollte bei ähnlichen Altersgruppen in relativ geringem zeitlichen Abstand passieren. Sobald beide einen Termin vereinbaren können, können Sie aus den angebotenen Terminen zwei zeitlich benachbarte Termine, sofern verfügbar, buchen. Wenn Sie in unterschiedlichen Prioritätsgruppen eingestuft sind, kann es zu einer längeren Wartezeit kommen. In diesem Fall sollte eine sofortige Terminvereinbarung des Ersteingeladenen erwogen werden.

Wenn Sie sich telefonisch angemeldet haben: Sobald einer von Ihnen für die Impfung priorisiert wurde, erhält derjenige/diejenige einen Telefonanruf. Auch in diesem Fall können Sie mit einer Terminvereinbarung auf den Anruf für den Zweiten warten und erst bei diesem Anruf beide Termine festlegen. Besprechen Sie dies mit dem Mitarbeiter des Impfzentrums, der Sie anruft.

Kann ich mir aussuchen, wo ich geimpft werden möchte?

Ja, im Impfportal können Sie frei wählen, ob Sie sich im Impfzentrum oder in einer der drei dezentralen Impfstellen impfen lassen möchten. Bei der Terminbuchung werden freie Termine in allen vier Standorten angeboten:

- im Impfzentrum im Messezentrum
- im ehemaligen Kaufhaus City Point in der Innenstadt
- in der ehemaligen KfZ-Zulassungsstelle in Großreuth h.d.V.

Bitte beachten Sie: Wenn Sie schon einen Termin im Impfzentrum gebucht haben, können Sie nicht auf einen anderen Standort umbuchen. Auch den bereits vereinbarten Zweitimpftermin im Impfzentrum können Sie nachträglich nicht ändern.

Kann ich mich auch beim Hausarzt impfen lassen?

Seit April ergänzen die niedergelassenen Ärzte die bayerische Impfstrategie. Insbesondere chronisch Kranke, mobilitätseingeschränkte und immobile Menschen können über ihre Arztpraxen noch besser erreicht werden. Auch hier gilt die Priorisierung gemäß der Coronavirus-Impfverordnung als Grundlage.

Die niedergelassenen Ärzte impfen eigenständig im Rahmen der Regelversorgung und nicht im Auftrag der Impfzentren oder als Außenstelle. Eine Registrierung im Impfportal ist nicht notwendig. Die Arztpraxen organisieren und dokumentieren die Impfungen in ihren Praxen in Eigenregie unabhängig davon, ob ihre Patienten im Impfportal registriert sind oder nicht. Falls Sie einen Impftermin bei Ihrem Hausarzt erhalten, stornieren Sie bitte eventuell vorhandene Termine im Impfportal, damit auch andere zum Zuge kommen.

Warum sollte ich mein Profil im Impfportal regelmäßig aktualisieren?

Wenn Sie zur ersten und zweiten Impfgruppe gehören und noch kein Impfangebot erhalten haben, aktualisieren Sie bitte Ihr Profil im Impfportal. Eventuell wurden in der Anmeldung Daten nicht gespeichert, sodass noch eine falsche Priorisierung vorliegt. Bitte prüfen Sie auch, ob Ihr Geburtsdatum richtig eingegeben ist. Falls anstelle des Geburtsdatums versehentlich das Datum der Registrierung eingegeben wurde, kann kein Impftermin vergeben werden. Für den Fall, dass Sie sich telefonisch angemeldet haben, können Sie sich an das Servicetelefon des Impfzentrums unter folgender Rufnmmer wenden: 09 11 / 14 89 82 43.

Die Priorisierung von bestimmten Personen- und Berufsgruppen wurde in der Coronavirus-Impfverordnung bereits mehrfach geändert. Es ist zu erwarten, dass es auch künftig immer wieder Änderungen geben wird. Damit Ihr persönliches Profil im Impfportal auf dem neuesten Stand bleibt, sollten Sie Ihren Account regelmäßig aktualisieren.

Sobald Sie Ihre Angaben ändern, wird die Priorisierung erneut durchgeführt. Die Stadt empfiehlt deshalb dringend allen Impfinteressenten, die bislang keine Einladung zur Terminbuchung erhalten haben, einmal pro Woche ihren Account zu öffnen und sämtliche Angaben nochmals durchzugehen und neu anzuklicken. Möglicherweise finden sich auch erweiterte Eingabemöglichkeiten, zum Beispiel zu Vorerkrankungen oder zur beruflichen Situation, die zum Zeitpunkt der Erstanmeldung noch nicht bestanden haben.

Im Hintergrund des Impfportals läuft ein Programm, dass die gemachten Angaben auf Grundlage der Impfverordnung prüft und denjenigen einen Impftermin anbietet, die an der Reihe sind. Änderungen bei der Priorisierung können im Impfportal aus Datenschutz- und Sicherheitsgründen erst berücksichtigt werden, wenn die Eingaben vom Nutzer selbst aktualisiert wurden.

Wie kann ich den Termin meiner Zweitimpfung verschieben?

Bitte rufen Sie dafür beim Servicetelefon des Impfzentrums unter der Rufnummer 09 11 / 14 89 82 43 an. Dort können Änderungen beim Zweitimpftermin, zum Beispiel wegen Verhinderung durch Krankheit oder Änderung des Impforts, vorgenommen werden. Es ist nicht möglich, den Zweitimpftermin nach vorne zu verlegen. Der Mindestabstand von sechs Wochen nach der Erstimpfung mit den Impfstoffen von Biontech/Pfizer oder Moderna beziehungsweise von zwölf Wochen nach der Erstimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca muss eingehalten werden.

Warum muss ich eine E-Mail-Adresse und Mobiltelefonnummer angeben?

Die Sicherheit Ihrer Daten hat einen hohen Stellenwert. Für die Erfassung von sensiblen Daten wird daher eine Zwei-Faktor-Authentifizierung benötigt. Für jeden Account müssen zwei Faktoren der Erreichbarkeit zur eindeutigen Identifizierung angegeben werden: eine eindeutige E-Mail-Adresse, um einen Account anlegen zu können, und eine Mobiltelefonnummer, an die bei der Terminvereinbarung eine SMS mit einer PIN versandt wird.

Wie kann ich mit einer E-Mail-Adresse mehrere Personen anmelden?

Sobald Sie in Ihrem Account die erste Person angelegt haben, können Sie auf die Option „Personenauswahl“ klicken. Dort können Sie unter einem Account bis zu vier weitere Personen anlegen. Mit einem Account können Sie insgesamt fünf Personen verwalten.

Ich habe keine E-Mail-Adresse. Wie kann ich mich dennoch registrieren?

Bitte richten Sie ein E-Mail-Konto ein oder bitten Sie einen Angehörigen darum, einen gemeinsamen Account anzulegen. Mit einer E-Mail-Adresse können bis zu fünf Personen registriert werden. Ist es Ihnen nicht möglich, ein E-Mail-Konto einzurichten oder sich über den Account eines Angehörigen anzumelden, können Sie sich auch telefonisch für die Impfung registrieren lassen.

Wie kann ich mich registrieren, wenn ich keine Mobilfunknummer habe?

Zur Sicherheit Ihrer Daten wird bei der Terminvergabe eine SMS mit einem PIN an die eingetragene Mobiltelefonnummer geschickt. Da nicht alle Telefonanbieter eine Bandansage des SMS-Textes am Festnetztelefon anbieten und auch nicht jedes Telefon diesen Dienst unterstützt, muss eine Mobiltelefonnummer angegeben werden. Wenn Sie selbst kein Mobiltelefon besitzen, können Sie in Absprache mit einer Ihnen vertrauten Person deren Mobiltelefonnummer angeben. Diese Person kann Ihnen dann bei der Terminvergabe den notwendigen PIN zukommen lassen. Sollten Sie keine Möglichkeit haben, eine Mobiltelefonnummer anzugeben, können Sie sich auch telefonisch registrieren lassen.

Ist es möglich, eine einzelne Person aus einem Account zu löschen?

Ja, das ist möglich. Bitte loggen Sie sich dafür in Ihren Account. Im Reiter „Personenauswahl“ können Sie einzelne Personen löschen. Möchten Sie das ganze Profil löschen, drücken Sie bitte „Daten und Account löschen“.

Ich wurde von meinem Hausarzt geimpft. Was passiert mit meinem Profil?

Bitte loggen Sie sich in diesem Fall erneut im Impfportal ein und löschen Sie Ihren Account. Die Arztpraxen geben Ihre Impfdaten nicht an das Impfportal weiter, sodass Sie im System weiterhin als impfwillig registriert sind und gegebenenfalls Termineinladungen erhalten. Falls Sie mit Ihrem Profil mehrere Personen verwalten, löschen Sie bitte nur den Eintrag zu Ihrer Person.

Ich erhalte die Fehlermeldung „Ungültige E-Mail-Adresse“.

E-Mail-Adressen, die Sonderzeichen oder Umlaute enthalten, verursachen vielfältige Probleme. Wir bitten Sie daher, eine andere E-Mail-Adresse zu verwenden. Ausländische Mailprovider oder E-Mail-Adressen die auf „.com“ oder „.net“ enden, funktionieren, solange keine Sonderzeichen oder Umlaute enthalten sind.

Ich erhalte eine Fehlermeldung bei der Eingabe der Mobilfunknummer.

Bitte beachten Sie bei der Eingabe das internationale Rufnummernformat mit +49 statt der führenden Null, zum Beispiel +491791234567 statt 0179/1234567.

Was soll ich tun, wenn ich meine E-Mail-Adresse nicht verifiziert habe?

Um Ihre angegebene E-Mail-Adresse weiter verwenden zu können, müssen Sie die „Passwort vergessen“ Funktion nutzten. Gehen Sie dafür wie folgt vor: Auf der Startseite wählen Sie „Ich habe bereits einen Account“ und dann „Passwort vergessen?“. Nun können Sie die verwendete E-Mail-Adresse eingeben und auf „Absenden“ klicken. Sie erhalten daraufhin eine E-Mail mit einem Link zum Zurücksetzen der Anmeldeinformationen. Dieser ist fünf Minuten gültig.

Was soll ich tun, wenn die Verifizierungs-E-Mail nicht ankommt?

Prüfen Sie, ob die E-Mail im Spam-Ordner Ihres E-Mail-Programms angekommen ist. Kontrollieren Sie, ob Sie die E-Mail-Adresse korrekt eingegeben haben. Dafür können Sie folgendermaßen vorgehen: Kopieren Sie die eingegebene E-Mail-Adresse, erstellen Sie in Ihrem E-Mail-Programm eine neue E-Mail, fügen Sie die kopierte Adresse in das „An:“ Feld ein und schicken Sie sich selbst eine Test-E-Mail. Wenn diese E-Mail nicht ankommt, ist entweder die Adresse falsch geschrieben oder Ihr E-Mail-Konto funktioniert nicht.

In seltenen Fällen kann es sein, dass Ihr Provider E-Mails vom Online-Impfportal in ein sogenanntes „Blacklisting“ aufgenommen hat und deshalb nicht zustellt. Probieren Sie in diesem Fall eine E-Mail-Adresse eines anderen Anbieters.

Ich habe Probleme bei der Registrierung. Wer kann mir helfen?

Weitere „Häufige Fragen zum Online-Registrierungsportal“ hat das bayerische Gesundheitsministerium auf seiner Website zusammengestellt.

Ich habe eine schwere und seltene Erkrankung, die nicht aufgeführt ist.

Auch Personen mit schweren und seltenen Erkrankungen, die nicht in der Coronavirus-Impfverordnung aufgeführt sind, bei denen aber nach ärztlicher Beurteilung ein sehr hohes oder hohes beziehungsweise erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf besteht, haben Anspruch auf eine Schutzimpfung mit hoher beziehungsweise erhöhter Priorität.

Einzelfallentscheidungen sind möglich. Hierfür ist ein Attest notwendig. Diese Bescheinigung dürfen ausschließlich berechtigte Einrichtungen ausstellen, die von den obersten Landesgesundheitsbehörden und den von ihnen bestimmten Stellen hiermit beauftragt wurden.

Betroffene Personen können sich für einen Impftermin registrieren und werden anschließend vom Impfzentrum in eine Priorisierungsgruppe eingeordnet und erhalten zum gegebenen Zeitpunkt einen Termin für die Impfung. Zum Impftermin sind entsprechende ärztliche Dokumente vorzuhalten, die bestätigen, dass die angegebene Vorerkrankung vorliegt. Die Prüfung obliegt den Verantwortlichen im Impfzentrum.

Ich bin gehörlos und habe einen Impftermin. Worauf muss ich achten?

Es gibt kein zentrales Angebot für Gehörlose im Impfzentrum und in den Impfstellen. Sie können aber einen Gebärdensprachdolmetscher zum Impftermin mitnehmen. Die Kosten dafür werden vom Impfzentrum erstattet. Auf der Seite des bayerischen Gesundheitsministeriums finden Sie einen Film in Gebärdensprache zum Ablauf im Impfzentrum. Die Hotline können Sie außerdem per Fax unter der Rufnummer 0 91 31 / 68 08 22 02 kontaktieren.

Werden die angegebenen Daten überprüft?

Ja. Die Echtheit der bei der Registrierung angegebenen Daten wird vor Ort im Impfzentrum anhand von Ausweisdokumenten und berechtigenden Dokumenten, zum Beispiel einem Nachweis des Arbeitgebers, überprüft. Es ist wichtig, zur Impfung im Impfzentrum Nachweise mitzubringen, die die in der Impfregistrierung gemachten Angaben belegen.

Die ins Impfportal eingetragenen Vorerkrankungen müssen mit einem ärztlichen Attest, Schwerbehindertenausweis oder einem Arztbrief mit Nennung der Diagnose nachgewiesen werden.

Sollte eine besondere Kontaktsituation vorliegen, ist dies mit dem Formular des Gesundheitsministeriums nachzuweisen. Dies lässt sich bei Terminvereinbarung oder der Website des Gesundheitsministeriums herunterladen und ausfüllen. Das Formular ist nur in Kombination mit weiteren Dokumenten gültig.

Bitte bereiten Sie die benötigten Unterlagen bereits bei der Registrierung vor, da eine Einladung auch am Wochenende oder außerhalb der Bürozeiten kommen kann und Termine auch kurzfristig wahrgenommen werden können.


Ablauf der Impfungen

Ist das Impfzentrum barrierefrei und ausgeschildert?

Ja, alle Zugänge sowie Innnenräume im Impfzentrum sind barrierefrei erreichbar. Der barrierefreie Weg vom Parkdeck Süd zum Eingang des Impfzentrums in Halle 3C beträgt etwa 300 Meter. Der barrierefreie Weg von der U-Bahnstation „Messe“ zum Impfzentrum beträgt etwa 350 Meter. Das Impfzentrum ist komplett barrierefrei, das heißt zum Beispiel auch mit einem Rollator gut begehbar. Auch die Impfkabinen sind daraufhin ausgelegt worden.

Für die Impfung werden zudem Zeitfenster vergeben. Das heißt, dass die Wartezeiten gering sein werden. Demzufolge wird auch kein hoher Parkdruck im Parkhaus entstehen, der weite Wege verursacht.

Alle Wege vom U-Bahnhof und vom Parkdeck zum Impfzentrum sind ausgeschildert. Wo sich die Halle 3C, die U-Bahnstation und das Parkdeck Süd befindet, können Sie dem Hallen- und Übersichtsplan entnehmen. In einem separaten Plan sind darüber hinaus alle Fußwege zum Impfzentrum, zum Parkdeck sowie zum U-Bahnhof eingezeichnet.

Sind die Impfbusse barrierefrei?

Ja. Die Impfbusse sind ebenfalls barrierefrei ausgestattet.

Wo befinden sich die Impfbusse und dezentralen Impfstellen?

Zwei dezentrale Impfstellen an festen Standorten gibt es derzeit im ehemaligen Kaufhaus City Point in der Pfannenschmiedsgasse 20 und in der ehemaligen KfZ-Zulassungsstelle in der Großreuther Straße 115 b.

Ich bin nicht mobil. Kann ich kostenlos mit dem Taxi fahren?

Personen mit einem Schwerbehindertenausweis „aG“, „Bl“ oder „H“ und Personen mit Pflegegrad 3, 4 oder 5 (bei Pflegegrad 3 zusätzlich eine „dauerhafte Beeinträchtigung der Mobilität“) haben unter Umständen Anspruch auf eine Fahrtkostenübernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung.

Erforderlich ist ein Nachweis für eine Krankenbeförderung. Sollten Sie ein Transportmittel zum Impfzentrum benötigen, sprechen Sie dies deshalb vorab in Ihrer Hausarztpraxis an. Auch ein Arzt im Impfzentrum, der gleichzeitig auch Vertragsarzt ist, kann diesen Nachweis ausstellen.

Was ist, wenn die Krankenkasse die Taxi-Kosten nicht übernimmt?

Wenn Sie über 80 Jahre alt sind und Ihre Krankenkasse die Fahrtkosten nicht übernimmt, erhalten Sie einen Zuschuss in Form eines Taxi-Gutscheins in Höhe von zehn Euro pro Person und pro Fahrt zum Impfort. Zeigen Sie hierfür dem Taxifahrer das Schreiben des Oberbürgermeisters. Daraufhin werden zehn Euro von der Taxirechnung abgezogen. Taxifahrer, die Personen zum Impfort bringen, erhalten vor Ort eine entsprechende Bestätigung auf der Taxiquittung. Die Taxizentrale übernimmt die Abrechnung mit der Stadt.

Wie komme ich vom Taxi ins Impfzentrum, wenn ich Hilfe brauche?

Bitte bringen Sie zu Ihrer Impfung eine Begleitperson mit, die Ihnen beim Weg ins Impfzentrum behilflich sein kann. Der Sicherheitsdienst am Eingang wird dann im Impfzentrum einen Rollstuhl anfordern, der Ihnen während des Impfvorgangs zur Verfügung steht.

Wenn Sie keine Begleitperson haben, informieren Sie bitte die Taxizentrale bei der Taxi-Bestellung, dass Sie Hilfe beim Einsteigen ins Taxi benötigen. Dann holt Sie der Taxifahrer an Ihrer Wohnungstür ab und begleitet Sie zum Taxi und bei Ankunft am Impfzentrum zum Sicherheitsdienst am Eingang. Falls erforderlich erhalten Sie dort einen Rollstuhl. In Kürze werden zwei Freiwillige des THW Hilfsbedürftigen beim Durchlaufen des Impfzentrums zur Seite stehen.

Ich benötige Hilfe. Kann ich eine Begleitperson mitnehmen?

Ja. Sie können zum Impftermin eine Begleitperson mitnehmen, wenn Sie Hilfe benötigen. Bitte beschränken Sie sich dabei jedoch auf eine Person. Ihre Begleitung kann während des gesamten Impfvorgangs dabeibleiben und muss nicht separat warten.

Was muss ich zur Impfung mitbringen?

Bitte bringen Sie zur Impfung Ihren Personalausweis oder Reisepass, Ihren Impfpass, das Aufklärungsblatt sowie den ausgefüllten Impfbogen beziehungsweise die Bestätigungs-E-Mail mit. Falls vorhanden, sollten Sie auch wichtige Unterlagen wie zum Beispiel Ihren Diabetikerausweis oder eine Medikamentenliste mitbringen.

Es ist wichtig, zur Impfung im Impfzentrum Nachweise mitzubringen, die die in der Impfregistrierung gemachten Angaben belegen. Die ins Impfportal eingetragenen Vorerkrankungen müssen dort mit einem ärztlichen Attest, Schwerbehindertenausweis oder einem Arztbrief mit Nennung der Diagnose nachgewiesen werden. Auch diejenigen, die sich bei der Registrierung als Kontaktperson einer zu pflegenden Person oder schwangeren Person eingetragen haben, müssen dies ebenso belegen wie diejenigen Impfwilligen mit einer beruflichen Indikation. Am besten sind Originale. Es ist jedoch auch eine elektronische Form wie die Fotografie oder ein Scan eines Dokuments zulässig.

Es wird empfohlen, bei der Impfung Kleidung anzuziehen, bei der Sie leicht den Oberarm frei machen können.

Wo finde ich das Aufklärungsblatt zur Impfung in weiteren Sprachen?

Zur Impfung müssen Sie ein Aufklärungsblatt mitbringen und dieses vor der Impfung unterzeichnen. Auf der Seite des Robert Koch-Instituts können Sie das Aufklärungsblatt in knapp 20 verschiedenen Fremdsprachen herunterladen.

Mein Ausweis ist abgelaufen. Muss ich ihn vorher verlängern lassen?

Nein. Entscheidend ist, dass Sie sich identifizieren können. Sollten Ihre Personaldokumente (Personalausweis oder Reisepass) abgelaufen sein, müssen Sie nicht zwingend eine Verlängerung beantragen, um eine Impfung zu bekommen.

Ich habe keinen Impfpass. Ist das ein Problem?

Nein. In diesem Fall erhalten Sie eine Bestätigung über die Impfserie auf einem Formular.

Gibt es eine Maskenpflicht beim Impftermin?

Ja. Bitte tragen Sie eine FFP2-Maske oder eine Maske der Schutzklasse KN 95 und halten Sie die üblichen Abstandregelungen ein.

Wie läuft der Impftermin ab?

Das Impfzentrum ist als Einbahnstraßensystem angelegt:

Nach der Ankunft wird Ihre Zugangsberechtigung geprüft und kontaktlos Fieber gemessen. Personen mit einer Körpertemperatur von mehr als 37,5 Grad dürfen das Impfzentrum nicht betreten. Danach erreichen Sie den Check-In, in dem Sie registriert werden. Dies dauert etwa fünf Minuten.

Daran schließt sich die Impfaufklärung in Form eines etwa 15-minütigen Films an. Im Anschluss werden Sie in eine von 20 Impfkabinen geführt, in der eine Ärztin oder ein Arzt das Aufklärungsgespräch führt. Dabei wird auch nach Allergien, Vorerkrankungen und weiteren medizinischen Parametern gefragt. Ein Medizinisch-Technischer Assistent oder eine Assistentin führt anschließend die Impfung aus.

Danach müssen Sie noch mindestens fünf Minuten in einem Wartebereich für die Nachbeobachtung bleiben – bei Risikopatienten kann die Nachbeobachtung auch 15 bis 30 Minuten dauern. Sollte es direkte Impfreaktionen geben, stehen zwei Notfallkabinen bereit. Vor dem Verlassen des Impfzentrums müssen Sie einen Check-Out durchführen. Insgesamt ist also im Durchschnitt mit einem Zeitbedarf von einer Stunde zu rechnen.

Damit Sie nicht zu lange warten müssen, bitten wir Sie dringend, nicht zu früh zu Ihrem Termin zu kommen. Im Eingangsbereich können aus Sicherheitsgründen keine Sitzmöglichkeiten angeboten werden.

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat einen Leitfaden veröffentlicht, der über Hintergrund und Ablauf der Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum informiert. Den Leitfaden können Sie hier herunterladen.

Wie rechtzeitig soll ich zum vereinbarten Impftermin erscheinen?

Damit Sie nicht zu lange warten müssen, bitten wir Sie dringend, nicht zu früh zu Ihrem Termin zu kommen. Eine Ankunft fünfzehn Minuten vor dem Termin genügt.

Im Eingangsbereich gibt es aus Sicherheitsgründen keine Sitzmöglichkeiten. Sie können am Eingang aber einen Rollstuhl anfordern, der Ihnen während des Impfvorgangs zur Verfügung steht. Im Wartebereich vor der Anmeldung und entlang der Impfstraße stehen jeweils einzelne Stühle für eine Ruhepause.

Wie viel Zeit muss ich insgesamt ungefähr einplanen?

Bitte planen Sie für Ihren Impftermin etwa 30 bis 45 Minuten ein.

Wie oft muss geimpft werden?

Der Impfstoff wird zweimal gespritzt. Je nach Impfstoff erfolgt die zweite Impfung sechs oder zwölf Wochen nach der ersten. Deshalb werden bei der Terminvergabe gleich zwei Termine vereinbart.

Welche Impfstoffe werden in Nürnberg verwendet?

In Nürnberg werden die Impfstoffe von Astrazeneca, BioNTech und Moderna verwendet. Da in seltenen Fällen nach der Impfung mit AstraZeneca Thrombosen in Kombination mit Thrombopenien aufgetreten sind, wurde die Impfung mit AstraZeneca für Personen, die das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, bis auf Weiteres ausgesetzt. Diese sollen mit den weiteren vorhandenen Impfstoffen von BioNTech und Moderna geimpft werden. Die Impfungen für Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, können mit AstraZeneca fortgesetzt werden.

Darf ich mir einen Impfstoff aussuchen?

Nein. Grundsätzlich entscheidet der behandelnde Arzt, in enger Absprache mit seinem Patienten, über die konkrete medizinische Behandlungsleistung sowie die Auswahl eines geeigneten Impfstoffs. Bei der Auswahl des Impfstoffs werden die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (Stiko) und die Vorgaben der Zulassung berücksichtigt, zum Beispiel hinsichtlich der zu impfenden Patientengruppen. Ein Recht, den Impfstoff eines bestimmten Herstellers zu wählen, besteht wegen der Impfstoffknappheit nicht.

Was kostet die Impfung?

Die Corona-Schutzimpfung ist für alle Bürger, unabhängig von ihrem Versicherungsstatus, kostenlos. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen, gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung, die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

Bekomme ich einen Nachweis über die Impfung?

Ja. Laut Infektionsschutzgesetz muss jede Schutzimpfung unverzüglich in einem entsprechenden Ausweis (Impfpass) eingetragen oder als Bescheinigung ausgehändigt werden.

Wie kann ich mich auf den Impftermin vorbereiten?

Damit möglichst viele Fragen schon geklärt sind, wenn Sie geimpft werden, bitten wir Sie, sich frühzeitig über die Impfung zu informieren. Bitte legen Sie vorsorglich Ihren Impfpass bereit und sprechen Sie das Thema Schutzimpfung bei Ihrem Hausarzt an, wenn Sie an Vorerkrankungen leiden.

Darüber hinaus informieren die Mitarbeiter der Hotline des Impfzentrums Nürnberg unter der Rufnummer 09 11 /14 89 82 40 von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr zu allgemeinen Fragen rund um die Impfung und zum Ablauf im Impfzentrum. Achtung: Es werden an dieser Hotline jedoch keine Termine zur Impfung vergeben!


Sicherheit und Wirksamkeit

Wie sicher ist der Impfstoff?

Nach Aussage des Robert Koch-Instituts wird ein Impfstoff erst nach ausreichender Überprüfung auf den Markt gebracht. Nach der Zulassung wird der Impfstoff ständig auf seine Wirksamkeit und mögliche Nebenwirkungen kontrolliert. Nebenwirkungen und Impfreaktionen werden zentral durch das Paul-Ehrlich-Institut erfasst.

Wie lange wurde an den Impfstoffen geforscht?

Normalerweise vergehen 15 bis 20 Jahre, ehe Hersteller einen Impfstoff bis zur Marktzulassung bringen. Damit einen Impfstoff zugelassen werden kann, müssen drei Phasen einer klinischen Studie durchlaufen werden. Um die Phase drei einer klinischen Studie zu erreichen, müssen mindestens 20.000 Teilnehmer die Impfung verabreicht und überstanden haben. Dieses Mal geht es schneller – auch, weil Experten über neue Technologien verfügen und auf Erkenntnissen aus anderen Impfstoffprojekten gegen verwandte Viren aufbauen konnten. In einem Kraftakt ohnegleichen haben Forscher weltweit zeitgleich daran gearbeitet, ihre Ergebnisse miteinander geteilt und direkt an die Prüfbehörden weitergegeben. So ein globales wissenschaftliches Zusammenwirken gab es vor dieser Pandemie noch nie. Mehrere Biotechnologieunternehmen haben so in kurzer Zeit Impfstoff-Kandidaten entwickelt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) befinden sich aktuell 48 mögliche Impfstoffkandidaten im Test, 164 weitere sind in der vorklinischen Entwicklung.

Wie lange dauert eine Zulassung in Deutschland normalerweise?

In Deutschland erfolgt die Zulassung eines Impfstoffs nur dann, wenn er alle drei Phasen des klinischen Studienprogramms besteht. Diese nationalen und internationalen Qualitätsstandards gelten wie bei allen anderen Impfstoff-Entwicklungen auch bei der Zulassung einer Corona-Schutzimpfung. Bis vor wenigen Jahren hätten Beteiligte für das Durchlaufen aller Etappen bis zu 20 Jahre angesetzt. Doch neue Technologien, Vorerfahrung mit Impfstoffprojekten gegen verwandte Viren wie zum Beispiel MERS-CoV und die intensive Zusammenarbeit mit verantwortlichen Behörden ermöglichen es, so schnell wie noch nie einen Impfstoff zu entwickeln, der den Qualitätsanforderungen entspricht.

Welche Impfreaktionen kann es geben?

Typische Beschwerden nach einer Impfung sind Rötung, Schwellung und Schmerzen an der Impfstelle, auch Allgemeinreaktionen wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit und Unwohlsein sind möglich. Diese Reaktionen sind keine schweren Nebenwirkungen, sondern Ausdruck der erwünschten Auseinandersetzung des Immunsystems mit dem Impfstoff und klingen in der Regel nach wenigen Tagen komplett ab. Leichte Gaben von Paracetamol oder Ibuprofen können Abhilfe schaffen. Ältere Menschen leiden übrigens weniger unter Nebenwirkungen, weil ihr Immunsystem sehr viel langsamer aktiviert wird als das Immunsystem jüngerer Menschen.

Wo kann ich Nebenwirkungen melden?

Nebenwirkungen können Sie bei Apotheken und bei Ihrem Hausarzt melden. Apotheken und Hausärzte sind Ansprechpartner bei der Bewertung der Nebenwirkungen, einer möglichen Diagnose und Folgebehandlung, auch wenn sie den Impfstoff nicht verabreicht haben. Nebenwirkungen werden sehr ernst genommen. Es wird jeweils so schnell wie möglich aufgeklärt, ob es sich um eine zufällig in zeitlichem Zusammenhang auftretende Reaktion oder eine tatsächliche Nebenwirkung handelt. Nebenwirkungen können Sie außerdem über eine Website oder eine App des Paul-Ehrlich-Instituts melden.

Wie lange wirkt der Impfstoff?

Dazu können derzeit noch keine Aussagen gemacht werden, weil noch keine Langzeiterfahrungen vorliegen.

Wer haftet bei Impfschäden?

Wenn es durch die Anwendung des Impfstoffs zu einer Schädigung kommt, kommt je nach Fallgestaltung eine Haftung unter anderem des pharmazeutischen Unternehmens aufgrund verschiedener gesetzlicher Grundlagen in Betracht. Haftungsregelungen können sich ergeben aus dem Arzneimittelrecht, dem Produkthaftungsgesetz sowie den allgemeinen Haftungsregelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Im Infektionsschutzgesetz (§ 60 Abs. 1 S. 1 IfSG) ist auch genau geregelt, wann jemand einen Antrag auf Versorgung nach dem Bundesversorgungsgesetz stellen kann. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn jemand durch eine Impfung, die von einer zuständigen Landesbehörde öffentlich empfohlen wurde, gesundheitlichen Schaden erlitten hat.

Werden Schwangere geimpft?

Laut Robert Koch-Institut liegen bisher noch keine Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit der Impfung in der Schwangerschaft und Stillzeit vor. Die Impfung wird daher vorerst in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen.

Werden Kinder geimpft?

Laut Robert Koch-Institut wird es den Impfstoff zunächst nur für Erwachsene geben. Die Impfstoffe sind bei Kindern und Jugendlichen noch nicht genügend auf Wirksamkeit und Sicherheit untersucht worden.

Schnell abfallende Antikörperspiegel: Was bringt dann eine Impfung?

Nach einer Corona-Infektion sollen die Antikörperspiegel teilweise schnell abfallen. Das Immunsystem umfasst allerdings viele verschiedene, hoch spezialisierte Zelltypen, die in einem komplexen Zusammenspiel miteinander interagieren. Die Bildung von Antikörpern gehört zu einem sehr wichtigen Arm des Immunsystems, nämlich dem humoralen Immunsystem. Einen weiteren wichtigen Arm des Immunsystems bildet die zelluläre Immunantwort. Auch dieser Teil des Immunsystems wird durch eine Impfung angeregt. Die zelluläre Immunantwort umfasst so auch Immunzellen, die infizierte Zellen erkennen und zerstören können. Somit ist es möglich, dass auch im Falle einer unzureichenden Antikörper-Erzeugung eine schützende Immunantwort durch eine Impfung erreicht werden kann. Der Einfluss der Impfung auf diese zelluläre Immunantwort wird derzeit bei der Prüfung der Impfstoffe untersucht.

Ich benötige noch andere Impfungen. Was muss ich beachten?

Laut Robert Koch-Institut soll zu anderen planbaren Impfungen ein Mindestabstand von 14 Tagen vor Beginn und nach Ende der Impfserie eingehalten werden. Notfallimpfungen sind davon ausgenommen.


Hinweise zum Impfstoff von AstraZeneca

Welchen Impfstoff erhalte ich nach der Erstimpfung mit AstraZeneca?

Wer sein 60. Lebensjahr vollendet und eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten hat, bekommt auch bei der Zweitimpfung den Impfstoff von AstraZeneca. Wenn Sie jünger als 60 Jahre alt sind, erhalten Sie bei der Zweitimpfung einen mRNA-Imfpstoff, also einen Impfstoff von BioNTech oder Moderna. Auf ausdrücklichen Wunsch können sich unter 60-Jährige im Impfzentrum auch nach einem Arztgespräch mit den Impfstoff von AstraZeneca als Zweitimpfung impfen lassen. Diesen Wunsch können Sie im Arztgespräch mitteilen. Empfohlen wird dabei ein Impfintervall von zwölf Wochen. Aus organisatorischen Gründen können die Zweitimpfungen aber auch im Abstand von neun bis zwölf Wochen durchgeführt werden. Bitte kontrollieren Sie in ihrem Profil im Impfportal Ihren Zweittermin.

Wird AstraZeneca ausschließlich in Arztpraxen verimpft?

Seit 19. April werden die Impfzentren mit AstraZeneca nur noch für anstehende Zweitimpfungen der über 60-Jährigen beliefert. Darüber hinaus wird AstraZeneca nur noch in den Praxen der niedergelassenen Ärzte verimpft. Gründe hierfür sind die leichtere Handhabbarkeit von AstraZeneca und das besondere Vertrauensverhältnisses von niedergelassenen Ärzten und ihren Patienten.

Ich bin unter 60 Jahre alt und möchte mich mit AstraZeneca impfen lassen.

Sie können sich auf eigenen Wunsch und nach ausführlicher Aufklärung und Risikoanalyse mit dem Wirkstoff AstraZeneca impfen lassen. In Bayern ist der Impfstoff von AstraZeneca seit 21. April für Personen ab 18 Jahren freigegeben – unabhängig von Alter und Zugehörigkeit zu einer bestimmten Impfgruppe. Die Impfungen übernehmen die Haus- und Fachärzte. Der Einsatz des Impfstoffs liegt im ärztlichen Ermessen. Eine Registrierung im Impfportal ist nicht notwendig. Die Arztpraxen organisieren und dokumentieren die Impfungen in ihren Praxen in Eigenregie unabhängig davon, ob ihre Patienten im Impfportal registriert sind. Wenn Sie einen Impftermin bei ihrem Hausarzt erhalten, stornieren Sie bitte Ihre Termine im Impfportal, damit andere zum Zuge kommen können.

Wieviele Sinusvenenthrombosen wurden bislang gemeldet?

Bis 29. März wurden 31 Fälle einer Sinusvenenthrombose nach Impfung mit dem AstraZeneca gemeldet. In 19 Fällen wurde zusätzlich eine Thrombozytopenie gemeldet. In neun Fällen war der Ausgang tödlich. Mit Ausnahme von zwei Fällen betrafen alle Meldungen Frauen im Alter von 20 bis 63 Jahren. Die beiden Männer waren 36 und 57 Jahre alt.

Wer ist von den AstraZeneca-Nebenwirkungen betroffen?

Die Mehrzahl der schweren Fälle trat 7 bis 14 Tage nach der Impfung und überwiegend bei Frauen unter 60 Jahren auf. Bundesweit haben relativ viele jüngere Frauen den Impfstoff AstraZeneca erhalten. Die Stadt hat hingegen für die Erstimpfungen der im Stadtgebiet tätigen Erzieher und Kita-Fachkräfte den Impfstoff von BioNTech verabreicht. Bis Mitte April werden alle Impfinteressierten dieser Gruppen ihre Erstimpfung erhalten haben.

Wann treten Nebenwirkungen beim AstraZeneca-Impfstoff auf?

Man muss unterscheiden zwischen Impfreaktionen und Nebenwirkungen. Impfreaktionen treten direkt im Anschluss an eine Impfung auf und dauern zumeist nur einen Tag. Sie sind Zeichen einer Immunreaktion des Körpers und deshalb unbedenklich.

Wer bei einer Impfung mit dem Imfpstoff von AstraZeneca nach 4 bis 16 Tagen Nebenwirkungen feststellt, sollte ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Geimpfte sollten sich sofort an einen Arzt wenden, wenn sie 4 bis 16 Tage nach der Impfung Symptome wie Kurzatmigkeit, Unterleibsschmerzen oder Schwellungen in Armen oder Beinen entwickeln. Auch bei starken oder anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen sollten Betroffene sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Ich habe nach der Impfung mit AstraZeneca Beschwerden.

Bitte wenden Sie sich sofort an einen Arzt, wenn Sie 4 bis 16 Tage nach einer Impfung - also nach Abklingen der üblichen Impfreaktionen - Symptome wie Kurzatmigkeit, Unterleibsschmerzen oder Schwellungen in Armen oder Beinen entwickeln. Auch bei starken oder anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen sollten Sie sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Die Abklärung der Symptome kann ambulant beim Hausarzt erfolgen. Eine mögliche Gerinnungsstörung lässt sich mit einer Laboruntersuchung erfassen und ein begründeter Verdacht auf eine Sinusvenenthrombose kann durch eine MRT-Untersuchung abgeklärt werden.

Geimpfte werden gebeten, sich nicht ausschließlich mit Kopfschmerzen in die Notfallaufnahme eines Krankenhauses zu begeben, wenn sie diese unmittelbar nach einer AstraZeneca-Erstimpfung verspüren. Kopfschmerzen, Fieber und Gliederschmerzen sind Zeichen für eine gute Immunantwort des Impflings und ein Zeichen dafür, dass der Impfschutz offenbar rasch aufgebaut wird. Bei AstraZeneca wird die Zweitimpfung leichter vertragen. Bei BioNTech und Moderna ist es umgekehrt.

Wo kann ich Nebenwirkungen beim AstraZeneca-Impfstoff melden?

Nebenwirkungen können Sie für sich oder im Namen einer anderen Person dem Paul-Ehrlich-Institut melden. Die Meldung geht direkt an die zuständigen Bundesoberbehörden.


Impfung und Corona-Infektion

Bin ich nach einer Infektion immun oder soll ich mich impfen lassen?

Auch nach überstandener SARS-CoV-2-Infektion ist aus medizinischer Sicht eine Impfung zu empfehlen, da es bislang keine belastbaren Aussagen zur Dauer der Immunität gibt. Allgemein gilt: Eine durchgemachte Infektionskrankheit kann einen Immunschutz erzeugen, der bei manchen Infektionskrankheiten ein Leben lang anhält. Es ist bekannt, dass Infizierte Antikörper gegen das Virus SARS-CoV-2 ausbilden. Wie stark die Immunantwort vom Infektionsverlauf abhängt, wie lange Antikörper vorhanden sind, ob und für wie lange sie vor einer erneuten Infektion schützen, ist Gegenstand aktueller Forschung und kann noch nicht abschließend beantwortet werden.

Ich war bereits an COVID-19 erkrankt. Wann erhalte ich einen Impftermin?

Ehemals an COVID-19 erkrankte Personen sollen nach Ansicht der Ständigen Impfkommission frühestens sechs Monate nach der Genesung geimpft werden. Eine frühere Impfung erfolgt nur auf ärztliche Empfehlung.

Ich war bereits an COVID-19 erkrankt. Ist eine Impfdosis ausreichend?

Ja. Die Ständige Impfkommission hat ihre Impfempfehlung für Genesene auf Grundlage neuer Daten aktualisiert. Aufgrund der bestehenden Immunität nach einer durchgemachten Coronavirus-Infektion kommt es durch die einmalige Impfung zu einer sehr guten Immunantwort. Für die Impfung von Genesenen können alle zugelassenen Impfstoffe verwendet werden.

Muss ich nach der Impfung die Hygieneregeln beachten?

Ja. Laut Robert Koch-Institut erlauben die bisher vorliegenden Daten noch nicht, die Wirksamkeit der Impfstoffe hinsichtlich einer Verhinderung oder Reduktion der Übertragung abschließend zu bewerten. Bis zum Vorliegen neuer Daten müssen Sie deshalb auch nach der Impfung die allgemein empfohlenen Schutzmaßnahmen wie die Abstands- und Hygieneregeln weiterhin einhalten.

Muss ich vor der Impfung einen Corona-Test machen?

Nein. Laut Robert Koch-Institut gibt es nach den bisher vorliegenden Daten keinen Hinweis darauf, dass die Impfung nach bereits unbemerkt durchgemachter Corona-Infektion eine Gefährdung darstellt. Entsprechend besteht keine Notwendigkeit, vor der Impfung das Vorliegen einer akuten asymptomatischen oder unerkannt durchgemachten Infektion labordiagnostisch auszuschließen.

Was ist, wenn ich nach der ersten Impfdosis positiv getestet werde?

Laut Robert Koch-Institut soll die zweite Impfung vorerst nicht gegeben werden, wenn nach Verabreichung der ersten Impfstoffdosis eine Infektion labordiagnostisch gesichert (positiver PCR-Test) wird.


Merkblätter und Formulare

Downloads des bayerischen Gesundheitsministeriums

Auf der Website des bayerischen Gesundheitsministeriums können Sie sich vorab verschiedene Unterlagen zur Vorbereitung auf die Impfung herunterladen:
- Einwilligungserklärung in die Schutzimpfung des Robert Koch-Instituts
- Aufklärungsbogen des Robert Koch-Instituts
- Datenschutzinformation der Digitalen Impfverwaltung Bayern
- Leitfaden zur Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum


Informationen in anderen Sprachen


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Aktualisiert am 06.05.2021, 15:53 Uhr

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