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Corona: Informationen zur Impfung



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Die Zahlen zu Patienten, Impfungen und Tests in Nürnberg veröffentlichen wir von Montag bis Freitag. Die Zahlen in Klammern zeigen dabei die Veränderung zum Vortag beziehungsweise zur letzten Meldung der Vorwoche.


Aktuelle Nachrichten


Was ist neu?

Seit 1. Dezember gibt es eine neue Impfstelle im Heilig-Geist-Saal am Hans-Sachs-Platz. Die Impfstelle hat täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Freitags und samstags wird bis 22 Uhr geimpft.

Ab 6. Dezember kommt eine weitere Impfstelle in der Innenstadt dazu: Impfungen gibt es dann montags bis samstags von 9 bis 18 Uhr auch im Ludwig-Feuerbach-Saal der Industrie- und Handelskammer (IHK) in der Winklerstraße.

In den Impfstellen am Plärrer und in der alten Kfz-Zulassungsstelle wurde die Impfkapazität außerdem weiter ausgebaut: von zuletzt 1.000 auf 1.500 Impfungen täglich. Ab 15. Dezember sind an allen vier Impfstandorten und mit den mobilen Teams zusammen 19.000 Impfungen pro Woche geplant. Das ist der höchste Wert für wöchentliche Impfungen und übertrifft den bisherigen Rekord von Anfang Mai mit rund 16.000 Impfungen in der Woche.

Auch die Impfungen für Kinder von fünf bis elf Jahren starten bald. Die Stadt hat den Impfstoff bereits bestellt und will vor Weihnachten mit den Impfungen beginnen. BioNTech hatte angekündigt, den Kinder-Impfstoff eine Woche früher als geplant und zwar bereits ab 13. Dezember zu liefern.

Der Impfstoff von BioNTech wird aktuell nur noch an unter 30-Jährige verimpft. Für alle über 30 Jahre gilt: BioNTech gibt es nur noch bei der zweiten Impfung. Für die Erstimpfung steht über 30-Jährigen neben Moderna auch Johnson & Johnson zur Verfügung. Bei Auffrischungsimpfungen wird bei über 30-Jährigen Moderna verwendet, bei unter 30-Jährigen BioNTech. Der Impfstoff von Moderna ist nun in allen Impfstellen verfügbar.

Sonder-Impfaktionen in den Einkaufszentren Mercado und Franken-Center wird es 2022 wieder geben. Aktuell konzentriert sich die Stadt auf den Ausbau der festen Impfstellen, da dort mehr geimpft werden kann als bei dezentralen Aktionen.


Terminreservierung

Für eine Impfung in den Impfzentren und bei den Impfaktionen brauchen Sie einen Termin. Ab Donnerstagvormittag können Sie die Termine jeweils für die Folgewoche über das bayerische Impfportal buchen.


Impfzentrum Nürnberg

Impfzentrum in der alten Kfz-Zulassungsstelle

Großreuther Straße 115 b

90425 Nürnberg


Bitte reservieren Sie vorab einen Termin im bayerischen Impfportal. Während der Öffnungstage können Sie von 9 bis 11 Uhr auch ohne Termin kommen. An Wartende werden ab 7.30 Uhr Einlass-Zettel mit Zeitfenstern verteilt. Wenn die tägliche Kapazitätsgrenze erreicht ist, können leider keine Zettel mehr ausgegeben werden.


Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr

Weihnachten
24. Dezember: 9 bis 14 Uhr
25. und 26. Dezember: geschlossen

Silvester und Neujahr
31. Dezember: 9 bis 14 Uhr
1. Januar: geschlossen


Impfstelle im ehemaligen N-Ergie-Kundenzentrum

Südliche Fürther Straße 14

90429 Nürnberg


Bitte reservieren Sie vorab einen Termin im bayerischen Impfportal. Sie müssen trotz Termin mit Wartezeiten rechnen.


Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr

Weihnachten
24. Dezember: 9 bis 14 Uhr
25. und 26. Dezember: geschlossen

Silvester und Neujahr
31. Dezember: 9 bis 14 Uhr
1. Januar: geschlossen


Impfstelle im Heilig-Geist-Saal

Hans-Sachs-Platz 2

90403 Nürnberg


Bitte reservieren Sie vorab einen Termin im bayerischen Impfportal.


Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag von 9 bis 18 Uhr
Freitag und Samstag von 9 bis 22 Uhr
Sonntag von 9 bis 18 Uhr

Weihnachten
24. Dezember: 9 bis 14 Uhr
25. und 26. Dezember: geschlossen

Silvester und Neujahr
31. Dezember: 9 bis 14 Uhr
1. Januar: geschlossen


Impfstelle in der IHK (ab 6. Dezember)

Winklerstraße 22

90403 Nürnberg


Bitte reservieren Sie vorab einen Termin im bayerischen Impfportal.


Öffnungszeiten:

ab 6. Dezember:
Montag bis Samstag von 9 bis 18 Uhr

Weihnachten
24. Dezember: 9 bis 14 Uhr
25. und 26. Dezember: geschlossen

Silvester und Neujahr
31. Dezember: 9 bis 14 Uhr
1. Januar: geschlossen



Hotline für allgemeine Fragen zu Impfungen

09 11 / 23 11 06 44

Von Montag bis Sonntag von 8.30 bis 16 Uhr beantworten die Mitarbeiter des Bürgertelefons Ihre Fragen rund um das Thema Impfung.

Aktueller Hinweis zum Bürgertelefon

Das Bürgertelefon erhält derzeit sehr viele Anrufe. Bitte wenden Sie sich erst an das Bürgertelefon, wenn Ihre Fragen nicht durch die Informationen auf unserer Website beantwortet werden können. Nutzen Sie bitte außerdem die Kontaktformulare des Gesundheitsamts.

Bitte beachten Sie: Das Bürgertelefon vergibt keine Impftermine und führt keine Beratungen zu Impfungen durch. Termine können Sie über das bayerische Impfportal vereinbaren. Eine Beratung erhalten Sie von Ihrem Arzt.


Häufig gestellte Fragen


Allgemeines und Rechtliches

Gibt es eine Impfpflicht in der Bundesrepublik?

Nein, die Impfung gegen Covid-19 ist freiwillig. Im neuen Infektionsschutzgesetz ist allerdings in Ausnahmefällen eine verpflichtende Impfung für „bedrohte Teile der Bevölkerung“ vorgesehen. Aber sowohl Bundeskanzlerin Angela Merkel als auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn haben betont, dass es keine Impfpflicht geben wird. Auch die Ständige Impfkommission, der Ethikrat und die Leopoldina lehnen eine Impfpflicht ab.

Wie ist die Reihenfolge der Impfungen geregelt?

Die Reihenfolge der Impfungen regelt die Coronavirus-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums. In der ersten Phase wurden Personen mit höchster Priorität geimpft, gefolgt von Menschen mit hoher und erhöhter Priorität. Seit 1. Juli ist die Impf-Priorisierung aufgehoben.

Wo finde ich die Coronavirus-Impfverordnung?

Die aktuelle Version der Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) finden Sie auf der Website des Bundesgesundheitsministeriums.


Registrierung und Terminbuchung

Wie erhalte ich einen Impftermin?

Im bayerischen Impfportal können Sie sich online für eine Impfung im Impfzentrum registrieren. Bei der Registrierung müssen Sie Ihre persönlichen Daten angeben. Je nach Verfügbarkeit der Impftermine werden Sie entweder sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt vom Impfzentrum per SMS oder E-Mail, gegebenenfalls auch telefonisch, zur Terminbuchung eingeladen.

Mit der Registrierung werden ein Aufklärungsmerkblatt und weitere Informationen zum Impfvorgang zum Download bereitgestellt. Zur Vorbereitung können Sie den Aufklärungsbogen des Robert Koch-Instituts und die Datenschutzinformationen auch hier herunterladen.

Kann ich mir aussuchen, wo ich geimpft werden möchte?

Ja, Sie können frei wählen, wo Sie sich impfen lassen möchten: Entweder in der ehemaligen KfZ-Zulassungsstelle in Großreuth h.d.V. oder im ehemaligen Kundenzentrum der N-Ergie am Plärrer.

Ich habe Probleme bei der Registrierung. Wer kann mir helfen?

Weitere „Häufige Fragen zum Online-Registrierungsportal“ hat das bayerische Gesundheitsministerium auf seiner Website zusammengestellt.

Was tun, wenn mein Account im Impfportal gelöscht werden soll?

Viele Nürnberger haben eine automatische E-Mail vom bayerischen Impfportal erhalten, in der eine automatische Löschung des Accounts ankündigt wird. In dieser E-Mail wird auch auf die Möglichkeit der Datenspeicherung für zukünftige Impfungen, zum Beispiel Auffrischimpfungen, hingewiesen. Sie können der Datenspeicherung für künftige Impfungen online zustimmen. Mit der Zustimmung wird der Account nicht automatisch gelöscht.

Bitte loggen Sie sich hierfür auf Ihren Account auf https://impfzentren.bayern ein. Auf der Startseite (Personenauswahl) befindet sich ein blau hinterlegtes Feld „Daten für zukünftige Impfungen speichern.“ Bitte klicken Sie dieses Feld an und folgen Sie den weiteren Anweisungen. Eventuell müssen Sie vorher die Inaktivierung aufheben. Bitte klicken Sie dazu im Profil auf „Anmeldestatus ändern“ und folgen Sie den weiteren Anweisungen.

Falls Ihr Account bereits gelöscht wurde, können Sie ihn jederzeit neu anlegen oder reaktivieren. Melden Sie sich hierzu unter https://impfzentren.bayern/citizen mit Ihren Zugangsdaten an und wählen Sie die deaktivierte Person in Ihrem Konto aus. Unter Anmeldestatus klicken Sie auf „Anmeldung reaktivieren“.


Ablauf der Impfungen

Ich benötige Hilfe. Kann ich eine Begleitperson mitnehmen?

Ja. Sie können zum Impftermin eine Begleitperson mitnehmen, wenn Sie Hilfe benötigen. Bitte beschränken Sie sich dabei jedoch auf eine Person. Ihre Begleitung kann während des gesamten Impfvorgangs dabeibleiben und muss nicht separat warten.

Was muss ich zur Impfung mitbringen?

Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis, Ihren Impfpass, das Aufklärungsblatt sowie den ausgefüllten Impfbogen beziehungsweise die Bestätigungs-E-Mail mit. Falls vorhanden, sollten Sie auch wichtige Unterlagen wie zum Beispiel Ihren Diabetikerausweis oder eine Medikamentenliste mitbringen. Bitte tragen Sie bei der Impfung Kleidung, bei der Sie leicht den Oberarm frei machen können.

Wo finde ich das Aufklärungsblatt zur Impfung in weiteren Sprachen?

Zur Impfung müssen Sie ein Aufklärungsblatt mitbringen und dieses vor der Impfung unterzeichnen. Auf der Seite des Robert Koch-Instituts können Sie das Aufklärungsblatt in knapp 20 verschiedenen Fremdsprachen herunterladen.

Mein Ausweis ist abgelaufen. Muss ich ihn vorher verlängern lassen?

Nein. Entscheidend ist, dass Sie sich identifizieren können. Sollten Ihre Personaldokumente (Personalausweis oder Reisepass) abgelaufen sein, müssen Sie nicht zwingend eine Verlängerung beantragen, um eine Impfung zu bekommen.

Ich habe keinen gültigen Personalausweis. Werde ich trotzdem geimpft?

Ja. Falls Sie keinen gültigen Personalausweis besitzen, können Sie sich mit einem amtlich beglaubigten Lichtbildausweis (Reisepass, Führerschein, Schülerausweis, etc.) ausweisen. Im Anschluss werden Sie geimpft.

Ich habe keinen Impfpass. Ist das ein Problem?

Nein. In diesem Fall erhalten Sie eine Bestätigung über die Impfserie auf einem Formular.

Gibt es eine Maskenpflicht beim Impftermin?

Ja. Im Impfzentrum müssen Sie eine FFP2-Maske tragen.

Wie läuft der Impftermin ab?

Das Impfzentrum ist als Einbahnstraßensystem angelegt. Nach der Ankunft wird Ihre Zugangsberechtigung geprüft. Danach erreichen Sie den Check-In, in dem Sie registriert werden. Im Anschluss werden Sie in eine Impfkabine geführt, in der eine Ärztin oder ein Arzt das Aufklärungsgespräch führt. Ein Medizinisch-Technischer Assistent oder eine Assistentin führt anschließend die Impfung aus. Danach müssen Sie noch mindestens fünf Minuten in einem Wartebereich für die Nachbeobachtung bleiben. Sollte es direkte Impfreaktionen geben, stehen Notfallkabinen bereit. Vor dem Verlassen des Impfzentrums müssen Sie einen Check-Out durchführen.

Wie viel Zeit muss ich insgesamt ungefähr einplanen?

Bitte planen Sie für Ihren Impftermin etwa 15 bis 30 Minuten ein.

Kann ich mir einen Impfstoff aussuchen?

Nein. BioNTech wird aktuell nur noch an unter 30-Jährige verimpft. Für alle über 30 Jahre gilt: BioNTech gibt es nur noch bei der zweiten Impfung. Für die Erstimpfung steht den über 30-Jährigen neben Moderna auch Johnson & Johnson zur Verfügung. Für Auffrischungsimpfungen wird bei über 30-Jährigen Moderna verwendet, bei unter 30-Jährigen BioNTech.

Was kostet die Impfung?

Die Corona-Schutzimpfung ist für alle Bürger, unabhängig von ihrem Versicherungsstatus, kostenlos. Die Kosten für den Impfstoff übernimmt der Bund. Die Länder tragen, gemeinsam mit der gesetzlichen Krankenversicherung und der privaten Krankenversicherung, die Kosten für den Betrieb der Impfzentren.

Bekomme ich einen Nachweis über die Impfung?

Ja. Laut Infektionsschutzgesetz muss jede Schutzimpfung unverzüglich in einem entsprechenden Ausweis (Impfpass) eingetragen oder als Bestätigung ausgehändigt werden. Vor dem Hintergrund der Erleichterungen für vollständig Geimpfte ist es sehr wichtig, die Dokumentation der Impfungen im Impfpass oder auf der Impfbescheinigung in Papierform sorgfältig aufzubewahren. Zum Thema digitaler Impfnachweis lesen Sie bitte die entsprechenden FAQ-Einträge.


Impfungen in Arztpraxen

Kann ich mich auch beim Hausarzt impfen lassen?

Ja. Die niedergelassenen Ärzte impfen eigenständig im Rahmen der Regelversorgung und nicht im Auftrag der Impfzentren oder als Außenstelle. Eine Registrierung im Impfportal ist nicht notwendig. Die Arztpraxen organisieren und dokumentieren die Impfungen in ihren Praxen in Eigenregie unabhängig davon, ob ihre Patienten im Impfportal registriert sind oder nicht.

Ich wurde vom Hausarzt geimpft. Was passiert mit meinem Profil?

Bitte löschen Sie Ihr Profil im bayerischen Impfportal, falls Sie in einer Arztpraxis geimpft wurden. Die Arztpraxen geben Ihre Impfdaten nicht an das Impfportal weiter, sodass Sie im System weiterhin als impfwillig registriert sind und gegebenenfalls Termine erhalten. Falls Sie mit Ihrem Account mehrere Personen verwalten, löschen Sie bitte nur den Eintrag zu Ihrer Person.

Kann ich die Zweitimpfung im Impfzentrum durchführen lassen?

Ja, inzwischen können Sie auch nur die Zweitimpfung im Impfzentrum vornehmen lassen. Dabei ist nur eine Impfung mit einem mRNA-Impfstoff möglich.

Bitte beachten Sie, dass der Termin für die Zweitimpfung ja nach Impfstoff mindestens drei Wochen (BioNTech) beziehungsweise mindestens vier Wochen (Moderna) nach dem Termin der Erstimpfung liegen muss. Bei Erstimpfungen mit Moderna oder BioNTech muss mit dem jeweils gleichen Impfstoff zweitgeimpft werden. Bitte erkundigen Sie sich nach dem Impfstoff, der beim gewünschten Termin verimpft wird.

Teilen Sie dem Personal an der Anmeldung mit, dass Sie bereits eine Impfung erhalten haben und zur Zweitimpfung kommen. Dann legen Sie den Nachweis über die Erstimpfung vor. Alles weitere wird von den Kollegen im Impfzentrum erledigt. Bitte informieren Sie nach der Zweitimpfung im Impfzentrum Ihren Hausarzt, dass Sie bei ihm keinen zweiten Impftermin mehr benötigen. Dadurch kommen andere Impfinteressierte bei Ihrem Hausarzt schneller zu einen Impftermin.


Impfung für Kinder und Jugendliche

Ab welchem Alter können Kinder und Jugendliche geimpft werden?

Derzeit können Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren gegen Corona geimpft werden. Ab Dezember ist auch eine Impfung von Kindern zwischen fünf bis elf Jahren möglich.

Welcher Impfstoff ist für Kinder und Jugendliche zugelassen?

Seit Mai ist der Impfstoff von BioNTech für Kinder ab zwölf Jahren zugelassen. Seit November ist der Impfstoff von BioNTech auch für Kinder ab fünf Jahren freigegeben. Junge Impflinge erhalten allerdings nur ein Drittel der Dosis für Erwachsene.

Für welche Kinder und Jugendliche wird die Impfung empfohlen?

Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt derzeit Impfungen für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren. Für jüngere Kinder hat die Stiko hat noch keine Empfehlung ausgesprochen. Mit ihr wird bis 20. Dezember gerechnet.

Wann können Kinder unter zwölf Jahren geimpft werden?

Die Impfungen für Kinder von fünf bis elf Jahren starten im Dezember. Die Stadt hat bereits 20.000 Dosen des Kinder-Impfstoffs bestellt und will vor Weihnachten mit den Impfungen beginnen. BioNTech hat angekündigt, den Kinder-Impfstoff eine Woche früher als ursprünglich geplant und zwar bereits ab 13. Dezember zu liefern. Wann und wie viele Dosen tatsächlich nach Nürnberg geliefert werden, ist allerdings derzeit noch unklar. Konkretere Informationen hierzu liegen voraussichtlich ab 6. Dezember vor.

Wo können sich Kinder und Jugendliche impfen lassen?

Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren können sich im Impfzentrum, beim Arzt oder bei Sonder-Impfaktionen impfen lassen. Für eine Impfung im Impfzentrum können Sie online einen Termin buchen. Bei Sonder-Impfaktionen können Kinder geimpft werden, wenn dort der für Kinder zugelassene Impfstoff von BioNTech zum Einsatz kommt.

Für jüngere Kinder bis elf Jahre wird es in der Impfstelle im Heilig-Geist-Saal eine extra Impfkabine geben. In den Weihnachtsferien sind darüber hinaus Sonder-Impfaktionen für Kinder geplant. Konkretere Informationen hierzu liegen voraussichtlich ab 6. Dezember vor.

Müssen die Eltern in die Impfung einwilligen?

Ja. Eltern müssen in die Impfung ihrer Kinder einwilligen. Dazu muss ein Elternteil das Aufklärungsmerkblatt für den mRNA-Impfstoff auf der letzten Seite im letzten Block unterschreiben.

Müssen die Eltern bei der Impfung dabei sein?

Kinder bis einschließlich 15 Jahre werden nur in Begleitung eines Elternteils geimpft. 16- bis 17-Jährige können alleine zur Impfung kommen. Hier ist eine Einwilligung der Eltern auch vorab schriftlich möglich. 16- bis 17-Jährige bringen bitte das Aufklärungsmerkblatt für den mRNA-Impfstoff zur Impfung mit, das von einem Elternteil unterzeichnet sein muss. Das Dokument muss auf der letzten Seite im letzten Block unterschrieben werden.

Wie sicher ist die Impfung bei Kindern und Jugendlichen?

mRNA-Impfstoffe gelten als sicher. Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat auf Grundlage neuer Überwachungsdaten, insbesondere aus dem US-amerikanischen Impfprogramm mit nahezu zehn Millionen geimpften Kindern und Jugendlichen eine Risikobewertung vorgenommen. So schreibt die Stiko, dass die sehr seltenen, beobachteten Herzmuskelentzündungen, die bevorzugt bei jungen männlichen Geimpften im Zusammenhang mit der Impfung auftraten, als Nebenwirkungen gewertet werden müssen. In der Mehrzahl der Fälle wurden die Patienten mit diesen Herzmuskelentzündungen im Krankenhaus behandelt. Bei den Jugendlichen wurde jedoch mit entsprechender medizinischer Versorgung ein unkomplizierter Verlauf beobachtet. Zudem sind bisher keine weiteren schweren Nebenwirkungen aufgetreten.

Welche Symptome können nach einer Impfung auftreten?

Schmerzen und Rötungen an der Einstichstelle sowie Schwäche, Kopfschmerzen, Fieber, Schüttelfrost und Magen-Darm-Beschwerden sind als Impfreaktionen möglich. Die Symptome klingen nach wenigen Tagen ab. Nach der zweiten Impfung treten die Reaktionen in der Regel häufiger und heftiger auf.

Wie wirksam ist die Impfung bei Kindern und Jugendlichen?

Laut Robert Koch-Institut liegt die Wirksamkeit von mRNA-Impfstoffen bei 12- bis 15-Jährigen, die zwei Impfungen erhalten haben, bei 100 Prozent. Es ist davon auszugehen, dass die Impfung auch bei Kindern und Jugendlichen gut vor schweren Verläufen schützt. Auch bei Kindern unter zwölf Jahren ist die Schutzwirkung Studien zufolge in etwa genauso hoch wie bei Erwachsenen.

Wann wird die Zweitimpfung empfohlen?

Die Zweitimpfung wird im Abstand von drei Wochen nach der ersten Impfung empfohlen. Generell ist es möglich ist, die Zweitimpfung im Zeitraum von drei bis sechs Wochen nach der Erstimpfung durchzuführen.

Werden noch weitere Impfstoffe für Kinder zugelassen?

Ja. Weitere Impfstoffe für Kinder verschiedener Altersgruppen sind laut Robert Koch-Institut derzeit in klinischer Prüfung.

Wie verläuft COVID-19 bei Kindern und Jugendlichen?

Covid-19-Infektionen verlaufen bei 12- bis 17-Jährigen überwiegend mild bis moderat und häufig ganz ohne Symptome. Kinder ohne Vorerkrankungen können nach einer Infektion an Fieber und Husten, Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und Gliederschmerzen sowie Magen-Darm-Beschwerden leiden. Sie erholen sich meist rasch und ohne Langzeitfolgen.

Bei Kindern und Jugendlichen mit Vorerkrankungen verläuft COVID-19 häufiger schwer. Etwa ein Prozent der erkrankten Kinder und Jugendlichen muss ins Krankenhaus. 0,001 Prozent der Erkrankten verstirbt. Nach Informationen des Robert Koch-Instituts gab es in Deutschland sehr wenige Todesfälle. Diese traten bei Kindern mit sehr schweren Vorerkrankungen auf.

Wo finde ich weitere Informationen zum Thema Impfung für Kinder?

Auf den Seiten des Robert Koch-Insituts und des Bundesgesundheitsministeriums finden Sie viele weiterführende und detaillierte Informationen zum Thema Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche.


Impfung von Schwangeren und Stillenden

Werden Schwangere und Stillende geimpft?

Ja. Die Ständige Impfkommission (Stiko) hat am 10. September eine Impfempfehlung für Schwangere und Stillende ausgesprochen. Die Stiko empfiehlt die Impfung für alle Schwangeren ab dem zweiten Trimenon und Stillende unabhängig von Vorerkrankungen. Empfohlen wird die Impfung mit zwei Dosen eines mRNA-Impfstoffs im Abstand von drei bis sechs beziehungsweise vier bis sechs Wochen. Wenn die Schwangerschaft nach bereits erfolgter Erstimpfung festgestellt wurde, sollte die Zweitimpfung erst ab dem zweiten Trimenon durchgeführt werden.

Darüber hinaus empfiehlt die Impfkommission ausdrücklich allen noch nicht oder unvollständig Geimpften im gebärfähigen Alter die Impfung, damit bereits vor Eintritt einer Schwangerschaft ein sehr guter Schutz vor dieser Erkrankung besteht.

Grundlage für die Empfehlung sind laut der Stiko vorliegende Daten, die ein Risiko von schweren Covid19-Verläufen in der Schwangerschaft bestätigen. Dieses Risiko erhöht sich bei vorliegenden Vorerkrankungen wie Adipositas, Bluthochdruck und Diabetes mellitus.

Wie hoch ist die Wirksamkeit der Impfung bei Schwangeren?

Die vorliegenden Studien zeigen eine hohe Wirksamkeit der mRNA-Impfstoffe bei Schwangeren. Die Impfung schützt sehr gut vor einer Infektion mit Symptomen und vor schweren Krankheitsverläufen. Laut Stiko ist davon auszugehen, dass ungeimpfte Schwangere durch die erhöhte Infektiosität der Delta-Variante stärker gefährdet sind.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts und im Epidemiologischen Bulletin.

Wie sicher ist eine Impfung während der Schwangerschaft?

Die vorliegenden Erkenntnisse aus Studien sind bisher zwar begrenzt, doch sie liefern keine Hinweise auf schwere unerwünschte Nebenwirkungen (Fehlgeburt, Totgeburten, Fehlbildungen) bei der Schwangeren und dem Fötus nach einer Impfung während der Schwangerschaft.

Nach der Impfung wurde eine Übertragung der Antikörper der Mutter über die Plazenta zum Fetus nachgewiesen. Ob dadurch ein klinisch relevanter Schutz für das Neugeborene erzielt werden kann, ist derzeit nicht klar.

Die Empfehlung zur Impfung basiert auf einer systematischen Aufarbeitung von Daten zum Risiko von schweren Verläufen in der Schwangerschaft sowie zur Effektivität und Sicherheit einer Impfung bei Schwangeren und Stillenden. Vorliegende Daten zur Sicherheit zeigen kein gehäuftes Auftreten von schweren unerwünschten Arzneimittelwirkungen während der Schwangerschaft oder ein erhöhtes Risiko für schwere unerwünschte Arzneimittelwirkungen während der Stillzeit für Mutter und Kind.

Besteht ein Risiko bei Impfungen während der Stillzeit?

Es gibt keine Hinweise, dass eine Covid19-Impfung während der Stillzeit ein Risiko für Mutter oder Kind darstellt.

Wo können sich Schwangere und Stillende impfen lassen?

Schwangere und Stillende können sich beim Haus- oder Facharzt impfen lassen. Außerdem werden Schwangere und Stillende in den Impfstellen in der alten KfZ-Zulassungsstelle und im ehemaligen Kundenzentrum der N-Ergie sowie bei den Sonderimpfaktionen geimpft.


Auffrischungsimpfung

Wer erhält eine Auffrischungsimpfung?

Alle vollständig Geimpften, bei denen der Abschluss der ersten Impfserie mindestens fünf Monate zurückliegt, erhalten eine Auffrischungsimpfung. Eine entsprechende Zulassung der EU-Kommission für die Auffrischimpfung liegt derzeit für die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna für alle Personen ab 18 Jahren vor. Eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) für alle Personen ab 18 Jahren liegt auch vor. Es gibt daher keine Einschränkungen hinsichtlich des Alters bei Auffrischimpfungen.

Der Fokus liegt allerdings immer noch auf besonders gefährdeten Personengruppen wie zum Beispiel älteren Menschen, Beschäftigten und Bewohnern in Pflegeeinrichtungen und Altenheimen sowie Personen mit Vorerkrankungen. Bei diesen Personen liegt der Abschluss der Impfserie meistens auch schon länger zurück. Auffrischungen sind deshalb besonders dringend.

Personen, die mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden, empfiehlt die Stiko bereits nach vier Wochen eine Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff. Die Stiko begründet dies mit dem geringeren Schutz, den die Impfung vor der Delta-Variante bieten soll.

Bekomme ich die Auffrischungsimpfung im Impfzentrum?

Für eine Auffrischungsimpfung wenden Sie sich am besten an Ihren Hausarzt. Der behandelnde Arzt kennt seine Patienten und kann die medizinische Notwendigkeit einer dritten Impfung gut einschätzen. Falls es keinen Hausarzt geben sollte, können Sie sich aber auch an das Impfzentrum wenden.

Gilt für Auffrischungsimpfungen in den Impfzentren die Wohnortbindung?

Nein, auch bei Auffrischungsimpfungen ist die Wohnortbindung in den Impfzentren aufgehoben. Eine Auffrischung ist für den berechtigten Personenkreis damit also auch stadt-, landkreis- und bundeslandübergreifend möglich.

Welcher Impfstoff wird bei Auffrischungsimpfungen verwendet?

Bei den Auffrischungsimpfungen sollen möglichst die gleichen mRNA-Impfstoffe wie bei den ersten Impfungen verwendet werden. Es genügt bei mRNA-Impfstoffen eine Impfstoffdosis frühestens sechs Monate nach Abschluss der ersten Impfserie. Auch Personen, die zuvor mit einem Vektor-Impfstoff von AstraZeneca oder Johnson & Johnson geimpft wurden, sollen laut der Stiko als Auffrischung einen mRNA-Impfstoff erhalten. Dies gilt auch für Genesene, die mit einem Vektor-Impfstoff geimpft wurden.

Bitte beachten Sie: Aktuell wird in Nürnberg für die Auffrischungsimpfungen bei über 30-Jährigen Moderna verwendet, bei unter 30-Jährigen BioNTech.

Ich wurde mit Johnson & Johnson geimpft. Was muss ich beachten?

Falls Sie mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden, fällt der Impfschutz gegenüber der Delta-Variante geringer aus. Im Verhältnis zur Anzahl der verabreichten Impfdosen wurden in Deutschland die meisten Impfdurchbrüche bei Personen beobachtet, die mit Johnson & Johnson geimpft wurden. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt deshalb, sich bereits vier Wochen nach der Johnson & Johnson-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff impfen zu lassen.

Ich habe eine schwere Immundefizienz. Was kann ich tun?

Es gibt ein Angebot zu Auffrischungsimpfungen mit einem mRNA-Impfstoff für Personen ab zwölf Jahren mit einer schweren Immundefizienz, zum Beispiel infolge einer Transplantation oder wegen einer Krebserkrankung. Das Angebot kann vier Wochen nach Abschluss der ersten Impfserie wahrgenommen werden.

Der Hintergrund: Bei Personen mit schwerer Immundefizienz besteht die Möglichkeit einer nicht ausreichenden oder fehlenden Immunantwort. Damit kann trotz verabreichter Impfungen ein lückenhafter oder fehlender Schutz gegen COVID-19 vorliegen. Außerdem können Menschen mit schwerer Immundefizienz eine serologische Untersuchung auf spezifische Antikörper gegen das SARS-CoV-2-Spike-Protein sowohl nach der vierten Woche nach der zweiten Impfstoffdosis sowie nach der vierten Woche nach der dritten Impfstoffdosis wahrnehmen. Das Ergebnis der ersten Antikörpertestung muss nicht abgewartet werden, bevor eine dritte Impfstoffdosis verabreicht werden kann.

Kann ich gleichzeitig eine Grippe- und eine Auffrischimpfung erhalten?

Ja, das ist möglich. Impfungen gegen COVID-19 und gegen Influenza können zeitgleich verabreicht werden.

Muss ich für die Auffrischungsimpfung zahlen?

Nein. Die Auffrischungsimpfungen sind für Bürger kostenlos, genauso wie die ersten Dosen. Die Impfstoffe werden vom Bund finanziert, die Kosten für den Betrieb der Impfzentren und der mobilen Teams tragen die Bundesländer und Krankenkassen.

Muss bei der Auffrischungsimpfung erneut aufgeklärt werden?

Ja, der Impfling muss wie bei allen vorhergehenden Impfungen auch bei der Auffrischungsimpfung aufgeklärt werden. Dabei hilft unter anderem der mRNA-Aufklärungsbogen.

Bin ich mit vollständigem Impfschutz auch nach sechs Monaten geschützt?

Die Impfungen sind sehr wirksam und schützen vor besonders schweren Verläufen - auch wenn die Impfung zum vollständigen Impfschutz sechs Monate oder länger zurückliegt. Der Impfschutz nimmt mit der Zeit aber kontinuierlich ab, parallel dazu steigt das Infektionsrisiko wieder.

Bei Geimpften, die mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden, fällt der Impfschutz gegenüber der Delta-Variante geringer aus. Diesen Personen empfiehlt die Stiko, sich bereits vier Wochen nach der Johnson & Johnson-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff impfen zu lassen.

Bekomme ich einen Nachweis über die Auffrischungsimpfung?

Ja, die Impfung wird per Chargen-Aufkleber und Unterschrift des Impfarztes in den Impfpass eingetragen. Darüber hinaus erhalten Sie ein Zertifikat über die Auffrischungsimpfung. Das Zertifikat ist ab dem Zeitpunkt der Ausstellung ein Jahr gültig.

Zähle ich auch nach sechs Monaten zu den vollständig Geimpften?

Ja. Der Impfschutz weist nach den bislang vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnissen auch nach über sechs Monaten eine hohe Wirksamkeit auf. Damit zählen Sie zu den vollständig Geimpften.

Ist eine spätere Auffrischung ebenso wirksam wie nach sechs Monaten?

Dazu liegen noch keine wissenschaftlichen Erkenntnisse vor. Länder, die bereits auf breiter Basis Auffrischungsimpfungen anbieten wie Israel und Großbritannien, bereiten dazu empirische Studien vor.

Blickt man auf Erfahrungen mit anderen Impfstoffen, die ebenfalls dreimal verabreicht werden müssen, wie zum Beispiel bei der dreimaligen FSME-Schutzimpfung, ist davon auszugehen, dass eine Auffrischungsimpfung auch zu einem späteren Zeitpunkt als nach dem Ablauf von sechs Monaten verabreicht werden kann und dabei optimal schützt.

Kann ich die Auffrischung schon vor Ablauf der sechs Monate erhalten?

Auffrischungsimpfungen können Sie bereits vor Ablauf der sechs Monate nach dem vollständigen Impfschutz erhalten, wenn Sie mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson geimpft wurden. Da dieser laut Stiko eine niedrigere Wirksamkeit gegenüber der Delta-Variante des Coronavirus hat, wird empfohlen, die Impfung bereits nach vier Wochen mit einem mRNA-Impfstoff aufzufrischen.

Geimpfte, die mit einem mRNA-Impfstoff geimpft wurden, sollten ihre Impfung laut einer Empfehlung der Stiko frühestens nach fünf Monaten, am besten nach sechs Monaten, auffrischen lassen. Diese empfohlenen Abstände sollten auch eingehalten werden. Ist dies nicht der Fall, liegt es im Ermessen des Arztes, ob er die Impfung verabreicht.


Impfdurchbrüche

Wann spricht man von einem Impfdurchbruch?

Als Impfdurchbruch bezeichnet man laut Robert Koch-Institut (RKI) eine Corona-Infektionen mit klinischer Symptomatik, die bei einer vollständig geimpften Person mittels PCR-Test oder Erregerisolierung diagnostiziert wurde. Corona-Infektionen vollständig geimpfter Personen, die zwar PCR-positiv sind, aber keine Symptome zeigen, gelten dagegen nicht als Impfdurchbrüche.

Warum gibt es Impfdurchbrüche?

Die Wahrscheinlichkeit, schwer zu erkranken, ist laut RKI bei vollständig Geimpften über 90 Prozent geringer als bei nicht geimpften Personen. Tödliche Verläufe sind ebenfalls sehr selten. Eine Impfung ist also kein 100-prozentiger Schutz; es kann trotz Impfung zu einer Erkrankung kommen.

Warum gibt es jetzt so viele Impfdurchbrüche?

Mit steigender Impfquote steigt relativ gesehen auch die Anzahl der Geimpften, die sich infizieren. Die Anzahl der Impfdurchbrüche ist außerdem von der Anzahl aktiver Fälle abhängig. Derzeit breitet sich das Virus wieder vermehrt aus. Damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, sich als Geimpfter zu infizieren.

Wer ist besonders betroffen?

Vor allem Menschen mit Vorerkrankungen und einem geschwächten Immunsystem haben ein höheres Risiko, trotz Impfung an Corona zu erkranken. Auch ältere Menschen sind eher betroffen, da bei diesen die Immunabwehr schwächer ist. Der Impfschutz nimmt mit der Zeit außerdem kontinuierlich ab, parallel dazu steigt das Infektionsrisiko wieder.

Welche Symptome haben Geimpfte?

Zu den Symptomen bei Geimpften gehören Atemwegserkrankungen wie Husten, Schnupfen und Niesen sowie Hals- und Kopfschmerzen. Die klassischen Corona-Symptome wie der Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns, Fieber oder Kurzatmigkeit sind bei Geimpften nicht ganz so häufig.

Wann sollte ich einen PCR-Test machen?

Wenn Sie Symptome haben, ein positiver Schnelltest vorliegt oder Sie Kontakt zu einer infizierten Person hatten und Symptome entwickeln, sollten Sie sich mit einem PCR-Test Klarheit verschaffen. Bitte melden Sie sich hierfür telefonisch bei Ihrem Arzt oder beim ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 an. Gehen Sie nicht einfach in eine Arztpraxis. Der Arzt wird entscheiden, ob und wann ein PCR-Test notwendig ist.

Wie sollte ich mich bis zum Testergebnis verhalten?

Solange Ihr PCR-Testergebnis nicht vorliegt, sind Sie als Geimpfter nicht verpflichtet, sich in Quarantäne zu begeben – es sei denn, das Gesundheitsamt ordnet es an. Bleiben Sie dennoch, abgesehen von Arztbesuchen, bei Symptomen möglichst zuhause und achten Sie auf die AHA-Regeln.

Was passiert, wenn ich als Geimpfter positiv getestet wurde?

Wenn Sie mit einem PCR-Test positiv getestet wurden, müssen Sie sich unverzüglich in häusliche Isolation begeben – unabhängig davon, ob Sie Symptome haben oder nicht. Bei asymptomatischen Personen verkürzt sich die Zeit der Isolierung auf sieben Tage, wenn sie auch nach dieser Zeit noch symptomfrei sind und ein negatives Schnell- oder PCR-Testergebnis nachweisen können.

Wie sind die Krankheitsverläufe bei Geimpften?

Zumeist verlaufen Erkrankungen mild, zum Teil sind sie gar nicht wahrnehmbar. Auch bei älteren Personen kommt ein schwerer oder tödlicher Verlauf deutlich seltener vor.

Können geimpfte Infizierte andere anstecken?

Ja. Allerdings ist laut RKI das Risiko der Übertragung durch geimpfte Infizierte deutlich vermindert. Das Risiko einer Ansteckung kann durch das Einhalten der AHA-Regeln weiterreduziert werden.

Bei welchem Impfstoff sind Impfdurchbrüche am häufigsten?

Laut RKI kommt es bei Einzelimpfungen mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson bislang zu den meisten Impfdurchbrüchen. Aus diesem Grund wird hier eine Auffrischimpfung nach vier Wochen mit einem mRNA-Impfstoff empfohlen. Aber auch bei allen anderen Impfstoffen kann es zu einem Impfdurchbruch kommen.

Kann ein Impfdurchbruch zu Long-Covid führen?

Ja, Long-Covid-Symptome können auch bei Geimpften auftreten.

Wo werden Impfdurchbrüche dokumentiert?

Das RKI sammelt Daten zu Impfdurchbrüchen und veröffentlicht sie in seinem ausführlichen Wochenbericht. Der Bericht erscheint donnerstags und kann auf der Website des RKI heruntergeladen werden.

Ich bin geimpft und hatte anschließend Corona. Was muss ich beachten?

Nach einem Impfdurchbruch (eine Infektion trotz vorheriger Impfung) gibt es keine weitere Boosterimpfung.


Digitaler Impfnachweis

Wo gibt es den digitalen Impfnachweis?

Um eine Impfung nachzuweisen, gab es bisher nur den gelben, internationalen Impfpass oder eine schriftliche Impfbestätigung. Der gelbe Impfpass wird nicht aufgegeben, aber um einen digitalen Impfnachweis für Smartphones ergänzt.

Im Impfzentrum und seinen Außenstellen können die Impfzertifikate mit QR-Code für den digitalen Impfnachweis erzeugt und den Geimpften als Bestandteil ihrer Impfdokumentation mitgegeben werden. Auch in den teilnehmenden Apotheken ist die Ausstellung eines Impfzertifikate mit QR-Codes möglich. Auch die niedergelassenen Ärzte können die Zertifikate erstellen.

Was brauche ich für den digitalen Impfnachweis?

Für den digitalen Nachweis brauchen Sie das Impfzertifikat mit dem QR-Code und eine App. Hier können Sie entweder die Corona-Warn-App (Version 2.3.2) oder die neue vom Robert Koch-Institut und IBM entwickelte CovPass-App verwenden. Beide Apps sind in den App-Stores verfügbar.

Corona-Warn-App: Wie gehe ich vor?

Scannen Sie den QR-Code des Impfzertifikats, das Sie künftig bei der Impfung erhalten oder nachträglich erhalten haben, mit der Kamera des Smartphones ein. Die App liest die Informationen aus dem QR-Code aus und speichert sie in einem sicheren Bereich Ihres Smartphones. Die Daten bleiben auf Ihrem Smartphone. Eine Übertragung an andere Personen findet nur statt, wenn Sie diesen Ihr Impfzertifikat zur Überprüfung vorzeigen. Bitte beachten Sie: Der QR-Code ist erst 14 Tage nach der letzten Impfung gültig.

Für technische Fragen wenden Sie sich bitte direkt an die jeweilige Service-Hotline:
Hotline zur CovPass-App: 0800-4747-001 (für alle Fragen im Zusammenhang mit dem Zertifikat, der CovPass-App insgesamt)

CovPass-App: Wie gehe ich vor?

Scannen Sie den QR-Code des Impfzertifikats, das Sie künftig bei der Impfung erhalten oder nachträglich erhalten haben, mit der Kamera des Smartphones ein. Der QR-Code wird automatisch auf Ihr Smartphone geladen und ist 14 Tage nach der letzten Impfung gültig.

Die Service-Hotline zur CovPass-App erreichen Sie bei technischen Fragen unter 0800-4747-001. Die Hotline ist von Montag bis Samstag von 7 bis 22 Uhr erreichbar.

Wie erhalte ich nachträglich ein Impfzertifikat?

Auch die nachträgliche Ausstellung des Impfzertifikats mit dem QR-Code für bereits vollständig Geimpfte ist möglich. Falls Sie im Impfzentrum oder in einer Außenstelle geimpft wurden und noch einen Account im Impfportal haben, erhalten Sie das Impfzertifikat mit dem QR-Code über Ihren Account im Impfportal. Sie können ihn dort abrufen und am Bildschirm abscannen oder zu Hause ausdrucken. Falls Sie Ihren Account bereits gelöscht haben, können Sie das Impfzertifikat mit dem QR-Code online oder per Telefon beauftragen, um es anschließend digital zu erhalten.

Wenn Sie bei einem niedergelassenen Arzt geimpft wurden, können Sie sich das Impfzertifikat mit dem QR-Code für den digitalen Impfnachweis von Ihrem Arzt nachträglich erstellen lassen.

Alternativ können Sie das Impfzertfikat mit dem QR-Code von teilnehmenden Apotheken gegen Vorlage des analogen Impfnachweises (Impfpass oder schriftliche Impfbescheinigung) und eines gültigen Ausweises erstellen lassen.

Wie lange ist das digitale Impfzertifikat gültig?

Das digitale Impfzertifikat ist ab dem Ausstellungsdatum derzeit ein Jahr gültig. Dabei handelt es sich lediglich um das technische Ablaufdatum des Dokuments. Der Impfschutz ist davon unabhängig. Das technische Ablaufdatum ist sowohl in der CovPass-App als auch in der Corona-Warn-App vermerkt. Ob Sie sich nach Ablauf der Gültigkeit einen neuen digitalen Nachweis ausstellen lassen müssen oder der Nachweis verlängert werden kann, ist derzeit noch unklar.

Welche Apotheken nehmen teil?

Auf der Seite „Mein Apothekenmanager“ sind die teilnehmenden Apotheken gelistet, die den Service anbieten. Bitte geben Sie in die Suchmaske Ihre Postleitzahl ein und wählen Sie die Serviceleistung „Digitales Impfzertifikat“ aus. Bitte bringen Sie für den digitalen Impfnachweis Ihren Impfpass oder die schriftliche Impfbescheinigung und einen gültigen Ausweis in die Apotheke mit.

Wie funktioniert die Überprüfung des Impfstatus?

Das Gegenstück zur CovPass-App, die offzielle Prüf-App namens CovpassCheck-App, kann den Impfstatus in beiden Apps (Corona-Warn-App und CovPass-App) auslesen, zum Beispiel bei Veranstaltungen oder im Restaurant. Personen, die kontrollieren, scannen dabei einfach den QR-Code in Ihrer App. Bei beiden Apps werden dabei neben dem Impfstatus auch Ihr Name und Ihr Geburtsdatum ausgelesen. Zusätzlich zur App ist ein gültiger Ausweis notwendig.

Ist die Nutzung freiwillig?

Ja, die Verwendung des digitalen Nachweises ist vollkommen freiwillig. Der Nachweis des vollständigen Impfschutzes kann auch auf andere Weise erbracht werden, zum Beispiel mit dem gelben Impfpass oder der Impfbestätigung.

Gilt der Nachweis auch im Ausland?

Der digitale Impfnachweis gilt in allen EU-Ländern sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz. Wer sichergehen will, sollte auch innerhalb der EU das gelbe Impfheft mitnehmen. Bei Reisen außerhalb Europas ist der gelbe Impfpass in jedem Fall notwendig.


Sicherheit und Wirksamkeit

Wie sicher ist der Impfstoff?

Nach Aussage des Robert Koch-Instituts wird ein Impfstoff erst nach ausreichender Überprüfung auf den Markt gebracht. Nach der Zulassung wird der Impfstoff ständig auf seine Wirksamkeit und mögliche Nebenwirkungen kontrolliert. Nebenwirkungen und Impfreaktionen werden zentral durch das Paul-Ehrlich-Institut erfasst.

Wie lange wurde an den Impfstoffen geforscht?

Normalerweise vergehen 15 bis 20 Jahre, ehe Hersteller einen Impfstoff bis zur Marktzulassung bringen. Damit einen Impfstoff zugelassen werden kann, müssen drei Phasen einer klinischen Studie durchlaufen werden. Um die Phase drei einer klinischen Studie zu erreichen, müssen mindestens 20.000 Teilnehmer die Impfung verabreicht und überstanden haben. Dieses Mal geht es schneller – auch, weil Experten über neue Technologien verfügen und auf Erkenntnissen aus anderen Impfstoffprojekten gegen verwandte Viren aufbauen konnten. In einem Kraftakt ohnegleichen haben Forscher weltweit zeitgleich daran gearbeitet, ihre Ergebnisse miteinander geteilt und direkt an die Prüfbehörden weitergegeben. So ein globales wissenschaftliches Zusammenwirken gab es vor dieser Pandemie noch nie. Mehrere Biotechnologieunternehmen haben so in kurzer Zeit Impfstoff-Kandidaten entwickelt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) befinden sich aktuell 48 mögliche Impfstoffkandidaten im Test, 164 weitere sind in der vorklinischen Entwicklung.

Wie lange dauert eine Zulassung in Deutschland normalerweise?

In Deutschland erfolgt die Zulassung eines Impfstoffs nur dann, wenn er alle drei Phasen des klinischen Studienprogramms besteht. Diese nationalen und internationalen Qualitätsstandards gelten wie bei allen anderen Impfstoff-Entwicklungen auch bei der Zulassung einer Corona-Schutzimpfung. Bis vor wenigen Jahren hätten Beteiligte für das Durchlaufen aller Etappen bis zu 20 Jahre angesetzt. Doch neue Technologien, Vorerfahrung mit Impfstoffprojekten gegen verwandte Viren wie zum Beispiel MERS-CoV und die intensive Zusammenarbeit mit verantwortlichen Behörden ermöglichen es, so schnell wie noch nie einen Impfstoff zu entwickeln, der den Qualitätsanforderungen entspricht.

Welche Impfreaktionen kann es geben?

Typische Beschwerden nach einer Impfung sind Rötung, Schwellung und Schmerzen an der Impfstelle, auch Allgemeinreaktionen wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, Müdigkeit und Unwohlsein sind möglich. Diese Reaktionen sind keine schweren Nebenwirkungen, sondern Ausdruck der erwünschten Auseinandersetzung des Immunsystems mit dem Impfstoff und klingen in der Regel nach wenigen Tagen komplett ab. Leichte Gaben von Paracetamol oder Ibuprofen können Abhilfe schaffen. Ältere Menschen leiden übrigens weniger unter Nebenwirkungen, weil ihr Immunsystem sehr viel langsamer aktiviert wird als das Immunsystem jüngerer Menschen.

Wo kann ich Nebenwirkungen melden?

Nebenwirkungen können Sie bei Apotheken und bei Ihrem Hausarzt melden. Apotheken und Hausärzte sind Ansprechpartner bei der Bewertung der Nebenwirkungen, einer möglichen Diagnose und Folgebehandlung, auch wenn sie den Impfstoff nicht verabreicht haben. Nebenwirkungen werden sehr ernst genommen. Es wird jeweils so schnell wie möglich aufgeklärt, ob es sich um eine zufällig in zeitlichem Zusammenhang auftretende Reaktion oder eine tatsächliche Nebenwirkung handelt. Nebenwirkungen können Sie außerdem über eine Website oder eine App des Paul-Ehrlich-Instituts melden.

Wie lange wirkt der Impfstoff?

Dazu können derzeit noch keine Aussagen gemacht werden, weil noch keine Langzeiterfahrungen vorliegen.

Wer haftet bei Impfschäden?

Wenn es durch die Anwendung des Impfstoffs zu einer Schädigung kommt, kommt je nach Fallgestaltung eine Haftung unter anderem des pharmazeutischen Unternehmens aufgrund verschiedener gesetzlicher Grundlagen in Betracht. Haftungsregelungen können sich ergeben aus dem Arzneimittelrecht, dem Produkthaftungsgesetz sowie den allgemeinen Haftungsregelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Im Infektionsschutzgesetz (§ 60 Abs. 1 S. 1 IfSG) ist auch genau geregelt, wann jemand einen Antrag auf Versorgung nach dem Bundesversorgungsgesetz stellen kann. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn jemand durch eine Impfung, die von einer zuständigen Landesbehörde öffentlich empfohlen wurde, gesundheitlichen Schaden erlitten hat.

Ich benötige noch andere Impfungen. Was muss ich beachten?

Laut Robert Koch-Institut soll zu anderen planbaren Impfungen ein Mindestabstand von 14 Tagen vor Beginn und nach Ende der Impfserie eingehalten werden. Notfallimpfungen sind davon ausgenommen.

Gibt es Patienten mit Impfdurchbrüchen in Nürnberger Kliniken?

Ja, im Klinikum Nürnberg gibt es einzelne Fälle von Geimpften, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben und dann an COVID-19 erkrankt sind. Die Verläufe bei geimpften Patienten sind in der Regel milde. Wenn Geimpfte dennoch stationär behandelt werden mussten, dann waren das Patienten mit Immunschwäche. Die anderen Patienten konnten aufgrund des milden Verlaufs oft ambulant versorgt werden.

Auf den Intensivstationen am Klinikum Nürnberg sind aktuell fast ausnahmslos ungeimpfte Patienten mit schweren COVID-Verläufen in Behandlung (Stand 1. September).


Impfung nach einer Corona-Infektion

Bin ich nach einer Infektion immun oder soll ich mich impfen lassen?

Auch nach überstandener Infektion ist eine Impfung zu empfehlen, da es bislang keine belastbaren Aussagen zur Dauer der Immunität gibt. Derzeit geht man davon aus, dass der Immunschutz nach einer Infektion sechs Monate lang ausreichend ist. So lange gelten Sie als genesen. Als Nachweis gilt ein Genesenenzertifikat, das Sie nach Abklingen Ihrer Symptome in Arztpraxen, Apotheken oder beim Gesundheitsamt erhalten. Wenn Sie den QR-Code Ihres Genesenenzertifikats in der CovPass-App einscannen, wird Ihnen für die Dauer der Gültigkeit des Zertifikats ein vollständiger Immunschutz angezeigt.

Für das Genesenenzertifikat müssen Sie die überstandene Infektion mit einem positiven PCR-Test-Ergebnis nachweisen können. Das Test-Ergebnis darf maximal 180 Tage alt sein. Das Genesenenzertifikat ist ab dem 28. Tag nach dem Test und 180 Tage nach dem Test gültig. Nach den 180 Tagen verfällt der Genesenen-Status. Genesene, die sich dann nicht impfen lassen, gelten als Ungeimpfte.

Wann kann ich mich nach einer COVID-19-Erkrankung impfen lassen?

Wenn Sie an COVID-19 erkrankt waren, können Sie vier Wochen nach der Infektion und Abklingen der Beschwerden eine einmalige Impfung erhalten. Damit schützen Sie sich vor einer erneuten Infektion mit der Delta-Variante. Eine Boosterimpfung nach sechs Monaten ist aufgrund der hohen Antikörperkonzentration nicht notwendig und wird im IZ Nürnberg nicht durchgeführt.

Ich war bereits an COVID-19 erkrankt. Ist eine Impfdosis ausreichend?

Ja. Aufgrund der anzunehmenden Immunität und zur Vermeidung überschießender Impfreaktionen ist eine einmalige Impfung von Personen mit durchgemachter Infektion ausreichend. Für die Impfung können alle zugelassenen Impfstoffe verwendet werden.

Was benötige ich für den Nachweis einer vollständigen Impfung?

Das digitale Impfzertifikat der EU für die einmalige Genesenenimpfung erhalten Sie direkt bei der Impfung. Falls nicht, erhalten Sie es nachträglich in Apotheken, Arztpraxen, beim Gesundheitsamt oder im Impfzentrum. Legen Sie dafür Ihren Impfpass oder Ihre Impfbescheinigung, Ihren positiven PCR-Test, einen Genesenennachweis oder einen Antikörpertest vor.

Muss ich vor der Impfung einen Corona-Test machen?

Nein. Laut Robert Koch-Institut gibt es nach den bisher vorliegenden Daten keinen Hinweis darauf, dass die Impfung nach bereits unbemerkt durchgemachter Corona-Infektion eine Gefährdung darstellt. Entsprechend besteht keine Notwendigkeit, vor der Impfung das Vorliegen einer akuten asymptomatischen oder unerkannt durchgemachten Infektion labordiagnostisch auszuschließen.

Was ist, wenn ich nach der ersten Impfdosis positiv getestet werde?

Laut Robert Koch-Institut soll die zweite Impfung vorerst nicht gegeben werden, wenn nach Verabreichung der ersten Impfstoffdosis eine Infektion labordiagnostisch gesichert (positiver PCR-Test) wird.


Merkblätter und Formulare

Downloads des bayerischen Gesundheitsministeriums

Auf der Website des bayerischen Gesundheitsministeriums können Sie sich vorab unter dem Punkt 'Ablauf der Impfung im Impfzentrum' verschiedene Unterlagen zur Vorbereitung auf die Impfung herunterladen:
- Einwilligungserklärung in die Schutzimpfung des Robert Koch-Instituts
- Aufklärungsbogen des Robert Koch-Instituts
- Datenschutzinformation der Digitalen Impfverwaltung Bayern
- Leitfaden zur Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum


Informationen in anderen Sprachen


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Aktualisiert am 03.12.2021, 15:27 Uhr

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