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Corona: Informationen zu Tests



Tests beim Hausarzt

Wenn Sie sich auf das Coronavirus testen lassen möchten, dann kontaktieren Sie telefonisch Ihren Hausarzt. Einige Hausärzte führen den Abstrich selbst durch. Vereinbaren Sie einen Termin und nennen Sie Ihre Symptome. Sollten Sie im Ausland positiv getestet worden sein, sollten Sie dies ebenfalls erwähnen. Suchen Sie Ihren Hausarzt nicht unangemeldet auf. Hausärzte können auch ohne Symptome kostenlos auf das Coronavirus testen.

Arztsuche der Kassenärztlichen Vereinigung (KVB)

Sollte Ihr Hausarzt keine Tests durchführen, dann können Sie bei der Kassenärztlichen Vereinigung (KVB) erfragen, welche Ärzte in Ihrer Umgebung auf das Coronavirus testen. Sie erreichen die KVB telefonisch unter der Nummer 116 117. Oder Sie lassen sich auf der Website der KVB Arztpraxen anzeigen, die auf das Coronavirus testen. Dazu geben Sie im Suchformular „Arzt und Therapeutensuche“ Ihre Postleitzahl an und setzen einen Haken bei „Arzt für Coronavirus Test“.


Tests in Testzentren

Städtisches Testzentrum am Flughafen

Im städtischen Corona-Testzentrum am Flughafen können sich alle Personen kostenlos testen lassen, die ihren Wohnsitz in Bayern haben und keine Symptome aufweisen. Das Testzentrum auf dem Parkplatz 7 wird von der Firma Ecolog Deutschland GmbH betrieben und ist von Montag bis Samstag von 8 bis 20 Uhr geöffnet.

Sie vermeiden Wartezeiten, wenn Sie vorab online über die Website des Anbieters einen Termin vereinbaren. Sie können sich aber auch vor Ort registrieren lassen. Dann ist allerdings mit längeren Wartezeiten zu rechnen. Das Ergebnis erhalten Sie laut Ecolog innerhalb von 24 bis maximal 36 Stunden per E-Mail. Bei einem positiven Testergebnis erhält zusätzlich auch das zuständige Gesundheitsamt eine Nachricht.

Personen, die eine Symptomatik wie Fieber, Husten und Halskratzen haben, dürfen das Testzentrum nicht betreten. Sie müssen sich für einen COVID-19-Test telefonisch an den Hausarzt wenden beziehungsweise werden in Absprache mit dem Gesundheitsamt an anderer Stelle getestet.

Das städtische Testzentrum können Sie per U-Bahn (U2, Haltestelle Flughafen) oder Bus (Buslinien 30 und 33) erreichen. Es ist auch möglich, mit einem selbst organisierten Bus anzureisen (etwa Schulklassen). Das Parken mit einem Pkw ist für die Parkdauer bis 15 Minuten auf der Kurzzeitparkflächen P5 kostenfrei. Weitere kostenpflichtige Parkplätze für Pkws stehen ebenfalls zur Verfügung.

Drive-In-Testzentrum des Medic-Centers

Das Medic-Center Nürnberg bietet sowohl Drive-In- als auch Walk-In-Abstriche an. Vereinbaren Sie in jedem Fall einen Termin. Sollten Sie Symptome haben, weisen Sie unbedingt bei der Vereinbarung des Termins darauf hin. In diesem Fall ist vor einem Abstrich ein Gespräch mit einem Arzt des Medic-Centers erforderlich.

Testzentrum für Flugreisende

Ankommende Flugreisende können direkt nach der Landung das Testzentrum am Flughafen Nürnberg für freiwillige Tests aufsuchen. Es befindet sich ebenfalls an der Parkfläche P7. Der Weg dorthin ist ausgeschildert. Die Tests am Flughafen werden täglich angeboten, solange der Flugbetrieb läuft. Dieses Angebot gilt für alle Flugreisenden unabhängig von ihrem Wohnort.


Welche Tests gibt es?

Je nach Situation kommen verschiedene Tests zum Einsatz. Im Folgenden erklären wir den Unterschied zwischen PCR-Test, Antigentest und Antikörpertest.

PCR-Test

Mit dem PCR-Test wird Erbsubstanz des Virus nachgewiesen. Hierzu wird mit einem Abstrich von der Hinterwand des Rachens Material entnommen. Im Labor wird die in der Probe enthaltene Erbsubstanz des Virus solange kopiert, bis sie nachweisbar ist.

Der Ct-Wert gibt an, wie viele Kopiervorgänge notwendig waren, bis Erbsubstanz des Virus nachgewiesen werden konnte. Ein hoher Ct-Wert zeigt, dass in der Probe wenige Viren enthalten waren. Liegt der Ct-Wert unter 30, waren viele Viren in der Probe enthalten.

Wird eine Person mit dem Virus neu infiziert, so gelangen Viren in den Rachen, die sich dort vermehren und von dort in tiefere Regionen wandern. Die Zahl der Viren beginnt erst dann wieder abzunehmen, wenn die Abwehr der infizierten Person gelernt hat, die Viren zu vernichten. Der Ct-Wert ist damit am Anfang einer Infektion hoch, fällt während der hoch infektiösen Phase ab und steigt später wieder an. Ein hoher Ct-Wert ist damit am Anfang und am Ende einer Infektion möglich.

Der PCR-Test ist sehr empfindlich (sensitiv). Das heißt, er kann bereits eine geringe Konzentration an Viren oder Trümmern von Viren nachweisen. Der Test arbeitet mit molekularbiologischen Methoden, die nur in spezialisierten Laboratorien durchgeführt werden. Er ist sehr aufwändig und dauert mehrere Stunden.

Antigentest

Mit dem Antigentest werden Eiweißkörper von der Oberfläche des Virus bestimmt. Die Probe wird wie beim PCR-Test mittels Abstrich von der Hinterwand des Rachens gewonnen. Mit dem Antigentest können Viren erst ab einer höheren Konzentration nachgewiesen werden. Ein negativer Antigentest ist damit weniger zuverlässig. Sein Vorteil besteht darin, dass er viel schneller als der PCR-Test ein Ergebnis liefert und außerhalb von spezialisierten Laboratorien durchgeführt werden kann. Deshalb wird der Antigentest auch oft als „Schnelltest“ bezeichnet.

Antikörpertest

Mit dem Antikörpertest werden Bausteine der körpereigenen Abwehr eines Menschen nachgewiesen. Hierzu wird Blut abgenommen, das im Labor untersucht wird. Antikörper können erst dann gefunden werden, wenn die körpereigene Abwehr gelernt hat, das Virus abzuwehren. Nach einer überstandenen Infektion werden keine Antikörper mehr gebildet. So wie es derzeit aussieht, sind sie nach einigen Monaten nicht mehr im Blut nachweisbar.


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