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Corona: Informationen zu Tests

Personal in Schutzkleidung hält ein Teströhrchen in die Kamera.

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(Stand: , ­Quelle: Stadt Nürnberg)

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Davon positiv:

(Stand: , ­Quelle: Stadt Nürnberg)


Die Zahlen zu Patienten, Impfungen und Tests in Nürnberg veröffentlichen wir von Montag bis Freitag. Die Zahlen in Klammern zeigen dabei die Veränderung zum Vortag beziehungsweise zur letzten Meldung der Vorwoche.


Wann sind Tests kostenlos?

Mit Einführung der neuen Testverordnung zum 1. Juli sind Schnelltests grundsätzlich kostenpflichtig. Sie müssen den Test bezahlen, wenn Sie keinen Anlass und keinen Nachweis für einen kostenlosen Test oder für einen Drei-Euro-Bürgertest entsprechend der unten aufgeführten Kriterien haben.

Kostenlose Schnelltests

Für folgende vulnerable Bevölkerungsgruppen ist der Test kostenlos:

  • Kinder bis zum fünften Geburtstag
  • Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, unter anderem Schwangere im ersten Trimester
  • Personen, bei denen ein Test zur Beendigung der Quarantäne erforderlich ist („Freitesten“)
  • Haushaltsangehörige von nachweislich Infizierten
  • Pflegende Angehörige
  • Besucher, Behandelte oder Bewohner in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Reha-Einrichtungen, Einrichtungen für amulante Operationen, Dialysezentren, ambulante Dienste und Pflege, Tageskliniken, Entbindunseinrichtungen, Hospizdienste und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und der Eingliederungshilfe
  • Leistungsberechtigte, die im Rahmen eines Persönlichen Budgets nach dem § 29 SGB IX Personen beschäftigen, sowie Personen, die bei Leistungsberechtigten im Rahmen eines Persönlichen Budgets beschäftigt sind
  • Personen, die an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen gegen das Coronavirus teilnehmen

Wie weise ich meinen Anspruch auf einen kostenlosen Test nach?

Wer eine kostenlose Testung in Anspruch nehmen möchte, muss sich gegenüber der testenden Stelle ausweisen und einen Nachweis erbringen:

Bei Kleinkindern ist das die Geburtsurkunde oder der Kinderreisepass, bei Schwangeren der Mutterpass. Wer aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden kann, muss ein ärztliches Zeugnis im Original über die medizinische Kontraindikation vorlegen.

Wer sich freitesten will, legt den PCR-Test vor, gleiches gilt für Haushaltsangehörige von Infizierten, die zudem einen Nachweis für die übereinstimmende Wohnanschrift benötigen.

Pflegende Angehörige müssen glaubhaft machen, dass sie einen pflegebedürftigen Angehörigen pflegen.

Bei Besuchen in Pflegeheimen oder Krankenhäusern kann ein kostenloser Test vor Ort gemacht werden oder der Besuch wird der Teststelle gegenüber glaubhaft gemacht. Insoweit kann das auf der Internetseite des BMG eingestellte Muster nach Bestätigung durch das Pflegeheim zur Vorlage bei der Teststelle genutzt werden.

Auch Leistungsberechtigte im Rahmen eines Persönlichen Budgets und bei ihnen beschäftigte Personen müssen diesen Umstand glaubhaft machen. Eine leistungsberechtigte Person nach § 29 SGB IX kann dies regelhaft durch einen entsprechenden Bescheid nachweisen.

Teilnehmende an Impfwirksamkeitsstudien können sich von den Verantwortlichen der Studien einen Teilnahme-Nachweis ausstellen lassen und diesen vorlegen.

Drei-Euro-Bürgertests

In bestimmten Fällen übernimmt der Bund einen Teil der Kosten für Bürgertests. Wenn Sie einen Test für die nachfolgenden Zwecke benötigen und dies nachweisen können, müssen Sie sich mit drei Euro beteiligen:

  • Besuch einer Veranstaltung in Innenräumen
  • Kontakt am Tag der Testung zu Personen, die ein hohes Risiko haben, schwer an Corona zu erkranken (Personen ab 60 Jahren, Menschen mit Behinderung, Menschen mit Vorerkrankung)
  • Personen, die durch die Corona-Warn-App einen Hinweis auf ein erhöhtes Risiko erhalten haben („rote Kachel“)

Wie weise ich meinen Anspruch auf einen Drei-Euro-Bürgertest nach?

Sie können beispielsweise die Eintrittskarte für eine Veranstaltung oder die Corona-Warn-App vorzeigen. Kontakte von Risikopatienten können eine Selbstauskunft vorlegen, die auf einem Formblatt bzw. im Rahmen eines digitalen Registrierungsvorgangs festgehalten wird.

Kostenlose PCR-Tests

PCR-Tests sind grundsätzlich kostenpflichtig.

Wer Symptome hat, kann sich in einer Arztpraxis mittels PCR-Test testen lassen. Die Kosten dafür übernehmen die Krankenkassen.

Auch das städtische Testzentrum am Flughafen führt PCR-Tests durch. PCR-Tests sind ab dem dritten Lebensjahr möglich. Dort haben die nachfolgenden Personengruppen Anspruch auf kostenlose PCR-Tests:

  • Personen, bei denen Covid-19-spezifische Symptome vorliegen und bei denen der Arzt einen PCR-Test veranlasst, unabhängig vom Vorliegen eines positiven Schnelltests
  • Personen, die ein positives Schnelltest-, Selbsttest- oder Pooltestergebnis erhalten haben
  • Aymptomatische Personen, die von einem Arzt, von Einrichtungen und Unternehmen oder vom öffentlichen Gesundheitsdienst als Kontaktperson identifiziert wurden
  • Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in einem Virusvariantengebiet aufgehalten haben
  • Asymptomatische Personen, die in einer Einrichtung oder einem Unternehmen tätig, betreut, untergebracht oder anderweitig anwesend sind bei akutem Ausbruchsgeschehen oder um einen Ausbruch zu verhindern
  • Asymptomatische Patienten, Bewohner, Betreute in Einrichtungen bei (Wieder-)Aufnahme

Ein strikter Anspruch auf eine PCR-Testung besteht nicht. Ob ein Antigentest oder ein PCR-Test durchgeführt wird, liegt im Ermessen des Leistungserbringers und richtet sich nach landesrechtlichen Vorgaben.


Testanbieter in Nürnberg

Testzentren bleiben erhalten

In Hinblick auf möglicherweise steigende Fallzahlen im Herbst hat der Freistaat beschlossen, das Testangebot in den Testzentren in Bayern bis zum Jahresende unverändert weiterzuführen.

Sie erhalten 3G-fähige Schnelltest-Nachweise sowohl in Arzt- und Zahnarztpraxen, Apotheken, in Teststellen von Rettungs- und Hilfsorganisationen, im städtischen Testzentrum am Flughafen sowie bei privaten Schnelltestzentren, die vom öffentlichen Gesundheitsdienst mit der Durchführung von Testungen beauftragt wurden. Eine Vielzahl der berechtigten Teststellen erstellen EU-konforme digitale
Testzertifikate, die in der Cororna Warn App gespeichert werden können.


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Städtische Testzentren ()

Private Testzentren ()

Apotheken ()


Keine PCR-Tests in Apotheken

Apotheken und nahezu alle privaten Testzentren bieten ausschließlich Schnelltests an. Falls Sie einen PCR-Test durchführen lassen wollen, empfehlen wir Ihnen, sich an das städtische Testzentrum am Flughafen oder an Ihren Hausarzt zu wenden.


Ein 3G-gültiger Testnachweis kann zudem vom Arbeitgeber ausgestellt werden, wenn die zugrundeliegende Testung im Rahmen der betrieblichen Testung durch entsprechend Personal erfolgt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass die Testung am Ort einer 3G-Maßnahme unter Aufsicht des Betreibers stattfindet. Ein solcher Testnachweis gilt allein am Ort der Durchführung.


Informationen zu Testtypen

Je nach Situation kommen verschiedene Tests zum Einsatz: PCR-Test, Schnelltest, Selbsttest oder Antikörpertest. Bitte informieren Sie sich vorab, welchen Test Sie benötigen oder möchten.

PCR-Test und Lollitest

Sogenannte PCR-Tests haben eine relativ hohe Aussagekraft, das Ergebnis liegt allerdings erst nach 24 bis 48 Stunden vor. Mit dem PCR-Test wird Erbsubstanz des Virus nachgewiesen. Hierzu wird mit einem Abstrich von der Hinterwand des Rachens Material entnommen. Im Labor wird die in der Probe enthaltene Erbsubstanz des Virus solange kopiert, bis sie nachweisbar ist.

Der Ct-Wert gibt an, wie viele Kopiervorgänge notwendig waren, bis Erbsubstanz des Virus nachgewiesen werden konnte. Ein hoher Ct-Wert zeigt, dass in der Probe wenige Viren enthalten waren. Liegt der Ct-Wert unter 30, waren viele Viren in der Probe enthalten.

Wird eine Person mit dem Virus neu infiziert, so gelangen Viren in den Rachen, die sich dort vermehren und von dort in tiefere Regionen wandern. Die Zahl der Viren beginnt erst dann wieder abzunehmen, wenn die Abwehr der infizierten Person gelernt hat, die Viren zu vernichten. Der Ct-Wert ist damit am Anfang einer Infektion hoch (>30), fällt während der hoch infektiösen Phase ab und steigt später wieder an. Ein hoher Ct-Wert ist damit am Anfang und am Ende einer Infektion möglich.

Der PCR-Test ist sehr empfindlich (sensitiv). Das heißt, er kann bereits eine geringe Konzentration an Viren oder Trümmern von Viren nachweisen. Der Test arbeitet mit molekularbiologischen Methoden, die nur in spezialisierten Laboratorien durchgeführt werden. Er ist sehr aufwändig und dauert mehrere Stunden. Inzwischen gibt es auch mutationsspezifische PCR-Tests, die bestimmte Mutationen nachweisen können.

Der Lollitest ist ebenfalls ein PCR-Test. Er kommt vor allem in Schulen und Kitas zum Einsatz (siehe „Lollitest für Kinder erklärt“). Sein positives Ergebnis muss nicht mit einem weiteren PCR-Test kontrolliert werden.

Das Virus wandert allmählich vom Hals- und Rachenbereich in tiefere Regionen, wo es mit dem Abstrichtupfer nicht mehr sicher erreicht wird. Deshalb ist nach einem positiven PCR-Test die Quarantäne auch dann weiter nötig, wenn bei einer Kontrolle am Folgetag oder später das Virus nicht nachgewiesen werden kann.

Schnelltest (Antigentest)

Mit dem Antigentest werden Eiweißkörper von der Oberfläche des Virus bestimmt. Die Probe wird wie beim PCR-Test mittels Abstrich von der Hinterwand des Rachens gewonnen. Mit dem Antigentest können Viren erst ab einer höheren Konzentration nachgewiesen werden. Ein negativer Antigentest ist damit weniger zuverlässig.

Sein Vorteil besteht aber darin, dass er viel schneller als der PCR-Test ein Ergebnis liefert und außerhalb von spezialisierten Laboratorien durchgeführt werden kann. Das Ergebnis eines Antigentests liegt bereits nach wenigen Minuten vor. Deshalb wird der Antigentest auch oft als „Schnelltest“ bezeichnet.

Positive Befunde müssen immer mit einem zusätzlichen PCR-Test kontrolliert werden. Die Schnelltests können außerdem nicht zwischen Virusvarianten (Mutationen) unterscheiden.

Weitere Informationen finden Sie in einem Fragen-Antworten-Katalog des Bundesgesundheitsministeriums.

Selbsttest

Auch Selbsttests für zu Hause sind jetzt im Handel verfügbar. Sie sind einfach anwendbar und können ebenfalls dazu beitragen, unerkannte Infektionen zu entdecken. Diese Tests werden über einen Nasen-Abstrich oder mit Speichel durchgeführt. Das Ergebnis liegt meist innerhalb von 15 bis 30 Minuten vor.

Wie bei Schnelltests zeigen Selbsttests eine Momentaufnahme für den Tag an und weisen eine höhere Fehlerrate als ein PCR-Test auf. Die Virusmenge ist zu Beginn der Infektion und kurz davor am höchsten. Manche Infektionen verlaufen jedoch symptomfrei. Bei einem positiven Selbsttest ist deshalb zusätzlich ein PCR-Test notwendig.

Weitere Informationen finden Sie in einem Fragen-Antworten-Katalog des Bundesgesundheitsministeriums.

Antikörpertest

Neben PCR-und Antigen-Tests gibt es auch noch einen Antikörpertest. Er kommt dann zum Einsatz, wenn herausgefunden werden soll, ob eine Person bereits mit dem Coronavirus infiziert war. Dazu werden Bausteine der körpereigenen Abwehr eines Menschen nachgewiesen. Hierzu wird Blut abgenommen, das im Labor untersucht wird. Antikörper können erst dann gefunden werden, wenn die körpereigene Abwehr gelernt hat, das Virus abzuwehren. Nach einer überstandenen Infektion werden keine Antikörper mehr gebildet. So wie es derzeit aussieht, sind sie nach einigen Monaten nicht mehr im Blut nachweisbar.


Testungen von Kindern

Was tun, wenn das Kleinkind einen Testnachweis braucht? Zum Kinderarzt? Wer testet am Wochenende, damit das Kind montags wieder zur Schule gehen kann? Wir versuchen, häufig gestellte Fragen von Eltern an dieser Stelle zu beantworten.

Mein Kind hat keine Symptome. Wo kann ich es testen lassen?

Asymptomatische Kinder haben einen Anspruch auf einen kostenlosen Schnelltest. Dies ist in allen auf unser Seite aufgeführten Teststationen möglich. Bitte fragen Sie vorher nach, ab welchem Alter Kinder getestet werden.

Mein Kind hat leichte Symptome. Wo kann ich es testen lassen?

Leicht symptomatische Kinder („Schnupfenkinder“) können Sie im städtischen Testzentrum am Flughafen kostenlos mit einem Schnelltest testen lassen. Auch Kinder unter drei Jahren werden getestet. Sollte sich das Kind jedoch wehren, wird kein Test durchgeführt und die Eltern an den Kinderarzt verwiesen.

Nicht eingeschulte Kinder dürfen ihre Kita bei leichten Erkältungssymptomen auch ohne Bestätigung von einem Arzt oder Testzentrum besuchen, wenn die Eltern einen negativen, zu Hause durchgeführten Selbsttest schriftlich bestätigen.

Kann ich mein Kind auch in einer Arztpraxis testen lassen?

Sie können Ihr Kind bei allen niedergelassenen Ärzten testen lassen, nicht nur beim Kinderarzt. Voraussetzung dafür ist, ob der Arzt zum Beispiel sehr junge Kinder testet, und ob der Arzt Tests nach der Testverordnung anbietet. Bei symptomatischen Kindern sind die Kinderärzte sowie alle anderen Ärzte dazu verpflichtet, Tests vorzunehmen, da diese Teil der Heilbehandlung sind.



Einrichtungsbezogene Testpflicht

Besucher in Krankenhäusern und Alten- und Pflegeheimen benötigen für den Zutritt einen tagesaktuellen negativen Schnelltest. Geimpfte oder genesene Beschäftigte müssen sich zwei Mal pro Woche testen lassen, wobei der Testnachweis hier auch auf einem Selbsttest ohne Aufsicht beruhen kann. Ungeimpfte und nicht Genesene müssen drei Mal pro Woche einen Test vorlegen. Ausgenommen von der Testpflicht sind Betreiber und Beschäftigte, die nicht auf Stationen oder in Bereichen mit besonders vulnerablen Patienten eingesetzt sind.


Tests für Flugreisende

Für die Einreise in einige Länder benötigen Sie vor Abflug einen negativen PCR-Test, auf dem auch die Ausweis- oder Reisepassnummer angegeben ist und der in einer oder in mehreren Fremdsprachen ausgestellt ist. Die Teststationen der Betreiber Vitolus und Ecocare am Airport Nürnberg bieten diese kostenpflichtigen PCR-Tests an.

Häufig gestellte Fragen

Eignen sich Antigen-Schnelltests zum Nachweis der Omikron-Variante?

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat in Labor-Untersuchungen überprüft, ob Antigen-Schnelltests auch die Omikron-Variante erkennen. Bisher gab es keine Anhaltspunkte
für eine schlechtere Erkennung der Omikron-Variante.

Erkennen Schnelltests auch bei Geimpften zuverlässig eine Infektion?

Antigen-Schnelltests sind grundsätzlich weniger empfindlich als PCR-Tests. Sie sollen Personen mit sehr hoher Viruslast, die sehr ansteckend sind, schnell und einfach identifizieren. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Antigen-Schnelltest eine Infektion erkennt, ist niedriger, wenn die Viruslast geringer ist. Geimpften Personen, insbesondere wenn diese symptomatisch sind, wird daher empfohlen, trotz negativem Test die AHA+L+A-Regel (Abstand halten, Hygiene beachten, im Alltag Maske tragen, regelmäßig lüften und Corona-Warn-App nutzen) einzuhalten.

Gibt es eine Meldepflicht bei einem positiven Antigen-Schnelltest?

Ja, positive Ergebnisse von Antigen-Schnelltests sind meldepflichtig. Auch Personen, die in Schulen oder anderen Einrichtungen diese Tests bei anderen Personen anwenden, sind in die Meldepflicht nach dem Infektionsschutzgesetz einbezogen.

Gibt es eine Meldepflicht bei einem positiven Selbsttest?

Nein, eine Meldepflicht gibt es nicht. Wer einen Selbsttest durchführt und ein positives Ergebnis erhält, sollte sich sofort isolieren und die Kontakte zu anderen Menschen so gut wie möglich vermeiden. Falls Sie sich nicht zuhause getestet haben, sollten Sie sich auf schnellstem Wege nach Hause begeben. Zudem sollten Sie einen Termin für einen PCR-Test vereinbaren, um das Ergebnis überprüfen zu lassen.

Welchen Qualitätskriterien unterliegen Antigentests bei Testanbietern?

Im Rahmen der Testverordnung und der Nationalen Teststrategie sind nur solche
Antigentests zu verwenden, die auf der Gemeinsamen Liste von Corona-Antigen-Schnelltests (sogenannte Common RAT List) des Gesundheitssicherheitsausschusses der Europäischen Union aufgeführt sind. Diese ist auf der Internetseite des Paul-Ehrlich-Instituts abrufbar. Da Hersteller von Antigen-Selbsttests über eine Prüfbescheinigung verfügen müssen, wird bei überwachten Antigentests zur Eigenanwendung (Selbsttests) auf zusätzliche Mindestkriterien verzichtet.

Wer ist zuständig für die Beauftragung von Testanbietern?

Das Gesundheitsamt und die von ihnen betriebenen Testzentren, Arztpraxen, Zahnarztpraxen, Apotheken, medizinische Labore und Rettungs- und Hilfsorganisationen sowie die Testzentren der Kassenärztlichen Vereinigungen können ohne weiteres Tests durchführen. Andere Testeinrichtungen benötigen hingegen eine Beauftragung durch das Gesundheitsamt.


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Aktualisiert am 30.11.2022, 11:02 Uhr

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