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Corona: Informationen für Erkrankte

Mann in ein Taschentuch hustend.

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Corona-Themen Übersicht


Wenn Sie denken, am Coronavirus erkrankt zu sein

Wenn Sie an sich Symptome, wie Fieber, Husten, Schnupfen oder Geruchs- und Geschmacksverlust feststellen und sich sorgen, am Coronavirus erkrankt zu sein, sollten Sie sich telefonisch an einen Arzt wenden oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) anrufen.

Rufen Sie beim Arzt an und vereinbaren Sie einen Termin. Schildern Sie Ihre Symptome. Wenn Sie in den letzten zehn Tagen Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten, sollten Sie das mitteilen. Gehen Sie nicht ohne die Absprache mit der Praxis in ein Wartezimmer. Die Praxis muss sich auf eventuell Infizierte einstellen können.

Sollte der Arzt bei Ihnen einen PCR- oder Schnelltest durchführen, geben Sie, sofern vorhanden, Ihre Mobilfunknummer mit an.

Gehen Sie nicht einfach in eine Notaufnahme. Diese versorgen Patienten mit lebensbedrohlichen Erkrankungen. Suchen Sie die Notaufnahme nur dann auf, falls Sie lebensbedrohlich erkrankt sind und Sie zum Beispiel an Luftnot leiden. Bitte rufen Sie auch den Notruf (112) nur dann an, wenn Sie lebensbedrohlich erkrankt sind.


Ihr Testergebnis ist positiv? Das müssen Sie jetzt beachten:

Keine Isolation bei positivem Testergebnis

Die Pflicht zur Isolation wird in Bayern aufgehoben. Wer durch das Gesundheitsamt oder eine andere testende Stelle mittels eines PCR-Tests, eines PoC-PCR-Tests, Nukleinsäuretests oder Antigentests positiv auf das Coronavirus getestet wurde, muss sich ab 16. November 2022 nicht mehr in Isolation begeben. Der Test muss von einer medizinischen Fachkraft oder eine vergleichbar geschulte Person durchgeführt oder überwacht worden sein.

Für infizierte Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren gelten ab 16. November folgende Regeln: Der oder die Infizierte muss außerhalb der Wohnung unverzüglich eine Maske tragen. Es gibt aber Ausnahmen unter bestimmten Bedingungen, beispielsweise im Freien bei einem Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen. Zudem gelten Betretungs- und Tätigkeitsverbote für Infizierte in bestimmten Einrichtungen, wie Krankenhäusern, pflegerischen Einrichtungen und Massenunterkünften (gemäß Allgemeinverfügung zu Schutzmaßnahmen bei positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getesteten Personen). Diese Regelungen sollen dazu beitragen, das Infektionsgeschehen einzudämmen und vulnerable Gruppen weiterhin zu schützen.

Maskenpflicht für Infizierte

Wer positiv auf das Coronavirus getestet wurde, darf die eigene Wohnung verlassen, muss aber außerhalb der Wohnung mindestens eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Im eigenen Garten, auf der zur Wohnung gehörenden Terrasse oder dem Balkon muss die Maske nicht getragen werden. Die Maskenpflicht gilt für Erwachsene und Kinder ab sechs Jahren, die mit dem Coronavirus infiziert sind.

Ausnahmen für die Maskenpflicht außerhalb der eigenen Wohnung

Die Maskenpflicht außerhalb der eigenen Wohnung gilt nicht:
- unter freiem Himmel, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten werden kann
- in Innenräumen, in denen sich keine anderen Personen aufhalten
- für Kinder bis zum sechsten Geburtstag
- für Personen, die durch Vorlage eines schriftlichen ärztlichen Zeugnisses im Original bestätigen können, dass ihnen das Tragen einer Maske aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist.
- für Gehörlose und schwerhörige Menschen sowie deren Begleitpersonen
- solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung erforderlich ist
-aus sonstigen zwingenden Erfordernissen.

Betretungs- und Tätigkeitsverbote für Infizierte

Für Infizierte gelten Betretungsverbote und Tätigkeitsverbote für Krankenhäuser, Arztpraxen, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Vorsorge- und Rehaeinrichtungen, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken, Entbindungseinrichtungen, Rettungsdienste, Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen Behandlungen oder Präventionsmaßnahmen durchgeführt werden, und Massenunterkünfte. Ausgenommen sind heilpädagogische Tagesstätten.

Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehaeinrichtungen, Rettungsdiensten und voll- und teilstationären Einrichtungen zur Unterbringung und Betreuung behinderter Menschen dürfen diese Einrichtungen betreten, wenn sie in Bereichen ohne Personen eingesetzt sind, die auf Grund ihres Alters oder ihres Gesundheitszustands ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf von COVID-19 haben (vulnerable Personen).

Die Begleitung Sterbender ist jederzeit zulässig.

Verhaltensempfehlungen für positiv getestete Personen

Positiv getesteten Personen wird für den Zeitraum von mindestens fünf Tagen nach Erstnachweis des Erregers empfohlen, sich freiwillig in Selbstisolation zu begeben. Sofern es möglich ist, sollten Infizierte ihrem Beruf von der eigenen Wohnung aus nachgehen. Infizierte Personen sollten unnötige Kontakte zu anderen Personen vermeiden und auf den Besuch öffentlicher Veranstaltungen und der Gastronomie verzichten.

Beginn und Ende der Schutzmaßnahmen

Wer positiv auf das Coronavirus getestet wurde, muss die Maskenpflicht und das Betretungs- und Tätigkeitsverbot beachten.

Die Pflicht zum Tragen einer Maske und das Betretungs- und Tätigkeitsverbot enden frühestens nach Ablauf von fünf Tagen nach Erstnachweis des Erregers und Symptomfreiheit seit mindestens 48 Stunden, spätestens jedoch nach Ablauf von zehn Tagen.

Die Schutzmaßnahmen enden bei Personen, die nach einem Antigentest durch eine medizinische Fachkraft oder eine vergleichbar geschulte Person positiv getestet wurden, falls der erste nach dem positiven Antigentest bei diesen Personen vorgenommene Nukleinsäuretest ein negatives Ergebnis aufweist, mit dem Vorliegen dieses negativen Testergebnisses.

Weitere Informationen für Nürnberger Bürger

Das Climedo-Symptomtagebuch für Infizierte wird zum 15. November 2022 eingestellt, ebenso die telefonische Kontaktaufnahme mit Corona-Infizierten.

Die spezielle Corona-Hotline soll noch im Dezember auf die allgemeine Service-Nummer der Stadt übergehen.

Sensible Einrichtungen wie Heime, Kliniken und Gemeinschaftsunterkünfte werden weiterhin betreut. Auch die Hilfe für Erntehelfer bleibt erhalten. Zudem meldet das Gesundheitsamt weiterhin die Corona-Fälle an das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL).

Das müssen aktuell Infizierte beachten

Für Infizierte, die sich am 15. November 2022 aufgrund der Allgemeinverfügung in Isolation befanden, endet die Isolation am 16. November. Der oder die Erkrankte muss sich an die oben genannten Vorgaben halten.

Ansteckungszeitraum

Sie können andere Personen bereits 48 Stunden vor dem Beginn Ihrer Symptome angesteckt haben. Sollten Sie bisher keine Symptome haben, liegt der Beginn Ihrer Ansteckungsfähigkeit sehr wahrscheinlich 48 Stunden vor der Abnahme des Tests.

Empfehlungen für enge Kontaktpersonen

Erkrankte werden gebeten, alle Personen, zu denen Sie seit dem Beginn Ihrer Ansteckungsfähigkeit einen engen Kontakt hatten, über Ihre Corona-Infektion zu informieren. Für diese Personen besteht keine Verpflichtung zur Quarantäne. Jedoch wird allen engen Kontaktpersonen empfohlen, sich fünf Tage lang selbst zu testen, eigenverantwortlich Kontakte zu reduzieren und wenn möglich im Homeoffice zu arbeiten.

Insbesondere Kontaktpersonen, die in Einrichtungen des Gesundheitswesens sowie Alten- und Pflegeeinrichtungen oder ambulanten Pflegediensten beschäftigt sind, wird eine arbeitstägliche Testung vor Dienstantritt empfohlen.


Häufig gestellte Fragen

Wie erhalte ich einen Genesenen-Nachweis?

Nach den 3G-Regeln gelten Sie als genesen, wenn Sie ein positives PCR-Testergebnis vorweisen können, bei dem das Datum der Abnahme des positiven Tests mindestens 28 Tage alt ist und höchstens 90 Tage zurückliegt. Im EU-Ausland gilt der Genesenenstatus 180 Tage.

Genesene können sich in Apotheken oder Arztpraxen ein digitales Genesenenzertifikat ausstellen lassen. Dazu muss ein positives PCR-Testergebnis sowie ein Identitätsnachweis vorgelegt werden. Auch die Vorlage eines ärztlichen Attests oder einer Absonderungsbescheinigung, aus der jeweils das Testdatum und die Testung mittels PCR hervorgeht, können verwendet werden. Ein positiver Schnelltest ist nicht ausreichend für den Genesenenstatus.

Wie erhalte ich eine Krankschreibung?

Wenn Sie aufgrund eines begründeten Verdachts getestet werden sollen oder positiv auf das Coronavirus getestet worden sind, kann der Arzt Sie aufgrund Ihrer Symptome krankschreiben. Telefonische Krankschreibungen sind bei leichten Atemwegserkrankungen für bis zu sieben Tage möglich. Die Krankschreibung kann einmal telefonisch für weitere sieben Tage verlängert werden. Diese Regelung gilt vorerst bis 30. November 2022.

Wie wird geklärt, ob ich infiziert bin?

Lassen Sie einen Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test durchführen. Dabei wird bei Ihnen ein Abstrich aus dem Nasen-Rachen-Raum entnommen und zum Test in ein Labor gesendet. Den Test können Sie kostenlos beim Hausarzt durchführen lassen, wenn Sie Symptome haben. Bestimmte Personengruppen ohne Symptome erhalten kostenlose Antigen-Schnelltests und PCR-Tests im städtischen Testzentrum am Flughafen.

Wie erfahre ich von meinem Testergebnis?

Je nachdem, wo Ihr Abstrich gemacht wurde, erhalten Sie von dieser Stelle Ihr Testergebnis. Sie werden aufgefordert, beim Test Ihre Mobilfunknummer und/oder E-Mail-Adresse anzugeben. Die Labore informieren Sie dann mittels dieser Kontaktdaten über Ihr Testergebnis. Das Gesundheitsamt kann keine Auskünfte über Testergebnisse geben.

Was passiert, wenn ich positiv getestet wurde?

Positive Antigen-Schnelltest -und PCR-Testergebnisse werden von den Laboren beziehungsweise den durchführenden Ärzten an Sie und an das Gesundheitsamt gemeldet.

Je nachdem, wo Sie sich testen lassen, werden Sie aufgefordert, beim Test Ihre Mobilfunknummer anzugeben. Die Labore informieren Sie dann mittels dieser Kontaktdaten über Ihr Testergebnis.

Bitte beachten Sie die Maskenpflicht und das Betretungs- und Tätigkeitsverbot (siehe oben).

Was mache ich, wenn ich Symptome entwickle?

Wenn Sie während der Quarantäne Krankheitssymptome entwickeln, nehmen Sie bitte Kontakt mit Ihrem Hausarzt auf. Außerhalb der Praxiszeiten können Sie in dringenden Fällen bei der Nummer 116 117 anrufen. Bei lebensbedrohlichen Problemen, zum Beispiel Atemnot haben, rufen Sie bitte unter der Nummer 112 einen Notarzt.

Wann tritt die Allgemeinverfügung in und außer Kraft?

Die Allgemeinverfügung tritt am 16. November 2022 in Kraft und mit Ablauf des 31. Januar 2023 außer Kraft.



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Aktualisiert am 17.11.2022, 12:23 Uhr

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