Im Juni 2023 schloss die Galeria Kaufhof-Filiale in der Königstraße. Ein Jahr lang stand das Gebäude leer. Im Oktober 2024 erwarb die Stadt die Immobilie. Seit September 2025 wird das ehemalige Warenhaus durch verschiedene Zwischennutzungen wieder belebt. Parallel prüft die Stadt, welche dauerhafte Nutzung für das Areal geeignet ist.




Was ist neu?
Stadtrat startet nächsten Entwicklungsschritt
Der Stadtrat hat den Start eines strukturierten Auswahlverfahrens für die Entwicklung des Kaufhof-Areals beschlossen. Auch die benachbarten Gebäude City-Point, Zeughaus und Mauthalle werden in das Verfahren einbezogen.
Das Konzeptauswahlverfahren ist mehrstufig angelegt. Verschiedene Nutzungsideen und Konzepte potenzieller Investoren und Entwicklungspartner werden systematisch verglichen. Bewertet werden unter anderem der Nutzungsmix, die städtebauliche Qualität, der Umgang mit den denkmalgeschützten Gebäuden sowie Wirtschaftlichkeit, Kaufpreis und Umsetzbarkeit.
Eine endgültige Entscheidung über konkrete Nutzungskonzepte oder Investoren trifft der Stadtrat erst in den späteren Verfahrensphasen.
Fakten zum Projekt:
Das Kaufhofgebäude in der Königstraße sowie das dazugehörige Parkhaus in der Breiten Gasse liegen zentral in der Fußgängerzone in der Altstadt. Das Gebäude verfügt über einen eigenen Zugang zur U-Bahnhaltestelle Lorenzkirche. Seit Oktober 2023 steht das Gebäude unter Denkmalschutz.
Das Gebäude hat neben einem Tief- und Erdgeschoss drei Obergeschosse. Im dazugehörigen Parkhaus in der Breiten Gasse gibt es 220 Parkplätze.
Aufbauend auf die bisherigen Schritte hat der Stadtrat im Januar 2026 den Start eines strukturierten Auswahlverfahrens für die Entwicklung des Kaufhof-Areals beschlossen. In das Verfahren werden auch der City-Point, das Zeughaus und die Mauthalle einbezogen. Ziel ist es, auf Basis der vorliegenden Untersuchungen, Marktsondierungen und der Konzeptstudie tragfähige Entwicklungsperspektiven für das Areal zu erarbeiten, ohne sich vorschnell auf eine einzelne Nutzung oder einen Umsetzungspfad festzulegen.
Das beschlossene Konzeptauswahlverfahren ist als mehrstufiger Prozess angelegt, in dem unterschiedliche Ideen und Nutzungskonzepte verschiedener potenzieller Investoren und Entwicklungspartner systematisch miteinander verglichen werden. Bewertet werden dabei unter anderem der Nutzungsmix, die städtebauliche Qualität, der Umgang mit den denkmalgeschützten Gebäuden Kaufhof, Zeughaus und Mauthalle sowie Wirtschaftlichkeit, Kaufpreis und Umsetzbarkeit. Eine finale Entscheidung über konkrete Nutzungskonzepte oder Entwicklungspartner fällt der Stadtrat erst in den nächsten Verfahrensphasen. Parallel zur sogenannten „großen Lösung“ im Quartierszusammenhang werden auch weiterhin Optionen für eine eigenständige Entwicklung des Kaufhof-Gebäudes geprüft.
Seit September 2025 sorgen verschiedene gewerbliche und kulturelle Zwischennutzungen im ehemaligen Kaufhof wieder für Leben im Gebäude. Das Nürnberger Modeunternehmen Wöhrl nutzt das Erdgeschoss als Hauptmieter, ergänzt durch Pop-up-Stores unter anderem von IKEA, dem Tessloff Verlag („WAS IST WAS“) und Tretter-Schuhe. Hinzu kommen die gastronomischen Angebote von „Beets & Roots“, „Sando“ und „Sloe“ sowie die „UTN Science Lounge“ der Technischen Universität Nürnberg in den Außenläden. Auch die frühere Tabakladenfläche in der Pfannenschmiedsgasse nutzt die Stadt für eigene Projekte. Damit sind alle Flächen im Erdgeschoss nur ein Jahr nach der Schlüsselübergabe an die Stadt vollständig belegt – ein sichtbares Zeichen für die erfolgreiche Zwischennutzung und die Attraktivität des Standorts.
Bis Mai 2025 sorgte die „Zukunftsmusik“ mit Kunst und Kultur rund um das ehemalige Kaufhaus für neues Leben im öffentlichen Raum, den Schaufenstern und der Fassade.
Die Stadt Nürnberg ist Trägerin dieses Projekts.
Erst wenn die neuen Nutzungen feststehen, können auch Kostenannahmen getroffen werden. Das Projekt „Zukunftsmusik“ zur kulturellen Bespielung des Areals und die Erstellung der Konzeptstudie für das Kaufhof-Gebäude wurden vom Freistaat Bayern im Rahmen des Bayerischen Städtebauförderungsprogramms gefördert. Die Umbauarbeiten zur temporären Nutzung des Kaufhof-Erdgeschosses wurden teilweise von der Regierung von Mittelfranken aus dem Bayerischen Städtebauförderungsprogramm gefördert.
Aufbauend auf die bisherigen Schritte hat der Stadtrat im Januar 2026 den Start eines strukturierten Auswahlverfahrens für die Entwicklung des Kaufhof-Areals beschlossen. In das Verfahren werden auch der City-Point, das Zeughaus und die Mauthalle einbezogen. Ziel ist es, tragfähige Entwicklungsperspektiven für das Areal zu erarbeiten, ohne sich vorschnell auf eine einzelne Nutzung oder einen Umsetzungspfad festzulegen.
Seit Oktober 2024 hat die Stadt die Schlüssel für das ehemalige Kaufhof-Gebäude und ist offiziell Besitzerin. Mit dem Erwerb des Gebäudes wurde ein Sonderstab Kaufhof gebildet, der die kurz- und langfristigen Planungen sowie die Entwicklung des Gebäudes vorantreibt.
Im Dezember 2024 wurden die BBE Handelsberatung, die IPH Handelsimmobilien und Rosner Architekten mit der Erstellung einer Konzeptstudie zur Bewertung von Ideen und Konzepten für die Nachnutzung des ehemaligen Kaufhof-Gebäudes und des Gesamtareals unter Einbeziehung des City-Points beauftragt.
Im Dezember 2024 übernahm die Versicherungskammer das City-Point-Gebäude. Gemeinsam soll an einem zukunftsorientierten Konzept gearbeitet werden, um die Potenziale und Synergieeffekte des City-Points und des Kaufhof-Gebäudes optimal zu nutzen.
Im Januar 2025 fand vor Ort eine Öffentlichkeitsbeteiligung statt. Zudem war es möglich, Beiträge auf digitalem Wege einzubringen. Die BBE Handelsberatung prüfte die einzelnen Vorschläge im Rahmen der Konzeptstudie auf ihre jeweilige Eignung. Sie flossen in die Ergebnisse zur Entwicklung des Gebäudes ein.
Auf Basis der in der Studie formulierten Ergebnisse und Empfehlungen beauftragte der Stadtrat die Verwaltung im Juni 2025 mit der Prüfung der großen und kleinen Lösung sowie einer Marktsondierung zur Einschätzung des Investoren- und Immobilienmarkts.
Bei einer Aktion im Rahmen der „Zukunftsmusik“ im September 2024 wurde die Öffentlichkeit nach ihren Wünschen und Visionen befragt. Diese wurden in Wort und Bild festgehalten und flossen in weitere Entwicklungsprozesse ein. Im Rahmen der ersten Phase der Konzeptstudie fand im Januar 2025 eine weitere Beteiligung der Öffentlichkeit im Kaufhof-Gebäude statt. Über tausend Menschen brachten sich direkt vor Ort oder auf digitalem Wege mit ihren Ideen ein. Diese Ideen wurden im Rahmen der Konzeptstudie strukturiert, von den beauftragten Fachleuten in mehreren Schritten analysiert und sind in die Studie eingeflossen.
Hier finden Sie eine chronologische Übersicht der von der Stadt Nürnberg veröffentlichten Pressemitteilungen zum ehemaligen Kaufhof-Gebäude.
Auch Stadtrat und Ausschüsse beschäftigen sich mit dem Thema. Hier eine chronologische Übersicht der Sitzungen:
Als erstes Warenhaus nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Kaufhof an der Königstraße nach einem Entwurf des Architekten Franz Reichel 1950 eröffnet. Die Fassade sorgte schon damals für Diskussionen. Das Gebäude wurde im Oktober 2023 in die bayerische Denkmalliste aufgenommen. Im April 2023 meldete die Galeria Karstadt Kaufhof erneut Insolvenz an und schloss mehrere Filialen in Deutschland, darunter auch das Kaufhaus in der Königstraße.
Konzeptstudie
Die Konzeptstudie für die Nachnutzung des ehemaligen Kaufhof-Gebäudes in der Königstraße unter Berücksichtigung des benachbarten City Points können Sie hier herunterladen.
Bilder zum Projekt
Weitere Projekte
Stadtentwicklungsprojekte ziehen manchmal große Veränderungen im Stadtbild nach sich und werden in der Öffentlichkeit rege diskutiert. Ausgewählte Projekte stellen wir Ihnen auf unserer Seite „Stadtentwicklung“ in loser Folge vor.
Aktualisiert am 28.01.2026, 16:47 Uhr











































