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Nürnberger Mietenspiegel

Der Nürnberger Mietenspiegel 2026 zeigt: Die durchschnittliche Nettokaltmiete liegt bei 10,33 Euro pro Quadratmeter und damit 5,4 Prozent höher als vor zwei Jahren. Besonders stark sind die Mieten für kleine Wohnungen gestiegen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • durchschnittliche Nettokaltmiete: 10,33 Euro pro Quadratmeter (2024: 9,65 Euro)
  • durchschnittlicher Mietanstieg: rund 5,4 Prozent gegenüber 2024
  • stärkste Steigerung: rund 8 Prozent bei Wohnungen mit etwa 30 Quadratmetern
  • geringste Steigerung: unter 2 Prozent bei Wohnungen ab 90 Quadratmetern

Alle Angaben beziehen sich auf die Nettokaltmiete, also ohne Neben- und Heizkosten.

Kleine Wohnungen werden deutlich teurer

Zwischen 2024 und 2026 sind die Mieten in allen Wohnungsgrößen bis 120 Quadratmetern gestiegen. Im Durchschnitt beträgt der Anstieg rund 5,4 Prozent. Besonders stark verteuerten sich kleine Wohnungen mit etwa 30 Quadratmetern (plus acht Prozent). Bei Wohnungen ab 90 Quadratmetern fiel der Anstieg mit weniger als zwei Prozent deutlich geringer aus.

Große Preisunterschiede je nach Baujahr

Die niedrigsten Mieten wurden für Wohnungen der Baujahre 1919 bis 1948 gezahlt. Am höchsten sind die Mieten in Wohnungen ab Baujahr 1996, insbesondere in Neubauten ab 2017.

Spitzenwerte von bis zu 25,90 Euro pro Quadratmeter wurden für kleine, gut ausgestattete Wohnungen bis etwa 30 Quadratmeter erzielt, die seit 2017 gebaut wurden. Gut ausgestattete Wohnungen mit 40 bis unter 60 Quadratmetern und Baujahr ab 1996 kosteten durchschnittlich 13,35 Euro pro Quadratmeter.

Ältere Wohnungen oft günstiger

Vergleichsweise günstig sind durchschnittlich gut ausgestattete Wohnungen der Baujahre vor 1977 mit 60 bis 80 Quadratmetern. Hier liegt die Miete bei rund 9,40 Euro pro Quadratmeter. Einfach ausgestattete Wohnungen derselben Baualtersklasse ab 40 Quadratmetern kosten zwischen 8,00 und 8,60 Euro pro Quadratmeter.

Der Mietenspiegel gibt alle zwei Jahre das aktuelle Mietniveau in Nürnberg wieder. Der Mietenspiegel setzt keine Preise fest. Er sorgt auf Grundlage einer repräsentativen Erhebung der tatsächlich gezahlten Mieten für Transparenz auf dem Wohnungsmarkt. Damit bietet er sowohl Mietern als auch Vermietern eine wichtige Orientierungshilfe. Als qualifizierter Mietenspiegel dient er als Entscheidungshilfe bei mietrechtlichen Streitigkeiten.

Kostenloser Download

Ab 1. August 2026 steht der Mietenspiegel auf den Internetseiten des Stabs Wohnen sowie bei den beteiligten Verbänden kostenlos zum Download bereit. Außerdem liegt er in der Zentralbibliothek und den Bürgerämtern zur Einsicht aus.

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Aktualisiert am 24.07.2026, 10:49 Uhr