Die wirksamste Klimaanlage der Stadt braucht keinen Strom: ein Baum. Er spendet Schatten, kühlt seine Umgebung und nimmt Regenwasser auf. Auch begrünte Dächer, entsiegelte Flächen und neue Parks helfen, Nürnberg an den Klimawandel anzupassen.

Die wichtigsten Maßnahmen:
Mit dem Masterplan Freiraum macht die Stadt Nürnberg Schritt für Schritt grüner. Neue Parks und Grünanlagen entstehen, bestehende werden aufgewertet und besser miteinander verbunden. Auch Gewässer werden zugänglicher gestaltet.
Auch kleine Grünflächen machen einen Unterschied. Pocket Parks sind kleine grüne Oasen mitten in der Stadt. Sie sorgen für Abkühlung, verbessern das Stadtklima und schaffen neue Aufenthaltsorte.
Seit 2022 gilt in Nürnberg eine Begrünungssatzung. Bei Neubauten und größeren Sanierungen müssen begrünte Dächer, Fassaden oder Freiflächen eingeplant werden.
Kaltluftleitbahnen sind Freiflächen, durch die nachts kühlere Luft vom Stadtrand in die Innenstadt strömt. Damit das auch künftig funktioniert, werden diese Bereiche in der Stadtplanung geschützt.
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Wie wird Stadtplanung klimaangepasst?
Klimaangepasste Stadtentwicklung verbindet Grünflächen, Gewässer und technische Infrastruktur. So entstehen Quartiere, die sich bei Hitze weniger aufheizen, Regenwasser besser aufnehmen und die Lebensqualität verbessern.
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Aktualisiert am 13.07.2026, 17:16 Uhr


