Gartensaison ist eigentlich immer. Eifrige Hobbygärtner streifen bereits im Februar durch ihre kahlen Gärten. Spätestens nach den Eisheiligen im Mai heißt es: Alles darf raus und in die Erde, was wachsen und blühen soll. Und wenn Sie keinen Garten haben? Für ein blühendes Paradies genügt schon ein kleiner Balkon.

Aktuelle Meldungen

Saatgut fürs neue Gartenjahr
Im Garten ist nichts los? Macht nichts! Der Februar ist der perfekte Zeitpunkt für Hobbygärtner, um die neue Saison zu planen und Saatgut zu kaufen oder zu tauschen – zum Beispiel auf dem Saatenmarkt, dem Saatgutfestival oder einer Tauschbörse.

Winterpause bei den Gartenabfallsammelstellen
Da im Winter kaum im Garten gearbeitet wird, haben die Sammelstellen für Gartenabfall ab Mitte Dezember geschlossen. Drei Sammelstellen öffnen wieder ab 10. Januar, die übrigen ab Mitte März. Grüngut können sie in allen Wertstoffhöfen entsorgen.
Inspirationen fürs Gartenbeet
Garten & Haus bei der Freizeitmesse
Ob Blumenzwiebeln, Gartengeräte oder frische Ideen – das alles gibt es in der Themenwelt Garten & Haus.
Mehr erfahrenFrühblüher-Führung im Hummelsteiner Park
Die Vielfalt der Frühblüher im Park ist überwältigend. Hierzu zählen auch Bäume und Sträucher.
Mehr erfahrenFührung auf dem Bioland-KräuterGut in Kraftshof
Bei der Führung erfahren Sie viel Wissenswertes über Kräuter: unterschiedliche Sorten, ihre Verwendung und Produktion. Der Familienbetrieb erhielt 2023 den bayerischen Klimapreis.
Mehr erfahrenInsektenReich im Marienbergpark
Mehr als 30 blütenreiche Wildstaudenarten haben im Insektenreich über 500 Insektenarten angelockt.
Mehr erfahrenBaumscheiben-Führung
Auf den Pflanzbeeten und Baumscheiben in der Südstadt wachsen seltene Pflanzen und Pilze.
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Pflanzen tauschen und kaufen
Saatenmarkt im Zeltnerschloss
Auf diesem Saatenmarkt gibt es samenfeste Sorten alter und fast vergessener regionaler Nutzpflanzen.
Mehr erfahrenSaatgutfestival Nürnberg
Begleitend zur BioFach gibt es wieder das Saatgutfestival mit einem bunten Programm rund um Garten, Erde, Samen und Kräuter.
Mehr erfahrenSaatguttauschbörse im Stadtgarten
Ab 11 Uhr können Sie im Stadtgarten Saatgut tauschen.
Mehr erfahrenPflanzentauschbörse in der Gartenstadt
Mohn gegen Schnittlauch, Monstera gegen Tomate, Kürbis gegen Pilea: Tauschen Sie Blumen, Stauden, Kräuter, Samen, Sträucher, Zimmer- und Gemüsepflanzen.
Mehr erfahrenPflanzentauschbörse in Zabo
Zu viel davon? Auf dem Johann-Adam-Reitenspieß-Platz darf wieder getauscht werden. Außerdem gibt es Führung zum Tierbeobachtungshaus am Metthingweiher.
Mehr erfahrenPflanzentauschbörse in Ziegelstein
Tauschen Sie Pflanzen oder Ableger. Für Familien, Kräuterhexen und Hobbygärtner gibt’s außerdem ein buntes Mitmachprogramm.
Mehr erfahrenNürnberger Gartenmarkt
Zwei Tage lang gibt es auf dem Gartenmarkt fränkische Qualitätsware direkt vom Erzeuger.
Mehr erfahrenBlumen und Kräuter der Noris Inklusion
Auf dem Marktplatz Marienberg gibt es ganzjährig Blumen und Kräuter.
Mehr erfahrenOnline-Pflanzentauschbörse
Das ganze Jahr über tauschen können Sie in der Online-Pflanzentauschbörse des Bund Naturschutz.
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Feste für Gartenfreunde
Reichswaldfest am Schmausenbuck
Kinderprogramm, Baumklettern, Live-Musik, Informationen zum Wald- und Artenschutz, Waldexkursionen, Tombola, und viele Infostände.
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Workshops für Hobbygärtner
Wildkräuter Kosmetik
Wildkräuter-Workshop: Stellen Sie Creme, Shampoo und Pflegezusatz selbst her.
Mehr erfahrenHaltbarmachen für den Winter
Lernen Sie, wie Sie Äpfel dörren und Apfelessig herstellen können.
Mehr erfahrenBaumschnitt Workshop
Alle Jahre wieder zeigt der Gärtnermeister, wie es richtig geht: Bäume schneiden.
Mehr erfahrenDas neue Gartenjahr
Planen Sie jetzt Ihre neuen Gartenprojekte. Wintersorten, die jetzt schon geerntet werden können, schauen wir uns im südpunkt Garten an.
Mehr erfahrenTomaten: Vom Samen bis zur Ernte
Tomaten gehören zu den beliebtesten Nutzpflanzen im Hausgarten und auf dem Balkon. In diesem vierteiligen Kurs lernen Sie Schritt für Schritt, wie Sie Tomaten aus Saatgut vorziehen, Jungpflanzen heranziehen und diese kultivieren.
Mehr erfahrenDeko-Objekte aus Ton für den Garten
Schalen, Übertöpfe, Kugeln und kleine Figuren können Sie ganz leicht selber töpfern.
Mehr erfahrenGestaltung kleiner Gärten
Wie Gartenglück auf höchstens 100 Quadratmetern geht, erfahren Sie an sechs Donnerstagen ab Mitte Juni.
Mehr erfahrenNaturzauber im eigenen Garten
Wie kann Ihr Garten zu einem Hotspot der Biodiversität werden? Ein Naturgarten-Experte zeigt bei den Nürnberger Gartentagen im Südpunkt, wie aus Gärten artenreiche Lebensräume werden.
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Ressourcen schonen, Tiere schützen

Wenn die Tage länger werden und die Vögel singen, ist Vogelbrutzeit. Vom 1. März bis 30. September ist es deshalb verboten, Bäume, Hecken und andere Gehölze zu schneiden. Hiervon ausgenommen sind zum Beispiel Bäume in Hausgärten. Alle Details dazu hat das Umweltamt zusammengestellt.
Laut Baumschutzverordnung sind bestimmte Bäume, zum Beispiel ab einem Stammumfang von 80 Zentimetern, geschützt. Wenn Sie auf Ihrem Privatgrundstück einen derartigen Baum fällen, zurückschneiden oder sonstige Eingriffe durchführen möchten, müssen Sie einen Antrag stellen.
Bitte verzichten Sie der Umwelt zuliebe auf Laubbläser und Laubsauger. Lassen Sie das Herbstlaub am besten liegen. In den Beeten schützt es gegen Verdunstung und Frost und ist außerdem ein guter Humuslieferant. Ein Laubhaufen im Garten ist für Igel ein geeignetes Winterquartier. Wenn es gar nicht anders geht, entsorgen Sie das Laub über die Biotonne oder bringen Sie es zur Gartenabfallsammelstelle oder zum Wertstoffhof.
Viele fürchten sich, wenn es im Garten plötzlich laut brummt und eine Hornisse im Anflug ist. Das ist unnötig, denn Hornissen sind äußerst friedfertig. Zudem sind Hornissen und Wespen streng geschützt. Die Nester der nützlichen Insekten dürfen Sie nur mit Genehmigung und von einem Fachmann entfernen lassen.
Insektenhotels können Sie in jedem Baumarkt fertig kaufen. Selber bauen macht aber mehr Spaß. Eine einfache Bauanleitung für ein Insektenhotel für Wildbienen hat der Landschaftspflegeverband Nürnberg e.V. auf seiner Website veröffentlicht.
Ein kleines Futterhäuschen oder Futtersilo passt selbst auf den kleinsten Balkon. Wenn Sie nicht sicher sind, wie, wann und was Sie füttern sollen – der Landesbund für Vogelschutz e.V. gibt Tipps.
Helfen Sie den Vögeln in Ihrem Garten, in dem Sie mit Nistkästen Brutplätze anbieten. Der Landesbund für Vogelschutz e.V. informiert auf seiner Website darüber, welche Nistkästen geeignet sind und wie Sie richtig anzubringen sind.
Ein dichter Zaun, englischer Rasen, leergeräumte Beete und exotische Pflanzen. Wenn Ihr Garten so aussieht, wird einer ganz sicher nicht vorbekommen: der Igel. Dabei ist es so einfach, für Unterschlupf und Nahrung dieser putzigen Gesellen zu sorgen. Der Landesbund für Vogelschutz e.V. hat die richtigen Tipps.
Hier eine Lichterkette, da ein Spot – elektrische Lampen und Solarleuchten verwandeln den Garten oder Balkon in ein Outdoor-Wohnzimmer. Was für uns Menschen so gemütlich aussieht, macht vielen Tieren das Leben schwer oder wird gar zur tödlichen Falle. Wie Sie Lichtverschmutzung im eigenen Garten vermeiden, weiß das Umweltamt.
Eine Regentonne im Garten ist schon die halbe Miete. Sie sparen damit nicht nur Geld, sondern auch die kostbare Ressource Frischwasser. Außerdem mögen Ihre Pflanzen das weiche Regenwasser ohnehin lieber. Wichtig ist, dass Sie die Tonne mit einem Deckel verschließen, damit keine Tiere darin ertrinken.
Außerhalb von Wasserschutzgebieten können Sie Grundwasser aus einem Gartenbrunnen zum Gießen verwenden. Die Brunnenbohrung muss das Umweltamt vorher genehmigen.
Für Frischwasser, das nicht über das Kanalnetz eingeleitet wird, zum Beispiel Gießwasser, können Sie eine Gebührenbefreiung beantragen. Dafür benötigen Sie einen geeichten Zwischenzähler.
Ein begrüntes Dach, auf dem vielleicht auch noch Solarpanels stehen – wenn Sie wissen möchten, ob Ihr Dach Potenzial dafür hat, testen Sie jetzt den neuen Solar- und Gründachkataster.
Geld für mehr Grün
Begrünte Höfe, Freiflächen, Dächer und Fassaden verbessern nicht nur den eigenen Wohnkomfort, sondern auch das Stadtklima und schaffen wertvollen Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Wenn Sie in einem der sogenannten Stadterneuerungsgebiete wohnen, erhalten Sie für entsprechende Maßnahmen Zuschüsse von der Stadt.
Mit dem Projekt „Der geschenkte Baum“ unterstützt Sie die Stadt mit einer Förderung von bis zu 500 Euro, wenn Sie auf Ihrem privaten Grundstück einen Laub- oder Obstbaum pflanzen. Neben dem Kaufpreis übernimmt die Stadt auch die für die Pflanzung erforderlichen Materialien wie zum Beispiel eine Baumverankerung und die einmaligen Pflanzkosten.
Organische Abfälle aus Küche oder Garten sollten möglichst im eigenen Garten kompostiert werden. Die Stadt unterstützt Sie dabei und fördert den Kauf eines Komposters mit maximal 40 Euro. Diesen Zuschuss erhalten Sie alle fünf Jahre.
Falls Sie ein nicht eingezäuntes Grundstück in der freien Landschaft besitzen, machen Sie doch eine Streuobstwiese daraus. Streuobstwiesen können mit staatlichen Fördermitteln finanziert werden. Das Grundstück bleibt in Ihrem Besitz, die Arbeiten übernehmen ortsansässige Landwirte und die Kosten übernimmt der Landschaftspflegeverband Nürnberg e.V.
Wohin mit dem Gartenabfall?
Einmal im Garten gearbeitet und schon ist die Biotonne voll. Wenn Ihnen eine reguläre Biotonne nicht ausreicht, können Sie bei der Stadt entweder eine größere Tonne oder zusätzliche Tonnen beantragen. Eine Infobroschüre informiert über Größen und Gebühren.
Sieben Sammelstellen für Gartenabfall gibt es im Stadtgebiet. Dort können Sie von März bis Dezember Ihr Grüngut in haushaltsüblichen Mengen abliefern. Erlaubt sind maximal zwei Kubikmeter pro Tag. Die unbetreuten Sammelstellen haben von Montag bis Samstag, die betreuten von Dienstag bis Samstag geöffnet.
Auch bei den sechs Wertstoffhöfen im Stadtgebiet dürfen Sie Ihr Grüngut abgeben. Die Abgabemenge ist auch dort auf zwei Kubikmeter pro Tag begrenzt. Die Wertstoffhöfe haben ganzjährig – bis auf den Wertstoffhof Mitte, der auch montags offen hat – von Dienstag bis Samstag geöffnet.
Rasenschnitt, Laub und Blumenabfälle sowie Hecken- und Baumschnitt mit einem maximalen Durchmesser von 15 Zentimetern gehören zu den Gartenabfällen, die Sie zur Sammelstelle oder zum Wertstoffhof bringen dürfen. Was nicht dazugehört, sind zum Beispiel Wurzelstöcke, Küchenabfälle, behandeltes Holz und Gartenerde.
In die Biotonne gehören Küchenabfälle wie Obst- und Gemüseabfälle, Eierschalen, Kaffee- und Teefilter, verschmutzte Papiere wie Papiertüten, Einwickelpapiere, und Küchentücher sowie Pflanzenabfälle aus Wohnung und Garten, zum Beispiel Topf- und Balkonpflanzen mit Erde. In geringen Mengen auch verwelkte Blumen, Wildkräuter, Laub, Astschnitt, Rasenschnitt.
Grillpartys im Garten
Endlich Wochenende und Zeit für ein paar gemütliche Stunden im Garten. Wenn nur die lauten Nachbarn nicht wären. Ob Hundegebell, spielende Kinder, Sommerpartys oder sonntägliches Rasenmähen – was erlaubt ist und was nicht, erklärt das Umweltamt.
Der Grill ist angeschürt, der Rauch wabert zum Nachbarn hinüber und dem stinkt‘s. Ob überhaupt, wie lange und wie oft auf einem Privatgrundstück gegrillt werden darf, ist gesetzlich nicht geregelt. Im Streitfall können Zivilgerichte über Beschränkungen entscheiden. Ein behördliches Einschreiten ist in solchen Fällen nicht möglich.
Die Party läuft, die Stimmung ist gut, die Kinder toben durch den Garten. Und der heiße Grill? Schnell wird aus der Grillparty ein Albtraum, der mit schweren Brandverletzungen endet. Bis zu dreißig Mal rückt die Feuerwehr pro Jahr aus, um bei Grillunfällen zu helfen. Was Sie tun können, damit es nicht soweit kommt, weiß die Feuerwehr.
Ein großes Fest steht an, aber das Geschirr reicht nicht? Damit Sie nicht zu Papptellern greifen müssen und unnötigen Müll produzieren, gibt’s beim Abfallwirtschaftsbetrieb das Geschirrmobil. Vom Suppenteller bis zur Kaffeekanne können Sie dort alles kostenlos ausleihen.
Kein Garten oder Balkon?
Auch dann können Sie mithelfen, Nürnberg grüner zu machen. Kümmern Sie sich um Straßenbäume, bepflanzen Sie Baumscheiben, streuen Sie Samen oder machen Sie in einem urbanen Gärten mit.
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Aktualisiert am 23.01.2026, 09:47 Uhr