Die Stadtbevölkerung wächst und damit steigen auch die Schülerzahlen weiter an. Die Stadt ist nicht nur Schulträgerin für die 47 kommunalen Schulen, sondern auch Sachaufwandsträgerin für 97 staatliche Schulen in Nürnberg. Für diese Schulen müssen Räume und Flächen in ausreichender Anzahl und Qualität zur Verfügung gestellt werden. Grundlage für die Investitionen ist die Schulraumentwicklungsplanung. In dieser werden der Bestand, die Bedarfe sowie Entwicklungsideen im öffentlichen Schulbau dargestellt. Die Planungen werden hierfür regelmäßig aktualisiert.
Ausgewählte Baumaßnahmen im Überblick
Die Zahl der Kinder im Grundschulalter ist seit 2010 von rund 16.000 auf etwa 19.600 gestiegen – ohne die in großen Gemeinschaftsunterkünften lebenden Schutzsuchenden. Bis zum Jahr 2033 wird ein Rückgang um etwa 1.200 Kinder erwartet. Trotz dieses leichten Rückgangs bleibt das Niveau der Grundschulkinder langfristig sehr hoch.
Für diese stabile Nachfrage ist eine bedarfsgerechte Entwicklung und räumliche Verteilung der Schulstandorte erforderlich. Daher sollen im kommenden Jahrzehnt mindestens zwei zusätzliche öffentliche Grundschulen in Wohnortnähe entstehen – im Sinne des Grundsatzes „Kurze Beine – kurze Wege“.
Bei diesen Planungen wird eng mit dem Jugendamt im Rahmen der Masterplanung zusammengearbeitet, um synergetisch auch das Angebot an Ganztagsbetreuung auszubauen. Die höhere Anzahl an Kindern kommt zeitlich versetzt auch an den allgemeinbildenden weiterführenden Schulen an, so dass hier ebenfalls Raumkapazitäten geschaffen werden müssen.
Am westlichen Ende der Forchheimer Straße hat die Stadt durch die städtische Tochter WBG KOMMUNAL GmbH auf einem seit Jahren dafür vorgehaltenen Grundstück eine fünfzügige Grundschule mit integriertem Hort für bis zu 500 Kinder errichtet. Nach rund 2,5-jähriger Bauzeit konnte der Schulbau planmäßig fertiggestellt werden. Der Schulbetrieb startete zum Schuljahr 2024/2025.
Der Bau- und Vergabeausschuss hat am 30. Januar 2025 grünes Licht für den Neubau einer modernen Dreifach-Sporthalle an der Parlerstraße im Stadtteil Wetzendorf gegeben. Die WBG KOMMUNAL GmbH plant das Projekt im Auftrag der Stadt Nürnberg.
Die Sporthalle wird in erster Linie der fußläufig erreichbaren Grundschule Forchheimer Straße für den Schulsport dienen. Zudem kann sie für den Vereins- und Breitensport genutzt werden. Der Bau entsteht auf dem von der Stadt in Erbpacht an den TSV Johannis 1883 Nürnberg e. V., vergebenen Flächen. Diese werden im Zuge der Maßnahme teilweise modernisiert und neu angelegt.
Die neue Sporthalle wird als kompakter, funktionaler Baukörper mit einer Holzfassade errichtet. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe sorgen für eine nachhaltige Energieversorgung. Um die Lärmbelastung für das geplante Wohngebiet im Norden zu minimieren, wird besonderer Wert auf den Schallschutz gelegt. Das Gebäude ist barrierefrei konzipiert und verfügt über eine Zuschauertribüne für bis zu 199 Personen.
Dank flexibler Trennvorhänge lässt sich die Sporthalle in drei separate Bereiche unterteilen, wodurch eine parallele Nutzung für verschiedene Sportarten wie Handball, Basketball, Badminton, Volleyball oder Turnen möglich ist. Ergänzend wird ein Gymnastikraum im Obergeschoss entstehen.
Die voraussichtlichen Gesamtkosten betragen 20,6 Millionen Euro.
Im Auftrag der Stadt Nürnberg hat die WBG KOMMUNAL GmbH die Dreifach-Sporthalle am Standort der Grundschule Am Thoner Espan gebaut. Zum Jahresbeginn 2025 wurde sie in Betrieb genommen.
Die Sporthalle bietet auf einer Bruttogrundfläche von 2.486 Quadratmetern Platz für den Schulsport der rund 400 Grundschulkinder sowie für den außerschulischen Sport. Sie ist mit Tribünen, festen Sportgeräten wie Basketballanlagen, Klettertauen und Sprossenwänden sowie modernen Umkleide- und Sanitärbereichen und somit für alle sportlichen Bedarfe ausgestattet. Damit bietet sie nicht zur der Schulfamilie Platz, sondern auch den nutzenden Vereinen im Nürnberger Norden.
Das Gebäude wurde als Massivbau mit hochgedämmten Außenwänden und einer hinterlüfteten Faserbetonfassade errichtet. Das flach geneigte Dach ist extensiv begrünt und mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, die von der N-Ergie Aktiengesellschaft betrieben wird. Die Fenster sind mit einer ballwurfsicheren Dreifachverglasung ausgestattet, die optimale Lichtverhältnisse bietet und zugleich den Energieverbrauch minimiert.
Im Rahmen des Projekts werden auch die Freianlagen der Schule umfassend neugestaltet: Neben den Außensportanlagen entstehen ein Allwetterplatz, eine Laufbahn sowie separate Spiel- und Freizeitbereiche für den Hort und die Mittagsbetreuung.
Die Kosten für die Dreifach-Halle, die noch folgenden Außensportanlagen und die Wiederherstellung des Grüngürtels belaufen sich auf rund 16,8 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern fördert die Maßnahme mit rund 6 Millionen Euro.
Im Stadtteil Großreuth h. d. V. entsteht auf dem Gelände der Friedrich-Hegel-Grundschule ein moderner Neubau mit sechs Hortgruppen für insgesamt 150 Kinder. Das neue Gebäude umfasst auch zusätzliche Unterrichtsräume für die Grundschule. Einen entsprechenden Objektplan hat der Bau- und Vergabeausschuss am 5. Juni 2025 genehmigt. Die Umsetzung erfolgt durch die WBG KOMMUNAL GmbH im Auftrag der Stadt. Die Gesamtkosten betragen rund 16,9 Millionen Euro. Baubeginn ist für den Herbst 2026 vorgesehen, die Fertigstellung Ende 2028.
Der geplante Kinderhort gliedert sich in einen inklusiven Hort mit 75 Plätzen und einen Regelhort mit ebenfalls 75 Plätzen. Damit entsteht ein zukunftsweisendes Betreuungsangebot, das den Bedürfnissen aller Kinder gerecht wird. Neben den Hortgruppen werden im Erdgeschoss Flächen für die Schule geschaffen, unter anderem für die Module „Werken und Gestalten“ sowie „Musik und Inklusion“. Das Jugendamt der Stadt Nürnberg als Träger des Horts setzt in allen seinen Kindertageseinrichtungen innovative und inklusive Konzepte um.
Der dreigeschossige Neubau mit einer Fläche von rund 3.321 Quadratmetern wird am südwestlichen Rand des Schulgrundstücks errichtet, außerhalb des denkmalgeschützten Schulensembles. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Barrierefreiheit: Ein ebenerdiger Zugang, ein Aufzug, taktile Leitsysteme, behindertengerechte WCs in allen Geschossen sowie inklusive Spielgeräte und rollstuhlgerechter Fallschutz im Außenbereich sorgen für uneingeschränkte Zugänglichkeit.
Das Gebäude wird als kompakter Massivbau errichtet, das extensiv begrünte Flachdach erhält eine rund 62 Kilowattpeak starke Photovoltaikanlage. Ergänzt wird die nachhaltige Konzeption durch eine Regenwasserrückhaltung auf dem Grundstück. Die Außenanlagen gliedern sich in einen beschatteten Spielbereich im Süden und einen aktiv gestalteten Bereich mit Klettergeräten und Spielinseln im Osten.
Auf dem Gelände der Ludwig-Uhland-Schule in der Grolandstraße am Nordbahnhof hat die WBG KOMMUNAL GmbH im Auftrag der Stadt eine vierzügige Grundschule errichtet. Das Haus bietet Platz für rund 400 Kinder in 16 Klassen. Das Gebäude erweitert die vorhandene Mittelschule und wurde im November 2025 fertig gestellt. Die Stadt investiert in das Projekt rund 21,9 Millionen Euro. Die Sanierung der ehemaligen Kleinhallen im Bestandsgebäude ist bereits abgeschlossen. Dabei sind Räumlichkeiten entstanden, die für die Ganztagesbetreuung genutzt werden.
Die Grundschule Reutersbrunnenschule hat im Frühjahr 2025 nach einer Bauzeit von knapp zwei Jahren einen Erweiterungsbau für 200 Schüler sowie für einen sechsgruppigen Hort mit Platz für 150 Hortkinder erhalten.
Das neue Gebäude beherbergt acht Klassenzimmer, sogenannte allgemeine Unterrichtsräume, und weitere Schulräume, die für die Unterrichtsversorgung der Grundschulkinder nötig sind. Zusätzlich wurde im Erweiterungsbau ein Hort mit insgesamt 150 Plätzen geschaffen, der die Schulräume am Nachmittag mit nutzt. In jedem der vier Geschosse gibt es auf der einen Gebäudeseite zwei Klassenzimmer und auf der anderen Gebäudeseite Horträume. Im Verbindungsbau befinden sich das gemeinsame Treppenhaus sowie die gemeinsam genutzten Sanitäranlagen.
Die Gesamtkosten betrugen rund 19,8 Millionen Euro. Der Freistaat Bayern beteiligt sich an den Gesamtkosten mit einer Förderung von rund 4,2 Millionen Euro im Zuge des Finanzausgleichsgesetzes.
Die Stadt hat das Grundstück Muggenhofer Straße 172 für den Bau einer dreizügigen Grundschule erworben. Der Neubau bietet Platz für 300 Schülerinnen und Schüler sowie Betreuungmöglichkeiten. Die Umsetzung des Neubaus ist nach der Vorbereitung des Baufelds ab 2029 geplant.
Ein von der WBG KOMMUNAL GmbH im Auftrag der Stadt auf dem Außengelände der Carl-von-Ossietzky-Schule errichtetes dreigeschössiges eines Interimsgebäudes wurde im Frühjahr 2025 in Betrieb genommen. Das Gebäude bietet auf einer Fläche von rund 1.241 Quadratmetern Kapazitäten für bis zu 200 Schülerinnen und Schüler, verteilt auf acht Klassenräume und eine Hortgruppe.
Das Interimsgebäude wurde in einer modularen Containerbauweise realisiert und soll über die kommenden fünf Jahre eine schulische Auslagerungslösung bieten. Neben den Klassenräumen für die Grund- und Mittelschule wurde im Erdgeschoss ein Hortbereich für eine Gruppe von 25 Kindern geschaffen. Hier entstanden speziell ausgestattete Räumlichkeiten für kreative Aktivitäten und Hausaufgaben sowie ein Speiseraum.
Das Interimsgebäude steht der Carl-von-Ossietzky-Schule und der Hortgruppe für die Dauer der Errichtung eines Erweiterungsbaus und der anschließenden Generalssanierung des Bestandsgebäudes zur Verfügung.
Die Henry-Dunant-Schule erhält einen Ersatzneubau auf dem bislang unbebauten Schulgrundstück an der Erasmusstraße. Das Gebäude umfasst eine fünfzügige Grundschule mit 20 Klassen für 500 Schülerinnen und Schüler sowie 300 Ganztagsplätze und ist als Kombieinrichtung geplant. Sie beinhaltet einen 12-gruppigen Hort für 300 Kinder in integrierter Bauweise unter synergetischer Nutzung von Schulräumen am Nachmittag. In das Gebäude integriert ist zudem eine Zweifach-Sporthalle. Ein miteinander verzahntes Raumprogramm von Schule und Betreuungsangebot soll wechselseitige Raumnutzungen über den ganzen Tag, pädagogisch-organisatorische Kooperationen und die Nutzung gemeinsamer Infrastrukturen in einem Gebäude möglich machen. Die neue Grundschule soll den Betrieb zum Schuljahr 2026/2027 aufnehmen. Die Stadt investiert für den Schulbau rund 53 Mio. Euro.
Im Fürreuthweg entsteht die dreieinhalbzügige Grundschule Eibach mit zusätzlich sechs Diagnose-und Förderklassen (DFK), einer Kombieinrichtung für 150 Kinder sowie einem fünfgruppigen Kinderhort mit Räumen für die Erziehungsberatungsstelle. Das Bauprojekt leistet einen wichtigen Beitrag, Nürnberg schrittweise inklusiver zu gestalten. Es ist Teil des Nürnberger Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK).
Die WBG KOMMUNAL GmbH baut im Auftrag der Stadt Nürnberg eine neue dreizügige Grundschule in der Gertrud-Steinl-Straße in Lichtenreuth.
Der Bau- und Vergabeausschuss hat am 18. Juli 2024 den Objektplan für den Neubau einer fünfzügigen Grundschule mit kooperativer Ganztagsbildungs-Kombieinrichtung für 500 Kinder samt Zweifach-Sporthalle für diesen neuen Stadtteil beschlossen.
Das 14.000 Quadratmeter große Grundstück für Schule, Hort und Außenanlagen ist trapezförmig geschnitten und grenzt im Norden mit einem begrünten Hang an die bestehende Wohnbebauung des Stadtteils Hasenbuck. Im Süden liegt es an einer grünen Freifläche (öffentliche Versickerungsfläche) direkt an der neu gebauten Gertrud Steinl-Straße, die als übergeordnete Erschließungsstraße des Quartiers errichtet wird.
In der Fischbacher Hauptstraße 118 entsteht in den kommenden Jahren ein neues Gebäude, das mehrere Bedürfnisse auf einmal abdeckt: einen dreigruppigen Hort für 75 Kinder, zusätzliche Fachräume für die Grundschule Fischbach und eine moderne Einfach-Sporthalle. Die WBG KOMMUNAL GmbH realisiert das Projekt im Auftrag der Stadt Nürnberg. Die Gesamtinvestitionen für das Projekt belaufen sich auf rund 16,6 Millionen Euro brutto.
Mit einer geplanten Bruttogeschossfläche von rund 2.759 Quadratmetern vereint der Neubau verschiedene Nutzungseinheiten in einem kompakten, zweigeschossigen Baukörper. Dieser wird im südlichen Bereich des bestehenden Schulgrundstücks errichtet und orientiert sich städtebaulich an der bestehenden Schulstruktur. Die Bauweise ermöglicht es, während der gesamten Bauphase die bisherige Sporthalle weiter zu nutzen. Alle Gebäudeteile sind ebenerdig zugänglich, ein Aufzug erschließt alle Geschosse und behindertengerechte WCs sind auf beiden Ebenen vorgesehen. Der Hort erhält einen separaten Eingang und verfügt über einen Speiseraum, Gruppen-, Bewegungs- und Werkraum. Außerhalb des Schulbetriebs kann die neue Sporthalle auch von den ortsansässigen Vereinen genutzt werden. Auch der Spielhof wird mit neuen Spielgeräten ausgestattet und die Freisportanlage der Schule wird komplett erneuert. Nachdem das neue Gebäude in Betrieb genommen wurde, wird die bestehende Sporthalle abgerissen und an dieser Stelle ein schulischer Allwetterplatz errichtet.
Der Neubau entspricht den Anforderungen eines Effizienzgebäudes 40. Erdwärmesonden sorgen für eine umweltfreundliche Wärmeversorgung, unterstützt durch eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Eine großflächige Photovoltaik-Anlage auf dem Dach liefert zusätzliche Energie aus regenerativen Quellen.
Nach Abschluss der ersten Bauabschnitte am Schulstandort Uhlandstraße steht nun der nächste große Schritt an: die umfassende Generalsanierung des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes der Ludwig-Uhland-Schule.
Nach dem erfolgen Umzug der Grundschülerinnen und -schüler in den Herbstferien 2025 in den Neubau am Schulstandort Grolandstraße und der Inbetriebnahme des ebenfalls von der WBG sanierten Interimsstandortes Pilotystraße durch die Mittelschülerinnen und -schüler in den Sommerferien 2025 konnte zum Schuljahresbeginn 2025/26 mit den Arbeiten am Altbau begonnen werden.
Die Inbetriebnahme des renovierten Gebäudes ist für Ende 2028 geplant. Ab dann bietet die fünfzügige Ludwig-Uhland-Mittelschule Platz für bis zu 625 Schülerinnen und Schüler. Insgesamt entstehen sechs Halbtagsklassen, 19 gebundene Ganztagsklassen sowie bis zu elf Mittlere-Reife-Klassen. Zudem wird die Kapazität des Ganztagsangebots deutlich ausgebaut.
Das imposante Schulgebäude aus der Gründerzeit wird im Zuge der Generalsanierung umfassend modernisiert. Besonderes Augenmerk liegt auf dem Denkmalschutz. Die Fassadengestaltung bleibt erhalten, eine Außendämmung ist nicht vorgesehen. Die ursprüngliche Farbgebung – ein heller, fast weißer Farbton – wird wiederhergestellt. Das Gebäude wird auf den aktuellen Stand der Technik gebracht mit neuer Heizungs-, Elektro- und EDV-Installation, Lüftungsanlage, sanierten Sanitärbereichen, Aufzug sowie Isolierfenstern und neuer Dacheindeckung.
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 48,88 Millionen Euro, finanziert durch die Stadt Nürnberg sowie Fördermittel des Freistaats Bayern.
Ein von der WBG KOMMUNAL GmbH im Auftrag der Stadt Nürnberg auf dem Außengelände der Carl-von-Ossietzky-Schule im Stadtteil Sündersbühl errichtetes dreigeschossiges Interimsgebäude wurde im Frühjahr 2025 in Betrieb genommen. Das Gebäude bietet auf einer Fläche von rund 1.241 Quadratmetern Kapazitäten für bis zu 200 Schülerinnen und Schüler, verteilt auf acht Klassenräume und eine Hortgruppe.
Das Interimsgebäude wurde in einer modularen Containerbauweise realisiert und soll über die kommenden fünf Jahre eine schulische Auslagerungslösung bieten. Neben den Klassenräumen für die Grund- und Mittelschule wurde im Erdgeschoss ein Hortbereich für eine Gruppe von 25 Kindern geschaffen. Hier entstanden speziell ausgestattete Räumlichkeiten für kreative Aktivitäten und Hausaufgaben sowie ein Speiseraum.
Das Interimsgebäude steht der Carl-von-Ossietzky-Schule und der Hortgruppe für die Dauer der Errichtung eines Erweiterungsbaus und der anschließenden Generalsanierung des Bestandsgebäudes zur Verfügung.
Das Schulzentrum Südwest ist bereits im Bau: Mit 85 Klassen für rund 2.500 Schüler wird das Schulzentrum in der Pommernstraße 10 in Eibach errichtet. Im Schulzentrum sind angesiedelt die Schulneubauten Peter-Henlein-Realschule und Sigmund-Schuckert-Gymnasium, deren Ganztagesbetreuung, eine gemeinsam genutzte Mensa, eine kombinierte Schul- und Stadtteilbibliothek, die Dienststelle des Ministerialbeauftragten für Realschulen sowie Gebäude für Sportnutzung mit sieben Übungseinheiten für den Hallensport, Freisportanlagen und Außenanlagen. Die Gesamtinvestitionssumme für die Maßnahme beträgt rund 220 Millionen Euro.
Die Neugründung einer weiteren fünfzügigen Realschule wurde durch das Staatsministerium für Unterricht und Kultus genehmigt. Standort ist das ehemalige Areal der Druckerei „Prinovis“ an der Breslauer Straße 296 in Langwasser.
Im September 2025 wurden die ersten Klassen der fünften Jahrgangsstufe, sogenannte Vorläuferklassen, für die zukünftige Realschule in der Breslauer Straße eingerichtet. Unterrichtsort ist vorerst der Neubau der Bertolt-Brecht-Schule. Organisatorisch sind die Vorläuferklassen der Peter-Henlein-Realschule zugeteilt. Die Inbetriebnahme des Schulzentrums wird zum Schuljahr 2028/29 angestrebt.
Zum Schulzentrum gehört darüber hinaus ein fünfzügiges Gymnasium, zwei Dreifach-Sporthallen sowie eine gemeinsam genutzte Mensa.
Im Verbund mit der Beruflichen Oberschule Nürnberg (BON), die sich bereits im Bau befindet und 2026 in Betrieb gehen soll, bilden diese Einrichtungen den Schulcampus Breslauer Straße.
Das Schulzentrum Südwest ist bereits im Bau: Mit 85 Klassen für rund 2.500 Schülerinnen und Schüler wird das Schulzentrum in der Pommernstraße 10 in Eibach errichtet. Im Schulzentrum sind angesiedelt die Schulneubauten Peter-Henlein-Realschule und Sigmund-Schuckert-Gymnasium, deren Ganztagesbetreuung, eine gemeinsam genutzte Mensa, eine kombinierte Schul- und Stadtteilbibliothek, die Dienststelle des Ministerialbeauftragten für Realschulen sowie Gebäude für Sportnutzung mit sieben Übungseinheiten für den Hallensport, Freisportanlagen und Außenanlagen. Die Gesamtinvestitionssumme für die Maßnahme beträgt rund 220 Millionen Euro.
Das denkmalgeschützte Neue Gymnasium Nürnberg wird saniert und durch zwei Erweiterungsbauten ergänzt. Das NGN soll von derzeit 23 Klassen auf ein viereinhalbzügiges Gymnasium (drei Züge humanistisch/sprachliches und eineinhalb Züge musisches Gymnasium) mit 41 Klassen für rund 1.000 Schülerinnen und Schüler und rund 100 Lehrkräfte erweitert werden.
Das denkmalgeschützte Hauptgebäude wurde um seine nicht aus der Erbauungszeit stammende Bauteile der beiden Türme und der Erweiterung von 1977 zurückgebaut. Die alten, ebenfalls unter Denkmalschutz stehenden Sporthallen, werden zu einem „Kunsthaus“ mit Theater-, Kunsträumen, Werkraum und Bibliothek umgebaut.
Neu hinzu kommen zwei Neubauten: ein Fachklassentrakt an der Weddigenstraße und ein Unterstufenbau am östlichen Grundstücksrand bei den Sportplätzen. Im Zuge der Baumaßnahme werden auch die Außenanlagen neugestaltet und Maßnahmen zur Fischbachrenaturierung umgesetzt. Eine Dreifach-Sporthalle für das Neue Gymnasium Nürnberg sowie eine gemeinsame Mensa werden auf dem Baufeld des Martin-Behaim-Gymnasiums errichtet.
Das Martin-Behaim-Gymnasium erhält einen Ersatzneubau am bisherigen Standort in der Schultheißallee. Die Inbetriebnahme wird für das dritte Quartal 2028 angestrebt.
Kurz vor den Sommerferien im Jahr 2022 sind die Schülerinnen und Schüler und der Lehrkörper des Martin-Behaim-Gymnasiums in die Räume der alten Bertolt-Brecht-Schule umgezogen, so dass der Altbau abgebrochen werden konnte. Auf dem freigewordenen Grundstück wird neben einem Schulgebäude für ein sechseinhalbzügiges Gymnasium eine Siebenfach-Sporthalle (3+1 Martin-Behaim-Gymnasium; 3 Neues Gymnasium Nürnberg), ein Beratungszentrum und eine Mensa, die zukünftig vom Neuen Gymnasium mitgenutzt werden, realisiert.
Die Gebäude werden besonders nachhaltig in Holzbauweise und mit Recyclingbeton ausgeführt. Als Zusatzstoff für den Beton wird das Abbruchmaterial verwendet. Als erneuerbare Energien kommen sowohl eine PV-Anlage, also auch Geothermie zum Tragen.
Das Herzstück des gesamten Schulgebäudes bildet das über fünf Geschosse hohe Innenatrium, in dem Bäume für eine angenehme Raumatmosphäre sorgen und alle Ebenen über eine große Atriumtreppe miteinander verbunden sind. Ein umlaufender Ring aus Klassenzimmern bildet den Rahmen für die Lernlandschaften und das Atrium im Inneren. Als Erweiterung der Aula und Pausenfläche stellt der um circa 80 Zentimeter abgesenkte Kreativgarten inmitten des Atriums eine zentrale Anlaufstelle für die ganze Schule dar und lädt zum Verweilen ein.
Auf dem Areal der ehemaligen Druckerei „Prinovis“ in der Breslauer Straße 296 in Langwasser entsteht ein neuer pädagogischer Campus mit ganzheitlichem Ansatz, bestehend aus einem Schulzentrum mit einem fünfzügigen Gymnasium und einer fünfzügigen Realschule sowie dem Neubau der Beruflichen Oberschule Nürnberg (BON).
Zum Schuljahr 2028/2029 sollen die Baumaßnahmen für das fünfzügige Gymnasium abgeschlossen sein und die Schule in Betrieb genommen werden. Neben der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Ausbildungsrichtung wird das Gymnasium von Beginn an sein Profil in Richtung Zukunftsgestaltung und Nachhaltigkeit entwickeln. Dafür wurde bereits eine enge Kooperation mit dem Zukunftsmuseum Nürnberg vereinbart.
Im September 2024 wurden die ersten Klassen der fünften Jahrgangsstufe, sogenannte Vorläuferklassen, für das zukünftige Gymnasium Breslauer Straße eingerichtet. Unterrichtsort ist vorerst das in der Bertolt-Brecht-Straße untergebrachte Martin-Behaim-Gymnasium.
Zum Schulzentrum gehörten darüber hinaus zwei Dreifach-Sporthallen sowie eine gemeinsam genutzte Mensa.
Das ehemalige Siemens-Gebäude in Röthenbach in der Colmberger Straße soll zukünftig die Beruflichen Schulen 5 und 14 beherbergen und wurde hierfür im Jahr 2024 von der Stadt Nürnberg erworben. Der Komplex wird umgebaut und neu konzipiert. In Zukunft werden die Kompetenzzentren für Mode, Gestaltung, Körperpflege, Floristik sowie Lagerlogistik, Tourismus und Rechtsberufe in dem Gebäudekomplex ihr Zuhause finden.
Die Entscheidung, das markante Gebäude nicht abzureißen, wurde vor dem Hintergrund eines schonenden Umgangs mit Ressourcen und einer nachhaltigen Baukultur getroffen. Mit diesem zukunftsweisenden Ziel konnte sich die Stadt Nürnberg mit einer umfassenden Projektbeschreibung bei der Montag Stiftung für das Pilotprojekt „Schulbau Open Source“ erfolgreich bewerben. Die Stiftung fördert mustergültige Schulbauprojekte und unterstützt die Stadt inhaltlich und finanziell bei der Projektgestaltung und der Bedarfs-Architekturplanung.
Die Tragstruktur des in Stahlbetonskelettbauweise errichteten Bestandsgebäudes befindet sich in einem sehr guten Zustand. Das Achsraster ermöglicht eine flexible Grundrissgestaltung, erfordert aber wegen der hohen Gebäudetiefe kreative Lösungsansätze. Ziel ist es, das schulische Raumprogramm so effizient im Bestand zu verorten, dass der grundsätzlich benötigte Erweiterungsbau vermieden wird.
In der Breslauer Straße in Langwasser entsteht ein pädagogischer Schulcampus mit ganzheitlichem Ansatz bestehend aus einer Fachoberschule und einem Schulzentrum.
Die Berufliche Oberschule B13 (kurz BON) ist die erste Baumaßnahme des neuen Schulcampus. Nach Fertigstellung werden rund 640 Schülerinnen und Schüler die Ausbildungsrichtungen Agrarwirtschaft-, Bio- und Umwelttechnologie (ABU), Sozialwesen, Technik sowie Wirtschaft und Verwaltung besuchen.
Im Fürreuthweg entsteht die dreieinhalbzügige Grundschule Eibach mit zusätzlich sechs Diagnose-und Förderklassen (DFK), einer Kombieinrichtung für 150 Kinder sowie einem fünfgruppigen Kinderhort mit Räumen für die Erziehungsberatungsstelle.
In der Sitzung des Schulausschusses im April 2023 hat die Stadt den öffentlichen Bedarf für ein sonderpädagogisches Förderzentrum mit sozial-emotionalem Schwerpunkt beschlossen. Der Fortbetrieb der psychologisch-heilpädagogischen Privatschule Regina Stein mit dem Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung konnte somit gesichert werden.
Aktuell werden Schülerinnen und Schüler in der Containeranlage auf dem Sportplatz der Grundschule Bartholomäusschule unterrichtet.
Die Stadt ist Sachaufwandsträger für das neue Förderzentrum und stellt geeignete Räume für eine sinnvolle und dauerhafte Unterbringung für die psychologisch-heilpädagogischen Beschulung und Betreuung der Schülerinnen und Schüler zur Verfügung.
Am Standort Merseburger Straße 6 soll ein Neubau für das sonderpädagogische Förderzentrum errichtet werden.
Grundlagen und Rahmenbedingungen
Basis der Fortschreibung 2025 ist die Bevölkerungsvorausberechnung des Statistikamts. Zusammen mit den Statistiken der einzelnen Schularten erstellt die städtische Schulverwaltung Schüler- und Klassenprognosen für die öffentlichen Schulen. Mit diesen Daten werden alle früher benannten und noch nicht begonnenen Maßnahmen auf Zeitpunkt und Umfang des Bedarfs überprüft. Außerdem werden neue Bedarfe ermittelt.
Ab 2026 müssen die Kommunen den gesetzlichen Rechtsanspruch auf eine Ganztagsbetreuung im Grundschulalter erfüllen. In Nürnberg müssen dafür rund 4.000 Plätze geschaffen und Träger gefunden werden, die diese Standorte betreiben. Beim Neubau der Schulen finden deshalb teilweise sowohl Ganztags- als auch integrierte Hortangebote Berücksichtigung. Die Lösungen fallen für jede Schule individuell aus. Details entnehmen Sie den weiter unten beschriebenen Bauprojekten. Informationen zum Ausbau der Betreuungsangebote nach Schulschluss finden Sie zudem auf den Seiten des Jugendamts.
Der barrierefreie Ausbau von Bildungseinrichtungen und Einrichtungen der Nachmittagsbetreuung leistet einen wichtigen Beitrag, Nürnberg schrittweise inklusiver zu gestalten. Er ist Teil des Nürnberger Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK), den der Nürnberger Stadtrat im Dezember 2021 einstimmig beschlossen hat. Um die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung in Nürnberg zu verwirklichen, wurden und werden während der Baumaßnahmen umfangreiche Vorhaben entwickelt und umgesetzt.
Aktualisiert am 23.04.2026, 15:10 Uhr




















