Der Klimawandel ist auch in Nürnberg spürbar. Die Sommer werden heißer, Starkregen tritt häufiger auf und Straßen sowie Plätze heizen sich stärker auf. Das belastet Menschen, Tiere und Pflanzen und setzt auch Straßen, Gebäuden und anderer Infrastruktur zu.
Klimaschutz bekämpft die Ursachen des Klimawandels. Klimaanpassung sorgt dafür, dass Nürnberg mit den Folgen umgehen kann – mit mehr Grün, kühleren Orten, entsiegelten Flächen und einer Infrastruktur, die Hitze und Starkregen besser standhält.
Die wichtigsten Themen
Warum Nürnberg sich aufheizt, welche Folgen Hitze hat und wie Sie sich schützen können: von kühlen Orten bis zum Hitzetelefon.
Starkregen wird häufiger und kann Straßen, Unterführungen und Keller überfluten. Mit dem Schwammstadtprinzip passt sich Nürnberg an die Folgen des Klimawandels an.
Mehr Bäume, neue Parks, begrünte Dächer und geschützte Kaltluftleitbahnen machen Nürnberg Schritt für Schritt klimaresilienter.
Häufig gesucht
- Kühle Orte in Nürnberg finden
- Hitze-Warnmail abonnieren
- Gepflasterte Flächen entsiegeln
- Schutz vor Rückstau planen
Aktuelles

Earth Night 2026
Am 11. September wird es in Nürnberg ungewohnt dunkel – und gleichzeitig besonders stimmungsvoll. Denn die Stadt beteiligt sich erneut an der bundesweiten Aktion „Earth Night“ und schaltet an über 60 Gebäuden die Scheinwerfer aus.

Gemeinsam Flächen entsiegeln
Raus mit den Steinen! Machen Sie mit beim bundesweiten Wettbewerb „Abpflastern“. Entsiegeln Sie Flächen und machen Sie Nürnberg ein Stück grüner. Am Ende gewinnt die Stadt, die bis 31. Oktober die größte Fläche pro Einwohner entsiegelt hat.

Mehrere Brunnenanlagen derzeit außer Betrieb
An mehreren Brunnen im Stadtgebiet laufen beziehungsweise beginnen noch im August 2026 notwendige Reparaturarbeiten. Das Ziel: Die Anlagen sollen dauerhaft funktionieren und möglichst schnell wieder für die Bürgerinnen und Bürger sprudeln.

Klärwerke sollen bis 2035 klimaneutral werden
Die beiden Nürnberger Klärwerke sollen bis 2035 klimaneutral arbeiten. Ziel ist es, weniger Energie zu verbrauchen, mehr Strom selbst zu erzeugen und den Ausstoß von Treibhausgasen deutlich zu senken.

Frischluftschneise soll erhalten bleiben
Mit dem Bebauungsplanverfahren „Reutersbrunnenstraße" will die Stadt die Frischluftschneise im Pegnitztal West schützen. Grünflächen sollen frei von Bebauung bleiben. Gleichzeitig werden Flächen für soziale Einrichtungen neu geordnet.

Starkregen vom 14. Juli 2026
Der Starkregen am 14. Juli 2026 gehörte zu den stärksten, die in Nürnberg in den vergangenen Jahren gemessen wurden. Die Messdaten zeigen, wie außergewöhnlich das Ereignis war.

Masterplan Freiraum
Seit über zehn Jahren macht der Masterplan Freiraum Nürnberg Schritt für Schritt grüner. Ein aktuelles Projekt ist das Klima-Quartier „Cooler Süden“, das derzeit geplant wird.

Schutz vor Starkregen
Mit dem Aktionsprogramm Starkregen bereitet sich Nürnberg auf häufigere Starkregenereignisse vor. Bessere Daten, gezielte Schutzmaßnahmen sowie Information sollen helfen, Schäden zu vermeiden und die Stadt widerstandsfähiger zu machen.

Lederersteg gesperrt
Der Lederersteg ist vom 20. Juli bis voraussichtlich Mitte September wegen Bauarbeiten gesperrt. Die N-Ergie erneuert im Pegnitzgrund seit Ende Mai eine Fernwärmeleitung. Auch die Reutersbrunnenstraße ist betroffen.
Ansprechpartner
Das könnte Sie auch interessieren
Aktualisiert am 14.07.2026, 11:55 Uhr
