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"Ich töte niemand": Der Franken-Tatort

Szenenfotos aus Am Ende geht man nackt

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Seit drei Folgen ein eingespieltes Team: Die Kommissare Felix Voss und Paula Ringelhahn ermitteln in ganz Franken, wie hier in in ihrem dritten Fall "Am Ende geht man nackt",

Die erste Klappe für den neuen Franken-Tatort ist gefallen! Gedreht wird die Folge "Ich töte niemand" momentan vor allem in Nürnberg und Umgebung. Die Regie führt Max Färberböck, der bereits für den ersten Tatort in Franken verantwortlich war.

Der neue Fall bringt auch dieses Mal wieder die Mordkommission Franken rund um das Ermittler-Duo Voss und Ringelhahn an ihre Grenzen: Die Ermittler sollen den Mord an einem Geschwisterpaar aus Nürnberg und den geheimnisvollen Tod eines Kollegen lösen. Bis die neue Folge des Franken-Tatorts im Ersten zu sehen ist, müssen Sie sich aber noch ein wenig gedulden: "Ich töte niemand" läuft vorrausichtlich im Frühsommer 2018.


Das Ermittlerteam

Fabian Hinrichs und Dagmar Manzel spielen die Hauptkommissare Felix Voss und Paula Ringelhahn. Unterstützt werden sie von Eli Wasserscheid als Kommissarin Wanda Goldwasser, Andreas Leopold Schadt als Kommissar Sebastian Fleischer und Stefan Merki als Polizeipräsident Dr. Mirko Kaiser. Und selbstverständlich darf auch Matthias Egersdörfer als Michael Schatz, Leiter der Spurensuche, nicht fehlen. Beim zweiten Franken-Tatort gab es auch einen Neuzugang im Team: Benjamin Griebel war erstmals als Rechtsmediziner Lutz Kranich zu sehen.


Rückblick auf die Premiere des ersten Franken-Tatorts: Ein voller Erfolg

Am 12. April 2015 hatte das lange Warten ein Ende: Über 12 Millionen Zuschauer sahen den ersten "Tatort" aus Franken, der überwiegend in Nürnberg gedreht wurde. Mit 33,7 Prozent Marktanteil schoss der Erstling gleich in die vom Münsteraner "Tatort" angeführte Spitzenliga von Deutschlands beliebtester Krimi-TV-Serie. Unter den "Tatorten" des Bayerischen Rundfunks (BR) war die Folge die meist gesehene überhaupt. Ein toller Auftakt für die Mordkommission Franken!

Parallel zur Fernsehausstrahlung in der ARD feierte der BR das Ereignis mit umfangreichem Begleitprogramm in Fernsehen, Radio und Internet und einer Preview mit rotem Teppich im Cinecittà-Kino in Nürnberg, mit Darstellern, Regisseur und Produktionsteam. 800 Premierengäste verfolgten den Film schon vorab und feierten den gelungenen Einstand mit Riesen-Applaus. Statt "Bassd scho" hagelte es Komplimente: "Ich bin begeistert", sagte Nürnbergs Kulturreferentin Julia Lehner, und Regisseur Max Färberböck stellte Nürnberg und der Region Bestnoten als Drehort aus. "Ich frage mich, warum hier nicht schon viel mehr Filme gedreht wurden", erklärte er in einer vorgeschalteten Pressekonferenz am Sonntagnachmittag.


Kritiken und Meinungen in den sozialen Medien zur ersten Folge

Bei den Kritikern kam der Franken-Tatort überwiegend gut an. So urteilte Björn Hengst für Spiegel Online: "Also, strampel dich wieder hoch zum Glanz vergangener Zeiten, Nürnberg! Dieser 'Tatort' ist schon mal ein guter Anfang." Matthias Lohr konstatiert für die Hessische/Niedersächsische Allgemeine: "Diese TV-Feinkost aus Nürnberg macht Appetit auf mehr." Feulletonistin Sylvia Staude von der Frankfurter Rundschau ist ebenfalls voll des Lobes: "Aufs Beste gelungen aber ist dieser 'Tatort', weil seine Action zum Beispiel darin besteht, dass Voss rührend 'Nie wieder! Nie wieder!' ruft. Wir aber rufen: Öfter! Öfter! Denn den Nürnbersch-'Tatort' (sic) soll es nur einmal im Jahr geben." Weniger überzeugt zeigt man sich hingegen bei stern.de ("ein bisschen farblos") und Merkur Online, wo Rudolf Ogiermann schreibt: "So bleibt von diesem ersten Franken-'Tatort' der Eindruck zurück, dass die Macher viel gewollt und wenig geschafft haben." Den Tatorten aus Müchen werde man so auf Dauer nicht das Wasser reichen können, prophezeit der Autor.

In den sozialen Medien wie Facebook und Twitter waren die Meinungen schon geteilter. Viel positivem Feedback standen auch Beschwerden über eine vermeintlich langweilige Story, über zuviel, zuwenig oder den falschen Dialekt und logische Fehler bei den Fahrtszenen gegenüber. Besonders der Satz des Polizeipräsidenten "Hier waren die Kaiser, da haben die sich noch mit Knödeln beworfen" kam beim fränkischen Netz-Publikum gut an. An den Reaktionen im Netz wird deutlich, mit welch anderen Augen man einen Fernsehkrimi sieht, der direkt vor der eigenen Haustür spielt. Dass es sich beim Tatort um ein bundeweites Unterhaltungsprogramm und nicht um eine Dokumentation Nürnbergs handelt, gerät dabei manchmal aus dem Blick. Bei Twitter finden Sie alles Wichtige zum Franken-Tatort unter den Hashtags #frankentatort und #tatort.


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