Starkregen wird häufiger und kann Straßen, Unterführungen und Keller überfluten. Mit dem Schwammstadtprinzip passt sich Nürnberg an die Folgen des Klimawandels an.

Starkregen: Wenn Regen zum Problem wird
Wenn in kurzer Zeit große Regenmengen fallen, kann die Stadt das Wasser oft nicht schnell genug aufnehmen. Asphalt und Beton lassen kaum Wasser versickern. Das Wasser fließt oberflächlich ab, sammelt sich in Senken und Unterführungen und kann Keller überfluten. Durch den Klimawandel treten Starkregen häufiger und intensiver auf.
Starkregen: Was Sie wissen sollten
Wann wird aus Regen Starkregen? Welche Stadtteile sind besonders gefährdet? Und wie können Sie sich schützen, wenn es plötzlich heftig regnet? Antworten, Hintergründe und Tipps finden Sie in den Starkregen-FAQs des Umweltamts.
Schwammstadt: So passt sich Nürnberg an
Damit Starkregen möglichst wenig Schaden anrichtet, setzt Nürnberg auf das Schwammstadtprinzip. Seit 2023 gilt es für alle neuen städtischen Bauvorhaben. Regenwasser soll möglichst dort versickern, wo es fällt, statt über die Kanalisation abgeleitet zu werden. So bleibt mehr Wasser in der Stadt und das Risiko von Überschwemmungen sinkt. Auch auf privaten Grundstücken lässt sich dazu einiges beitragen.
Konkrete Maßnahmen
- entsiegelte Flächen
- Mulden und Rigolen zur Versickerung
- Zisternen für Regenwasser
- begrünte Dächer
- wasserdurchlässige Beläge
Mehr dazu:
Aktionsprogramm Starkregen
Mit dem Aktionsprogramm Starkregen bündelt die Stadt seit 2025 ihre Maßnahmen gegen die Folgen von Starkregen. Es umfasst vier Handlungsfelder:
- Bessere Daten: Wo, wann und wie stark regnet es in Nürnberg?
- Bauliche Maßnahmen: gefährdete Unterführungen und Senken besser schützen
- Beratung und Förderung: für Bürgerinnen und Bürger
- Weitere Maßnahmen: zum Beispiel die Erstellung einer Starkregengefahrenkarte
Mehr dazu:
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Aktualisiert am 17.07.2026, 10:24 Uhr