In Krisenlagen kann plötzlich vieles nicht mehr funktionieren: Strom, Wasser, Kommunikation, Versorgung. Damit Sie wissen, wo Sie Unterstützung und verlässliche Informationen bekommen, wenn öffentliche Systeme ausfallen, gibt es besondere Anlaufstellen. Diese Seite informiert darüber, welche Stellen existieren, wann sie geöffnet sind und was sie bieten.
Welche Anlaufstellen gibt es
Notfall-Infopunkte
Im Falle eines flächendeckenden und länger andauernden Stromausfalls (Blackout) richtet die Stadt Notfall-Infopunkte (Katastrophenschutz-Leuchttürme) ein. Notfall-Infopunkte werden durchgehend mit Notstrom versorgt. Dort erhalten Sie Informationen zur Lage, Hinweise zu Hilfsangeboten und können Notrufe absetzen.
Betreuungsstellen
Ab dem zweiten Tag eines Blackouts richtet die Stadt zusätzlich Betreuungsstellen ein. Dort sind Mitarbeiter verschiedener Hilfsorganisationen rund um die Uhr für Bürger da, die kurzfristige Unterstützung benötigen, zum Beispiel Erste Hilfe oder Lademöglichkeiten. Die Betreuung ist nur vorübergehend, ein Aufenthalt oder Übernachtungen sind nicht vorgesehen.
Rathaus-Notstellen
Wenn die Verwaltungsinfrastruktur durch einen Blackout beeinträchtigt ist, sind die Rathaus-Notstellen Ansprechpartner. Dort können Sie dringende Anliegen melden, zum Beispiel bei Todesfälle, dringende Fragen zum Kinderschutz, Tierkörperbeseitigung oder andere Notfälle, bei denen Verwaltungsdienste notwendig sind.
Wann ist welche Stelle relevant?
| Situation | Anlaufstelle |
|---|---|
| Kommunikation und Strom ausgefallen, Infos fehlen | Notfall-Infopunkt |
| Langer Stromausfall / Blackout, Versorgung eingeschränkt | Notfall-Infopunkt, Betreuungsstelle |
| Erste Hilfe, Informationen, kurzzeitige Betreuung | Betreuungsstelle |
| Dringende Anliegen, bei denen Verwaltungsdienste notwendig sind | Rathaus-Notstelle |
Eigenvorsorge: Was Sie tun können
Suchen Sie die nächstgelegenen Anlaufstellen heraus und notieren Sie sich die Adressen offline, zum Beispiel auf einem Notizzettel oder auf dem Handy.
Bewahren Sie den „Ratgeber Krisensituation“ offline, zum Beispiel ausgedruckt oder auf dem Handy auf, für den Fall, dass Internet oder Mobilfunk ausfallen.
Notieren Sie wichtige Nummern und Kontakte von Familie, Nachbarn und Hilfsorganisationen ebenfalls offline, zum Beispiel auf einem Notizzettel oder auf dem Handy.
Halten Sie eine Grundversorgung bereit: einen Vorrat an Wasser und Lebensmitteln für mindestens drei Tage sowie stromunabhängige Geräte wie Taschenlampen, ein batteriebetriebenes Radio und Powerbanks.
Ratgeber Krisensituation
Der „Ratgeber Krisensituation“ enthält die Adressen der Anlaufstellen und wichtige Infos für den Notfall auf einen Blick. Den Ratgeber können Sie hier herunterladen.
Aktualisiert am 07.01.2026, 10:40 Uhr


