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Das Rainbow Cities Network

Das Rainbow Cities Network (RCN)

Die Rainbow Cities sind ein internationales Netzwerk von Städten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, sich aktiv für Diskriminierungsfreiheit und Chancengleichheit von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) einzusetzen.

Alle beteiligten Städte sind der Überzeugung, dass es Aufgabe und Anliegen der Kommune ist, ein Zusammenleben in Vielfalt zu gestalten. Diskriminierungen entstehen im Alltag, im Zusammenleben vor Ort, daher müssen sie auch dort bekämpft und verhindert werden.

Einmal jährlich treffen sich die Mitgliedsstätte in einer der beteiligten Kommunen um über gemeinsame Aktivitäten zu sprechen und Best-Practice-Beispiele auszutauschen.

Die Jahresausstellungen und Best-Practice der Rainbow Cities

Exhibition 2019

Zu den Jahresausstellungen

Jedes Jahr veröffentlichen die Rainbow Cities zu einem wechselnden Thema eine gemeinsame Ausstellung.


Rainbow Cities Network

Rainbow Cities Network - Jahrestreffen 2019

Jahrestreffen 2020

Das Jahrestreffen 2020 war ursprünglich in Bergen geplant, musste jedoch aufgrund COVID19 kurzerhand in den virtuellen Raum verlagert werden.

In einer deutlich verkürzten Variante fand dennoch ein gelungener Austausch statt.
Als neue Mitgliedstädte konnten wir in der Runde Linz, Heidelberg und Taipei begrüßen. Herzlich willkommen!

Arbeitsintensiv war 2020 trotz aller zusätzlicher Herausforderungen. Das RCN hat eine neue Homepage bekommen und ist nun auch in den sozialen Medien zu finden.
Politisch konnten viele Mitgliedsstädte Schreiben an die Botschafter*innen Polens zur Situation der LGBIT-freien Zonen versenden. Auch gab es konzertierte Aktionen mit den Bürgermeistern in den Partnerstädten.

Auf Netzwerkebene wurden erste Kontakte zu ILGA und der Städtekoalition gegen Rassimus geknüpft.

Auch die Jahresausstellung 2020 "Lesbian Visibility" wurde umgesetzt.

Jahrestreffen 2019

Am 24. und 25. Oktober 2019 fand das siebte Jahrestreffen in Esch sur Alzette statt.

Bei der Konferenz waren Kolleg*innen aus den folgenden Städten vertreten:

- aus Norwegen: Bergen und Oslo;
- aus den Niederlanden: Amsterdam und Rotterdam;
- aus Belgien: Brügge, Gent, Leuven und Brüssel;
- aus Frankreich: Paris;
- aus Spanien: Barcelona;
- aus Slowenien Ljubljana,
- aus Österreich: Wien;
- aus der Schweiz: Zürich und Genf;
- aus Brasilien: Sao Paulo
- aus Deutschland: Hamburg, Berlin, Hannover, Mannheim, Nürnberg und Köln.

Auf der Tagesordnung der eineinhalbtägigen Veranstaltung standen sowohl inhaltliche als auch organisatorische Fragestellungen.
Zunächst konnte sich das RCN-Netzwerk im Jahr 2019 auch organisatorisch stärken. Das RCN ist nun eine offizielle NGO, registriert in Amsterdam/Niederlande. Zusätzlich konnte einen Geschäftsstelle mit einem Koordinator besetzt werden. Dies ermöglicht es dem Netzwerk, künftig schnell auch auf aktuelle Ereignisse zu regieren.

Im Jahr 2019 gab es einige Aktionen des Netzwerks. Im April führte die Stadt Amsterdam in Kooperation mit dem RCN die "„Focus on LGBTIQ+-Seniors“ Konferenz"
durch. Die Tagung war ein wichtiger Impuls sich mit Teilhabemöglichkeiten und der Sichtbarkeit von LGBTIQ-Seniors zu befassen, hier gibt es noch viel zu tun, in allen Mitgliedsstädten.

Die gemeinsame Ausstellung der RCN-Städte widmete sich im Jahr 2019 dem 50jährigen Jubiläum der Stonewall-Riots. Unter dem Titel "After Stonewall – 50 Years of Pride“ wurde in den Städten rund um den CSD gezeigt. Die Stadt Nürnberg hat sich hier zusammen mit dem lokalen Bündnis gegen Trans- und Homophobie beteiligt, die Ausstellung wird im Jahr 2020 zum IDAHOBIT in der Stadtbibliothek noch einmal zu sehen sein.

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