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Unsere Dienststellen, Eigenbetriebe, Töchter und kommunalen Trägerschaften

Amt für Kinder, Jugendliche und Familien

Ein lachendes Kind.

Das Nürnberger Jugendamt bietet Kindern, Jugendlichen und Familien ein breites Spektrum an Leistungen und Einrichtungen auf Basis des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (SGB VIII):

  • Das Jugendamt fördert und unterstützt durch Bildung und Erziehung. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen dazu bei, positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten oder zu schaffen.
  • Das Jugendamt fordert und berät, wenn in Ausübung des staatlichen Wächteramtes Kinder und Jugendliche vor Gefahren geschützt werden müssen oder ihre Rechte bedroht sind.
  • Das Jugendamt leistet finanzielle Hilfe, damit auch in wirtschaftlichen Notlagen für Kinder und Jugendliche eine geregelte Versorgung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gewährleistet ist.
  • Das Jugendamt und seine Angebote sind dabei ein Teil dessen, was die Jugendhilfe in Nürnberg zu bieten hat: Sie besteht neben dem Jugendamt aus vielen engagierten Trägern und ihren Einrichtungen, mit ihren eigenen Informationsdiensten.

Amt für Existenzsicherung und soziale Integration - Sozialamt

Die Aufgaben des Amts für Existenzsicherung und soziale Integration gliedern sich in zwei Schwerpunkte: Das Amt gewährt die sichernden Leistungen nach dem SGB XII, für die die Kommune zuständig ist (insbesondere Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit, Hilfe zur Pflege im ambulanten Bereich und Hilfen zur Gesundheit), und berät über Ansprüche, Antragstellung und alternative Leistungen.

Der zweite Aufgabenbereich ist die soziale Integration von Menschen und Gruppen, die von Ausgrenzung bedroht sind. Gründe, die die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft erschweren können, sind zum Beispiel Armut, Behinderung, Sucht, Obdachlosigkeit, der Status als Migrant oder ein gesetzlicher Betreuungsbedarf.

Aufgabenbereiche des Sozialamts sind:

  • Armutsprävention und –bekämpfung,
  • Förderung der Integration von Menschen mit Behinderung,
  • Wohnungslosen- und Obdachlosenhilfe,
  • Sozialpädagogische Basisberatung durch den Sozialpädagogischen Fachdienst (für Haushalte ohne Kinder) der Betreuungsbehörde und
  • Unterbringung und Versorgung von Geflüchteten.

Auch die Geschäftsstelle des Nürnberger Behindertenrats ist im Sozialamt angesiedelt.


Bereich Demografie- und Generationenfragen - Seniorenamt

Mehr als ein Viertel der Nürnberger Bevölkerung ist über 60 Jahre alt – sie alle bilden die Zielgruppe des Seniorenamts. Hinzu kommen jüngere Angehörige, Freunde, Nachbarn und Ehrenamtliche, die sich um ältere Menschen kümmern.

Ziel des Seniorenamts ist es, dazu beizutragen, Nürnberg als Stadt für alle Lebensalter zu entwickeln. Auch ältere Menschen sollen gleiche Chancen haben, am sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben teilzunehmen. Durch die Arbeit des Seniorenamts wird dazu beigetragen, den sozialen Zusammenhalt, die Generationengerechtigkeit und damit den sozialen Frieden in Nürnberg zu erhalten.

Dazu bietet das Amt viele weitere Angebote, Projekte und verschiedenste Formen der Unterstützung. In enger Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern wurden inzwischen bereits in acht Stadtteilen Seniorennetzwerke initiiert und entwickelt.

Auch die Geschäftsstelle des Stadtseniorenrats ist im Seniorenamt angesiedelt.


NürnbergStift

Ein Senior und eine Pflegekraft im Gespräch.

Seit 1999 sind die Einrichtungen und Dienste der Stadt Nürnberg zur ambulanten und teil- und vollstationären Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen im NürnbergStift als Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg zusammengefasst. Sie bieten jährlich rund 1500 Menschen ein Zuhause in den fünf städtischen Senioren-Wohnanlagen und Pflegeheimen und eine Vielfalt an Dienstleistungen.

Das NürnbergStift bietet Therapie im Krankheitsfall mit der geriatrischen Rehabilitation und der Praxis Ergotherapie. Die ambulanten Dienste versorgen pflegebedürftige Menschen in Nürnberg und ermöglichen so ein längeres Wohnen zuhause in der vertrauten Umgebung. Wohnheim-, Altenheim- und Pflegeplätze in unterschiedlichen Konzeptionen bieten die fünf Einrichtungen Heilig-Geist-Spital, Platnersberg, August-Meier-Heim, St. Johannis und Sebastianspital.


Noris-Arbeit gGmbH (NOA)

Ein Arbeiter an einer Metallfräse.

Die Beschäftigungsgesellschaft NOA ist eine Tochter der Stadt Nürnberg. 1991 wurde sie mit einem klaren sozial-, beschäftigungs- und arbeitsmarktpolitischen Auftrag gegründet: Ihre Aufgabe ist es, arbeitslose Bürgerinnen und Bürger bei der beruflichen und sozialen Integration zu unterstützen. Dabei bietet die NOA individuelle Lösungen in Form von öffentlich geförderter Beschäftigung, befristeter Beschäftigung, beruflicher Qualifikation, Ausbildung, Beratungs- und Vermittlungsangeboten.

Die bei der NOA beschäftigten Personen erbringen Serviceleistungen in den Bereichen soziale Dienstleistungen, Sicherheit, Ordnung und Umweltschutz für die Stadt Nürnberg und ihre Bürger. Die NOA arbeitet eng mit der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter Nürnberg-Stadt, der Nürnberger Wirtschaft und weiteren Partnern zusammen. NOA-Projekte werden durch die Arbeitsverwaltung sowie durch den Europäischen Sozialfonds kofinanziert.

Zum Aufgabenspektrum der NOA gehört auch die Betriebsträgerschaft des Südstadtforum Service und Soziales in der Siebenkeesstraße, einer zentralen Anlaufstelle mit Angeboten unterschiedlicher Träger für Kinder und Jugendliche, Familien, Menschen mit Migrationshintergrund, Arbeitslose, Jobsuchende, Seniorinnen und Senioren in der Nürnberger Südstadt.


noris inklusion gGmbH

„Wir leben Teilhabe.“ - Unter diesem Motto arbeitet die städtische noris inklusion. Ziel ist die Selbstbestimmung von Menschen mit schweren Behinderungen und ihre gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft und am Arbeitsleben. Das Unternehmen ist eine Tochter der Stadt Nürnberg und umfasst sieben Betriebsstätten: Werk Süd, Werk Nord, Gartenbau, Druckerei, Töpferei, Förderwerkstatt Buch und Förderwerkstatt Nordostpark.

noris inklusion arbeitet eng mit der gewerblichen Wirtschaft zusammen und fertigt in deren Auftrag, produziert aber auch Waren und Dienstleistungen für die öffentliche Hand und für Privatkunden. Dabei geht noris inklusion auch Kooperationen mit anderen Werkstätten in Nürnberg ein.

1980 als "Werkstatt für Behinderte (WfB) gegründet, bietet noris inklusion rund 500 Menschen mit überwiegend geistiger Behinderung Arbeitsplätze, Bildungsmaßnahmen, Wohnunterkünfte in zwei Wohnheimen und fünf Wohngruppen, eine Tagesstätte für Senioren sowie Freizeitmöglichkeiten.


Jobcenter Nürnberg-Stadt

Das Jobcenter Nürnberg Stadt (2005 bis Ende 2010: ARGE Nürnberg) besteht seit 1.1.2011 in neuer Rechtsform. Es wird von der Stadt und der Arbeitsagentur Nürnberg getragen. Seine Aufgabe ist die Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II und Sozialgeld) und deren berufliche und soziale Integration. Die ARGE Nürnberg betreute 2010 an vier Standorten rund 50.000 Menschen in rund 26.000 Bedarfsgemeinschaften, darunter etwa 36.000 so genannte erwerbsfähige Hilfebedürftige.

Die Beschäftigten sind an vier Standorten in der Leistungssachbearbeitung, in der Arbeitsvermittlung, als Integrationsfachkräfte und als spezialisierte Fallmanager tätig. Jüngere Menschen unter 25 Jahren im Leistungsbezug des SGB II werden im Dienstleistungszentrum U 25 betreut.

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