Weggehen, Ankommen und Bleiben von Menschen sind zentrale Themen der politischen Auseinandersetzung, der sozialen Arbeit, im Feld des Bürgerschaftlichen Engagements. "Migration, Familie und Gesellschaft" war das 18. Offene Forum Familie überschrieben, das Fachleute und Interessierte ins Gespräch gebracht hatte über die Beweggründe, Lebenslagen und Perspektiven von Familien, die ihre Heimat verlassen haben, ob als Flüchtlinge oder Arbeitsmigranten der ob ganz aktuell oder bereits vor Jahren und Jahrzehnten.
Grundlegende Informationen und Einschätzungen zu Geschichte und Konzepten von Migration in Deutschland, zur Situation von Menschen mit Migrationshintergrund in Schule und Arbeitswelt, gaben WissenschaftlerInnen und PraktikerInnen aus der Arbeit mit und für Familien.
Das Kennenlernen von Projekten, das kollegiale Gespräch und der Erkenntnisgewinn für die eigene Arbeit gehörten wie immer zu unserem jährlichen Kongress des Nürnberger Bündnisses für Familie.
Reiner Prölß, Referent für Jugend, Familie und Soziales der Stadt Nürnberg begrüßte das Publikum des 18. Offenen Forums Familie und leitete zum Tagungsthema über:
"Das Thema des diesjährigen Forums ist ein aktuelles, viel diskutiertes Thema. Zuwanderung und Migration prägen die Gesellschaft im Großen, wie im Kleinen seit vielen Jahrzehnten und werden sie weiter prägen. Zuwanderung bereichert unsere Gesellschaft, erfordert es aber auch sich kritisch auseinanderzusetzen und Wege aufzuzeigen, wie Integration gelingen kann. .." Mehr:
und die Bedeutung von Fachkräften mit Migrationshintergrund in der Sozialen Arbeit
Dr. Rezarta Reimann, Integrationsstiftung und Arbeiterwohlfahrt Roth-Schwabach