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Integration als Querschnittsaufgabe

Hier finden Sie Informationen zu den Leitlinien und Inhalten des Integrationsprogrammes, zu den Organisationsstrukturen, den Nürnberger Integrationskonferenzen und zu einschlägigen Angeboten der Stadt. Ferner finden Sie weiterführende Links zu Projekten und Beratungsstellen.


Flüchtlingshilfe und Asyl

Aktuelles zu Flüchtlingshilfe und Asyl sowie Hintergrundinformationen, Informationen zu Spenden und ehrenamtlichem Engagement finden Sie auf:


5. Nürnberger Integrationskonferenz

Die 5. Nürnberger Integrationskonferenz hat am Samstag, den 24. Oktober 2015 im südpunkt Nürnberg zum Thema "Einwanderungsgesellschaft Nürnberg - Zwischen Normalität der Vielfalt und Neuzuwanderung" stattgefunden. In der Dokumentation sind auch die Videos der Vorträge abrufbar. Die nächste Integrationskonferenz wird im Frühjahr 2017 stattfinden.


Stimme für Vielfalt.Wissen gegen Vorurteile: Integrationsprojekt des Monats Dezember 2015

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) stellt monatlich bespielhafte Projekte vor, die sich in der Praxis als besonders erfolgreich erweisen. Das vom Bundesamt geförderte Projekt "Stimme für Vielfalt.Wissen gegen Vorurteile" der Stadt Nürnberg war Integrationsprojekt des Monats Dezember 2015.


Integrationspolitik als Querschnittsaufgabe:

Vielfalt schätzen: Nürnbergs Bevölkerung ist bunt

Wie in vielen Großstädten ist auch die Nürnberger Stadtgesellschaft vielfältig – nicht nur in Bezug auf den Migrationshintergrund bzw. die Migrationserfahrung ihrer Bürgerinnen und Bürger. Schaut man sich die Bevölkerung nach diesem Merkmal hin an ergibt sich folgendes Bild: Von den am 31.12.2013 mit Hauptwohnsitz gemeldeten 513.339 Einwohner/-innen Nürnbergs haben rund 98.000, also etwa 19,1 Prozent, ausschließlich eine andere als die deutsche Staatsbürgerschaft. Sie kommen aus mehr als 160 Ländern. Rechnet man die Spätaussiedler/-innen, etwa aus der ehemaligen Sowjetunion, die als Deutsche geborenen Kinder von ausländischen Eltern und die eingebürgerten Personen hinzu, so haben zwei von fünf Nürnberger/-innen (41,4 Prozent und somit 212.750 Bürger/-innen) einen so genannten Migrationshintergrund. Bei den Kindern lebt bereits über die Hälfte in Familien mit Zuwanderungsgeschichte.

Mit der Kampagne „Nürnberg ist bunt“ möchte die Stadt Nürnberg dazu beitragen, die Chancen und Herausforderungen von kultureller Vielfalt zu verstehen und zu respektieren - eine Vielfalt, die häufig durch Vorurteile als negativ eingeschätzt wird. Wie entstehen Vorurteile? Was bewirken sie? Wie beeinflussen sie die privaten Interaktionen und den öffentlichen Diskurs? Kann man sie abbauen, und wenn ja - mit welchen Methoden? Vorurteile reflektieren zu können ist eine wichtige Voraussetzung, um so das Zusammenleben in unserer Stadt zu verbessern und eine Anerkennungs- und Willkommenskultur gerade auch für neu nach Nürnberg zuziehende Menschen weiterzuentwickeln.



Teilhabe stärken: Gleiche Chancen für alle Bürgerinnen und Bürger

Nürnberg hat über 40 Jahre Erfahrung beim Thema Integration und in der interkulturellen Arbeit. Seit 2002 ist Integrationspolitik in Nürnberg unter Oberbürgermeister Dr. Maly „Chefsache“. Als ein Schwerpunkt des städtischen Handelns zählen Integration und Interkulturelle Öffnung zu einer der wichtigsten Aufgaben der Stadt Nürnberg. Ziel dabei ist die chancengleiche Teilhabe aller Bürgerinnen und Bürger am öffentlichen Leben, an allen Leistungen und Angeboten. Die Stadt Nürnberg sieht die kulturelle Vielfalt ihrer Bevölkerung als Vorteil und Bereicherung für die Stadtgesellschaft und setzt sich für eine breite Willkommens- und Anerkennungskultur ein. Seit 2011 werden bei den Nürnberger Integrationskonferenzen gemeinsam mit weiteren Akteuren jährlich Chancen und Handlungsbedarf der Interkulturellen Orientierung und Öffnung vor Ort erörtert.


Zukunft gestalten: Integration als Querschnittsaufgabe

Das „Integrationsprogramm der Stadt Nürnberg“ ist die Summe der von der Stadt Nürnberg auf Basis der Leitlinien ergriffenen Maßnahmen. Zu deren Koordinierung und Weiterentwicklung wurde innerhalb der Stadtverwaltung eine referatsübergreifend besetzte „Koordinierungsgruppe Integration“ gebildet, in der Mitarbeiter/-innen mit Planungs- und Koordinationsaufgaben aus allen Referaten und Geschäftsbereichen vertreten sind. So soll sichergestellt werden, dass das Thema Integration/Interkulturelle Öffnung als Querschnittsaufgabe verankert und in die Regelstrukturen eingebettet ist sowie im Alltagshandeln aller städtischen Einrichtungen mitgedacht wird.

Eine gezielte Bearbeitung integrationsrelevanter Themen und ein entsprechender Austausch darüber findet über entsprechend einschlägige Gremien im „Nürnberger Netzwerk Integration“ statt. Die Geschäftsführung der Gremien (bis auf den Integrationsrat) und die Koordination des Integrationsprogrammes liegen beim Amt für Kultur und Freizeit. Die Interessen der Nürnbergerinnen und Nürnberger mit Migrationshintergrund vertritt der „Rat für Integration und Zuwanderung“.

Näheres zu den Strukturen finden Sie unter dem Menüpunkt „Strukturen und Gremien“. Die Leitlinien zum Integrationsprogramm sind unter dem Punkt "Integrationsprogramm" einsehbar.

Welcome to Nuremberg

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Nuernberg, 30. Januar 2009: Welcome to Nuremberg

Konferenz 2015

  • Integrationskonferenz<https://www.nuernberg.de/internet/integration/konferenz_2015.html>

Für Vielfalt und Toleranz

  • Logo von Nürnberg hält zusammen<http://www.nuernberg.de/internet/stadtportal/nuernberg_haelt_zusammen.html>

Häufig nachgefragt

Statistik

Statistiken für Nürnberg und Fürth
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