Kontakt

Literatur ohne Grenzen - Zweisprachige Lesungen mit Autor:innengespräch

Literatur ohne Grenzen ist eine zweisprachige Lesereihe des Amts für Kultur und Freizeit/Inter-Kultur-Büro und des Bildungscampus Nürnberg. Autor:innen aus aller Welt sind zu Gast und präsentieren ihre Werke in ihrer Muttersprache. Zudem gibt es Informationen zu ihren Büchern, den Autor:innen und Aktuelles aus den jeweiligen Ländern. Teilweise mit kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Gastland.

Alle Lesungen, wenn nicht anders angegeben, finden in der Stadtbibliothek, Gewerbemuseumsplatz um 19.30 Uhr statt.

Eintritt (nur AK): 8€/ 5€ erm. und 4€ mit Nbg.-Pass.

Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Corona-Bedingungen.

Aktuelle Lesungen


Akamortschiladse

20. Okt.: Aka Mortschiladse "Liebe und Tod in Tiflis" (Georgisch/Deutsch)

Auf fantastische Weise und in seiner meisterhaften Art beschreibt Mortschiladse die schwierige wirtschaftliche Lage in Georgien und die Not einer ganzen Generation junger Menschen, die in der Ferne ihr Glück versuchen, dabei jedoch das verlieren, was sie miteinander verbindet.

Aka Mortschiladse, geb. Tiflis, ist einer der bekanntesten georgischen Schriftsteller der Gegenwart. Er debütierte 1992 mit dem "Die Reise nach Karabach", der zu einem Bestseller wurde. Der Autor lebt und arbeitet in London.

In Kooperation mit INKO Georgisches Kulturzentrum. Unterstützt von Writers’ House of Georgia.


18. November: Fernanda Melchor "Paradais" (Spanisch/Deutsch)

Der Roman erzählt die Geschichte eines Verbrechens. Jede Nacht sitzen Franco, der in der Luxus-Anlage Paradise wohnt, und der 16-jährige Polo, der dort als Gärtner arbeitet zusammen und trinken bis zur Besinnungslosigkeit. Doch Franco braucht Polo nur, um seine grotesken sexuellen Phantasien auszubreiten. Mit unheimlicher Wucht erzählt Melchor, wie aus Begehren etwas Finsteres, Aggressives, Lebensgefährliches entsteht.

Die preisgekrönte Autorin Fernanda Melchor geboren in Veracruz/Mexiko gehört zu den wichtigsten Autorinnen Lateinamerikas. Sie ist aktuell Stipendiatin des DAAD in Berlin.


Geplant: Michal Hvorecky "Tahiti Utopia" (Slowakisch/Deutsch)

Wir schreiben das Jahr 2020, Großungarn existiert noch und mittlerweile leben drei Generationen Slowaken auf Tahiti. Wie kam es dazu, was hat sie dorthin verschlagen? Der Roman stellt die Geschichte auf den Kopf und betrachtet den neuen Nationalismus. Die mitteleuropäische Geschichte wurde noch nie so unterhaltsam erzählt.

Michal Hvorecky, geboren 1976, lebt in Bratislava. Auf Deutsch erschienen bereits drei seiner Romane und eine Novelle.
Moderation: Günter Keil, Journalist und Literaturvermittler



Weitere Planungen

LOG@45. Lateinamerikawoche am 23.1.22 ab 10 Uhr in der Villa Leon


Rückblick

2021


2020


2019


2018

Lesungen 2014 bis 2017

Hakan Günday (Türkei), Branko Cvetkoski (Mazdonien), Bao Ninh (Vietnam), Robert Perišic (Kroatien), Dima Wannous (Syrien), Ece Temelkuran (Türkei), Nadifa Mohamed (England / Somalia), Shumona Sinha (Indien / Frankreich), Tereza Boučková (Tschechische Republik), Daša Drndic (Kroatien), Grigori Kanowitsch (Litauen, Präsentiert von Uri Faber), Lasha Bugadze (Georgien), Akli Kebaili (Algerien), Yan Lianke (China), Shumona Sinha (Frankreich / Indien), Esther Andradi (Argentinien), Daniel Odija (Polen), Wajiha Said (Syrien / Deutschland), Lê Minh Khuê (Vietnam), Arnoldo Gálvez Suárez (Guatemala), Fouad Laroui (Niederlande), Wang Jiaxin (China), Bachtyar Ali (Deutschland / Kurdistan).

Zurück zum Seitenanfang URL dieser Seite
<http://www.nuernberg.de/internet/kuf_kultur/literatur_ohne_grenzen_inter_kultur_buero.html>