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Kulturladen Schloss Almoshof

Unser Profil

Der Kulturladen Schloss Almoshof ist kultureller und sozialer Kristallisationspunkt im äußeren Nürnberger Norden. Er bietet für den Stadtteil und die Gesamtstadt ein umfangreiches Kulturprogramm, das auf verschiedene Zielgruppen zugeschnitten ist: Für die Gäste aus dem Knoblauchsland gibt es Infoveranstaltungen zu Themen aus dem Stadtteil, Treffs für verschiedene Zielgruppen und Vereine, Vorträge zu Themen des Knoblauchslands und Musikveranstaltungen, wie Biergartenkonzerte. Auch bei Festen, wie die Kirchweih am zweiten Juli-Wochenende und dem Tag der offenen Tür im Knoblauchsland ist der Kulturladen selbstverständlich mit dabei.

Darüber hinaus gibt es über das ganze Jahr Kunst-Ausstellungen, Konzerte (Klassik, Jazz), Literaturveranstaltungen sowie den romantischen Weihnachtsmarkt, den schönen Kunstmarkt und die beliebten Flohmärkte zwischen April und September.

Von Korbflechten bis Fitness – Aktiv in Almoshof, eine Workshop-Reihe für Jung und Alt, soll Traditionen wiederbeleben und gleichzeitig Trends erobern.

Reichhaltig ist auch das Angebot für Kinder: Kindertheater im Gemeindezentrum Thon, ALFONS das beliebte Herbstferien-Angebot, in denen Kinder kreativ in vielen offenen Werkstätten und Workshops das Schloss erobern, und im Mai das „Knola-Ding“, ein buntes Kinder-Aktions-Fest für die Kids aus dem Knoblauchsland.

Dazu ist der Kulturladen mit seinem sonntäglichen Kunstcafé ein beliebter Treffpunkt für alle Altersstufen und lädt mit seinem zauberhaften Ambiente gerne zum Verweilen ein.

Die Geschichte des Patrizierschlosses

Das hufeisenförmige Schloss wurde Anfang des 16. Jahrhunderts von der Patrizierfamilie Holzschuher erbaut. Die Familie verdiente ihren Lebensunterhalt unter anderem mit Bergbau und nutzte das Gebäude als Nebenwohnsitz.

In den Markgrafenkriegen 1552/53 wurde das Anwesen mehrmals zerstört, aber erst 1692/93 wiederaufgebaut. Besonders das aus einem einzigen Baumstamm gefertigte Mittelstück der Wendeltreppe.

Im Jahr 1941 verkauften die Holzschuher das Anwesen an die Stadt Nürnberg. Das Haus diente nach dem Zweiten Weltkrieg als Notunterkunft für Familien.

1971 schloss der Neonazi Karl-Heinz Hoffmann einen 25-jährigen Pachtvertrag für das Schloss Almoshof ab. Zum Zeitpunkt der Pachtunterschrift war sein politisches Treiben noch nicht bekannt. Da seine paramilitärische Gruppe damals noch nicht vom Landesinnenministerium verboten war – dies geschah erst 1980 – war das Lösen des Pachtvertrags eine juristisch schwierige Angelegenheit.1975 wurde der Pachtvertrag dennoch gelöst. Mit einer Abfindung ging Hoffmann danach nach Ermreuth. Daraufhin stand das Haus wieder leer, bis 1976 die Begegnungsstätte Schloss Almoshof e.V. begann, das Schloss für kulturelle Zwecke zu nutzen.

Unter dem damaligen Kulturreferenten Dr. Hermann Glaser wurde seit 1977 systematisch eine dezentrale Kulturladenkette aufgebaut. Die Kulturläden sollten dazu beitragen, den jeweiligen Stadtteil als Kultur- und Lebensraum zu stärken. 1986 wurde das Schloss in einen städtischen Kulturladen umgewandelt.

Die Geschichte des Kulturladens

1976 wurde die Begegnungsstätte Schloss Almoshof e.V. im Nebengebäude des Schlosses gegründet: erste Veranstaltungen und Gruppen etablierten sich im Haus. Das Amt für Kultur und Freizeit (KUF) war von Beginn an die städtische Dienststelle, die den Aufbau finanziell und personell unterstützte.

1981 wurden die ersten hauptamtlichen Mitarbeitenden eingestellt. Im gleichen Jahr fand mit dem Gauklerfest die erste große Veranstaltung statt, die gleich für den ersten Skandal sorgte: Nackte Menschen tanzten über die Felder des Knoblauchslands.

1986 wurde die Begegnungsstätte in den Kulturladen Schloss Almoshof umgewandelt. Unter dem damaligen Kulturreferenten Dr. Hermann Glaser wurde seit 1977 systematisch eine dezentrale Kulturladenkette aufgebaut. Die Kulturläden sollten dazu beitragen, den jeweiligen Stadtteil als Kultur- und Lebensraum zu stärken.

1987: Nach erfolgreicher Renovierung bezog der Kulturladen nun das zentrale Schlossgebäude.
Der vormalige Trägerverein fungiert seitdem als Förderverein mit ehrenamtlicher Mitarbeit bei vielen Veranstaltungen.
Durch die neuen Räumlichkeiten entwickelte sich die Bildende Kunst zu einem wichtigen Bereich in der Arbeit des Kulturladens. Mindestens sieben Ausstellungen im Jahr sind bis heute Standard.
In den folgenden Jahren wurden Musik (Klassik, Jazz), Kindertheater und Literatur als weitere zentrale Bausteine des Programms herausgearbeitet, die bis heute im Kulturladenprogramm fest verankert sind.

Zwischen 1997 und 2003 legte man die drei nördlichsten Kulturläden Schloss Almoshof, Ziegelstein und Vischers zur Nordschiene zusammen. Einer der Höhepunkte dieser Zeit war das Knoblauchsfest. Sieben Jahre lang fand es im Schloss und auf der Kirchweihwiese statt.

In den Jahren 2003 und 2005 traf sich im Schloss die sogenannte Internationale Künstlerkolonie: Künstlerinnen und Künstler aus drei Kontinenten machten aus dem Kulturladen ein kleines Künstlerdorf, das viele verschiedene künstlerische Richtungen beinhaltete. Mit erinnerungswürdigen Kunstfesten wurden die beiden Kolonien abgerundet.

Seit 2009 rückte die Stadtteilarbeit wieder mehr in den Mittelpunkt der Arbeit des Kulturladens: Seitdem lockt der Weihnachtsmarkt immer am zweiten Adventswochenende viele Gäste in den Schlosshof. Im gleichen Jahr starteten mit den „Naturtalenten“ (Kreativkurse für Kids) und mit „Alfons“ (Herbstferien-Angebot) für Kinder im Stadtteil wichtige Angebote kultureller Bildung. Auch das Knola-Ding ist ein etabliertes Kinderfest mit dem Netzwerk aller Kinder- und Jugendeinrichtungen im Knoblauchsland.

2014 wurde mit der Krimilesereihe Tatort Knoblauchsland ein neuer Publikumsmagnet für alle Krimifans geschaffen: Krimis mit Musik bereichern die Formate für Literatur im Schloss Almoshof zusätzlich zu den Märchen für Erwachsene.

In diesem Jahr gelangte Almoshof in den Fokus der städtischen Verkehrsplanungen, was zu eigenen Initiativen bei der Almoshofer Bevölkerung führte. Die Angst um die Erhaltung der Agrarstrukturen und des Dorfcharakters nährte den Wunsch nach mehr Bürgerbeteiligung im Knoblauchsland. So gründete sich eine eigene Ortsgruppe im Vorstadtverein Nürnberg-Nord. Als Multiplikator von Bürgeranliegen gehört der Bürgerverein fest zum Schloss Almoshof und bereichert das Kulturladenprogramm mit Informationsveranstaltungen zu stadteilrelevanten Themen.
Ebenfalls in diesem Jahr begann eine Pächterfamilie mit viel Engagement das Schlosscafe zu bewirten; seitdem ist das Kunstcafé im Schloss ein beliebter Treffpunkt.

2015 wurde zum bestehenden Angebot der Kunstmarkt ins Leben gerufen. Zusammen mit dem „Tag des Schwertes“ gehören die beiden Veranstaltungen zu den Sommerhöhepunkten neben der Kirchweih am zweiten Juli-Wochenende.

Viele Gruppen und Kurse haben über kurz oder lang ihr Zuhause im Kulturladen gefunden: Yoga- und Tanzgruppen, Mal- und Zeichengruppen, Gesangs- und Bürgervereine, Spiele-Gruppen und vieles mehr.
Das Programm des Kulturladens ist vielfältig und spiegelt die Bedürfnisse sowohl des Stadtteils als auch großer Teile der Gesamtstadt wieder. Ob stadtteil-relevante oder allgemeingesellschaftliche Themen wie kulturelle Bildung, das Kulturladenteam greift gerne aktuelle Anliegen auf.

Virtueller Rundgang - 20 Jahre Kunst im Schloss Almoshof

Virtueller Rundgang des Schlosses Almoshof

Team

Horst Fischer Leiter des Kulturladens Schloss Almoshof

Horst Fischer

Leiter

Telefon: 09 11 / 2 31-1 14 05
Fax: 09 11 / 2 31-1 14 09

Barbara Koch

Stadtteilarbeit, kulturelle Bildung, Projekte

Telefon: 09 11 / 2 31-1 14 07
Fax: 09 11 / 2 31-1 14 09

Kulturladen Schloss Almoshof - Manuela Bernecker

Manuela Bernecker

Bereich Bildende Kunst, kulturelle Bildungsangebote

Telefon: 09 11 / 2 31-1 14 06
Fax: 09 11 / 2 31-1 14 09

Valentina Binder

Freiwilliges Soziales Jahr

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Kulturladen Schloss Almoshof - Thomas

Thomas Schmidt

Technische Leitung

Telefon: 09 11 / 2 31-1 14 08
Fax: 09 11 / 2 31-1 14 09

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Kulturladen Schloss Almoshof

Almoshofer Hauptstraße 49

90427 Nürnberg

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Telefax: 09 11 / 2 31-1 14 09

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Montag bis Freitag
von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 16:30 Uhr

Sonntag von 13 bis 18 Uhr mit Kunstcafé


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