Alexander Laner
Mit einem auf Bahnhöfen üblichen Zugzielanzeiger als Symbol für Reisen in ferne Städte überzeugte der Künstler Alexander Laner die Jury 2018 bei dem Wettbewerb für ein Kunstwerk auf dem Areal des ehemaligen Nordbahnhofs, der vor allem für den Güterverkehr genutzt worden war. Als „Traummaschine“ bezeichnet Alexander Laner seine Installation, die im zufälligen Wechsel verschiedene internationale Ziele anzeigt. Die funktionale Anlage mit ihrem vertrauten Klacken der Fallanzeige erscheint in der neubebauten Umgebung geradezu surreal und lädt die Passantinnen und Passanten über das Moment der Irritation zu einer imaginären Reise ein. Die Arbeit nimmt Bezug auf die Geschichte des Nordbahnhofs, der im Laufe seines Bestehens immer wieder zum Personenverkehrsbahnhof ausgebaut werden sollte. Neben den Reisezielen ist die Zugzielanzeige auch dafür programmiert, persönliche Botschaften in den zu öffentlichen Raum zu senden.
Weitere Informationen:


